Jedes Jahr Theater an Weihnachten

    • (1) 19.11.16 - 15:01

      Hey!

      Solche Posts gibt's hier bestimmt öfter um die Zeit herum und für viele ist das sicher Kaspertheater. Aber ich hoffe es geht hier jemanden ähnlich oder ihr habt Tipps für mich, denn ich bin einfach nur genervt und frustriert.
      Es geht darum, wo und wann Weihnachten gefeiert wird. Ohne Kind war das noch relativ unproblematisch, wir besuchten getrennt unsere Familien und feierten dann spät abends gemütlich zu zweit. Aber mit Kleinkind (fast 17 Monate) sieht das anders aus...

      Aber erstmal vorweg:

      Die gesamte Familie meines Freundes wohnt ca. 40 Minuten entfernt, außerhalb der Stadt. Üblicherweise treffen sich alle am Heiligabend bei meinen Schwiegereltern im Haus, quasi wegen der Geräumigkeit.
      Meine Mutter lebt allein in einem anderen Satdtteil, auch etwa 30 Minuten entfernt, 2-Zimmer im Plattenbau.
      Wir wohnen im 4. Stock, relativ klein aber zentral gelegen.
      Ich habe am 25.12. Geburtstag, also keine Option zum Weihnachten “nachfeiern“.

      Nun gibt es jedes Jahr Streit.

      Mein Freund möchte natürlich seine Familie sehen, vor allem geht es dabei um seine fast 90jährige, herz- und brustkrebskranke, liebe Oma (die unsere Treppen hier nicht bewältigen könnte, sonst wäre die Sache schon gelöst). Ich möchte, auch wenn wir ein recht angespanntes Verhältnis haben, meine Mutter am Heiligabend nicht allein lassen, der Gedanke macht mich traurig. Letztes Jahr war sie widerwillig mit bei den Schwiegereltern, dieses Jahr MUSS das natürlich anders sein, ihrer Meinung nach. (Sie ist recht eifersüchtig auf meine Schwiegermutter, warum auch immer)
      Hin- und herfahren ist echt anstrengend mit unserer Tochter, sie ist nicht sehr geduldig im Auto, macht ihren Mittagsschlaf nur in meinem Arm. Allerdings seh ich momentan keine andere Option.
      Trennen würde mich schon auch recht traurig machen. Irgendwie kommen wir auf keinen Nenner und ich habe immer das Gefühl dass am Ende alle auf mich sauer sind. Aber allen recht machen geht anscheinend auch nicht...
      Ich würde so unheimlich gern mal ganz entspannt in Familie feiern, so wie andere auch, gerade jetzt mit eigenem Nachwuchs.

      Könnt ihr mir helfen? Wie ist das bei Euch?

      • Hallo!

        Seit wir Kinder haben sind wir Familie und feiern ohne wenn und aber am 24.12. Bei uns Zuhause als Familie. Fertig!

        Den ganzen Hickhack tun wir uns nicht an! Man kann es eh keinem recht machen.

        Lg Sportskanone

        • Hallo,

          so ist es bei uns auch. Seitdem wir Kinder haben, gehört der 24.12. uns als Familie.
          Ab dem 25.12. werden dann alle der Reihe nach besucht. Da wir noch flexibel sind, was die Familien unserer Schwager angeht, tauschen wir jedes Jahr. Ein Jahr der erste Weihnachtsferiertag bei denen und der zweite bei der anderen Familie.

          Das passt so ganz gut und ist nach zwei Jahren Knatsch auch jetzt so von allen akzeptiert.

          Was ich bei euch nicht verstehe: Wenn du am 25.12. Geburtstag hast, muss Omi doch auch die Treppen bei euch hoch? Und durch den Geburtstag ist doch auch klar, dass ihr euch alle am 25. seht. Da könnt ihr doch am 24.12. (Kern-)Familie sein und gut.

          Liebe Grüße und hoffentlich entspannte Weihnachten!

      (4) 19.11.16 - 15:16

      Ich würde meiner Mutter sagen, sie soll aufhören zu zicken und mit zu den Schwiegereltern kommen. Wenn ihr das nicht passt, könnt ihr am 26.12. nachfeiern.

      Was wäre die Alternative? Alle quetschen sich in ihre Plattenbude?

      Ich verstehe deine Mutter nicht, wenn sie doch eingeladen ist.

