weihnachten

    • (1) 18.11.16 - 21:28

      Hallo, ich bitte Euch um Eure Meinung. Mein Partner und ich haben ein gemeinsames Baby. Der Vater von meinem Freund ist vor fast 3 Monaten verstorben. Geplant war, dass wir Heiligabend bei uns Zuhause verbringen mit unseren Familien (von meinem Seite kommen vier Personen).

      Nun ist es so, dass die Mutter von meinem Freund erst wollte, wir alle eingeladen haben und nun heisst es, dass sie doch nicht möchte. Es wird ihr zuviel. okay. Kein Problem.

      Wir haben nun ein paar Tage die ein oder andere Möglichkeit diskutiert. Viel kommt nicht infrage, denn mein Freund hat noch einen Sohn aus einer früheren Beziehung.

      Daher kamen jetzt folgende Dinge dabei raus.

      Heiligabend Nachmittags zu meiner Familie zum Kaffee und zu um 18:00- 18:30 zu seiner Schwester, Schwager, Neffe- hier ist auch seine Mutter. Der 1. Weihnachtstag wird mittags bei seiner Mutter gefeiert. Zum Kaffee wären wir mit unserem Kind zu meiner Oma, wo ebenfalls gefeiert wird. Mutter und Oma wohnen sehr dicht beieinander. Das ist zeitlich kein Problem.

      Nach dem Kaffee wäre er dann wieder zu seiner Mutter gewechselt, wo die ganze Familie inklusive seinem Sohn den 1. Tag verbringt.

      Nach dem Abendessen hätte ich beide abgeholt, und dann nach Hause zu fahren.

      Nun hat er sich jedoch dafür entschieden, dass er gerne den ganzen Heilig nachmittag und Abend mit seine Ursprungsfamilie verbringen möchte. Besuch bei meiner am Nachmittag ungünstig, da er dort mit seiner Familie das Krippenspiel angucken möchte. Danach geht er bei seiner Familie Abendessen.

      Nun verbringen wir getrennt Heiligabend.

      Mir ist grade auch noch die Variante in den Kopf gekommen, dass ich mit unserer Tochter alleine Nachmittags bei meiner Familie bin und danach ihm hinterherfahre...

      Ich bin jedoch- davon mal ganz unabhängig- entsetzt, dass er auf einen Heilig nachmittag und Abend mit uns (Partnerin und gemeinsames Kind) verzichtet, weil er Nachmittags auch schon mit seiner Familie inklusive Mutter zum Krippenspiel gehen möchte.

      Ich habe jetzt nichts weiter gesagt, da ich ihn aufgrund der besonderen Situation (das erste Weihnachten, welches seine Mutter 'alleine' ist) nicht unter Druck setzen möchte, aber innerlich bin ich ganz schön traurig Über die Entscheidung.

      Ich danke Euch für Eure Meinungen.

      • Ich habe von meinem Handy geschrieben. Bitte entschuldigt die teilweise falschen Wörter....

        >>>Geplant war, dass wir Heiligabend bei uns Zuhause verbringen mit unseren Familien (von meinem Seite kommen vier Personen).<<<

        Dabei würde ich auch bleiben.

        Wenn die Mutter deines Freundes es sich anders überlegt hat, sollte das kein Grund sein, deine Familie wieder auszuladen.

        Alles andere wär mir viel zu viel Hickhack.

        • schon bei fast allen passiert. :-/ Aufgrund der besonderen Situation (Verlust des Ehemannes) ist das für mich okay und ich akzeptiere es, dass sie das doch als zuviel empfindet.

          Aber die Entscheidung von meinem Freund erschüttert mich. Wir wären doch den Hauptteil am Heiligabend *um den geht es hauptsächlich* mit seiner Familie zusammen. Stattdessen verzichtet er ganz auf mich und seine Tochter, weil er den ganzen Tag mit seiner Mutter zusammensein möchte' also auch schon zum Krippenspiel...??!
          :-(

          Danke für Deine Antwort!!!

          • Ach, das sollte dich jetzt nicht so erschüttern.
            Dieses Jahr Weihnachten ist der Tod des Vaters noch ganz frisch und er möchte halt bei seiner Mutter sein.
            Dafür, dass er sich für seine Mutter entschieden hat für diesen Tag, solltest du das nicht als Entscheidung GEGEN dich und euer Kind sehen.
            Viel wichtiger finde ich, im Auge zu behalten, wie sich das weiter mit seiner Mutter entwickelt.

            • Ich wünschte, ich könnte es so cool sehen. vorallem weil er bei Variante 2. Uns - Baby und Partnerin- durchgehend bei sich hätte (inklusive Abend bei seiner Familie mit seiner Mutter). Und andersherum- laut aktuellem Stand- gar nicht.

              Wie meinst Du das mit seiner Mutter? Das sie sich "fängt"?!

