Wen als Trauzeuge nehmen?

    • (1) 08.01.17 - 08:58

      Guten Morgen zusammen :)

      Wir heiraten im Spätsommer diesen Jahres und ich weiß einfach nicht, wen ich als Trauzeugen nehmen soll :(

      Zur Auswahl stehen meine Schwägerin und eine Freundin von mir.
      Meine Schwägerin kenne ich seit 20 Jahren.

      Ich War auch deren Trauzeugin. Sie weiß schon von der Hochzeit und ist derzeit auch sehr bemüht. Guckt sich nach DJ um,usw.
      Wir haben mal mehr, mal weniger Kontakt... derzeit ist es etwas mehr, durch Feiertage/Geburtstage, etc.

      Dann ist da meine Freundin, die ich 10 Jahre lang kenne. Wir haben derzeit nicht so den engen Kontakt. Was hauptsächlich durch meine kleine Tochter entstanden ist und dadurch, dass sie grade selbst nicht so mit sich zufrieden ist.
      Einerseits denke ich, sie würde Spaß daran haben, würde alles gut organisieren..
      Andererseits, weil sie eben Grade so unzufrieden ist, denke ich, es macht sie vielleicht traurig... weiß nicht wie ich es anders erklären soll...
      Und es ist halt so, dass wir sehr wenig Kontakt haben grade... sie weiß noch nix von der Hochzeit.

      Was wäre euer erster spontaner Gedanke dazu?

      Vielen lieben dank!

      Schönen Sonntag wünscht Mery :)

      • (2) 08.01.17 - 09:06

        Ich würde die Schwägerin nehmen. Du kennst sie länger, sie greift dir unter die Arme usw

        Ich finde ein Kind ist kein Grund "keinen Kontakt" zu haben. Auch nicht wenn sie mit sich selbst nicht zufrieden ist.
        Entweder jemand ist IMMER für mich da und freut sich mit mir oder halt nicht. Wenn sie sich schon über dein kind nicht freut, wird deine Hochzeit eher ne belastung sein.

        • (3) 08.01.17 - 10:53

          Danke für deine Meinung!

          Ja. Das mag stimmen...

          Ich mag sie grade mal ein wenig in Schutz nehmen... den ich "bemühe" mich ja derzeit auch nicht so häufig um den Kontakt.

          Sie freut sich sicherlich für mich. Persönlich denke ich, sie hätte halt auch gerne ein Kind, aber kann es sich mit dem Partner nicht vorstellen. Genauso eben wie eine Hochzeit (bzw.sie hat es auch mal so ausgesprochen).
          Ist halt deshalb auch so die Frage, ob es ihr dann Spaß macht (generell organisiert sie wirklich sehr gerne und kann das super ) oder ob es sie mehr nachdenklich macht...

          Mein Freund meint, ich solle sie ruhig fragen.
          Ich bin da aber eben sehr zwiegespalten.
          Zumal ich bis vor 2 Jahren eine langjährige beste Freundin hatte, und die Freundschaft ist eben leider auch in die Brüche gegangen.
          Familie bleibt halt meistens.

          Mein Freund hat aber auch kein Problem, wenn es meine Schwägerin wird ;)

          Ach ja... ich denke vermutlich zu viel nach...

      Ich frage mich auch, was der Eiertanz soll...

      Als wir vor vielen, vielen Jahren geheiratet haben, gab es einen Stand X. Mit der Familie waren und sind wir insgesamt nicht so dicke. Also wurden es Freunde. Und während wir zum Trauzeugen meines Mannes immer noch Kontakt haben und uns ein paar Mal im Jahr sehen (wohnt jetzt leider sehr weit weg), ist meine Freundschaft zu meiner Trauzeugin vollständig den Bach runtergegangen.

      Das macht aber nichts, denn die Zeit mit ihr war schön. Und sie war eben meine Trauzeugin. Das war schön und nun ist es eben anders. Es gibt ja heute auch "neue" Menschen in meinem Leben, die ich damals noch gar nicht kannte. Da weine ich ja auch nicht nach, warum ich sie damals noch nicht kannte, sonst wären sie meine Trauzeugen geworden.

      Wenn also beides nicht so wirklich passt, dann lass es. Man braucht keinen Trauzeugen.

      (6) 08.01.17 - 15:37

      Spontaner Gedanke: irgendwie klingen beide für sich nicht so ideal.

      Eher würde ich die Schwägerin nehmen, der Kontakt und die Beziehung zu ihr klingt stressfreier. Die Beziehung zur Freundin scheint am absteigenden Ast zu sein.

      Oder falls möglich ganz einfach beide.

      LG

    • Ich habe seinerzeit meine damalige beste Freundin genommen, obschon sich Schwierigkeiten in unserem Verhältnis schon damals abgezeichnet hatten. Ich habe mir damals gedacht, dass die genannten Schwierigkeiten nichts direkt mit uns zu tun haben, sondern primär damit, dass ihr Beziehungsleben damals gerade recht kompliziert war. Es war eigentlich auch als Geste gedacht, dass ich weiterhin zu ihr halte, obschon sie aufgrund ihrer Probleme den Kopf nicht frei hatte und nicht so belastbar war.

      Es hat sich nach der Hochzeit dann leider so entwickelt, dass uns ihre Probleme eher noch weiter auseinander gebracht haben und wir nur noch wenig Kontakt haben. Ich würde dir deshalb eher dazu raten, jemanden zu wählen, zu dem der Kontakt im Moment unbelastet ist.

      (8) 09.01.17 - 09:09

      hallo,
      bei trauzeugen geht es doch nicht um "wer hätte spaß zu organisieren" #kratz! wenn man so jemanden braucht, engagiert man jemanden gg. entgeld.
      ich würde denjenigen nehmen, der mir näher steht - und das schon sehr lange. wer hält zu UNS als paar und hat ein offenes ohr für beide?
      vg

      Als Trauzeuge geht es doch in erster Linie nur darum, die Ehe zu bezeugen. Der Trauzeuge muss ja nichts organisieren, es sei denn er hat da Spaß dran und möchte helfen.

      Ich würde einfach eine Person nehmen, die dir Nahe steht, mit der du gerne deine Hochzeit feiern möchtest und mit der du diesen besonderen Moment teilen willst.

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