Schulwechsel Grundschule 2. Klasse

    • (1) 30.11.16 - 14:16

      Hallo ihr lieben.

      Wir ziehen in 3 wochen um . Meine tochter ist 7 Jahre alt und geht in die 2. Klasse der grundschule.

      Wir ziehen nur 2 Dörfer weiter...

      Nun bin ich hin und hergerissen ob sie die schule wechseln soll, ob es besser ist wenn sie in dem neuen dorf zur schule geht , oder in der alten bleibt. (Busfahrt ca 5.5 km) .sie würde morgens mit ihren grossen Geschwistern zusammen im Bus fahren weil sie im alten dorf die oberschule besuchen.

      Was würdet ihr machen ? Sie dort lassen oder lieber im anderen dorf ?

      • (2) 30.11.16 - 14:23

        Ich würde meine in der Schule lassen wo sie ist. Wenn sogar die Geschwister früh mit im Bus fahren, ist das doch perfekt. Und irgendwann ist sie alt genug um alleine im Bus zu fahren. Bei meiner Tochter in der ersten Klasse, fahren sogar mit 6 schon welche allein von den Dörfern zu uns in die Grundschule. Ich denke da ist die Ausgangssituation mit älteren Geschwistern doch wesentlich schöner. LG

        (3) 30.11.16 - 14:26

        Kannst Du das überhaupt selbst entscheiden? Oft ist es so, dass ein Kind dort wo es hinzieht, auch in die Schule wechseln muss........ außer es gibt einen Grund (wie zum Beispiel eine Oma die dort noch wohnt ,und das Kind nach der Schule betreut )

        Wenn ja, dann würde ich sie wohl zumindest bis zum Ende des Schuljahres dort lassen.

      (7) 30.11.16 - 17:22

      Hi,

      wenn keine blöden Mitschüler oder schlechte Lehrer dagegen sprechen, dann bleibt doch auf dieser Grundschule!
      Die Busfahrt ist Pillepalle und was spricht für einen Wechsel????

      lg
      lisa

      • (8) 30.11.16 - 19:22

        Die Lehrerin meinte es wäre besser dort zur schule zu gehen wo man wohnt. Wegen der sozialen Kontakte am neuen wohnort, den man sonst ja schlecht aufbauen kann wenn man nicht im dorf zur schule geht...

        Sonst bin ich eigentlich sehr zufrieden und sie hat sich gut eingelebt. Sie hat eine grosse matheschwäche und deshalb hab ich angst das ein Wechsel dazu führt das es eventuell noch schlimmer wird.

        • (9) 01.12.16 - 10:20

          Hallo!

          So wie die Lehrerin hätte ich auch argumentiert. Wenn ihr ganz sicher in dem neuen Dorf bleibt, würde ich wechseln lassen. So findet sie direkt Freunde in der Nachbarschaft und kann später mit ihnen zur weiterführenden Schule fahren. :-)

          Ich hatte mal einen Kumpel, der hatte echt miese Noten auf seiner alten Schule. Auf unserer (neuen) wurde plötzlich Hochbegabung durch unseren Mathelehrer festgestellt. Der Mann hatte schließlich zusammen mit dem Abitur bereits seinen Bachelor abgeschlossen und ist längst in der Forschung. Alles mit Bestnote. Ihm tat der Schulwechsel sogar gut. War im 9. Schuljahr.

          Liebe Grüße

    (10) 30.11.16 - 20:04

    Wechseln, sie soll doch Kinder in Ihrer Umgebung kennenlernen. 5,5 Km sind eine lange Strecke für Kinder. Busfahren ist auf dem land auch nicht so schön. Warum soll die neue Schule schlecht sein?

    • (11) 01.12.16 - 06:06

      Nein schlecht oder schlechter ist sie nicht.

      Ich wollte ihr das umziehen erleichtern und dachte wenn sie in der gewohnten schule bkeibt, dann wird es vielleicht etwas leichter für sie.

      Aber ich kann mich einfach nicht entscheiden.

      • (12) 01.12.16 - 06:50

        Hallo.

