An die Mütter, die voll arbeiten: Wie viel Zeit verbringt ihr mit euren (kleinen) Kindern

    • (1) 09.12.16 - 13:04

      Hallo, ich fange in zwei Monaten wieder voll an zu arbeiten nach meiner Elternzeit.
      Das habe ich vorher auch schon einige Jahre gemacht und mein Mann TZ.

      Allerdings waren meine Töchter schon älter, als ich auf VZ aufgestockt habe, damals 6 und 4.
      Unser Sohn wird erst ein Jahr sein und wird an den Tagen, an denen mein Mann arbeite ,von meiner Schwiegermutter betreut. Ist nur zweimal in der Woche für vier Stunden, den Rest arbeitet mein Mann von zuhause.
      Ich bin von 7 bis 17 Uhr außer Haus, freitags von 7-14 Uhr.
      Wie viel Zeit verbringt ihr effektiv mit euren Kindern? Wie kommen sie damit klar?
      Mich interessieren besonders Erfahrungen mit kleinen Kindern, meine Töchter kennen es und sind schon 13 und 11.
      Bitte keine Grundsatzdiskussion, warum ich VZ arbeite. Das ist unser Modell, mit dem wir gut fahren. LG

      • Moin moin,

        ich arbeite seit mein Sohn zwei Jahre alt ist Vollzeit. Davor habe ich ein Jahr in Teilzeit mit 6h an 2 Tagen gearbeitet (Rest voll), habe aber ziemlich schnell gemerkt, dass mich das nicht ausfüllt. Ein Gehetze...

        Ich bin von 7.00 Uhr bis ca. 17.00 / 17.30 Uhr außer Haus, wobei ich meinen Sohn morgens in den Kiga bringe, mein Freund holt ihn ab. Effektiv hat sich die gemeinsame Zeit mit den Jahren gesteigert, ist mein Sohn mittlerweile sechs Jahre alt ist und auch nicht mehr gegen 19.00 Uhr ins Bett geht. Ich denke wir kommen so auf drei bis dreieinhalb Stunden. Hört sich nicht viel an, ist es auch nicht, aber die Frage ist ja, ob diese Zeit qualitativ genutzt wird. Und das wird sie!

        Meinen Sohn hat es nie gestört, da er nie etwas anderes kannte. Störend sind nur Kommentare von außen, die sich an unserer Lebensweise stören. Da muss man drüber stehen. Und bei euch sieht es ja noch mal anders aus, als bei uns, dein Mann ist ja teilweise früh zuhause. Somit ist dein Sohn ja nicht "allein". Dein Mann ist ja ebenso Bezugsperson wie du.

        Das wird schon. Wichtig ist, hinter seiner Entscheidung zu stehen, dann hat auch dein Sohn kein "Problem" damit! :-)

        #winke

        Ich habe nach 11 Monaten wieder VZ Mo-Fr angefangen und fand und finde es klasse so. Nun mit 2 Kindern werde ich das wieder so machen. mein Mann arbeitet auch VZ. Ich bin jeden Tag um 7 Uhr aus dem Haus, er bringt sie zur Krippe/Kindergarten. Um 17 Uhr komm ich wieder und hole sie ab. Dann haben wir gemeinsam noch den Abend bis zur Schlafenszeit und das Wochenende gehört nur uns. Wir alle finden das ausreichend viel Zeit.

        Hallo,

        Vorweg muss ich sagen, dass VZ in meinem Job 35h/Woche sind. Ich gehe morgens um 6.45 aus dem Haus, mein Mann bringt unsern Sohn in die Kita, und ich hole ihn um 17 Uhr ab. Ich arbeite flexible Zeit, dh ich hab freitags frei (dafür 4 lange Tage) und arbeite oft im Home Office. Freitags ist Junior bei mir, und da er meist um 5.30 morgens aufsteht, seh ich ihn also jeden Morgen und abend. Für uns ist das normal so, er kennt es seit er 12 Monate alt ist nicht anders. Außerdem gehe ich in 2 Wochen mit Baby 2 in EZ, da wird er also wieder viel mehr Zeit mit mir verbringen.

        Unsere Eingewöhnung dauerte lange und auch heute noch ist er lieber bei mir als in de Kita, aber grundsätzlich geht er gerne hin und ist ein ausgelassenes und glückliches Kind.

        Nach der 2. EZ wollte ich gerne einen Tag weniger arbeiten, mal sehen ob das so klappt.

        LG
        D

      • Hallo,

        darf ich mal fragen was bzw wie Dein Mann arbeitet, wenn er von zuhause aus arbeitet und gleichzeitig euren Sohn betreut? Wie funktioniert das?

        Wir arbeiten auch im Homeoffice, aber in der Zeit sind die Kinder dennoch betreut.

        #winke

        • Ich hab einen Telearbeitsplatz und der Kleine ist auch noch bei mir zuhause. Allerdings sind es bei mir nur 4 Stunden am Tag. Das funktioniert ganz einfach, der Kleine rennt im Zimmer rum und spielt die ganze Zeit. Hin und wieder sitzt er auch auf meinem Schoß, aber meistens spielt er irgendwas. Wird natürlich schwierig wenn man ein Kind hat was ständig bespaßt werden will, das waren meine beiden aber zum Glück nie.

          Ich persönlich finde es bei ner Krippe "rausgeschmissenenes" Geld wenn man zuhause arbeiten kann. Der Große geht auch normal in den Kiga mit VÖ und der Kleine ab September dann auch.