              • >>>Das sie sich "fängt"?! <<<

                Ja, in diese Richtung

                >>>vorallem weil er bei Variante 2. Uns - Baby und Partnerin- durchgehend bei sich hätte<<<

                Wie ich schon schrieb, das wäre mir ein viel zu großes Hin und Her. Es nur ein Tag, ihr werdet noch viele Tage - auch Weihnachtstage - zusammen haben.

      Was für ein Horrorprogramm! Da wurde mir schon beim Lesen schwindelig. Ihr habt ja alle Tage minutengenau durchgetaktet, da darf ja nix dazwischenkommen!

      Ich würde mit dem Baby zu Hause bleiben und alle zu mir einladen. Wer nicht kommen will, soll es lassen.

      • Ja, hätten wir ja gerne. Aber da streikt ja seine Mutter (sie mag einfach doch nicht in so "großer" Gesellschaft).

        Das andere geht. Wir wohnen zum Glück alle relativ nah beieinander.

    Hey,

    Ich kann deine Enttäuschung total verstehen und würde auch nochmal das Gespräch suchen. Es ist euer erstes Weihnachten mit eurer eigenen kleinen Familie. Bei uns ist das dieses Jahr auch so und ich freue mich da schon total drauf.
    Ich kann verstehen, dass seine Mutter nicht so viel Trubel haben möchte. Das erste Weihnachten ohne die verstorbene Person ist das schlimmste. Aber das heißt nicht, dass eure kleine Familie komplett zurückstecken muss. Zumindest ein bisschen gemeinsame Zeit sollte irgendwie drin sein.
    Ich hoffe, ihr findet eine Lösung für euch.

    Alles Gute

    • vielen DANK. Ja, sehe ich genauso. selbstverständlich ist es klar, dass er einen großen bzw auch einen überwiegenden Teil bei seiner Familie verbringen möchte. Trotz allem sind wir auch eine. Und seine Mutter ist ja auch schon den ganzen Tag bei der Schwester und Familie. Wenn mein Freund dann beim Krippenspiel oder Kaffeetrinken (steht noch nicht fest was sie machen) nicht dabei ist, wird das doch normalerweise für alle zu verkraften sein. Aber das ist ihm wohl wichtiger und dafür nimmt er dann lieber in Kauf uns den ganzen Nachmittag #gruebelund Abend nicht zu sehen.

Also ihr wolltet am heilig abend nachmittag bei eurer Familie verbringen und den Abend bei seiner....

Jetzt will er den Nachmittag auch mit seiner Familie verbringen -wieso ist deshalb der Abend bei seiner Familie für auch alle auch gestrichen? Das verstehe ich nicht ganz.

Du kannst ja nachmittag allein zu deiner Familie und abends fährst du dann rüber zu ihm und zu seiner Familie. Finde ich zwar auch nicht so Optimal aber ich denke es ist eine gute Lösung. Und den ersten Weihnachtstag hängt ihr nochmal einen gemeinsamen Besuch bei eurer Familie dran. Seine Mutter ist ja auchnicht ganz alleine, er hat Geschwister usw.

Ich versuche immer, dass wir Weihnachten als Familie zusammen sind und das irgendwie hinkriegen.
Das vorletzte Weihnachten war mein Vater schwer krank und das letzte Weihnachten war er schon gestorben und meine Mutter alleine - ich habe keine Geschwister oder so die etwas auffangenkönnen. Meine Eltern und dann meine Mutter an Weihnachten zu sehen war für mich seeeehr wichtig und mein Partner hat mich darin unterstützt. Seine Eltern, also meine Schwiegereltern waren äußerst verständnisvoll und haben uns "freie" Hand gelassen und waren nicht angefressen wegen irgendeiner Aufteilung worüber ich sehr froh bin.

Trotz aller Sorge hätte ich niemals ein Weihnachten ohne meinen Mann und Kind verbringen wollen, deshalb bin ich froh, dass er mich da bedingsungslos unterstützt hat.

Ich finde es aber schon irgendwie blöd von deinem Freund, dass er nicht mal den Nachmittag bei deinen Eltern bleiben will. Seine Mutter ist ja nicht alleine und ich finde Frau und Kind sollten wichtiger sein als ein Krippenspiel.

Ich denke da ist nochmal Gesprächsbedarf.

  • Hallo, ja, ich kann das auch verstehen. Und das seine Mutter den "größten" Anteil an beiden Tagen bekommt ebenfalls. Aber seine Entscheidung an Heiligabend selbst beim Kaffeetrinken oder Krippenspiel (steht noch nicht fest was von beiden) unbedingt dabei sein zu wollen und somit kein gemeinsames Fest mit uns zu haben, ist schockierend für mich. Ja, ich hatte nun auch schon überlegt, dass unsere Tochter und ich alleine zum Kaffee fahren und dann hinter herkommen, allerdings habe ich kein Auto. Mein Freund benötigt sein Auto. Am 1. Weihnachtstag sind wir alle in einer Umgebung. Mit den Bus brauche ich ca. 1, 5 Stunden. Taxi über 50 Eurp. das habe ich auch schon öfter gemacht, aber "nur" für zwei Stunden Kaffee teibkeb??? nd Sohn abzuholen usw.

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