Familienstreit bedroht meine Beziehung – Partnerin benutzt unser Kind als Druckmittel

    • (1) 10.02.17 - 13:58

      Hallo

      Da ich hier schon viel gelesen habe und auf der Suche nach vergleichbaren Situationen war, muss ich nun selber aktiv werden um mit meiner Lebenssituation besser umgehen zu können.
      Kurz zu mir und meiner Beziehung. Wir sind jetzt beide Mitte 30. Ich bin mit meiner Partnerin seit 2011 zusammen. Wir hatten eine harmonische Beziehung. Haben viel unternommen mit Freunden und schöne Urlaube verbracht. 2014 sind wir zusammen gezogen (ich zu ihr, ihre Eltern haben ein Grundstück mit zwei Häusern wobei wir in einem davon gewohnt haben). Durch die „beengten“ Verhältnisse dort entstand bei uns der Wunsch nach einem eigenen Haus. Dazu muss ich sagen, dass meine Partnerin zu ihren Eltern ein angespanntes Verhältnis hat. Sie zoffen sich öfters mal, ich kam jedoch immer gut mit Ihnen aus. Wir haben dann was Gebrachtes gesucht aber nichts gefunden und so haben wir 2014 neu gebaut. Wir sind im Oktober 2015 ins neue Haus gezogen und im Dezember 2015 kam unser wundervoller Sohn zur Welt. Somit war meine Partnerin während der Bauphase schwanger und durch ein Berufsverbot (sie ist Erzieherin) zuhause. Das Leben schien perfekt.

      Kurz noch etwas zu meiner Familiensituation. Meine Mutter lebt allein, da mein Vater 2003 durch einen Arbeitsunfall tödlich verunglückt ist. Sie lebt derzeit im Nachbarort ca. 2min mit dem Auto von uns weg. Meine Schwester (5 Jahre älter als ich) lebt an der See (auf einer Insel). Ich sehe Sie maximal zweimal im Jahr. Vor der Geburt unseres Sohnes waren wir öfters bei meiner Mutter zum Essen oder sind mit Ihr Essen gegangen (ca. 1-2mal im Monat). Wir sind gemeinsam shoppen gefahren, auch mit meinen Schwiegereltern. Haben zusammen gegrillt. Sind einmal pro Jahr in den Urlaub zu meiner Schwester gefahren und hatten sogar geplant einen „großen“ Familienurlaub zu machen bei meiner Schwester wenn unser Kleiner da ist.

      Nach der Geburt ging der ganze Schlamassel dann erst richtig los. Das Baby war da und plötzlich war alles anders. Wir waren beide müde, kaputt, genervt voneinander wobei es in den ersten Monaten zu keinem Streit kam. Der Supergau passierte dann nach Ostern. Wobei ein bis zwei kleine Konflikte zwischen meiner Mutter und meiner Partnerin schon davor vorgefallen waren. Dazu muss ich sagen, dass sich meine Partnerin sehr schnell angegriffen fühlt und ihr „harmlos“ Sprüche oder Scherze schnell in diese Nase steigen.
      Meine Mutter und meine Schwester hatten sich angemeldet um zum Kaffee vorbei zu kommen. Ich sagte zu Ihnen sie können kurz nach vier da sein, da ich dann von Arbeit komme. Meine Partnerin hatte Kaffee gekocht, Plätzchen bereitgestellt und unser Sohn schlief im Wagen auf der Terrasse. Beide kamen und rannten sofort zum Kinderwagen. Ich weiß gar nicht ob sie uns richtig begrüßt haben. Der Kleine ist dann wach geworden und meine Schwester sagte gleich „Ich habe nichts gemacht“. Da war meine Partnerin schon genervt. Wir saßen dann am Tisch. Der Kleine war bei seiner Mutter auf dem Schoß und wir unterhielten uns. Meine Mutter und meine Schwester hatten natürlich nur Augen für den Kleinen. Hätten ihn sicher auch gern mal genommen, aber an so etwas war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken.

      Meine Partnerin war / ist der Ansicht dass der Kleine in den ersten Monaten zu niemand anderen auf den Arm soll außer zu uns. Es sollen auch keine Fotos oder Videos von ihm gemacht werden. Wobei ich nichts dagegen habe wenn mal ein Erinnerungsfoto gemacht werden würde. Weiterhin ist meine Partnerin der Ansicht, dass ihm nichts geschenkt wird, was nicht von uns (ihr) vorher ausgesucht wurde. Weder Sachen noch Spielzeug. (Einige Geschenk meiner Familie bezeichnet sie als Schrott und hat auch schon Sachen weggeschmissen nur weil sie ihr nicht gefallen haben).

