Probleme mit meiner Schwester

    • (1) 01.01.17 - 17:20

      Hallo,

      zunächst einmal wünsche ich allen ein frohes neues Jahr 2017. Nun zu meinem Problem.

      Unser 18-jährige Tochter befindet sich seit Dezember in Reha für Psychosomatik, da sie u.a. gemobbt wurde. Gestern hat unsere Tochter einen Post in Facebook erstellt, in dem sie das zurückliegende Jahr beschrieben hat.

      Meine Schwester hat dann, darauf in einer Art und Weise geantwortet die den Schluss zuließ, als wenn sie unserer Tochter diesen Tiefschlag gönnt.

      Während wir heute Nachmittag dann mit unserem Hund einen Spaziergang unternommen haben, nahm mein Mann sein Handy und rief meine Schwester an, und wollte von ihr wissen, was sie denn damit aussagen wollte. Wörtlich hat er meiner Schwester gesagt, dass er das "scheisse" fand was sie da geantwortet hat.

      Ihm wurde erklärt, dass jeder mal in eine solche Situation im Leben kommt in dem man sich die Frage nach dem warum stellt. Ihre Antwort sollte es was positives darstellen. Dann driftete das Gespräch allerdings in eine völlig andere Richtung ab !!! Wir würden beschuldigt sie nicht am Familienleben teilhaben zu lassen war ein Punkt. Man muss dazu sagen zwischen uns liegen ca. 550 km. Auch führte sie aus, das sie seit ca. 1 Jahr unter Panikattacken und Depressionen leidet. Wenn wir telefonisch Kontakt hatten, sprach sie nicht einmal über ihrer Erkrankung.

      Und zu guter letzt fehlt es uns an der nötigen Intelligenz ????????

      Zwischen ihr und mir bestand noch nie ein gutes Verhältnis . Manchmal glaube ich das sie neidisch ist. Sie ist zum dritten Mal verheiratet und mit ihrem dritten Ehemann war es ihr nicht vergönnt noch ein Kind zu bekommen. Ich bin heute zwanzig Jahre mit meinem Mann zusammen.

      Auch wäre meine Kindheit besser als ihre gewesen. Habe ich sie früher einmal die Woche angerufen habe ich sie genervt ,melde ich weniger lasse ich sie nicht am Familienleben teilnehmen.

      Sie dreht es immer so das sie die gute ist und ich die böse.

      Das beste: sie hat mir nach dem tod meines Vaters erzählt das ich eigentlich abgetrieben werden sollte. Warum hat sie mir das nicht vor dem Tod meiner Eltern gesagt? Dann hätte ich ja noch fragen können.

      Sie selbst lässt uns auch nicht am Familienleben teilnehmen.

      Es haben gestern sieben Leute gesagt das das nicht ok war was sie geschrieben hat. Die können doch nicht alle so so falsch liegen.

      Was soll man da machen. Mittlerweile bin ich an einen Punkt an dem ich denke das ich meine Zeit lieber mit Freunden verbringe als mit meinen Geschwistern.

      Danke fürs lesen.

      Lg

      • Versuch mal, Euren schwesterlichen Zwist von dem Problem mit Deiner Tochter zu trennen.

        Zu der Geschichte mit Deiner Tochter:

        Wer Persönliches in sozialen Netzwerken veröfentlicht, der muss sich bewusst sein, dass nicht alle Reaktionen "Wunschreaktionen" sein werden. Wenn deine Tochter nicht gefestigt genug ist, damit umzugehen, dann rate ihr davon ab, solche Dinge zu posten. Und stärke ihr jetzt den Rücken.

        Zu der Geschichte mit Deiner Schwester:

        Die Art und Weise, wie Du sie beschreibst, liest sich ein bisschen so, als hieltest Du Dich und Dein Leben für was Besseres. Du scheinst auf Deine Schwester herabzusehen, und anscheinend habt Ihr jede Menge ungelöste Probleme aus der Vergangenheit. Entweder, Ihr redet da mal in aller Ruhe drüber, oder Ihr belasst es einfach dabei, dass Ihr Euch weder emotional noch tatsächlich nah seid. Nur weil man verwandt ist, muss man nicht befreundet sein.

        • Hallo

          Ein so ist das nicht oder es sollte so rüber kommen.

          Meine Schwester hatte jetzt in den 20 Jahren von meiner Seite aus ein besseres Leben. Und auch da bin ich nicht neidisch drauf.

          Mein Mann und ich hatten schwere Jahre aber wir sind positiv eingestellt.

          Das mit dem reden klappt nicht ausser übers Wetter. Sie dreht es immer so das sie die arme ist.

          Ausserdem hätte ich sehen müssen das sie unter einer Depression leidet. Wie soll ich das erkennen? Wenn man immer gesagt bekommt alles ist gut.

          Eigentlich besteht keine Verbindung. Der große Altersunterschied und das ich wegen meiner Existenz ihre erste Hochzeit versaut habe ( o-ton).

          Ich kann doch jetzt nicht mein restliches leben dafür büßen weil ich meine eigene Abtreibung überlebt habe.

          Lg

      hallo,
      statt mit der schwägerin/ schwester zu streiten hätte ich mich mit der offensichtlich unreifen tochter mal zusammengesetzt und besprochen, ob es eine gute idee ist, sehr persönliches aus seinem leben im internet breitzutreten. wer das unbedingt muss, muss eben auch mit kommentaren dazu leben.
      vg

      • Unsere Tochter ist laut ihrer pyschologen sehr reif und sie wollte uns gestern einfach Danke dafür sagen das wir hinter ihr stehen. Es gibt Eltern die das nicht machen.