      Grüße Küstenkönigin

      • Danke für deine Worte, es tut mal gut zu hören, dass jemand das auch so sieht und ich vielleicht doch nicht so eine schreckliche Tochter bin.

        Letztes Jahr habe ich es nämlich wirklich genau so gemacht und das ist beinahe im Kontaktabbruch zwischen uns geendet.

    Hallo,

    für mich hört es sich so an, als ob du gern bei deinen Schwiegereltern feiern würdest. Wenn ja, dann sag das deiner Mutter. Sie hat dann die Wahl mitzukommen oder zu hause zu bleiben. Ich gehe davon aus, dass ihr dann am 25.12. euch eh bei dir zu hause seht. Dann habt ihr am 26. auch mal eure Ruhe.

    vg, m.

  • Huhu,

    wir feiern den 24.ten bei den Schwiegereltern, am 25.ten als Familie und fahren dann zu meinem Eltern. Die wohnen weiter weg und letztes Jahr gab es auch etwas Ärger warum wir nicht schon heilig Abend kommen....Tya irgendwann möchte ich an Weihnachten auch gern zu Hause sein.

    Wenn du gerne bei deinen Schwiegereltern feiern möchtest und sogar deine Mutter willkommen ist, dann wäre es für mich logisch. Ihr seid bei den Schwiegereltern und wenn deine Mutter dabei sein möchte kommt sie dazu.

    Ansonsten seht ihr euch eben an deinem Geburtstag zum Weihnachten nachfeiern und am 26 habt ihr einen Feiertag ganz für euch :-)

    Manchmal würde ich gern den heilig Abend nur zu dritt feiern...aber dann bekommen wir die Familie nicht unter einen hut.

    Hallo!

    Für mich klingt es auch so, als würdest Du gern bei den Schwiegereltern gemeinsam feiern. Dann macht das doch einfach. Deine Mutter wird ja nicht ausgeschlossen. Sie ist ja eingeladen.

    Wir haben für uns als Familie damals eine sehr harte und konsequente Entscheidung getroffen, die sich im Nachhinein als Segen erwiesen hat.
    Mit der Geburt unserer ältesten Tochter habe ich damals in aller Deutlichkeit von vornherein gesagt, dass damit die Pendelei und dieses "wer wo wie wann mit wem" aufhört.
    Den heiligen Abend verbringen mein Mann und ich mit unseren Kindern allein. Ohne wenn und aber.
    Die Feiertage werden dann mit der Familie verbracht. (Erster Feiertag Schiegerfamilie, zweiter Feiertag meine Familie, die noch recht groß ist). Wo, wird jährlich gewechselt, damit nicht immer einer die ganze Arbeit hat.
    Meine Große ist auch noch im Dezember geboren, dass ist "hardcore" genug. #schwitz An unserem ersten, gemeinsamen Weihnachten mit Baby war sie gerade mal eineinhalb Wochen alt.

    Ich wollte diesen Stress partout nicht haben. Und das habe ich durchgesetzt. Ich glaube, das war bis heute das einzige Mal in den ganzen Jahren, dass ich mit dem Kopf wirklich durch die Wand bin. Normalerweise ist das so gar nicht meine Art. #schwitz Im Gegenteil, ich will es auch immer allen recht machen und werde dabei gern mal untergebuttert. Aber da war ich total kompromisslos.

    Viel Erfolg!

    LG

    Hallo,

    wir sind da ziemlich egoistisch und machen uns am 24. Dez. keinen Streß.
    wir Feiern daheim mit den Kinder, wer kommen möchte ist herzlich eingeladen, wenn nicht dann nicht. Es gibt auch nur EINMAL geschenke, wenn jemand etwas schenken möchte, dann kann er es gerne unter unserem Christbaum plazieren, bring ja - zur Zeit - soweiso noch das Christkind.

    LG
    Plaume.

    • Wieso nur EINMAL Geschenke? Wenn ihr an den Feiertagen bei den Familien seit, dürfen die also euren Kind nichts schenken weil Mami so ne alberne Regelung hat?

      • richitg. Bei uns (Ö) kommt das Christkind. Und das bring die Geschenke, meine Kinder glauben noch fest daran und freuen sich sehr. Warum also soll das Christkind die Geschenke für die Kinder irgendwo anders pazieren?. Wie gesagt, wenn sie was schenken möchten, kann es gerne unterm Christbaum paziert werden. Es muss nicht 3 oder 4 Tage hineinanderer eine Geschenkeflut geben....