      Meine Schwester hatte natürlich etwas mitgebracht wenn Sie ihren Neffen das erste Mal sieht. Da war meine Partnerin noch mehr genervt (war aber trotzdem noch freundlich). Wir unterhielten uns und meine Mutter erzählte etwas. Sie spricht etwas lauter da sie beruflich in der Altenpflege tätig ist und dort halt lauter sprechen muss. Da meinte meine Partnerin sie soll doch etwas leiser reden. Dann erzählte meine Mutter weiter und sagte das Wort „SCH…“ und daraufhin meinte meine Partnerin „Das sagen wir aber nicht wenn der Kleine dabei ist“, daraufhin meine Mutter „Ich sage das was ich will“.
      Danach war die Stimmung schon sehr angespannt. Meine Partnerin hat sich dann nach oben verzogen um den Kleinen zu stillen. In dieser Zeit habe ich meiner Mutter und Schwester das Haus gezeigt. Dann meinten sie, sie müssen dann langsam mal wieder los. Sind gegangen ohne meiner Partnerin auf Wiedersehen zu sagen. Fand ich selber auch sch… Meine Partnerin kam dann wieder runter und beschwerte sich natürlich über das Verhalten der beiden. Sagte mir aber auch, dass sie nur zum stillen gegangen ist um sich zurückziehen zu können. Ich versucht sie natürlich zu beruhigen und sagte zu Ihr dass ich nochmal zu meiner Mutter fahre und mit den beiden rede. Gesagt, getan.

      Als ich dort war habe ich ihnen versucht die Situation zu erklären, dass sich meine Partnerin angegriffen fühlt und ob sie sich nicht noch einmal mit ihr unterhalten können. Meine Schwester meinte, dass sie dies machen wird. Ist aber dann am nächsten Tag wieder nachhause gefahren ohne mit meiner Partnerin zu sprechen. Ich habe dann auf meine Mutter eingeredet (und auch auf meine Schwester) dass sie das klären sollen, da es sich sonst zu einem noch größeren Problem entwickeln wird. Und wieder nichts. Keine Anstalten von beiden. Funkstille auf beiden Seiten aber meine Partnerin ärgerte sich jeden Tag darüber. Machte aber selber auch keinen Schritt um das Problem zu klären.

      Nach ein paar Wochen stand meine Mutter plötzlich vor unserer Tür und wollte mit ihr reden. Ich habe meine Mutter rein gelassen und meine Partnerin ist nach oben, weil sie gerade mit Ihrer Mutter telefoniert hat. Meine Mutter beschwerte sich bei mir, dass sie ihren Enkel nicht sieht und sie weiß gar nicht was sie falsch gemacht hat (sie fing an zu weinen). Meine Partnerin kam dann wütend runter und schnauzte meine Mutter an…sie soll das Haus verlassen….meine Mutter verweigerte das….sie beschimpften sich auf`s übelste und ich saß da und wusste nicht was ich machen soll (ich weiß dass dies nicht richtig war, ich hätte eingreifen müssen). Nachdem beide fertig waren ist meine Mutter gegangen und seitdem war sie auch nie wieder bei uns (das war im Juni 2016).
      Abends bin ich noch zu meiner Mutter gefahren um noch einmal mit ihr zu reden. Jedoch ohne Erfolg. Als ich nachhause kam, saß meine Partnerin auf der Couch und teilte mir dann mit, dass Sie in zwei Monaten auszieht und unseren Sohn mitnimmt. Was mit dem Haus wird sei ihr egal. Ich war am Boden. Ich versuchte mit ihr zu reden und konnte Sie dazu bewegen zu bleiben.
      Danach stritten meine Partnerin und ich immer wieder (eigentlich täglich) wegen diesem Thema und die Reaktionen von ihr wurden immer aggressiver. Es endete nach ein paar Tagen mit der Aussage: „Deine Mutter wird nie wieder zu uns kommen. Ich erteile ihr Hausverbot. Solltest Du mit unseren Sohn zu ihr fahren dann nehme ich ihn Dir weg und trenne mich von Dir!“
      Es war wie ein Schlag ins Gesicht, als wenn mir jemand den Boden wegreist. Ich fühlte mich auf einmal wie erpresst. Wollte ich meine eigene Familie nicht verlieren, darf mein eigener Sohn nicht zu meiner Mutter. Ich kämpfte dennoch dafür, dass sich alle Parteien an einen Tisch setzen um zu reden, aber dies ist bis heute nicht passiert. Meine Partnerin hat meiner Schwester per SMS mitgeteilt, dass sie keinen Redebedarf hat und es besser ist wenn jeder sein Ding macht.

      Seit den ganzen Konflikten stehen wir mit einem Bein kurz vor dem aus. Wir stritten ständig über das Thema und meine Partnerin beleidigt meine Familie zu tiefst. Sie bräuchten alle eine Behandlung damit wir den Verlust unseres Vaters und Ehemanns verarbeiten können. Sie bezeichnet meine Mutter als V….e. Meine Schwester hält sie für geisteskrank, weil Sie für ein paar Wochen in einer Klink war (um eben die Sache mit unserem Vater aufzuarbeiten). So ging das über Wochen. Jeder Tag ein Kampf. Ein Kampf zwischen „Familie mit zwei Eltern“ oder „wir gehen getrennte Wege“.

      Meine Partnerin sagte mir, sie bereut mich kennengelernt zu haben (und meine kranke Familie), sie bereut den Hausbau, sie bereut dass wir ein Kind zusammen haben. Das soll jetzt nicht heißen, dass sie unseren Sohn nicht liebt (das tut sie mehr als alles andere) oder dass sie eine schlechte Mutter sei. Für unseren Sohn ist sie eine gute Mutter. Sie beleidigt mich bei Streitereien, dass ich ein schlechter Vater bin und ich soll mich doch gefälligst zwischen ihr und meiner Mutter entscheiden.

