Hin und hergerissen 3. Kind ja oder nein

Moin
Vorab, ich weiß die Entscheidung kann mir keiner nehmen frage nur nach Meinungen
Ich habe 2 Töchter im Alter von fast 9 Jahren und 6,5 Jahren. Jetzt habe ich den Wunsch nach einem 3. Kind allerdings such reichlich bedenken.
und zwar habe ich Angst den großen nicht mehr gerecht zu werden also mit Baby wären eben nicht unbedingt die Sachen möglich wie ohne. Also was so manche Aktivitäten angeht. Mache mir da so viele Gedanken drum das ich nicht weiß was richtig ist.
Vielleicht gibt es ja jemanden mit änlichen Konstellationen und kann mir mal seine Erfahrungen berichten.
viele liebe grüße

Linda

Hallo,

ich kopiere (und ergänze mal meine Antwort von kürzlich!). Meine Kinder sind nun 14, 11 und 8. Und vorneweg, nein, ich bereue nicht, aber es ist anders. (Meine Kinder sind alle toll - die besten Kinder der Welt :-D und gerade der dritte ist ein sehr aufgeschlossenes und witziges Kind, der unser Leben wirklich bereichert). Nun aber das ABER

Man merkte schon bei Schwangerschaft und Geburt, dass das dritte Kind gesellschaftlich einfach nicht so akzeptiert ist. Beim ersten Kind überschlugen sich z.B. die Freunde meiner Eltern, wir bekamen Dutzende Glückwunschkarten ... bei der dritten Schwangerschaft gab es durchaus auch Reaktionen wie "wolltet ihr das so?" oder "ihr habt doch schon beides (also "Junge und Mädchen". Um das mal materiell in Zahlen zu fassen: Zur Geburt meiner Tochter haben wir fast 700€ bekommen, zur Geburt des dritten Kindes nicht mal 50€. Auch bei mir auf der Arbeit war die Reaktion sehr verhalten "deine Karriere kannst du nun knicken".

Du bist keine "Standardfamilie" mehr. Was mich auch ärgert ist, dass z.B. bei vielen Aktivitäten "Familienkarten" zwei Erwachsene + zwei Kinder beinhaltet und das dritte Kind dann wieder den vollen Kindertarif bezahlt. Hier in Baden-Württemberg bekommst du so einen "Landesfamilienpass" - der hilft aber nicht so viel. Beispielsweise darfst du einmal im Sommer für den Wintertarif in die Wilhelma (großer Zoo in Stuttgart). Bis du da aber hingegurkt bist ... ist die Ersparnis zwar nett, aber so richtig "arme" Familien, wenn sie nicht gleich in Stuttgart wohnen, können sich vermutlich die Anfahrt schon gar nicht leisten. Irgendwie wird das dritte Kind wieder deutlich teurer als das zweite.

Das mit dem Auto ist auch so eine Sache. Als wir unser "Studentenauto" verkauft haben und auf den obligatorischen 7 Sitzer umgestiegen sind, habe ich echt geschluckt, was der so an (Mehr)benzin braucht. Wir brauchten auch wegen des Campings was größeres.

Reiseanbieter kannst du vergessen ... auch Ferienwohnungen sind oft so auf vier ausgerichtet und das arme dritte Kind schläft dann auf Sofa oder Ausziehcouch. Wir haben uns dieses Jahr einen schönen Picknickrucksack gekauft (wir müssen ja immer alles mitschleppen ... wegen des Geldes) und ja ... es waren nur vier Teller und Tassen und so drin.Als wir in Frankreich waren und für eine Woche nach Südengland wollten (mit der Nachtfähre) ... richtig, es gibt nur zweier und vierer Kabinen.

Urlaub ist sowieso so ein Ding... es gibt schlicht kaum bezahlbare Angebote für Leute mit mehr als zwei Kindern (klar, du kannst zwei Hotelzimmer mieten, aber das ist fianziell bei uns nicht drin....). Und wir müssen ja zur Ferienzeit weg. So enden wir entweder in einer Ferienwohnung (da hast du dann wieder alles am Hals), in einem Hotel mit Jugendherbergsstandard (oder gleich in der Jugendherberge) oder auf einem Campingplatz....Sind kürzlich für einige Tage in München gewesen ... meine Große wollte unbedingt in die Therme in Erding. Da haben wir einen Tagesausflug draus gemacht. Kostenpunkt: Alleine der Eintritt 5x30€. Dann die Fahrt dorthin. Dann die Übernachtung (ca. 200€). Also an einem Tag 400€ ausgegeben bzw. mehr. Wir müssen ja noch essen, etc.

Die typische Wohung hat auch drei oder vier Zimmer - da fehlt eins. Zudem scheint die Wohnungssuche mit drei Kindern ein Horror zu sein (bin glücklicherweise nicht betroffen), da du eben nicht zum Wunschklientel vieler Vermieter gehörst.

