Umgang beim 1 jährigen

    • (1) 18.01.17 - 18:27

      Sind getrennt und haben einen 1jährigen Sohn.
      (....steht für den Namen unseres Sohnes, wollte den nicht aufschreiben.
      Eigentlich gibt es schon einen richterlichen Beschluss am 14.11.2016 und der besagte, dass er ... jeden Dienstag von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr sehen darf und jedes zweite Wochenende am Samstag von 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr.
      Das Familiengericht riet uns auch zur Familienberatung und da hat er sich diesen Plan zusammengestellt.
      Das fordert er:

      Ich schicke DIR, als mutter von unseren gemeinsamen sohn, einen vorschlag, wie ich mir, als leiblicher Vater, daß mit dem umgang zwischen mir und .... bis JULI 2017 vorstelle.

      Das ziel ist es, daß ich als leiblicher vater, bis JULI 2017 jedes 2te wochenende, ungerader kalenderwoche (fr-so) und jede woche 1x werktags, .... sehen möchte.

      Am besten ist es, wir fangen ab JANUAR 2017 langsam damit an, daß ich weiterhin jeden 2ten samstsg (ungerader kalenderwoche) .... sehen darf, allerdings schon von 10:00-18:00. Um mehr zeit mit .... zu verbringen un vorallem zu genießen.

      Ab ENDE FEBRUAR 2017 kommt dann der sonntag dazu, allerdings noch ohne übernachtung auch von 10:00-18:00.

      Ich bin so fair und teile dir das ganze in abschnitten mit, damit wir, als die eltern von ..., ihn gemeinsam bis JULI 2017 daran teilhaben laßen, daß ab dortan in etwa gleichviel zeit mit beiden elternteilen verbringen kann.

      Wenn ich bis zum 20. DEZEMBER 2016 keine ordentlich geführte rückmeldung von DIR erhalten habe, in bezug einer sinnvoll und erweiterten umgangszeit mit mir und .... (im wohlwollen von ....), gehe ich davon aus, daß du mit meinem vorschlag einverstanden bist und wir das ab JANUAR 2017 anfangen durchzuführen.

      Ich meine der richterliche Beschluss gilt erst seit gut zwei Monaten.
      Soll ich jetzt einfach nachgeben?
      Er macht mir immer mega Druck und ich weiß einfach nicht weiter.

      Hoffe auf hilfreiche Antworten und danke euch allen schonmal :)

      • Auch er hat sich an den richterlichen bes Heuss zu halten. Also nein, nicht nachgeben und auf den Beschluss hinweisen. Der steht über jeder außergerichtlichen Einigung. Er hat nicht das Recht, sich einfach über den Beschluss hinweg zu setzen und du natürlich auch nicht.

        • (3) 19.01.17 - 11:57

          Der richterliche Beschluss ist das Minimum an das sich beide Seiten halten müssen. Mehr darf ser wohl vereinbart werden. Anders sähe es aus, wenn der Kontakt begleitend durch das Jugendamt wäre.

          Und der Vater bittet um mehr Umgang er setzt sich nicht darüber hinweg. Und der Plan ist durchdacht.

      Mit was genau weißt du denn nicht weiter und was stört dich?
      Er klingt doch total durchdacht da, den Plan finde ich super, sehr versntwortungsvoll und gut umzusetzen.
      Da er das schon andeutet ("ordentlich geführte Rückmeldung ") ahne ich dass DU hier die komplizierte bist die Steine in den Weg legt.
      Warum sollte dieser angestrebte Umgang mit seinem Sohn ein Problem sein?

      Ich finde es total traurig wenn ich hier lesen muss dass Frauen für ihre Kinder den Kontakt und Umgang mit dem leiblichen Vater nicht wünschen, und dass dann vielleicht auch (un)bewusst ans Kind vermitteln. ..

    Ich sehe das auch so.
    Ein Vater der Interesse hat und dem Umgang von Anfang an wichtig ist, der sein Kind genau so aufwachsen sehen will. Der intelligent und zum Wohle des Kindes handelt. .... Und die hyänen von möchtegern super Müttern haben nichts besseres zu tun als auf den richterlichen Beschluss hin zu weisen. Einfach nur traurig fürs Kind.

Hallo,

der richterliche Beschluss ist rechtlich bindend. D.h., Ihr als Eltern müsst Euch daran halten im Interesse Eures Sohnes.

Über zusätzliche Besuchskontakte könnte man- im wahrsten Sinne des Wortes- streiten. Und das würde meiner beruflichen Erfahrung nach mit großer Wahrscheinlichkeit passieren. Weniger ist aktuell erstmal mehr, Euer Sohn hat noch kein Zeitgefühl. Es ist wichtig, dass er regelmäßig Zeit mit seinem Vater verbringt, aber nicht primär, wie lange/wie oft.

Wenn der Kleine älter ist, werden sich die Kontakte entsprechend zeitlich anpassen. Grundsätzlich finde ich es gut, dass dem Vater die Beziehung zu Eurem Kind wichtig zu sein scheint. Ich wünsche Eurem Sohn, dass das dauerhaft so bleibt!

Viele Grüße,

Kathrin

Hallo!

Hat das Kind denn überhaupt schon eine stabile und belastbare Bindung zum Vater oder fremdelt es?

Es wäre ja nun niemandem geholfen, wenn das Kind die ganze Zeit weint, weil es Mama braucht und der halbfremde Mann es nicht beruhigen kann. Das würde die BEziehung zwischen Vater und Kind ja nur noch mehr belasten. Solange das Kind einfach noch nicht so weit ist, macht es gar keinen Sinn über längeren Umgang zu diskutieren.

Daher würde ich erst Mal auf den richterlichen Beschluss bestehen, aber anbieten, dass man dann im Juli Mal drüber reden kann, ob das Kind bis dahin eine ausreichende Bindung hat, um mal von 8-16 Uhr beim Vater zu sein - bitte aber wirklich ab 8 Uhr, schließlich ist das Kind da wach und fit, und 18 Uhr ist ja schon Bettzeit für so einen Zwerg. Der soll Abends in Ruhe wieder ankommen und runter kommen, bevor er schlafen geht.

  • Hallo und danke für die Antwort :)

    Bis jetzt kann ich es so beobachten, dass der Kleine jedes Mal sehr viel weint wenn ich gehe.
    Und ich höre auch vom Kindesvater, dass er noch bei ihm weint und mich sucht.
    Aber nach ner Zeit beruhigt er sich dann.
    Wenn ich den Kleinen wieder bekomme dann weint er auch sehr viel und wenn wir dann angekommen sind weint er auch noch und möchte, dass ich ihn erstmal fest drücke und abknutsche.

    Ich kenne meinen Sohn und er ist sehr sensibel.
    Und ich versuche einfach nichts zu überstürzen was den Umgang betrifft.
    Aber jedes Mal flattert dann wie aus dem Nichts ein Brief vom Jugendamt oder Familiengericht und das habe ich meinem Ex und seinen Eltern zu verdanken.
    Es lastet einfach ein so enormer Druck.
    Das belastet mich seelisch und körperlich sehr.

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