        Hast du mal mit deiner Tochter darüber gesprochen? Was möchte sie denn. Hätte sie denn ein Problem damit. Ich denke mal, in dieser Unterstufe ist es noch leicht, Kontakte zu knüpfen. Später sind die Cliquen gebildet und auch macht es ihr nicht leichter, im Dorf Kontakt zu knüpfen. Wenn sie auf die weiterführende Schule kommt, geht sie dann vielleicht dort auch alleine hin. So hätte sie vielleicht schon Freunde gefunden, welche sich ja meistens zusammen schließen. Ihre alten Freunde kann sie ja trotzdem besuchen und die kommen zu ihr. Frag sie einfach, ob sie ein Problem damit hätte.

        Alles Gute.

        LG

    (14) 01.12.16 - 06:47

    <<<Busfahren ist auf dem land auch nicht so schön.>>>#kratz

    Wer sagt das? Ist sogar angenehmer als in einer Großstadt. Dieser ganze Hektik dort und das Gedrängel. Im "Dorfbus" gibt es das nicht wirklich.

    • (15) 02.12.16 - 20:28

      Bei unseren schulbussen wird meist nehr gedrängt als in der stadt.. und mit nicjt so schön ist vielleicht gemeint.. also bei uns zb fährt der Bus nur alle 1.5 stunden. Und er braucht für 5 km 20 min. Weil er nicht direkt fährt sondern erst zu den nachbardörfern. ????

      • (16) 05.12.16 - 06:15

        Bei uns ist es dann doch besser geregelt. Fährt zwar auch nur jede Stunde, aber zu den Stoßzeiten, also Berufs- und Schulverkehr, fahren dann doch mehr Busse in kleineren Abständen. Somit ist das angenehmer zu fahren.

(17) 30.11.16 - 22:41

Ich würde sie wechseln lassen. Sonst sind alle Freunde so weit weg und schnell eben klingeln um zu spielen ist nicht möglich.

lg thyme

  • (18) 01.12.16 - 09:10

    In 2 Jahren wird dss kind sowieso wieder im Nachbarort zur weiterführenden Schule gehen.

    • (19) 01.12.16 - 09:19

      Ja. Aber bis dahin hat es sich im Heimatdorf Freunde gesucht und gefunden.

      Es ist einfach nicht das Gleiche, ob die Kinder eine Strasse oder eine Busfahrt entfernt wohnen.

      Wir leben hier auch etwas verzettelt und bei uns sind schon quartierübergreifende Freundschaften weniger eng. Mein Grosser jammert jetzt noch, dass wir im falschen Quartier wohnen, weil die anderen Kinder sich einfach draussen treffen können und er immer erst anrufen muss und dann ist keiner zu Hause.

      lg

(20) 01.12.16 - 08:24

Hallo,

wenn es machbar ist, dann lass das Kind in seiner Klasse, das ist doch nun wirklich keine Hürde.

LG

Ich würde das kind auf jeden fall dort lassen. Vorallem in Hinblick das sie in 2 Jahren sowieso in diesem Ort in die weiterführende Schule geht.

  • Nach dem Wechsel in das andere dorf.. also nach der 4. Klasse müssen alle in das andere dorf weil es dort keine weiterführende Schule gibt. Die gibt es nur an unserem jetzigen Wohnort

Hallo,

da Grundschulen mitunter sehr im Anforderungsprofil und in der Umsetzung differieren, würde ich zumindest die zweite Klasse in der alten Schule abschließen, dann kommt (vermutlich?) sowieso wieder ein Lehrerwechsel.

Das mit den Freunden kann man so wirklich nicht sagen. Wir wohnen auch in Dorf A und unsere Kinder gehen in Dorf B zur Schule. Kind #1 fand zunächst Anschluss in der Klasse, der dünnte sich aber der 3. aber wieder aus. Kind #2 fand in Klasse 1 und 2 keinen Anschluss, freundete sich in 3. und 4. aber "mit den Mädchen an. Kind #3 hat viele Freunde in der Klasse, obwohl wir nicht im Dorf wohnen - es waren wirklich völlig unterschiedliche Verläufe.

Wenn Kinder älter werden, nehmen sie ja oft auch an Aktitiväten teil, die im eigenen Ort stattfinden (Feuerwehr, Ministranten, Fußballverein, Landjugend, ...) und da mischt sich das neu.

GLG
Miss Mary

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