      Als ich wirklich nicht mehr weiter wusste und wir jeden Abend nur noch nebeneinander saßen ohne etwas zu sagen habe ich mich an eine Beratungsstelle gewandt. Ich bin erst allein hin und konnte meine Partnerin wirklich dazu bewegen mit mir dahin zu gehen. In diesen Gesprächen wurde uns klar gemacht, dass wir miteinander reden müssen. Meine Partnerin erzählte dort, dass sie sich von mir im Stich gelassen fühlt und ich nicht zu ihr stehe. Das ist jedoch nicht so. Wir sprachen in den Sitzungen auch viel über meine Mutter, da dieser Konflikt zwischen den beiden mich sehr stark belastet. Diese „Therapie“ ging über ein paar Wochen/Monate und endete mit einem letzten Termin im Dezember. Meine Partnerin meinte dann dort, dass wir bei Bedarf noch einen Termin ausmachen, wobei ich eigentlich gleich wieder einen Termin festgemacht hätte. Danach war das Kapitel „Hilfe“ von woanders für meine Partnerin abgehakt.
      Dann kam Weihnachten. Meine Mutter ist zu meiner Schwester gefahren und ich habe es wenigstens erreicht, dass meine Oma am 24. bei uns sein konnte (sonst wär sie allein zuhause gewesen). Wäre meine Mutter da gewesen hätte ich sie nicht sehen können, da sie nicht zu uns kommen darf. Wenn ich hingefahren wäre, dann „stehe“ ich ja wieder nicht zu meiner Partnerin. Um den Friedenswillen habe ich zu Weihnachten nichts weiter gesagt und wollte einfach nur die Feiertage rumkriegen. Als ich dann zwischen Weihnachten und Silvester zwei Tage auf Arbeit gegangen bin um den Urlaub zu sparen wegen der späteren Eingewöhnung in der KiTa, hat sie mich gefragt ob ich sie betrüge. Mir ist fast wieder das Gesicht eingeschlafen, da ich ihr keinerlei Gründe gebe so etwas zu denken.

      Ja so ist die Situation. Ich habe noch längst nicht jedes Detail erwähnt. Es gab in dieser Zeit auch so heftige Streitereien zwischen uns, dass ich das Haus verlassen habe und bin zu meinem besten Freund gefahren und habe dort übernachtet. Ich konnte einfach nicht mehr. Mit ihm habe ich auch über dieses Thema gesprochen und er ist schockiert.

      Momentan leben wir zwar zusammen, ich fühle mich aber nicht mehr als Paar. Wir haben schon seit zwei Jahren kein Liebesleben mehr (seitdem wir erfahren haben das wir Eltern werden, das war im April 2015). Ich hatte nach der Geburt immer mal versucht wieder Nähe zu suchen, aber sie kuschelt lieber mit unserem Sohn.
      Wenn wir ins Bett gehen und ich würde nicht Gute Nacht sagen oder ein „Ich liebe Dich“ dann kommt von ihr selber nichts. Sie erwidert es zwar aber von selber kommt nix. Zu ihren Eltern haben wir jetzt ein normales Verhältnis und sie haben auch schon ein paar Mal auf den Kleinen aufgepasst und wir waren mit Freunden etwas Essen oder zu ner Geburtstagsfeier. Ich will unserem Sohn nicht seine Großeltern vorenthalten, da ich nicht gleiches mit gleichem bekämpfen will. So langsam weiß ich jedoch nicht wie lange ich das noch durchhalte. Morgen will ich seid Wochen mal wieder meine Mutter besuchen und am Nachmittag zu ihr fahren. Ich habe Angst davor, dass dies wieder einen riesen Streit zur Folge hat aber ich will es dennoch machen. Ich will mir den Kontakt zu meiner Familie nicht verbieten lassen. Ich bin zwar auch sauer auf meine Mutter und auf meine Schwester aber ich bin mir sicher, dass sich das wieder klärt. Aber meine Partnerin lehnt jeden Kontakt zu meiner Familie ab und ich weiß einfach nicht mehr wie das noch weiter gehen soll.

      Was haltet ihr von meinen Schilderungen? Habe ich etwas verkehrt gemacht? Sicher schreibe ich hier nur meine Sicht der Dinge, aber vielleicht könnt ihr aus meinen Schilderungen irgendetwas lesen/sehen was ich nicht sehe. Bin ich so ein schlechter Vater? Ist meine Familie so verkehrt? Habe ich komische Ansichten? Sind die Ansichten meiner Partnerin normal?

      Wenn ich mich mit meinem besten Freund unterhalte, dann fragt er sich immer wieso ich noch mit meiner Partnerin zusammen bin. Ich denke sehr darüber nach mich zu trennen. Will aber auch nicht alles hinschmeißen. Falls wir uns trennen….
      Was wird dann aus unserem Sohn? Sehe ich Ihn noch? Wie verkraftet er so etwas? Das sind so viele Fragen vor denen ich Angst habe, die ich mir jedoch nicht stellen müsste wenn wir den Konflikt bereinigen könnten.

      Ich bin gespannt auf Meinungen von euch und auch Ratschläge/Kritik oder sonst etwas.