        LG

(13) 19.11.16 - 16:05

Wenn ihr unbedingt mit der Grossfamilie feiern wollt: Warum könnt ihr nicht nachmittags zu Deiner Mutter und von dort aus zu den Schwiegereltern? Weil Deine Tochter Auto fahren nicht mag? Sorry, die halbe Stunde mehr jeweils wirst Du sie doch bespasst bekommen. Wir haben in dem Alter schon 5-6 h Autofahrten hinter uns gebracht. Ich glaube eher, dass Du auch nicht zu Deiner Mutter willst, Dein Hinweis auf das angespannte Verhältnis deutet darauf hin. Sie zu relativ fremden Leuten (auch wenn es Deine Schwiegerfamilie ist) zu zitieren, damit sie Dich und ihr Enkelkind an Weihnachten sehen kann, und sauer sein wenn sie statt dankbar zu Kreuze zu kriechen, das nicht möchte, finde ich persönlich sehr daneben. Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg.

Die Alternative, am 25. hin zu fahren schliesst Du ja aus. Warum erschliesst sich mir auch nicht. Wegen dem eigenen Geburtstag? Ist Dir der sooo wichtig, das Du den nicht an einem anderen Tag feiern kannst? Oder kommen da eh alle zu Dir und das ganze Theater ist eh umsonst.
Ich würde an Deiner Stelle, Heiligabend zu Hause bleiben. Am 25. die gesamte Familie (ohne die Oma) zu mir einladen und am 26. ganz in Ruhe mit der 90jährigen, noch dazu kranken, Oma Kaffee trinken (Gebäck kann man mitnehmen, dann muss nur noch Kaffee gekocht werden und sie hat keine Arbeit). Bei uns hätte da jeder Verständnis, man muss das nur rechtzeitig besprechen.

  • Ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen, dass unsere Familien sich wirklich alles andere als fremd sind.
    Wir sind seit 14 Jahren ein Paar, davon kennen sich unsere Eltern schon viele Jahre und meine Mutter hat mehrmals wöchentlich Kontakt zur besagten Oma und nimmt sogar ab und zu den Weg in die Kleinstadt mit dem Zug zu ihr auf sich.

    Deswegen hat es für mich nichts mit zitieren oder dankbar sein zu tun, sondern einfach mit eine der unkompliziertesten Lösung für alle.

    “Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg“
    Und DAS ist der Punkt... Jedes Jahr (bis auf das letzte) ging es nur nach ihrem Willen, völlig kompromisslos.

    Und ja, allerdings... Mein Geburtstag ist mir dieses Jahr sehr wichtig!
    Ich konnte die letzten beiden nämlich gar nicht feiern, durch Hyperemesis in der Schwangerschaft und dann Schreibaby im Arm (und bin trotzdem letztes Jahr zu meiner Mutter gefahren an meinem Geburtstag). Und dieses Jahr werde ich noch dazu 30.

Das "Theater" entsteht eigentlich nur weil alle immer so sehr auf den 24.12 fixiert sind, dabei beschränkt sich das Fest nicht nur am Heilig Abend...es gibt den ersten Weihnachtstag, den zweiten (auch sehr wichtigen) Weihnachstag ...ja streng genommen könnten man die Familienfeste bis zum 6. Januar (Epifanie) aufteilen. Aber nein, stattdessen rasten alle wegen dem Heiligabend aus sodass irgendwer angefressen ist, und irgendjemand jedes Jahr zurückstecken muss.

Wir regeln dass immer so: Heilig Abend gemütlich Feier bei uns. Das wichtigste dabei ist das Krippenspiel und die Christmette. Am 1. Weihanchtstag bei seinen Eltern, am 2. Weihnachtstag bei meinen. An den zwei Tagen wird ordentlich gegessen, gespielt, getanzt und gelacht. Die Kinder sind dabei am Glücklichsten, denn für sie gibt es quasi drei mal "Bescherung".

lg Carry

  • Bin voll und ganz deiner Meinung bzgl. des Theaters um Heilig Abend!