Ich denke, dass hat sich gegenüber der 70er Jahre einiges geändert, in meinem Jahrgang gab es "3 Kinder" noch öfter. Ein Freund meines Vaters hat mich in der dritten Schwangerschaft (er hat auch drei Kinder) so flapsig angeredet "gib es zu ... ihr wollt nur kostenfrei ins Freiband". Als ich nachgefragt habe, stellte sich raus, dass man damals wohl wirklich als "kinderreiche Familie" dauerhaft kostenfrei ins Freibad kam. Ist aber egal, das Freibad gibt es nicht mehr ... bis zum nächsten fahren wir fast 20 Kilometer und die rechnen pro Person ab (es sei denn, du bist Bürger ihrer Stadt, dann gibt es eine Familienkarte).

Mein Kollege (auch drei Kinder) hat nun den gesamten Winter seinen Wohnwagen umgebaut ... weil ... du ahnst es ... es gibt kaum welche mit vernünftigen Schlafplätzen für drei Kinder .... Auch Brettspiele. Oft braucht man vier Mitspieler.

Jetzt, wo die Kinder größer sind, ist es so, dass wir als Familie nur noch sehr wenig machen. Das war anders, als die Kinder noch richtig klein waren. Da fand ich es zweitweise wirklich toll und harmonisch. Wir haben dann so ein typisches "Dorfwochenende" gehabt, samstags Kuchen gebacken, sonntags waren wir in der Kirche und dann haben wir uns mit Freunden zum Kaffee getroffen oder etwas unternommen. In der Zeit habe ich mir auch sehr ein viertes Kind gewünscht. Das Programm war für alle einfach das gleiche. Das geht nun nicht mehr.

Wir haben sehr darauf geachtet, dass jedes Kind eigene Hobbies hat, egal, ob es für uns passt oder nicht. Dafür "bezahlen" wir jetzt: Ständig hat nun jemand irgendeinen Wochenendtermin, sei es Kirche, Fußball, Orchesterprobe, Lernen für eine Klassenarbeit, etc. So geht ein Elternteil da hin, das zweite Elternteil macht was mit den anderen beiden Kindern. Und ehrlich ... wenn ich dann mal keinen Termin habe, dann liege ich wachkomaähnlich sonntagmittags auf dem Sofa. Bei uns ist am Sonntagmittag noch viel "Schule" aufzuarbeiten. Da schaut man mal die Ranzen richtig durch, plant und die Kinder lernen auf Klassenarbeiten.

Dann hat meine Tochter (die älteste) ganz klar Teenieinteressen ... Es ist total schwer, all das unter einen Hut zu bringen, sie findet das, was wir früher sonntags so gemacht haben (Zoo, Geocaching, Wandern, Spielplatz) sehr tröge. Da musst du ständig ein zweites Programm bieten (oder gar keins) oder was finden, was alle interessiert. Ist bei uns gerade das Schwimmbad. Oft ist es so, dass sie Sonntags nun einfach zu Hause "chillt". Auch im Urlaub ist es sehr schwer, sie für etwas zu begeistern. Als 5er Familie sind wir nur noch sehr selten unterwegs.

Drei ist auch eine etwas doofe Zahl. Bei mir sind bei beiden Kleinen eine Einheit wie Pech und Schwefel. Meine Tochter tut mir da echt Leid, es ist wirklich so, dass sie außen vor ist. Um das auszugleichen, darf sie öfters zu Unternehmungen einfach Freunde mitnehmen. Das ist okay bzw. war bisher okay, aber nun hast du eben statt einem dann zwei motzige Teenies dabei, was die Sache nicht einfacher macht.

Mich stresst die Schule total ... ich weiß noch, dass ich mitunter sehr gestresst war, als meine Kids klein waren. Im Sommer waren wir viel draußen, oft einfach auch im Wald spazieren, wo niemand verloren gehen konnte. Und um 19 Uhr waren alle (zumindest in der Theorie) auf dem Weg ins Bett. Mein drittes Kind war "das perfekte Baby" - im ersten Jahr war er überhaupt keine Belastung, er war zufrieden, gluckste vor sich hin und machte alles mit. Von 19 - 23 Uhr gehörte damals der Abend "mir". Welch Luxus! Das ist heute nicht mehr so. Ich denke, dass ist das, was viele Leute so als "mitlaufen" bezeichnen. In der Schule läuft eben niemand mehr mit.

Nun komme ich irgendwann zwischen 13 Uhr und 14 Uhr von der Arbeit ... und alles bricht sofort über mich herein. "Ich blick die Mathehausis nicht". "Ich habe mein Deutschbuch in der Schule vergessen." "Vergiss nicht, ich habe um 15.00 eine Orchesterprobe.". "ich brauche morgen ein Kuchen". "Ich brauche für Morgen 10 verschiedene Blätter von Laubbäumen, eine 1 bekomme ich aber, wenn ich 20 finde!". "Ich bin in der Gruppenarbeit mit X eingeteilt, die lebt aber 15 Kilometer von hier und es fährt kein Bus", "Ich habe voll vergessen, zu sagen, dass ich zwei Tagen einen Mathekurztest schreibe und ich blicke es nicht".