          • Bei meinem Unternehmen ist das gar nicht erlaubt, also wenn man homeoffice macht muss man eine vernünftige Betreuung nachweisen. Kann ich aber auch total verstehen, ich kann mir nicht vorstellen das du vier Stunden konzentriert arbeiten kannst während dein Zwerg von Raum zu Raum wandert...#schein

            #winke

            • Öhm doch wieso sollte das nicht gehen? Er ist in seiner normalen Umgebung also muss ich nicht alle 5 sek schauen was er macht. Natürlich muss ich schauen was er macht wenn er mal länger oben ist, aber Küche und Co hab ich abgeschlossen er kommt nur ins Kizi und Schlafzimmer oben, da kann er nix groß anstellen. Kommt eben auch mal vor das ich ne Stunde länger arbeite wenns nicht so hin gehauen hat und er oft was von mir wollte.

              Mach das jetzt seit 1,5 Jahre und würde mal behaupten das es wunderbar klappt ;-)

              Bei uns wurde das gerade eingeführt das man sein Kind eben nicht in die Krippe stecken muss und trotzdem arbeiten kann.

      Seit Mini 8 Monate alt ist habe ich VZ gearbeitet, effektiv waren es 2 -3 Std täglich die ich nur mit ihm verbracht habe.

      Mach dir nicht so viele Sorgen. Dein Mann ist doch da und betreut euren Sohn bestimmt ganz toll. Bei euch sind einfach nur die Rollen anders verteilt, als in der Standardfamilie ;-) jeder Berufstätige Vater sieht sein Kind nur wenige Stunden am Tag.
      Aber da wird nicht sofort komisch geschaut. Das ist ja normal #augen

      Ich würde versuchen, dass ich nach dem nach Hause kommen die Zeit bis zum zu Bett gehen für die Kinder reserviere. Da hast du am Ende womöglich mehr Zeit effektiv mit ihnen verbracht, als manche Vollzeit-Mama .

      Alles Gute!

      Hallo!

      ich bin gerade zu unserem 3. Kind schwanger. Bisher arbeite ich nur 25 Stunden/Woche, also jeden Vormittag. Bin aber nebenbei gerade im fertigwerden meines Rechtswissenschaften Studiums und werde dann nach EZ (wenn Zwergi 1,5 Jahre alt ist) meine Gerichtsjahr machen d.h. täglich 8.00 - 16.00 Uhr Arbeit am Gericht.
      Ich weiß noch nicht wie es wird, aber ich mache mir auch weniger Sorgen um das Jüngste, sondern eher um die beiden Größeren (11 und 6) dass sie in der Schule dann so gut wie gar nichts mehr machen wenn Mama nicht mehr kontrolliert ;-)

      Ich habe dann aber auch vor die paar Stunden die täglich noch bleiben mit den Kindern zu verbringen, sprich Hausarbeit usw. unter der Woche eher hinten anstellen.

      #winke

      Wenn du das Modell so toll findest und wenn das so toll klappt bei euch, frage ich mich warum du dir Gedanken darüber machst wieviel Zeit ANDERE mit ihren Kindern verbringen ...

      Hallo!
      Ich musste nach meinem ersten Kind wieder vollzeit los, es ging nicht anders. Da musste er von 7:30uhr - teilweise 17uhr in der Krippe sein... für mich persönlich war das der Horror.

      Ich bin ehrlich gesagt froh gewesen da wieder Schwanger gewesen zu sein und vom Betriebsarzt direkt ein BV bekommen habe. So habe ich ihn dann nur 4std in der Krippe gelassen da es mir die gesamte Schwangerschaft nicht gut ging.

      Jetzt nach dem zweiten Kind werde ich 25std arbeiten und bin so froh das es machbar ist.

      Also ich persönlich konnte mit den 2std, die ich mit meinem Sohn hatte, einfach nicht viel anfangen. Ich höre von vielen das es super klappt, hätte es hier wahrscheinlich auch, aber ich bin da iwie ein schisser x)

      Also lass es doch auf dich zukommen, ihr habt ja das wochenende auch für euch :)

      Ich arbeite auch Vollzeit wie mein Mann. Seit unsere Tochter 16Mon ist geht sie in die Krippe von 7-16:30Uhr. (Mein Mann bringt und holt sie.)
      Ich komme unter der Woche erst gegen 17:30Uhr heim und verbringe dann nur 2Stunden mit meiner Kleinen bevor sie ins Bett geht. Morgens sehe ich sie meist nur 15-30min.
      Ich finde es ok, sie fehlt mir nicht, aber es ist schon sehr wenig Zeit. Der Abend dreht sich nur um die Kleine, sie wird da immer von uns bespaßt. Wenn einer von uns auch noch kochen muss/will dann ist es oft schwierig weil sie volle Aufmerksamkeit will.
      Der Haushalt wird bei uns noch ganz gut gemacht aber so Sachen wie nötige Einkäufe im Möbelhaus, kleinere Reperaturen, Renovierungen, oder nur mal Fotoalben gestalten ect. bleiben komplett auf der Strecke! !!!
      Darum bin ich froh dass ich ab Februar wieder im Mutterschutz + Elternzeit bin für mein zweites Kind:-)
      Langfristig wäre es nix für uns/mich weil mir vor allem die Zeit für den Haushalt und sonstige Dinge fehlt.

      Die Zeit mit meiner Tochter reicht mir dagegen, vielleicht auch weil mich mein Job sehr gut ausfüllt und ein willkommener Ausgleich für mich ist!
      Lg und alles Gute mit deiner Entscheidung :-)

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