        • unter "sehr reif" wird normalerweise anderes verstanden. dann ist meine 11jährige in dem punkt deutlich reifer als deine erwachsene tochter. sie weiß, wo persönliches hingehört und wo ganz sicher nicht.
          mit "hinter jemandem stehen" in form von angiftungen und "was ich über die schwester schon immer mal schreiben wollte" hat euer verhalten nichts zutun, eher mit mangelnder aufklärung eurer tochter in puncto mediennutzung zum richtigen zeitpunkt.
          gute besserung für eure tochter!

    Hallo,

    die Probleme Deiner Schwester mischen sich mit den Problemen Deiner Tochter.

    "Es haben gestern sieben Leute gesagt das das nicht ok war was sie geschrieben hat. Die können doch nicht alle so so falsch liegen."

    Du gibst jetzt wirklich auf die Posts auf Facebook? Deine Tochter sollte lernen ihre Probleme mit realen Menschen zu besprechen und nicht auf Facebook zu verbreiten. Sorry, aber wenn man so offen damit im Internet umgeht, sind blöde Kommentare vorprogammiert. Warum hat sie überhaupt Kontakt zu sozialen Medien, wenn sie in einer Klinik ist? In den ersten Wochen werden normalerweise Kontakte zur Außenwelt reduziert, damit die Patienten auf die Therapien konzentrieren und nicht von anderen Dingen, wie Facebook, abgelenkt werden. Sie soll ihr Account löschen oder stillegen.

    Das andere Problem besprich mit Deiner Schwester, zur Not auch mal mit einem Therapeuten.

    LG
    Lana

    • Nochmal!

      Sie hat sich bei uns bedankt. Nicht mehr oder weniger. Das sie gestern kontakt zur aussengelände hatte lag daran das keine Anwendung mehr statt gefunden haben.

      Ich habe nie geschroben das ich die Kommentare von Facebook gemeint habe. Wir hatten gestern hier eine Feier mit mehreren Personen. Und die haben es auch so gesehen. Wie wir.

      • Ihr habt das Problem auch noch breitgetreten? Erstaunlich, wenn davon mind. 7 Personen Euch zustimmen. So etwas bespricht man mit den Betroffenen. So etwas wie Diskretion liegt wohl nicht in der Familie.

        Dennoch find ich es für ein Mobbingopfer merkwürdig, dass sie,einen Jahresrückblick (auch wenn er an euch gerichtet ist und ein Dank sein soll) über fb kommuniziert. Hat sie in der Klinik überhaupt nichts gelernt zum Thema Privatsphäre schützen?

        Und ihr bequatscht das Ganze noch ausgiebig mit 7 anderen Leuten. Macht doch eine Umfrage im Ort und jeder kann seine Meinung dazu abgeben.

        So wie es sich liest, hat doch jede Familie bei euch genügend eigene Baustellen, um die man sich kümmern kann. Deine Schwester ihre Krankheiten und Unzufriedenheit und ihr eure Tochter. Wenn deiner Schwester nicht passt, wie oft du sie kontaktierst, dann soll sie das selbst erledigen und sich bei Bedarf melden.Und wenn deine Schwester ein Problem mit DIR hat, warum erzählt sie das alles deinem Mann und nicht dir persönlich?

        Ihr wohnt 550 km weit auseinander und habt solche Themen, mit sowas würde ich mich gar nicht befassen wollen. Geht euch weitestgehend aus dem Weg und reduziert den Kontakt auf ein Minimum. Ich finde, man MUSS nicht zwingend mit der Familie Kontakt halten, wenn sowas dabei rauskommt und man sich das Leben schwerer macht, als es ohne die Sippe wäre. Familie sollte etwas sein, auf die man sich verlassen kann, die sich gegenseitig unterstützen, helfen und die einem zuhören und nicht das Leben vergrellen.

Wenn ich, mit 18, als Mobbingopfer in Behandlung waere, wuerde ich bestimmt keine Posts auf Facebook erstellen, die mich in irgendeiner Weise wieder als Opfer dar stehen lassen.

Wuerde ich mich nicht wirklich gut mit meiner Schwester verstehen und wohne dann auch noch recht weit auseinander, wuerde ich den Kontakt nicht sonderlich pflegen...

Hallo!
Ich habe auch so eine Schwster.Natürlich nicht genauso Eine, aber ähnlich.

Ich habe es jetzt endlich geschafft, den Kontakt ganz abzubrechen!
Was anderes habe ich viele viele Jahre versucht, ohne Erfolg!

Lg Sportskanone

Ihr habt genug hinter euch und aktuell an Baustellen, da wäre so eine ungute Geschwisterverbindung mein geringstes Problem.
Grade, wenn die auch so psychisch angeschlagen ist mit Depressionen und so...vor dem Hintergrund eures eh angespannten Verhältnisses, würde ich mir die vom Hals halten.

Genug Kilometer trennen euch ja.

Zum Post auf FB:

Aktion-Reaktion. Muss man mit rechnen, wenn man Privates auf so Plattformen postet.

Vielleicht hat deine Tochter jetzt draus gelernt, und geht mit Privatem etwas sensibler um.

Gruss
agostea

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