Wir Erwachsenen sind mittags meistens zu zweit (voll der Luxus). Einer (Homebase) steht als Nachhilfelehrer zur Verfügung, der andere macht die Außentermine mit Kind(ern). Das geht dann so bis 18 Uhr. Dann Abendessen und meistens muss ich dann selbst noch an die Arbeit ... oder was im Haushalt machen ... oder es findet mal wieder ein Elternabend oder ähnliches statt. Um 21 Uhr kollabiere ich oft auf dem Sofa. Ich bin dann zu müde, endlich mal was zu machen, was ich möchte!

Finanziell muss man planen wie ein Fuchs ... jeder kleine Fehler/ Faulheit wird total teuer. Früher habe ich gerne mal 12-14 Stunden gearbeitet, kam heim, rief den Pizzaexpress an, entspannte den restlichen Abend ... das geht nun nicht mehr. Einmal Pizzaexpress kostet heute ca. 50€. Also doch lieber selbst kochen ... Da kommst du nach langer Fahrt am Urlaubsort an und würdest am liebsten Essen gehen ... weißt aber, dass das mit fast 100€ zu Buche schlägt und stellst dich dann eben doch selbst in die Küche, weil du nicht weißt, was die nächsten Urlaubstage noch so bringen. Der Aspekt "Geld" läuft immer als HIntergrundprogramm mit - und das, obwohl es uns echt nicht schlecht geht. Wir können z.B. in Urlaub ... ich kenne Leute, die haben kapituliert und bleiben einfach daheim.

Letzten Sommer hat mir ein Freund angeboten (wohnt im Außenort von Paris), wir könnten zwei Nächte bei ihm zwischenübernachten. Er selbst war gar nicht da. Da war mir wieder klar, dass wir doch eine "Kleingruppe" sind. Wir haben ihm natürlich was mitgebracht. Er hatte uns einen sicheren Abstellplatz fürs Auto organisiert (20€). Wir fuhren mit der Metro nach Paris (75€ für uns alle!). Dort haben wir verschiedene Dinge angeschaut. Abends waren wir 250€ ärmer. Und das, obwohl die Übernachtung kostenfrei war (!) und wir bei ihm Kochen konnten. Es geht immer alles x5.

Geld ist eh so ein Ding. Ich sollte gar nicht jammern, aber es sind diese Beträge zwischen 20€ und 40€, die sich total summieren. Gerade hatte meine Tochter noch Schuhgröße 39 und wir haben 250€ für neue Schuhe ausgegeben (mehrere Paare), dann hat sie auch schon 40. Also wieder das Spiel. Geigenstunde (60€ im Monat), Zahnspange, Busfahrkarte, Sportverein, Klassenfahrt, Geburtstagseinladung ... Und so geht es dauerhaft. Ein großes Auto brauchst du auch. Die Räume müssen geheizt werden. Ständig läuft die Waschmaschine. Und ständig braucht jemand irgendwas. An Karneval - gab es in den Schulen ein Motto (freundlicherweise jedes Jahr ein anderes!) ... du willst nicht, dass deine Kinder die doofen sind und bist mit mindestens 60€ dabei (wenn du Teile gebraucht bekommst!). Bei uns waren es dieses Jahr 100€. Für nichts im Prinzip.

Also versuchst du andere Strategien, z.B. Kleider gebraucht kaufen. Da musst du dann auf Flohmärkte, etc = noch weniger Zeit. Oder deine Tochter bekommt von einer Freundin von dir drei ausrangierte Jeans und fünf Pullis geschenkt und du tröstest sie, weil sie gerade so Liebeskummer hat. Ich unterhalte ein ganzes Netzwerk für gebrauchte Kleidung ... und am Ende verschenken ... die richtig guten Teile versuchst du dann doch bei Ebay oder so loszuwerden = du brauchst wieder viel Zeit.

Ich wünschte mir, ich hätte mehr Zeit. Auch für mich. Ich bin kürzlich (alle hatten Ferien) morgens mal alleine Schwimmen gegangen. Und hatte ein schlechtes Gewissen dabei. Mache ich genug? Verbringe ich genug Zeit mit dem Kind? Ich hätte doch noch mit X das kleine Einmaleins üben müssen? .... Das Abgrenzen ist schwierig, weil ja jeder eine Erwartung an dich hat. Als Mutter möchte ich unbedingt 100% geben, als Arbeitnehmerin muss ich mindestens 100% geben (auch da ein anderer Druck - so viele Jobs gibt es hier nicht, wir haben ein Haus, das wir nicht aufgeben könnten, meine Kids sind in der Gegend verwurzelt ...). Ich merke sehr oft, dass ich zuerst mich aufgebe. Ich kann nicht einfach eine Runde um den Block joggen (was ich gerne machen würde!), wenn mein Kleiner meine Hilfe in Mathe braucht.

Du darfst als Dreifachmutter nie jammern. Denn du bist auch selbst Schuld. Zumindest im Job bei mir ist es so. Dann kommt gleich "ihr wolltet das doch so" während man auf die Einzelkindmama voll die Rücksicht nimmt :D. Das mit dem "Mitlaufen" ist nur so lange so, bis die Kinder unterschiedliche Wege gehen (also spätestens in der Schule). Im Kindergarten war es egal, ob ich einen oder zwei abgegeben habe ... in der Schule (und meine Kinder sind so urbiauntypische Nichtwunderkinder, die brauchen bei den Hausaufgaben unter anderem Individualbetreuung und müssen tatsächlich auf Klassenarbeiten lernen und üben ) ist das dann vorbei.