    Wenn es nicht geht, dass alle an einem Tag feiern kann, aus welchen Gründen auch immer, dann wird eben aufgeteilt. Und, wer sich dann benachteiligt fühlt, weil er "später dran" ist mit dem Besucht werden, ist selber Schuld. Man kann sich das Leben manchmal auch wirklich schwerer machen als notwendig.

Hallo!

Ihr wollt gerne zur Schwiegerfamilie. Deine Mutter kann mitkommen wenn sie möchte, oder sie kann machen was sie will, aber ohne euch. Basta.

Wir bleiben am 24. alleine zu Hause und feiern dann meistens erst einige Tage später mit der Familie. Das ist entspannter.

Hallo,

seit wir Kinder haben wird der Heilige Abend in aller Ruhe und Gemütlichkeit zuhause alleine gefeiert.
Unsere Familien wohnen weit weg (meine Family 200km, die Schwiegerfamilie 500km).

Ein Jahr laden wir zu uns ein, im anderen Jahr kommen wir zu Besuch.

Dieses Jahr werden wir am 1. Weihnachtsfeiertag zu meinen Eltern fahren, am 2. Feiertag zu den Schwiegis.

LG,
incredible mit ihren Prinzen (3/2009 und 8/2015) und Ü-Ei 5. SSW im Bauch

Wir sind hl. Abend unter uns.

Und immer schon war in der Familie meines Mannes am 1. Weihnachtstag Familientreffen bei Oma mit Kind und Kegel. Oma ist tot, Opa 95 und dement, aber das Weihnachtliche Familientreffen ist geblieben. Jetzt eben wechselnd bei Schwiegermutter und ihren Schwestern. Zur Familie des Schwiegervaters besteht kein Kontakt.

Bei meiner Familie haben wir dann den 2. Weihnachtstag als Familientag eingeführt. Da kommt mein Bruder dann auch zu meinen Eltern.

Ich würde Heiligabend zu Hause bleiben und Deine Mutter einladen, damit sie nicht allein ist an dem Abend.
Dann würde ich an einem der Feiertage zur Schwiegerfamilie fahren.
Das ´beudetet nicht, dass Ihr Weihnachten nachfeiert, sondern das sind die eigentlichen Weihnachtstage. Dann kann Dein Freund seine Familie (Oma) doch sehen.....

Also ich kann ja verstehen das du deine Mutter nicht alleine lassen willst, dennoch finde ich es frech von ihr so fordernd zu sein. Sie bringt dich in eine sehr stressige Lage und meint man muss es IHR Recht machen. Gar nichts müsst ihr. Ganz ehrlich ihr seid eine Familie und die sollte wohl an erster Stelle stehen. Wenn sie zu anderen Leute nicht mit will ( die werden sie kaum herablassend behandeln) ist es ihre Entscheidung. Sie kann darauf hin aber von dir nichts fordern. Gerade wenn du auch noch ein kind hast das manches nicht so abkann wie Autofahren, dann würde ich erst Recht nicht versuchen zwanghaft ein Problem zu lösen.

Das dein Mann zu der Oma will kann ich auch nachvollziehen. Ist ja auch in Ordnung. Du bist auch nicht der Sündenbock der es allen Recht zu machen hat! Von daher haben die Anderen kein Recht auf dich sauer zu sein. Du kannst deiner Mutter anbieten das sie mitkommt, will sie nicht -IHRE ENTSCHEIDUNG! Sie ist erwachsen und du ( je nach Verhältnis das hier offenbar eh nicht so der Kracher ist) nicht ihr Animateur! Ich würde zu den SChwiegis fahren und sonst mit ihr am 2. Feiertag nachfeiern, FERTIG AUS!.
Wir sind früher immer die 300km in die alte Heimat gefahren und waren bei meinen SChwiegis, dann mal bei den anderen Parteien. Als unser Kind kam sind wir am Heiligen Abend daheim geblieben. Wir sind nun selbst eine Familie! Dann sind wir normalerweise vom 1. auf den 2. Feiertag dorthin gefahren haben am 1. seine Familie besucht und am 2. dann meine Tante. Ein Jahr aßen wir zu Mittag bei der einen Tante, im nächsten Jahr bei der anderen. Eltern fallen weg, hier hab ich schon sehr lange keinen Kontakt mehr! Damit sind wir immer gut gefahren, jeder kam zu seinem Recht. Aber mich aufgerieben hätte ich eh nicht!

Ela

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