Morgenmuffel-Problem mit meinem Mann

    • (1) 07.01.17 - 12:47
      Inaktiv

      Hallo ihr Lieben,

      ich habe ein mittlerweile großes und größer werdendes Problem mit meinem Mann.
      Er ist ein absoluter Morgenmuffel.

      Das Problem ist Folgendes:
      Unser zweijähriger Sohn wacht 6:00 Uhr auf. Es ist egal, wann er ins Bett geht, er wacht immer um diese Zeit auf. Zudem ist er abends (gg. 19.00Uhr) dann auch so müde, dass wir ihn ins Bett bringen müssen und nicht noch Zeit schinden können, nur damit wir morgens 1h länger schlafen können (er gehört ins Bett wenn er müde ist, finde ich).

      Mein Mann kommt damit gar nicht klar. Schon als Baby musste immer ich nachts aufstehen (beim Stillen ist ja eh klar, aber später dann auch), weil er, wenn er sich nachts mal aufgerafft hat, dann morgens absolut unausstehlich war. Und ansonsten ist er eben einfach liegen geblieben, getreu dem Motto ich stehe ja schon auf, oder er hört ja irgendwann wieder auf zu schreien...
      Jetzt ist er in einem Alter, in dem er früh schon agil und munter ist und dann natürlich auch Beachtung brauch. Ich bitte meinen Mann dann, mit aufzustehen, weil ich es nicht schaffe, innerhalb von 30min Frühstück zu machen (das ist relativ aufwändig, will ich jetzt nicht weiter drauf eingehen), seinen Rucksack zu packen (teilweise mache ich das schon abends, aber das Essen kommt eben erst früh rein), ihn zu wickeln, Zähne zu putzen und anzuziehen (vor allem jetzt im Winter) und selbst auch noch fertig zu werden (denn ich muss dann 6.30Uhr auch los). Klar, es werden jetzt sicher Stimmen kommen, dass man das als alleinerziehende Mutter oder mit 2, 3 Kindern auch schaffen muss... ja ja, weiß ich, aber dann wäre unser Alltag generell anders strukturiert. Leider ist eben unsere KiTa nicht um die Ecke, meine Arbeitszeiten gehen auch nur, weil wir zu zweit sind, etc. etc. - das will ich jetzt gar nicht diskutieren. Ich bin auch schon 5.00Uhr aufgestanden, um alles zu schaffen, aber selbst das Weckerklingeln nervt meinen Mann, weil er dann wach wird und nicht mehr einschlafen kann (er liegt dann halt rum und ist müde und schlecht gelaunt).

      Jedenfalls, ehe ich ihn dazu bringe, mal endlich aufzustehen vergeht ewig viel Zeit, in der ich dann schon langsam aggressiv werde... und auch er ist angep*** davon, dass ich ihn so aufscheuche. Ich finde es aber irgendwo nicht fair, dass er erwartet, dass ich morgens alles allein mache und er dann aufsteht und das Frühstück serviert bekommt... Er ist dann auch der ganzen morgen unausstehlich, steht nur mit halboffenen Lidern da, ist unaufmerksam, die schlechte Laune breitet sich auch dann auf uns andere aus.

      Kennt ihr so ein Problem auch? Wie geht ihr damit um? Ich weiß, es ist nicht jedermanns Sache, früh aufzustehen, aber wenn man ein kleines Kind hat muss man doch damit mal zurecht kommen, oder?

      • (2) 07.01.17 - 12:50

        Wann muss drin mann denn sonst morgens aufstehen und zur Arbeit fahren? Ohne zu wissen, wann er sonst aufsteht, ist es schwierig euch etwas zu raten.

        (3) 07.01.17 - 13:01

        Hi,

        dein Mann war uns ist ein Morgenmuffel...so what.
        Du m usst nur ein Kind fertig machen und stress Dich selbst....sorry, hausgemachtes Problem.

        Bist du einfach nur neidisch, das er liegen bleibt und du nicht? DAS könnte ich eher verstehen.

        Wenn mein Mann schläft, schläft er und ist kaum wach zu bekommen. Kranke Kindernächte, etc. mache ich durc,.....,warum soll ich ihn wecken, wenn es nutzlos ist?Die Energie kann ich mir sparen und anderweitig einbringen,

        lg
        lisa

        • (4) 07.01.17 - 21:39

          Wenn beide arbeiten gehen, habe ich null Verständnis dafür, dass alles an einem hängen bleibt.