Ich habe eine Arbeitskollegin, die wirklich frei sagt, dass ihr das vierte Kind fast das Genick gebrochen hat. Die ersten drei sind so "typische Akademikerkinder" ... schafften die Grundschule mit Bravour, spielten nebenher noch zwei Instrumente, gingen mühelos durch das Gymnasium - während sich das vierte echt schwertat und sie meinte, sie hätte mehr Arbeit (rein schulisch) mit ihm gehabt als mit den anderen drei zusammen.

Ganz ehrlich ... wenn dann meine unverheiratete Kollegin aus dem Wochenende reinschneit, bin ich manchmal etwas neidisch. Und ja, ich liebe meine Kinder total. Aber diese dauerhafte Dreifachbelastung aus Mutter, Haushalt und Job ist wirklich zermürbend. Ich stehe wirklich um 5:45 auf und mein Tag endet um Mitternacht. Von 23 - 24 Uhr nehme ich mir eine Stunde für mich.

Nachdem ich all das geschrieben habe: Ja, ich liebe meine Kinder über alles. Ich wünschte nur, der Tag hätte 36 Stunden. Wenn ich das alles vorher gewusst hätte, ich hätte sie trotzdem bekommen. Aber unterschätze das Drumherum nicht.

GLG
Miss Mary

Jetzt kann ich dir mal 100 % recht geben.

Z.B. was Hotelzimmer/Fewos für 5 angeht oder Eintritte - Familienkarten sind für 2 Erwachsene und 2 Kinder. Selbst wenn ich als Mutter mit meinen 3 Kindern irgendwo eine Familienkarte kaufen will, geht das nicht, weil: Obwohl wir ja dann zu 4 sind, gilt es nicht, weil ja nicht 2 Erwachsene 2 Kinder.

Und auch wir unternehmen zu 5 kaum noch etwas. Die Jungs sind 14 und 11, die Kleine 8. Meistens ist einer der Jungs, meist der Große, verabredet.

Herzlich lachen musste ich über deinen Satz "Das ist okay bzw. war bisher okay, aber nun hast du eben statt einem dann zwei motzige Teenies dabei, was die Sache nicht einfacher macht." Die Freunde meines Sohnes sind oder tun zumindest so höflich, dass motzig nur mein Sohn ist.

Was du über die Schule schreibst, kann ich 100 % unterschreiben. Vorweg - alle sind gute Schüler und machen fast alles alleine, aber Vokabeln abhören oder mal Mathe erklären oder auch Chemie oder so muss man doch. Der Mittlere ist in einer bilingualen Klasse und schreibt jede Woche einen Vokabeltest. Oder der Große kam eben und ihm fiel ein, dass er nach den Ferien, also übermorgen, Materialien für eine ein Auto antreibende Mausefalle (????) für die Physik-AG braucht. Also mal schnell zu Obi. Und so etwas wiederholt sich trotz allem Reden immer wieder. Bin froh, dass mein Großer schon fast das Abi haben sollte, wenn die Kleine aufs Gymnasium kommt. 3 x den Schulstress halte ich nicht durch.

LG

Ich mußte auch lachen. Da ich ja noch schrieb: Wenn du als 2 fach Mutter schreiben würdest, kann man ein 3. bekommen.....

Die Ther.me Er.ding ist ja prinzipiell ganz interessant, auch mit einem Kind, da ja jedes Kind ab 4 Jahren Erwachsenenpreis bezahlt, ist also schon mit einem Kind teuer.

Man bekommt tatsächlich ab dem 3 Kind manchmal Kommentare (mein Favorit: Was alle vom selben Mann?), dass es einem die Zehennägel aufrollt.

Ich würde mir auch oft mal mehr Kinderfreundlichkeit wünschen.

Glücklicherweise ist bei uns im Freibad tatsächlich noch die Familienkarte für eigene Kinder in unbegrenzter Anzahl.

Unser aktuelles Skigebiet hat das Angebot, wenn ein Elternteil und das älteste Kind die Saisonkarte nehmen, fahren alle Geschwister kostenlos.

Und das mit den Ferienwohnungen , Hotel- Suiten mit 3 Schlafzimmern ist uns so auch noch nicht passiert. vor anderthalb Jahren waren wir in Italien, hatten Ferienwohung mit 3 Schlafzimmern gebucht. Mein Mann kam von der Rezeption und meinte zu mir: wir sind in Italien. Die in der Rezeption haben gesagt: 4 Kinder, soviele Bambini. das ist so klasse. Wir haben ein Ferienhaus frei. Das kriegt ihr ohne Aufpreis (Zugegeben, das ist uns in D noch nie passiert).