      • Hallo,

        "Meine Partnerin war / ist der Ansicht dass der Kleine in den ersten Monaten zu niemand anderen auf den Arm soll außer zu uns. Es sollen auch keine Fotos oder Videos von ihm gemacht werden. Wobei ich nichts dagegen habe wenn mal ein Erinnerungsfoto gemacht werden würde. Weiterhin ist meine Partnerin der Ansicht, dass ihm nichts geschenkt wird, was nicht von uns (ihr) vorher ausgesucht wurde. Weder Sachen noch Spielzeug. (Einige Geschenk meiner Familie bezeichnet sie als Schrott und hat auch schon Sachen weggeschmissen nur weil sie ihr nicht gefallen haben)."

        Deine Partnerin hat in meinen Augen eine Scheibe, aber so richtig.

        Glaub mir, in unserer Familie und Freundes- und Bekanntenkreis sind viele Babys geboren worden, aber so etwas Extremes ist mir nie untergekommen. Dazu noch ist deine Freundin äußerst manipulativ dir gegenüber, in dem sie dir jetzt schon androht, dir dein eigenes Kind entziehen zu wollen.
        Ich könnte mit so jemandem nicht zusammen sein.

        Den Umgang wird im Zweifelsfall das Familiengericht klären.

        LG

        Nici

        (3) 10.02.17 - 14:35

        Hallo,

        ich denke auch deine Frau hat nicht mehr alle "Tassen im Schrank". Dir würde ich wünschen, dass Du dich nicht länger erpressen lässt. Du hast nur eine Mutter, andere Mütter haben jedoch auch schöne Töchter. Möchte sie mit deiner Familie keinen Kontakt ist das in Ordnung, ich würde mir allerdings nicht nehmen lassen mit meinem Kind meine Mutter, Schwester zu besuchen. Sie muss da ja nicht mit. Familiengerichte klären übrigens auch den Umgang mit Oma.

        Kommt es zur Eskalation weiß deine Frau sicher wo der Maurer das Loch gelassen hat.

        Der Rest der Partnerschaft wirkt auf mich auch nicht gerade erfüllend und du solltest für Dich klären ob das für den Rest deines Lebens reicht. Du hast leider nur dieses eine.

        Liebe Grüße

        (4) 10.02.17 - 14:41

        Sry aber deine Partnerin hat so richtig einen an der Klatsche.

        M.e. ist sie ein ganz armes kleines Würstchen und jetzt glaubt sie über das Kind die Macht zu haben, alle nach ihrer Pfeiffe tanzen zu lassen. Ich finde Frauen (und auch Männer) die ihre Kinder als Druckmittel benutzen einfach zu kotzen. Deine Freundin hat m.e. psychopathische Züge und irgendwie kann ich fast nicht glauben, daß es ihr erst seit dem Kind derart ins Gehirn geregnet hat.

        Ich bin wirklich nicht jemand der gleich zur Trennung rät, besonders wenn ein Kind involviert ist, aber hier sehe ich keine Basis irgendetwas fortzuführen und scheinbar hat sie ja gar kein Interesse daran. Liebe sieht jedenfalls für mich anders aus.
        Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Nutze deine Kraft, die du noch hast und kämpfe um dein Kind.

      • (5) 10.02.17 - 15:17

        Hmm...schwierig...
        Zunächst einmal sehe ich - so wie du es beschreibst - kein Fehlverhalten von dir.

        Dass deine Frau und deine Mutter nicht miteinander können, wird Gründe haben. Für die kannst du aber nichts, glaub ich.
        Vermutlich haben sich Oma und Tante übergriffig verhalten, die Kindsmutter hat empfindlich reagiert, auf der anderen Seite ist keinerlei Einsicht für Fehlverhalten, was deine Frau umso mehr in Rage bringt...usw. usf.
        Ich denke auch nicht, dass die "Macke" oder "Schuld" alleine auf Seiten der Frau zu suchen ist...aber genauer kann ich das nicht benennen, ich kenne die Beteiligten nicht.

        (Ich kenne nur genug ähnlich geartete Situationen anderer Menschen...da ist nie nur die böse Schwiegertochter schuld...)

        Trotzdem - DU hast keinen Fehler gemacht. Auch finde ich, stehst du zu deiner Frau. Sie hat dir in diesem Punkt nichts vorzuwerfen.
        Und spätestens an der Stelle, wo du Ärger bekommst, weil du ALLEINE deine Mutter besuchst, hört der Spaß auf! Soll deine Frau doch froh sein, wenn sie und euer Kind nicht mit kommen sollen...wieso gibt es Ärger, wenn du alleine gehst...?

        Um Ruhe rein zu bekommen, würde ich akzeptieren, dass sich die "Streithennen" nicht mögen. Zwing sie nicht dazu, das macht es nur schlimmer. Dann sehen sie sich halt nicht. Aber du musst dir deine Nerven nicht kaputt machen.
        Allerdings solltest du darauf bestehen, nach deinen Wünschen den Kontakt zu deiner Mutter zu halten. Mach deiner Frau klar, dass du zu ihr stehst und ihr euer Leben als Kernfamilie lebt. Aber einen Kontaktabbruch deinerseits zu deiner Mutter wird es nicht geben - du hast keinen Grund dafür (nein, Loyalität ihr gegenüber weil sie sich anzicken reicht als Grund nicht).

        • (6) 10.02.17 - 15:21

          Der TE hat mehrfach geschrieben, dass er selbst den Fehler bei seiner Mutter und Schwester sah, dorthin ging um mit beiden zu reden. Diese aber keinerlei Einsicht zeigten.
          Also denke ich schon, dass die beiden einen nicht unbedeutenden Anteil an der Situation haben.