          Wenn ich mich richtig erinnere, bist du Hausfrau - da kann ich noch eher nachvollziehen, dass man den Mann nicht "behelligt".

          Wobei bei uns auch jeweils der Elternteil, der gerade nicht in Elternzeit war (mein Mann und ich haben sie uns geteilt), öfter am Wochenende "Nachtschichten" übernommen hat, damit der andere mal durchschlafen konnte.

      (5) 07.01.17 - 13:09

      Nein, das Problem haben wir nicht. Wir stehen beide nicht gerne früh auf (wer tut das schon), aber was muss, das muss. Der Morgenmuffel bin eher ich, was heißt, dass ich morgens noch nicht für lange Gespräche zu gebrauchen bin. Ich bin aber weder ein Kleinkind noch lebe ich allein, so dass ich mir den Luxus des Einfach-Liegenbleibens oder Andere-mit-schlechter-Laune-traktierens leisten kann.

      Ich würde dazu mal in Ruhe (also nicht morgens in der Hektik) ein Grundsatzgespräch führen, wie das in Zukunft laufen kann so dass ich beide damit halbwegs zufrieden seid.

      LG

      (6) 07.01.17 - 13:28

      Hallo,

      wenn Du wegen KiTa und Arbeit um 6.30 Uhr los musst, würde es doch gar nichts bringen, wenn der Kleine länger schläft.

      Wenn Dein Mann länger liegen bleiben kann, dann würde ich ihm das zugestehen. Mach doch einfach nur Frühstück für Dich und den Kleinen, Dein Mann kann sich später selber etwas machen. Rummeckern bringt nichts. Einen echten Morgenmuffel kannst du nicht ändern.

      Ich bin auch Morgenmuffel, allerdings dahingehend, dass ich es nicht ertrage, morgens zuviel reden/zuhören zu müssen. Aufstehen ist kein Problem.
      Ich stehe meistens sogar lieber vor allen anderen auf, nur um meine Ruhe und genügend Zeit zum "booten" zu haben.
      Ich hasse es, wenn man mir mit Vorwürfen oder aufgezwungener Fröhlichkeit kommt.

      "... aber wenn man ein kleines Kind hat muss man doch damit mal zurecht kommen, oder?...."
      Man muss aber nichts zwangsläufig die gesamte Familie stressen. Ihr könntet Euch auf einen Kompromiss einigen, dass Dein Mann sich z.Bsp. abends vorzugsweise um das Kind kümmert.

      Wenn ihn der Wecker stört, nutze doch einen Vibrationsalarm.

      LG

      • (7) 07.01.17 - 21:42

        Den Vorschlag finde ich gut: Er übernimmt dafür den Abend, du hast früher Zeit nur für dich und kannst somit evtl auch früher zu Bett und - wenn es wirklich notwendig sein sollte - doch schon um 5.30h aufstehen.

    (8) 07.01.17 - 13:32

    hallo,
    mach doch für deinen sohn und dich ein kleines unkompliziertesb(!!) frühstück (joghurt mit müsli, obst und knäcke...) und lass den ollen muffpott ausschlafen/im bett grummeln oder was weiß ich....
    vg

    • Das wäre zu einfach...

      • ja, da war doch irgendwas mit besonderem und kompliziertem essverhalten....

        • Ich könnte mich irren aber ich glaube, sie kocht ihren frischen Hafer oder ihre Hirse 30 Minuten lang ein. Außerdem bekommt das Kind glaube ich jede einzelnen Mahlzeit für die Kita vorbereitet.

          Da hätte ich morgens glaube ich auch ein Zeitproblem

          • (12) 08.01.17 - 16:41

            Das stresst ja schon beim lesen.

            • (13) 08.01.17 - 17:19

              Ja total..

              Die TE hatte vor einer weile mal gefragt, wie sie ihren Tag besser organisiert bekommt. Es kam dann raus, dass sie ewige Zeiten mit mahlen ihres Hafers (oder was auch immer) beschäftigt ist, dann 1000 Mahlzeiten für sich und die Familie von Hand zu bereitet etc. Einfache Dinge wie mal einen reiswaffel oder einen Apfel gibt es nicht (an die genauen Lebensmittel kann ich mich nicht erinnern, aber es war hochkompliziert!) und da gehen eben ihre freien Stunden am Tag flöten. Vor allem wenn man mit allem alleine da steht aber das wollte sie nicht so wirklich einsehen.