Ich hoffe dass es bei uns so bleibt. Auch wenn 4 sehr viel Arbeit sind, meine 4 sind mein größtes Glück. Ich hoffe dass ich auch in Zukunft meinen Optimismus behalte und so meinen 4 viel Kraft geben kann.

Unerfüllter Kinderwusch kann, denke ich, sehr weh tun. Daher vielleicht wirklich konkret das Leben mit 3 Kinder bei Euch in Gedanken durchspielen, sich erkundigen bei dreifach Eltern . Es scheint sehr umgebungsabhäging zu sein, wie Familien unterstützt werden.

Alles Gute Dir.

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Hallo,

ist jetzt nicht böse gemeint:

Warum möchtest Du noch ein Baby?! Weil Babys so süß sind?!

Würde mich ehrlich interessieren.

Meine beiden sind 12 und 7 Jahre alt und bei mir hat sich mit zunehmenden Alter alles andere eingestellt, aber kein Kinderwunsch mehr. Ich fange jetzt langsam an zu genießen, mal nicht 24 Stunden am Tag gebraucht zu werden. So wie jetzt einfach mal 10 Minuten am PC zu sitzen und nicht den Bespaßer zu spielen.

Mal beide 30 Minuten alleine zu Hause zu lassen um mal eben schnell einkaufen zu gehen ohne dass ich Kinder anziehen muss, Kindersitze festschnalle, Kinderwägen aus dem Auto hiefe usw... #schwitz#schwitz

Never ever würde ich noch ein Mal bei 0 starten. Deswegen frage ich nach, was es denn ist, dass Du noch mal ein Baby möchtest. Was ist der ausschlaggebende Punkt bei Dir?

LG und schönes Wochenende.
Caro

So konkret kann ich dir das gar nicht sagen.
ich wollte eigentlich immer 4 Kinder mein Mann aber nur 2. Hatte mich auch eigentlich damit abgefunden aber so langsam wird der Wunsch immer stärker ebenso aber die Bedenken.
mein Mann hätte mitlerweile auch nichts gegen einen neuen Zwerg im Haus, bin mir aber selbst nicht ganz sicher.

Das verstehe ich nicht. Wieso hast du als dein 1. Kind 4 war, ein 2. gewollt? Findest du Babys süß? Wie konnst du nochmal von vorne anfangen? Du hast doch quasi genau dasselbe getan.

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Hi,

deine Großen müssen auf nichts verzichte, denn du wirst in der Regel das Baby überall mit hinnehmen. Das klappt recht gut, wenn ich andere Mütter sehe, man wird lässiger aber man muss auch sagen, man nimmt nicht mehr so viel Rücksicht auf die Bedürfnisse des Babys, das es seinen Rhytmus hat, etc.

ABER, wenn man schon am Überlegen ist und öffentlich eine Diskussion startet, dann lieber nicht.

Das können noch so viel Fremde gute Ideen haben oder dagegen reden, es ist eine Entscheidung von Deinem Partner und Dir.

Verstehe eh nicht, warum immer über die Anzahl der Babys diskutiert werden muss.

Lisa

wenn ein Babywunsch da ist dann ist er da das man wegen einem Baby den älteren Kinder nicht mehr gerecht wird sehe ich nicht so den großen Altersabstand und noch mal von vorne anfangen das muss man aber wirklich wollen . Die Babyzeit ist unproblematisch das Baby wird einfach mitgenommen bei Aktivitäten aber wenn das Baby zum Kleinkind wird , wird es schwierig . Ich habe mehrere Kinder daraus ergeben sich größere Abstände außer schwimmen gehen gibt es fast nichts an Freizeitaktivitäten als Familie bei denen alle glücklich sind . Die großen Kinder haben keinen Bock mehr auf Spielplatz , Zoo usw. Kleinkind mit ins Kino, Eislaufen oder Kletterwald nehmen geht noch nicht . Man kann sich aussuchen ob nörgelnde große Kinder oder quängelndes gelangweiltes Kleinkind ich habe auch noch nicht herausgefunden was nervender ist #schein Ist irgendwas was die großen Kinder betrifft muss das Kleinkind mit Elternsprechtag, Arzttermin , Handballspiel etc. auch abholen oder wegbringen heißt immer Kleinkind mitnehmen. . Man selber muss sich eine längere Zeit wieder einschränken bei dem großen Abstand ist das eine reifliche Überlegung ob ihr einen Nachzügler möchtet .

Hallo meine Töchter sind neun und sieben Jahre alt und ihr Brüderchen ist sieben Monate alt. Die Großen sind bis 15Uhr in der Schule und Hausaufgabenbetreuung. Ich finde es wunderbar, nochmal ein Baby zu haben. Ich habe vormittags Zeit für den Zwerg und kann Babykurse mit ihm besuchen. Nachmittags ist er bei den Aktivitäten der Großen dabei, er ist dann im Tragetuch und schläft wann er möchte. Die Großen lieben ihn total und beschäftigen sich viel und gerne mit ihm. Und er himmelt seine Schwestern an. Für sie ist es wunderbar , ihn beobachten und aufwachsen sehen zu können. Der große Abstand ist toll da die Großen schon recht selbstständig und vernünftig sind. Sachen für die Schule vorbereiten, Arzttermine usw. ist alles eine Sache der guten Organisation, finde ich. Auto brauchen wir nicht, fahren überall mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Zug hin. Es ist toll drei Kinder zu haben. Unsere Wohnung ist auch groß genug. Ich hätte gerne noch mehr Kinder. Lg

dein beitrag lässt mich aufatmen. soviel negativität wie in den beiträgen davor habe ich noch nie gelesen über 3 kinder.
ich betrachte es wie du. meine großen waren 6,5 & 8,5 jahre, als der kleine kam - und es war / ist wunderbar. der kleine ist gerade 3 geworden :-).
lg