          Er kann sie aber nicht zwingen, seine Frau zu mögen. Er kann nur verhindern, dass sie weiterhin schlecht mit ihr umgehen, indem er sie nicht zum Kontakt zwingt.

          Lieber TE, besuch deine Mutter weiterhin allein. Erkläre deiner Frau, dass sie dies akzeptieren muss und du ihr dafür aber jeglichen anderen Stress von dieser Seite ersparst...

        • Toll geschrieben! Sehe ich genauso:-)

          • Danke.
            Ich denke auch nicht, dass die Frau einen "an der Waffel" hat, wie viele hier...
            Sie wird verzweifelt sein, weil ihr immer wieder ein Kontakt zu Personen aufgedrängt wird, die eigentlich nichts mit ihr zu tun haben wollen, keine Einsicht zeigen und sie schlecht behandeln.
            Sie fühlt sich unverstanden und hat möglicherweise über reagiert...

            • (9) 10.02.17 - 17:21

              " Sie wird verzweifelt sein, weil ihr immer wieder ein Kontakt zu Personen aufgedrängt wird, die eigentlich nichts mit ihr zu tun haben wollen, keine Einsicht zeigen und sie schlecht behandeln. "

              Ich kann aus den Schilderungen des TE beim besten Willen nicht erkennen, daß diese Dame von der SchwieMu und Schwägerin schlecht behandelt wurde. Im Gegenteil...

              Die Dame war "noch mehr genervt" (Orginalzitat des TE) weil sie ein Geschenk erhalten hat. Hallo? Hat die Gute ihre Kinderstube im Ghetto verbracht?

              Man muss sich vorstellen, die Oma durfte das Enkelkind in 4 !! Monaten noch nicht einmal auf dem Arm halten, weil Madame sich das verbietet. Die Oma darf noch nicht einmal ein Foto haben. Sie lässt den Besuch sitzen um stillen zu gehen, gibt aber ihrem Partner gegenüber zu, daß sie nur ging weil sie nicht mehr bei SchwieMu/Schwägerin bleiben wollte.

              Und als Krönung des Ganzen wirft sie die SchwiMu aus dem Haus, weil diese weint und Kummer hat wegen des Enkels.

              Die Dame hätte bei mir ausgeschissen bis zum Tag des jüngsten Gerichts, da wäre ich hinterher auch nichts mehr klären gegangen.

              Sie verbietet ihm den Kontakt zu SEINER Familie. Und nicht zuletzt - sie droht und erpresst ihren Partner damit ihm das Kind vorzuenthalten. Sowas ist unterste Charakterschublade. Diese Frau ist manipulativ und sowas kommt mit Sicherheit nicht davon, daß "sie sich bedrängt fühlt.

              Ich bleibe dabei, die Gute hat einen mächtigen an der Waffel.

      (10) 10.02.17 - 15:33

      Deinen Schwiegereltern wird die Situation mit der anderen Oma ja nicht verborgen bleiben. Was sagen die denn zu der Geschichte? Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass die beiden ihre Tochter mal auf den Boden der Tatsachen zurückbringen?

      Ansonsten drängt sich mir leider der Eindruck auf, dass Deine Freundin einen Samenspender gesucht hat. Du hast jetzt Deine Schuldigkeit getan, nun kannst Du gehen.

      (11) 10.02.17 - 15:47

      Hi,

      Also sorry ich finde auch, dass deine Partnerin mächtig einen an der Waffel hat ...

      Erpressen is unterstes Niveau was ich mir niemals bieten lassen würde,

      Als Vater hast du auch rechte dein Kind zu sehen .

      (12) 10.02.17 - 16:03

      Deine Alte hat einfach einen an der Waffel. Kann man mit leben, muss man aber nicht. Dir würde ich empfehlen mal wieder den aufrechten Gang zu üben! Deine Trulla bestimmt über Dich und Dein Leben nach belieben und Du lässt das mit Dir machen, warum? Weil Du an dem bisschen Frau hängst, die mit Dir in einem Haus wohnt?
      Die "Beziehung" zu Deiner noch Frau ist eh nicht mehr zu retten, rette wenigstens noch Dein letztes bisschen Selbstwert....

      (13) 10.02.17 - 17:02

      Hallo,

      Ich wünsche Euch beiden von Herzen eine eben solche Schwiegertochter, wie deine Partnerin es selbst ist.

      Das sollte Euch beiden zu denken geben.

      Alles Gute im Interesse Eures Sohnes.

      Aviva

      (14) 10.02.17 - 17:54

      noch ein dringender Tipp: geh zum Jugendamt, der Caritas, Familienhilfe oder Anwalt und lass Dich über Deine Rechte aufklären. Ihr habt gemeinsames Sorgerecht, gemeinsames Aufenthaltsbestimmungsrecht... Deine Partnerin kann Dir nur deshalb so schön drohen, weil Du offensichtlich uninformiert bist. Spätestens wenn sie merkt, dass Du informiert bist und Willens wärst, Deine Rechte durchzusetzen, muss sie sich was neues einfallen lassen - entweder vernünftig sein oder sie eskaliert es weiter und droht mit Suizid - wichtig ist dann auch da, dass Du Dich nicht erpressen lässt, sondern besonnen handelst.

      (15) 10.02.17 - 17:59

      Hallo.