              Wie essen auch recht gesund, trotzdem Ernte ich meinen Weizen und Roggen nicht erst selbst auf dem Feld und melke morgens Nachbars Kuh (im ganz überspitzten Sinne).

Bei uns bin ich eher der Morgenmuffel, aber nun gut, mit Kind, KiTa und Arbeit muss man halt früh raus.

Ich brauche ca. eine knappe Stunde morgens, um uns beide (Tochter 3 Jahre und mich) fertig zu machen, in Ruhe einen Kaffee zu trinken und loszukommen.
Wir müssen um 7:30 Uhr los, also stehen wir um 6:30 auf (bzw unsere Tochter um 6:45). So klappt alles problemlos. Mein Mann ist schon vor 7 aus dem Haus und hat deswegen damit nichts zu tun.

An deiner Stelle würde ich meinen Morgen so einrichten, dass ich alleine alles schaffe.

Mir wäre es lieber, dass mein Mann im Bett herumliegt und muffelt (dass er vom Wecker wach wird, wäre nun echt nicht mein Problem), als dass ich ihm den ganzen Morgen hinterherrenne und dann Stress habe.

Das Muffeln im Bett stresst mich nicht.

Grüße great

(15) 07.01.17 - 13:56

Ob mein Mann von meinem Wecker genervt ist wäre mir ziemlich egal.

Stell deinen Wecker so das du in Ruhe dich selber fertig machen kannst ehe der Kleine wach wird.

Und das Frühstück, warum ist das aufwändig? Aufwendiges Frühstück kann man am Wochenende machen, in der Woche muss es praktisch sein! Das kann man ändern. Und auch für jede Ernährungsform gibt es Frühstück das man vorbereiten kann oder was schnell geht!
Dein Mann ist kein Baby, der kann sich sein Frühstück selber machen.
Nimm dir den Zeitdruck. 30 Minuten mit Kleinkind und Frühstücken ist viel zu knapp. Meine Kinder sind 8 und 10 und haben alleine zum Frühstücken mind. 30 Minuten. Wir stehen 1 Stunde bevor sie aus dem Haus gehen auf, während sie sich fertig machen bereite ich Frühstück und Schulbrote vor, dann frühstücken wir zusammen. Wenn sie weg sind mache ich mich fertig (den Luxus habe ich, sonst müsste ich eben so früh aufstehen das ich fertig bin bevor die 2 aufstehen)

(16) 07.01.17 - 14:10

Ich werde aus Deinem Beitrag nicht ganz schlau. Hast Du nun 30 min, um Dich, Dein Kind und das aufwändige Frühstück fertig zu machen, oder sind die 30 min nur für das Kind?

Ich hab neulich versucht, den Sohn einer Freundin für den Spaziergang fertig zu machen. Nach der Erfahrung würde ich 30 min nur fürs Kind scon arg knapp halten, aber wenn Du in der Zeit auch noch Dich fertig machst, ist es kein Wunder, wenn Dich das stresst.

Steh halt eher auf, und Dein Mann macht sich Oropax rein.

(17) 07.01.17 - 14:10

Du musst doch eh aufstehen und dein Sohn in die Kita. Und viel könnte doch eine zweit Person gar nicht abnehmen. Dann lass deinen Mann doch einfach schlafen (ewig wird er auch nicht mehr liegen bleiben dürfen...) und verschaff dir den wohlverdienten Ausgleich durch einen freien Samstag abend oder so ähnlich.

Ich glaube sowieso, dass deine Zeit generell zu knapp bemessen ist. 30 Minuten für alles ist nicht gerade viel, ich könnte mir schon vorstellen, dass etwas früher aufstehen die Lage entspannen würde. Das Weckerproblem bekommt man doch irgendwie gelöst, oder?