Hallo ja ich fand auch, dass hier viel negatives geschrieben wurde. Ui lustig, dann ist es bei uns ja wirklich ganz ähnlich :-) liebe Grüße

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Hallo!

Vorab: Natürlich kann man nicht in die Zukunft sehen. Jedes Kind, jede Familie, jede Situation ist anders...aber grundsätzlich bin ich tatsächlich der Meinung, dass das Sprichwort: Man wächst mit seinen Aufgaben, seine Berechtigung hat.

Bei uns ist der Altersabstand auch sehr groß. Die Jüngste kam, als mein Ältester 8 und meine Tochter 6einhalb waren.

Mir tat das Nesthäkchen zwar oft ein wenig leid, weil man sich eben nicht nach dem Baby richten kann, sondern das Baby sich nach der Familie richten muss, aber letztendlich glaube ich nicht, dass es geschadet hat.

Sie musste wohl oder übel überall hin mit, was im Winter, mit dem Anzuehen oder einfach mit Schläfchen auf der einen Seite blöd war, auf der anderen Seite allerdings mit Tragetuch, Tragehilfe und so weiter, eigentlich super gelaufen ist.

So mussten die Großen nicht wirklich auf irgendwas verzichten.

Jetzt ist die Kleine 2 und in einem Alter wo es sich eben schon auch bemerkbar macht, dass die Kinder andere Interessen haben und es schwierig wird, sie hin und wieder mitzunehmen. Bei uns ist die Möglichkeit des Aufteilens ( also, dass ein Eltern- oder Großelternteil was mit den Großen und einer mit der Kleinen macht) eigentlich nicht gegeben...das ist in manchen Familien na anders, dann gibts dieses Problem auch nicht...

Ich denke schon, dass wir es im Großen und Ganzen gut hinbekommen, auch wenn ich im Moment gern mehr individuelle Zeit für jeden einzeln hätte. Aber es ist immer eine Sache der Einteilung. Und grundsätzlich finde ich auch, dass ein wenig Verzicht und sich selbst zurücknehmen zu können, gar nicht mal so verkehrt ist.

Ich hab das Glück, dass ich in manchen Dingen doch eher verwöhnt bin. So haben meine Kinder recht schnell durchgeschlafen, die Großen verbringen viel Zeit gemeinsam und beschäftigen sich oft allein, beide mussten noch nie was für die Schule tun geschweige denn, dass sie Haisaufgabenunterstützung oä bräuchten.Das spart mir doch viel Zeit und Aufwand...aber das ist ja nicht immer so.

Nur, ich denke, egal um das wievielte Kind es geht, man kann sich nie gegen alle Eventualitäten wappnen. Es kommt dich immer alles anders als man denkt. Vieles läuft bei uns auch nicht immer glatt u f einiges was andere tun, machen wir eben nicht, aber nichts was uns unheimlich einschränken würde. Ganz im Gegenteil. Wenn ich könnte, hätt ich noch mehr Kinder ????

Lg.Nina

hallo,

also ich bin nicht in deiner situation aber ich denke man ist immer ein wenig hin- und hergerissen. man bekommt wieder freiheiten, je älter sie werden und trotzdem vermisst man diese zeit auch mit so einem mops....

ich finde das normal... das geht mir auch so - mein mann hätte gerne 4 kinder gehabt und wir haben uns auf 2 max 3 geeinigt und ich überlege auch, ob ich noch ein drittes möchte bzw nicht ob ich möchte - ob ich es schaffe mit dreien. es ist einfach viel mit so einem baby und mir persönlich macht der schlafentzug sehr zu schaffen... und dann noch 2 da denen man ja auch gerecht werden sollte.....

lass dein bauchgefühl entscheiden....

liebe grüsse
pudeline

Hallo Linda,

kannst du mal ein Beispiel nennen um welche Art von Aktivitäten geht es dir denn und v.a. was ist deine Sorge, keine Zeit mehr oder zu wenig Geld? Wir haben 3 Kinder, sind aber eher noch kleiner: 8, 3.5 und 1.5. Ich denke, was ich mir vorher überlegen würde, ist v.a. nach der "Unterstützung", wir haben eine Oma, die sehr gerne und sehr viel mithilft und sich um die Kinder kümmert und auch mein Mann hat sehr flexible Zeiten bei der Arbeit, kann auch mal homeoffice machen oder früher heimkommen. Für mich ist teilzeit arbeiten in den nächsten Jahren auch sehr gut möglich, ich bin Lehrerin, habe also auch ganz gute Zeiten bzw. mein Mann ist ja auch flexibel. Insofern habe ich auch nach wie vor mal Zeit für mich und auch wenn ich dann wieder arbeiten gehe (50% ab Sept.) werde ich Unterstützung haben. Das fände ich, wenn ich zB weiß, wir haben keine Familie hier und mein Mann arbteite sehr viel, einen Grund gegen ein 3. Kind!