      Oh je..... Da sitzt du ja mächtig zwischen den Stühlen. #zitter

      Das Verhalten deiner Partnerin finde ich echt grenzwertig. Ich habe den Eindruck, dass sie neidisch auf das Verhältnis zwischen dir und deiner Familie ist.
      Nachdem sie selbst ein eher gespaltenes Verhältnis zu ihrer Familie hat, "gönnt" sie dir deine Familie wohl auch nicht.

      Ich würde den Spieß mal (zumindest "probehalber") umzudrehen. Fahr zu deiner Familie wann immer du willst - ohne vorher bei ihr um Erlaubnis zu fragen. Geh mit deinen Freunden aus und gönn dir mal nen Männerabend, nach dem zu auch mal nicht nach Hause kommst. Zeig ihr, dass du nicht erpressbar bist und es nicht nötig hast, ständig nach ihrer Pfeife zu tanzen.:-[

      Sollte sie mal wieder einen Streit vom Zaun brechen, dann mach ihr das Angebot das Haus zu verkaufen und euch zu trennen.

      Sie denkt, sie hat dich wegen dem Kind und dem Haus in der Hand und lässt sowohl ihre Launen, als auch den Drang "alle zu beherrschen" (und es kann ihr scheinbar eh keiner was recht machen) an dir aus.#klatsch Das solltest du dir nicht mehr gefallen lassen. Mach dich nicht zum Affen! #nanana

      Du kannst ihr nur den Wind aus den Segeln nehmen, wenn du ihr mit IHREN Drohungen zuvor kommst (Trennung, Hausverkauf...).

      Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!!!#winke

      (16) 10.02.17 - 18:04

      Mein Rat an dich: lass dir Eier wachsen!

      (17) 10.02.17 - 20:03

      Deine Partnerin hat ne veritable Macke. Sie sollte dringend kapieren, dass euer Sohn nicht ihre Babypuppe ist.

      Sie hat von vornherein deine Familie ausgegrenzt. Klar, die hätten rücksichtsvoller sein können, aber das Baby nicht auf den Arm nehmen, keine kleinen Geschenke mitbringen dürfen, der Oma den Mund verbieten.... das ist einfach nur egoistisch, übergriffig, bescheuert.

      Die wird dich rund machen. Wende dich an www.vatersein.de. Sie zeigt nämlich auch schon die gegenüber, dass es IHR Kind ist und nicht EUER Kind.

      LG Küstenkönigin

      (18) 10.02.17 - 21:30

      Hallo

      Also ich bin eine fraue und spreche aus meinen erfahrungen. Ich hatte eine ähnliche situation. Hab mich vor unserem ersten kind super mit meinen schwiegereltern verstanden. Ich hab ihnen unsere tochter auch gleich nach der geburt gegeben. Ich hab ihnen eigentlich nie die chance nehmen wollen grosseltern zu sein.

      Wir hatten auch grossen stress, auch mein partner und ich aber ich wäre nie wirklich nie auf die idee gekommen meinem partner zu verbieten seine eltern zu sehen. Er darf auch mit dem kind zu ihnen. Aber ich habe auch ein paar mal das gespräch gesucht mit ihnen. Man hat aber immer nur fehler meiner seits angesprochen und immer wieder beteuert dass sie keinen grund sehen sich für irgendetwas bei mir zu entschuldigen.

      Ich hab mich danach so entschieden dass ich ihnen aus dem weg gehe mein partner kann aber mit kind sie besuchen wie er das möchte. Er hat von sich aus mit ihnen nun abgemacht dass sie sich einmal im monat treffen mit enkelkind. Mein mann kann da selber entscheiden.

      Ich würde nochmal mit deiner partnerin darüber sprechen. Ich finde es nicht fair von ihr, ihr verhalten geht garnicht. Wenn sie nicht möchte, ok, aber das sind deine eltern und die grosseltern des kleinen.

      Ich würde manchmal auch am liebsten nein sagen aber damit bestrafe ich mein kind und meinen mann. Das möchte ich nicht. Vorallem scheint es mir so, wie wenn ihr eure beziehung garnichts bedeutet auch deine gefühle.

      Man kann wirklich probleme haben mit schwiegereltern aber man sollte nicht andere dann dafür büssen lassen.

      Lg alyal

      (19) 11.02.17 - 02:15

      Vorab mal: auch ich bin der Meinung dass deine Frau nicht ganz rund läuft.

      Aber ich glaube ihr, dass sie sauer auf dich ist weil du nicht zu ihr hälst.

      Dich schätze ich ein als jemanden, der den Konflikten aus dem Weg geht und nie mal richtig auf den Tisch haut.

      Wenn deine Frau zu deiner Mutter sagt, das sch... Wort wird vor dem Kind nicht gesagt, dann braucht deine mutter nicht sagen dass sie sagen kann was sie will. Kann sie ja, aber dann soll sie ihren Enkel nicht besuchen kommen. Da hätte ich mir als deine Frau gewünscht dass du die Situation direkt klärst und mir den Rücken stärkst.
      Das ist aber auch schon alles was ich am Verhalten deiner Frau nachvollziehen kann.