Ich habe übrigens auch einen Morgenmuffelmann. Meist muss der früher raus als ich, aber um mehr kümmern als um seinen eigenen Kaffee ist und war noch nie drin. Früher hatte ich auch mal eine Phase, in der ich versucht habe alle Morgenaktivitäten gleich zu verteilen, aber da geht zu viel Energie meinerseits und die gute Laune von uns allen drauf. Besser ich mach alles alleine, geht einfach schneller. Bis heute bin immer ich diejenige, die Frühstück macht (aber er derjeneige der abräumt während ich gemütlich im Internet surfe, zumindest am Wochenende ;-))

(18) 07.01.17 - 14:19

Getrennte Schlafzimmer, schlafen lassen und sein Frühstück soll er sich selbst machen.

Geht euch morgens aus dem Weg, dann geht ihr euch nicht auf den Keks.

Gruß Küstenkönigin

(19) 07.01.17 - 14:23

Klingt ehrlich gesagt ein bisschen so als würdest du deinem Mann es nicht gönnen das er scheinbar erst später als du aus dem Haus musst.

Meine beiden Kinder sind 7 und 11 Jahre alt aber schon seit der kleine 1 und die grosse 5 waren stehe ich allein mit ihnen auf.
Der Wecker klingelt um 6 bei mir und der Grossen, wir ziehen uns an dann mach ich Schulbrot und Frühstück für beide um 6.30 wecke ich den kleinen der dann Frühstück, Zähneputzt sich anzieht etc. In der Zeit jage ich den Hund raus damit der nochmal Pillern kann. Um 7.00 muss die Grosse los zum Bus und um 7.20 verlassen wir das Haus ich bring den Sohn zur Schule und fahre zur Arbeit.

Mein Mann steht meist erst kurz vor knapp auf er hat einen Arbeitsweg von 5 Minuten d.h. Er steht um 6.35 auf schüttet sich einen Kaffee in den Hals wäscht sich zieht sich an und ist um 6.55 weg das Frühstück für die Arbeit hat er sich am Abend vorher bereits selbst fertig gepackt etc.

Da würde ich mich auch heute nicht mehr drum kümmern denn er ist schon Groß und muss selbst Klar kommen ich bin ja nicht seine Mami.
Und ich erspare mir eine menge Nerven...

(20) 07.01.17 - 14:27

Ganz ehrlich, ich finde Ernährung auch wichtig und achte auf gewisse Dinge. Wenn es aber so kompliziert wird, dass es den Alltag einschränkt, dann sollte man mal drüber nachdenken, ob das wirklich der richtige Weg ist... (ich erinnere mich an einen anderen Thread). Ich bin mir sehr sicher, dass es auch weniger arbeitsintensive Möglichkeiten gibt, ein Frühstück nach euren (oder vielleicht eher deinen??) Vorstellungen zuzubereiten.

Und im Endeffekt soll dein Mann aufstehen, weil Du Frühstück und Kind nicht zusammen gebacken bekommst. Da wäre ich auch angemuffelt. Und mein Mann hört "normales" Weinen nachts auch nicht. Ihn zu wecken, obwohl ich eh schon wach bin käme mir nun nicht in den Sinn. Und freudiges "Juhuu" müsste ich dann auch nicht erwarten.

(21) 07.01.17 - 14:41

Wenn man mit Kleinkind um 6.30 Uhr los muss und steht erst um 6.00 Uhr auf, ist man selber schuld, wenn's stressig wird. Das hat mit der Aufstehzeit des Kindes nichts zu tun (Ich würde es früher wecken).

Du gönnst Deinem Mann nicht, daß er länger liegen bleiben kann.
Was sollte er denn groß tun? Scheint sich ja eher um Deine Frühstücksvorstellungen zu handeln als um seine.

GLG

(22) 07.01.17 - 15:21

Nee sowas kenne ich nicht und ich würde von einem Erwachsenen Mann auch ein ganz anderes Verhalten erwarten!

Wann geht er denn arbeiten und kommt nach hause? Unter der Woche bis um 6 schlafen, gemeinsam frühstücken, wäre für viele ein traum!

Andere Leute sind da schon auf dem weg zur arbeit.... Und dein Mann zieht so eine Show ab. Da würde ich auch agressionen bekommen.

(23) 07.01.17 - 15:52

Hallo!

Wenn du sowieso aufstehen und früh aus dem Haus musst, kannst du den Muffel ja auch einfach liegen lassen?! Wozu weckst du ihn?