Ich finde ein großer Abstand hat auch viele Vorteile, die Mädels sind morgens in der Schule, du hast Zeit fürs Baby, nachmittags habt ihr Familienzeit bzw. wenn die Mädels Aktivitäten haben, können sie ja entweder allein gehen oder ihr geht eben mit, gerade am Anfang ist das ja unproblematisch mit Baby im Tragetuch. Ich finde es eher jetzt so mit 1.5/2 schwierig, aber die großen werden auch größer und vielleicht will die Große dann mit 11 oder 12 auch nicht mehr, dass die Mama sie ständig irgendwo hinbringt / begleitet, oder?

Das mit den Vorurteilen kann ich so nicht bestätigen, ich habe sehr viel positive Rückmeldung bekommen "Toll, so viele Kinder" usw. aber hier sind 3 Kinder inzwischen auch fast schon normal, man sieht zumindest sehr viele Familien mit 3 und auch 4 Kindern. Im Sommer haben wir sogar nur 5 Euro für alle im Freibad gezahlt, weil der Mann am Eintritt meinte, "Ich finde das toll mit so vielen Kindern, da gibt es heute einen Sonderpreis" :-D Und im Urlaub war es bisher auch nie ein Problem, wobei wir eh oft mit anderen Familien und/oder den Großeltern gehen und dann ein Ferienhaus für 10 Personen oder so mieten, dann haben alle genug Platz!

Alles Gute

Hey,

bei den anderen Beiträgen weiter unten ist mir fast die Spucke weggeblieben und an manchen Stellen kamen mir die Tränen.

An einigen Punkten kann ich nicht mitreden, denn unsere älteste kommt erst im Sommer in die Schule. Naja und Kind 2 und 3 sind Zwillinge, sodass "die Gesellschaft" oft ein Nachsehen mit uns hat "Ihr könnt ja nix dafür, es waren ja Zwillinge".

Was Urlaub etc angeht machen wir andere Erfahrungen, vielleicht hängt dies von den Erwartungen ab die man hat. Vielleicht hängt es davon ab, wieviel Geld man investieren will. Momentan denken wir an Kind 4 und wägen ab, ob wir es tun sollen oder nicht.

Wir fahren "oft" in den urlaub. Freunde in einer bayrischen Stadt nehmen uns dort als Gäste in ihrer Wohnung auf und wir schlafen zu fünft in einem Zimmer:) Das ist zur Ausnahme auch schön. Sonst fahren wir in den Osterferien weg und im Winter in den Skiurlaub. Im Sommer fliegen wir auf eine griechische Insel. Wir hatten nie Probleme eine adäquate Urlaubslösung zu finden. Im letzten Jahr waren wir in den Sommerferien auf Mallorca.

Wir haben ein Haus, welches mehr Zimmer haben könnte und warten momentan auf ein Baugrundstück.

Ich muss schon sagen, dass ich lieber nicht arbeiten würde, da das drumherum schon anstrengend ist. Unsere Tochter schläft nicht richtig, sie schreit nachts regelmäßig lange weil sie Alpträume hat. Und nach so einer Nacht zur Arbeit zu fahren, ist hart für mich.

Ich denke, in Deutschland sollten wieder mehr Eltern "ja" zu mehr Kindern sagen. Ich musste anfangs mit mir kämpfen, aber wenn wir so am Tisch sitzen, freue ich mich, 3 Kinder zu haben. Wie langweilig wäre es denn mit einem? ;-)

Und die Frage, ob und wie du drei Kindern gerecht werden sollst... du kannst dich doch gut vorbereiten. Wir teilen uns häufig mal auf. Einer geht mit einem Kind ins Kino und der andere macht mit den anderen beiden was tolles. Abends darf unsere älteste länger aufbleiben und wir spielen was mit ihr. Die Kids schlafen hin und wieder auch bei ihren Großeltern, das ist für sie das Größte.

Manchmal frag ich mich (und da denk ich an dich, aber auch an mich, bei unserer 4-Kind-Entscheidung) ob wir nicht zuviel vorher nachdenken und planen. Immer wollen wir optimal abgesichert sein. Es muss 100% safe sein, sonst wagen wir es nicht...Sicher sein, kann man sich sowieso nie. Damals hatten wir die Vorstellung ein zweites Kind wäre toll, 2 Jahre Altersabstand wären toll, und dann wurden es Zwillinge. Unsere Welt brach zusammen3 Kinder unter 2 Jahren, Früchten, Schreikinder. Man kann sich nicht auf alles vorbereiten und man kann nicht vorher alles diskutieren.