      Du hättest dich aber auch von Anfang an gegen deine Frau durchsetzen sollen.
      Mit 4 Monaten durfte deine Familie das Baby nicht einmal auf den Arm nehmen ?
      Keine Fotos und Videos machen ?
      Und das lässt du zu ??
      Das Kind ist doch nicht Ihr Kuscheltier! Sondern euer gemeinsames Kind !! Und du hast in der Erziehung genauso viel mitzureden wie sie!
      Auch hier erscheinst du mir sehr Konfliktscheu.

      Deine Frau will keinen Kontakt mehr zu deiner Familie, muss sie auch nicht. Du hast aber ein recht deine Familie mit dem Kind zu besuchen.

      An deiner Stelle würde ich mich fragen, wie sehr dich deine Frau liebt wenn sie sowas abzieht.
      Jemand hat geschrieben dass sie wohl nur einen Samenspender gesucht hat. Den Eindruck hab ich auch.

      Sag ihr doch einfach, dass du keinen Bock mehr auf das Theater hast. Das Haus wird verkauft, Eventuelle Restschulden werden geteilt. Schlag ihr doch mal vor, dass du künftig nur noch Teilzeit arbeiten möchtest da du nach der Trennung ein Wechselmodell anstrebst. Bin mal gespannt ob sie das noch so lustig findet wie ihre Drohungen, dir das Kind zu enthalten?!

      Und lass dir von ihr nicht mehr auf der Nase rumtanzen!
      Nimm dein Kind für paar Stunden und fahr zu deiner Mama. Sie ist die Oma und hat ein Recht ihren Enkel zu sehen.
      Wenn es wegen Stillen nicht geht, warte bis das Kind gegessen hat, nimm deine Mutter und geh mit ihr und dem Baby spazieren.
      Biete deiner Frau mal die Stirn und mach Ihr klar, dass euer Kind nicht ihr Eigentum ist !

      (20) 11.02.17 - 09:30

      Nunja, viel werden sicher gegen deine Partnerin sprechen, aber ich habe da eine andere Meinung:

      Ich habe mich vor unserer Tochter gut mit den Eltern und Geschwistern meines Mannes verstanden. Mit den Frauen konnte ich nie viel anfangen, habe dann aber halt auf Familienfeiern mit bei den Männern gesessen. Auch ihre Kinder fand ich schon immer nicht so dolle erzogen, aber ich hatte keine eigenen. Man arrangiert sich ja und alles war gut.
      Nachdem unsere Tochter geboren war, war mir vor allem die Geschwister garnicht mehr recht. Sie haben einfach ein völlig anderes Verständnis von Familie und Erziehung und ich wollte nicht, dass irgendjemand von ihnen mein Kind hochnimmt. Fotos waren grad so okay, Geschenke habe ich ggf. im Nachhinein verkauft oder entsorgt (allerdings war mein Mann da derselben Ansicht).
      Der Kontakt hat sich dann ziemlich eingeschränkt und nach zwei heftigen Streits bezüglich gemeinsamer größerer Familienfeiern, war der Kontakt komplett abgebrochen. Seine Eltern besuchen wir noch regelmäßig, aber unsere Tochter bleibt dort nicht alleine (mein Mann sieht das allerdings wieder genauso).
      Meine Schwiegermutter ist kein Schwiegermonster und eher zurückhaltend, dadurch gibt es keinen Streit und wir fahren wirklich oft hin (mindestens einmal die Woche).

      Da deine Mutter scheinbar genauso schnell aufbrausend und nachtragend ist, klappt das bei euch nicht.
      Du sagst du stehst zu ihr, aber du tust es nicht. Du warst von Anfang an gegen die Art wie sie mit den Dingen umging, dann hättest du den Mund aufbekommen müssen und sie nicht anlügen sollen, dass es gar nicht so wäre.

      Für mich hört sich an als hätte deine Frau Wochenbettdepressionen gehabt und ist auch noch immer nicht so recht auf dem Damm.
      Ein Baby ist anstrengend und nervenzerreißend und ich kann dir sagen, dass ich mich erst richtig wohl fühle, seit unsere Tochter so zweieinhalb / drei ist. Da hat es angefangen, dass ich mich wieder mehr als Frau und nicht nur als Mutter gefühlt habe. Seitdem läuft es zwischen meinem Mann und mir wieder super harmonisch und wir unternehmen Dinge die nicht an das Kind gekettet sind.

      Euer Problem ist hauptsächlich, dass du deine Familie anders wahrnimmst als sie. Scheinbar haben ihr einfach von Anfang an Dinge nicht gepasst, die du garnicht siehst.
      Geht zu einem Therapeuten der sich nicht auf deine Probleme einschießt, sondern auf ihre. Am besten geht sie allein!

      (21) 11.02.17 - 11:59

      Hallo.

      Es tut mir leid, das alles muss sehr belastend für dich sein.

      Ich mag meine Schwiegereltern auch nicht, es gibt dafür, bzw für das Ausmaß in das ich mich nach den Geburten hineinsteigere keine rationalen Gründe. Mit eigenen Kindern hat sich einfach eine Abneigung entwickelt. Ich schaffe es nur schwer, etwas dagegen zu tun, aber mir ist bewusst, dass es nicht rational ist.

      Genauso wird es bei deiner Frau sein, mit dem Unterschied, dass sie sich unaufhaltsam weiter hineinsteigert. Ich sehe keine groben Schnitzer deiner Familie. Ausser die Eskalation, aber das war ja beidseitig. Es tut mir sehr leid für deine Familie.