Genug Zeit einplanen, alles so einfach wie möglich gestalten, das läuft dann schon mit der Zeit.

Ich hab 3 Kids (1x Schule, 2x Kindergarten), wir müssen um 7 aus dem Haus.
Mein Mann ist schon um 5:30 weg. Ich steh um 5:45 auf, die Kids wecke ich um 6.
Klappt wunderbar, erfordert nur etwas Übung.

Richte euch so ein, dass du das unter der Woche alleine schaffst. Erspart jede Menge Stress.

Am Wochenende könnt ihr euch dann ja abwechseln mit Ausschlafen. Einmal pro Woche wird's der Herr wohl schaffen...

LG Claudi

(24) 07.01.17 - 15:56

Deswegen würde ich mich mit meinem Mann nicht streiten, gerade wenn er dann den ganzen Tag schlechte Laune habt. Vielleicht schläfst Du an einigen Tagen mit im Kinderzimmer? Und es ist doch super, wenn Dein Sohn so früh wach wird und du ihn nicht wecken musst bzw aus dem Tiefschlaf reißen musst, damit er so früh das Haus verlassen kann.

Warum ist denn das Frühstück so aufwändig? Da würde ich ansetzen, wenn es Dich stresst. Und Deinem Mann kannst Du die Sachen ja einfach stehen lassen und er räumt sie dann weg.

Aber nur wegen einem aufwändigen Frühstück würde ich mit meinem Mann keinen Streit anfangen. Da mein Mann sehr viel dienstlich unterwegs ist, bin ich schon immer viel mit unserem Sohn alleine gewesen und musste es so oder so alleine geregelt bekommen. Allerdings war mein Sohn als Kleinkind ein Langschläfer und ich habe Gleitzeit.

Mittlerweile wacht mein Sohn (8) auch früh auf, wir stehen zusammen auf und ich mache für uns Frühstück. Da mein Mann nachts schlecht schläft, lassen wir ihn bewusst einfach mal länger schlafen und er gesellt sich später zu uns.

Dein Sohn wird älter und selbständiger und es wird morgens alles leichter.

LG Perry

(25) 07.01.17 - 16:49

Was soll man dir raten?

Zwischen unausgeschlafen und Morgenmuffel, der zu keinen erbaulichen Gesprächen vor dem ersten Kaffee fähig ist, liegen ja Welten.

Wenn bei euch um 19 h abends Ruhe ist, weil das Kind ins Bett fällt, bliebe doch genügend Nachtruhe für jeden von euch, um ab 6 h auch ausgeruht aufstehen zu können.
Wann geht denn dein Mann ins Bett und wann muss er normalerweise aufstehen, um zur Arbeit zu gehen?

Grundsätzlich wäre es fair, wenn jeder einen Tag am WE ausschlafen dürfte. Er schläft samstags aus und du sonntags. Das ist eine Sache der partnerschaftlichen Absprache. Wenn er dazu nicht bereit ist, scheint er der falsche Partner für ein Familienleben zu sein. Wie soll das funktionieren, wenn du völlig krank darnieder liegst und gar nichts geht? Muss er da nicht einspringen und deine sonstigen Aufgaben übernehmen?

Mit 30 min. Vorlauf morgens für zwei Personen wäre ICH mit den Nerven zu Fuß bis ich bei der Arbeit angekommen wäre. Da brauchst ja nur mal etwas Glatteis oder man muss das Auto morgens freikratzen oder schlabbert sich die Frühstücksmarmelade auf die Bluse und muss sich umziehen - da gerät doch bei der Taktung der gesamte Zeitplan durcheinander. So viele Blutdrucksenker könnte ich gar nicht einwerfen. Dann doch lieber 30 min. früher aufstehen und entspannt fertig machen. Wenn der Muffel im Bett schlechte Laune schiebt, dann ist das sein Problem. Soll er sich Oropax reinstopfen, um nicht aufgeweckt zu werden. Ein weinendes Kind kann er entspannt ausliegen und wartet auf deinen Einsatz,,aber der Wecker bringt ihn auf und er lässt seiner schlechten Laune freien Lauf........ Offensichtlich ist er ein Morgenmuffel,,wenn etwas von ihm erwartet wird. Ziemlich unreif und nervig.

Top Diskussionen anzeigen