Aber helfen konnte ich dir sicher auch nicht;)

Schöne Grüße#winke

Hi,

Ich wollte schon immer gerne drei haben. Noch einen Nachzügler.

Wir waren drei, meine Mutter und auch mein Vater waren drei. Mein Mann vier und seine Mutter drei und der Vater sechs.

Wir haben uns einfach nicht komplett gefühlt. Von Stress her hätten die beiden grossen gereicht,8 und 6 Jahre.
Aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.

Die kleine muss halt überall mit hin.

Läuft einfach mit u wird von ihren Geschwistern geliebt ohne Ende.

Mein Mann könnte den ersten Monat Elternzeit nehmen u den zweiten Monat halbtags arbeiten. D.h. ich konnte gut mein Wochen Bett verbringen u er kümmerte sich um die grossen oder halt die kleine u ich die grossen.

Mein Mann kümmert sich aber auch so sehr viel um unsere Kinder und Haushalt usw. Wir teilen uns gut rein.

Ich würde es wieder so machen.

Ein viertes kommt aber nicht, drei sind perfekt.

Bin auch nicht der Mensch, von wegen Zeit für sich und so was, weil da viele immer so rum jammern.
Wenn ich mal weg will, mache ich das und mein Mann passt auf. Es bleibt abends genug Zeit für sich. Und sonst geht Krümmel halt mit. Das sind mal 15-20Jahre die ich zurück stecken muss. Wenn Ich 80 Jahre alt werde, sind das 60 Jahre. Ich mag mein Leben so, mit den Kindern.

LG und alles Gute

Hallo

Unser derzeit größtes Problem mit drei Kindern (8,6,3) ist die Planung des Skiurlaubes im nächsten Jahr. Aber weder wegen des Hotels, noch wegen der Preise. Sondern einfach weil wir keine Erfahrung damit haben und es trotzdem machen wollen.

Im Alltag gibt es natürlich ein wenig mehr acht zu geben mit den Terminen. Aber gerade da lässt sich auch viel optimieren. Wir haben zum Großteil der Hobbies Fahrgemeinschaften. Einiges geht auch gut mit dem Rad. Öffentliche sind hier kein Thema, da die Netze, höflich ausgedrückt, miserabel ausgebaut sind.

Ansonsten ist es bisher sehr positiv. Es gab mal Phasen in denen ich sehr erschöpft war. Da war das Jüngste im ersten Lebensjahr und einfach sehr fordernd.

Ich habe auch keine Angst das wir irgendwann als Familie zerbrechen, weil die Interessen der Kinder nicht zusammen passen. Irgendwie habe ich nicht den Anspruch jede Unternehmung mit allen drei Kindern zu machen. Mit Kind 1 geht es mal ins Stadion. Kind 2 dafür zum reiten. Zoo geht (noch) für alle. Wir haben die Ruhrtopcard. Damit kann man in unserer Ecke wirklich viel, auch für 5 Personen, machen. Und das bezahlbar. Sicher gibt es vergleichbare Angebote überall in Deutschland.

Ich finde drei Kinder wunderbar. Ich weigere mich pessimistisch vor der ach so schlimmen Zukunft zu zittern. Wir nehmen es an wie es kommt und machen das Beste daraus. Uns geht es gut und ich liebe unser Leben.

Lediglich meine Einschränkung in der Arbeitszeit stört mich, denn am liebsten habe ich vor den Kindern in der Abteilung 13-20 Uhr gearbeitet. Das passt eben überhaupt nicht zu unserem Betreuungsmodell und meinen Ansprüchen an mich als Mutter. Das wäre aber auch mit einem Einzelkind so.

Ich finde es gibt zu wenige bildungsnahe Menschen die mutig genug sind viele Kinder zu bekommen. Das ist schade.

LG

Wir haben 4! 18, 14, 11 und 6! Und wir lieben es :-)...es ist immer was los bei uns! Das findet sogar der 20ährige Freund unserer Großen, der deshalb mehr bei uns als zuhause ist.

Natürlich erfordert es einiges an Organisationstalent, wir sind auch beide berufstätig, ich als Lehrerin bis 14.00! Aber es ist machbar und je älter die Kinder werden, umso mehr helfen sie einander! Die Kleinste hat sich von Beginn an unserem Rythmus angepasst, was blieb ihr auch anders übrig ? :-)
Ausflüge und sonstige Unternehmungen machen wir in unterschiedlichen Konstellationen! Oft auch alle zusammen! Die 18jährige findet das sogar schon wieder cool, und der Freund kommt auch gleich mit!

Eines stimmt aber schon: die Schulen und Hobbys nehmen irrsinnig viel Zeit in Anspruch, alle fordern Unterstützung ein, die wir Ihnen auch gern geben! Man ist jeden Nachmittag Taxi, sowie Nachhilfe, Kummertante usw.! Gleichzeitig macht das UNS aber auch Spaß. ...wir LEBEN Familie und fühlen uns pudelwohl.
Die Kosten sind allerdings ein Wahnsinn! Urlaube, Restaurantbesuche, Hobbys, Musikschule usw.
Aber wir haben uns dafür entschieden und sind mehr als zufrieden!

Lg