      Ich bemühe mich, seltene Besuche der Schwiegerfamilie zu ertragen und "lasse" natürlich meinen Mann mit Kind seine Familie besuchen. Ich würde ihn dabei auch begleiten, wenn gewünscht. Also ich bemühe mich.

      Bei deiner Frau sehe ich da keine Chance. Ihr wart sogar bei einer Beratung. Die scheint ja gescheitert. Eine Ehe führt ihr überhaupt nicht mehr. Das ist sehr schlimm. Ja, da würde ich auch eine Trennung erwägen, obwohl ich sehr an die Ehe glaube.

      Dir wurde geraten, dich gut zu informieren. Ja, das solltest du tun. Ohne erstmal etwas zu sagen. Wenn du deine Möglichkeiten kennst, schnapp den Sohn und besuche deine Eltern. Trete selbstbewusster auf. Wenn deine Frau dann Stress macht, eröffne ihr, was du tust, sollte sich nicht bald etwas an ihrem Verhalten ändern. Und ja, ich würde mich an deiner Stelle auch erkundigen, inwieweit es möglich wäre, deine Arbeitszeit zu Gunsten von Betreuungszeiten für deinen Sohn zu verringern. Das würde ich ihr dann ebenfalls eröffnen. Aber sei dir vorher im Klaren, was du wirklich zu tun bereit wärst, wenn sich nicht ein Mindestmaß (du kannst mit Kind deine Familie besuchen, eure Ehe läuft wieder ein wenig an) ändert.

      Ich wünsche dir und euch alles Gute.

      (22) 11.02.17 - 12:03

      Ich glaube auch, dass Deine Frau nicht ganz dicht ist. Sie scheint sich ja mit niemandem zu vertragen, nicht mit den eigenen Eltern und nicht mit Deiner Familie.
      Auch sieht sie Dich wohl als Eigentum an, das keinen eigenen Willen zu haben hat.

      Mit wem Du Umgang hast, ist ja wohl ganz und gar Deine Entscheidung. Man bespricht sich mit dem Partner zwar, aber wenn die Gründe nicht so sind, dass sie Dich überzeugen, liegt die Entscheidung über den Umgang mit Deiner Familie ganz bei Dir. Diesen Umgang würde ich mir auch nicht verbieten lassen.
      Für Deine Frau gilt nur das, was sie selber denkt. Dazu paßt, dass sie Deiner Mutter das Wort Sch.... in Anwesenheit des Kindes verbietet, wobei das Kind ja wohl nocht nichts versteht. Sie selber benutzt aber das, in meiner Meinung, viel schlimmere Wort V...e für Deine Mutter. Für mich hört sie sich ziemlich asozial an. In meinem Wortschatz gibt es dieses Wort nicht, auch nicht für besonders unbeliebte Personen, wobei mir, wie wohl jedem Menschen, das Wort Sch... schon mal rausrutscht.
      Wie Du Dir das alles gefallen lassen kannst, ist mir ein Rätsel. Du hättest vielleicht schon viel früher mal eine deutliche Ansage machen müssen. Solche Versäumnisse rächen sich.

      Deiner Partnerschaft gebe ich keine lange Zukunft. Ich würde mich schon mal über die Rechte und Pflichten im Falle der Trennung informieren.

      Gruß Bernd

      (23) 11.02.17 - 12:10

      Hallo Mädels,

      schaut mal im dritten Absatz, von unten gesehen 6 Zeilen nach oben "der Kleine saß bei seiner Mutter auf dem Schoß".

      Irgendwie seltsam... hat das vielleicht gar kein Mann geschrieben?

      Mich wundert es auch, dass ein Mann schreibt: "...unser wundervoller Sohn..."

      Na ja, kann ja alles stimmen :-), aber würde ein Mann so einen langen Text schreiben?

      • Natürlich hat das ein Mann geschrieben, nämlich ich selbst. Und wenn ich schreibe "wundervoller Sohn" dann meine ich das auch so weil er einfach wundervoll ist. Und ich habe eben geschrieben das er bei seiner Mutter auf dem Schoß saß, weil er eben auch dort saß. Der Gext wäre sogar noch länger geworden aber das hätte jeglichen Rahmen gesprengt. Trotzdem danke für Deine Meinung.

        • (25) 11.02.17 - 12:59

          Und an alle anderen die auf meinen Beitrag reagiert haben, danke erstmal. Sicherlich habe ich mir die Sachen zu lange gefallen lassen und ich arbeite daran selbstbewusster gegenüber meiner Partnerin zu werden. Nur ist es zur Zeit so, sobald ich etwas sage was mir nicht passt dann stellt sie das so hin, dass ich sie nur kritisiere und das sie sowieso alles falsch macht. Ein Gespräch ist dann mit ihr nicht möglich da sie dann einfach sagt "ich rede nicht mehr mit Dir". Vorhin habe ich Sie gefragt ob sie überhaupt noch Lust hat auf das alles und sie meinte nein. Daraufhin habe ich gesagt dann müssen wir eben sehen wie wir das hier alles trennen können und sie meinte gleich sie lebt mit unseren Sohn allein viel ruhiger und sie sucht sich ne Wohnung. Ich kann ihn dann maximal aller zwei Wochen sehen ???? Ich bin gerade wieder so durcheinander und kann keinen klaren Gedanken fassen. Es ist wirklich zum kotzen????

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