Die Freundin meines Vaters...

    • (1) 15.02.17 - 10:47

      Hallo ihr Lieben!

      Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich probiers mal...
      Meine Eltern sind seit 11 Jahren getrennt - ich war damals 18.
      Mein Papa (zu dem ich ein ganz gutes Verhältnis hab) hst seit einigen Jahren eine neue Freundin - vom Typ her "Paradiesvogel" :D

      Ich und meine Geschwister, Tanten, Onkel usw haben eine Menge Probleme mit ihr, die wir aber irgendwie nie ansprechen. Manchmal frage ich mich warum er sich ausgerechnet DIESE Frau aussuchen musste? :( Ich bin die letzte, die ihm keine Partnerin gönnt aber sie ist einfach ein wahnsinnig negativer, gemeiner, manipulativer Mensch. Mir fällt es inzwischen sooo schwer ein gutes Haar an ihr zu lassen aber der Vollständigkeit halber möchte ich ihre "guten" Seiten erwähnen: sie ist interessiert an den Stiefenkeln und immer scheinbar bemüht, zu allen nett zu sein. Sobald sie aber bei einem meiner Geschwister ist zieht sie nur über mich und meine Familie (sogar meine Tochter) her und umgekehrt erzählt sie mir immer alles was schlecht oder in ihren Augen falach laufen würde bei den anderen. Sie lacht einem ins Gesicht und ist freundlich interessiert aber sobald sie wieder weg ist frage ich mich: haben wir wohl heut wieder irgendwas gemacht was sie allen anderen als negativ auslegen kann?
      Über das sie herziehen und lästern kann?

      Ich weiß, dass sie ein sehr unzufriedener Mensch sein muss. Sie trinkt (in meinen Augen) recht viel und auch täglich Wein. Sie hat keine Arbeit und möchte das auch nicht. Sie lebt sehr gut von dem Geld meines Vaters (für sie war das ein super sozialer Aufstieg, mit meinem Papa zusammenzukomen) und ist alles andere als bescheiden! Sie lässt sehr raushängen, wofür sie wie viel Geld ausgibt usw. Sie hat eine Haushälterin eingestellt, damit sie selbst keinen Handschlag tun muss. Wenn sie mal zu Besuch sind, helfen alle die Kaffeetafel abzuräumen nur sie bleibt sitzen. Nur um mal ein grobes Bild zu geben von ihr als Persönlichkeit: sehr Ich-bezogen, vermeintlich "faul" oder lustlos. Sie geht total auf in ihrer Rolle als "reiche Ehefrau". Mein Papa reist viel aufgrund seines Jobs und sie kommt immer mit aber weniger um zu helfen sondern mehr um schick daneben zu stehen. Sie sollte ursprünglich in seiner Firma mitarbeiten aber das war nichts für sie wie sie sagte. Das alles steht im totalen Gegensatz zu der Erziehung, die meine Geschwister und Ich mitbekommen haben. Wir haben alle früh gejobbt (unabhängig vom Geld meiner Eltern) und uns wurde Respekt beigebracht und Hilfsbereitschaft. Auf Geld ruht man sich nicht aus und man kehrt das schon gar nicht nach außen. Meine Mutter hat immer gearbeitet und uns vorgelebt, fleißig zu sein. Man weiß nie, wie es einem morgen geht und deshalb sollte man immer aufs Geld schauen. Um so mehr können wir mit ihr als Person so schlecht umgehen.

      Sie würde sehr gern mal auf meine Tochter aufpassen zusammen mit meinem Papa aber da ich ihr NULL vertraue ist das für mich eine unmögliche Vorstellung. Sie bietet das oft an uns ist inzwischen wohl traurig aber sie ist die letzte Person, der ich mein Kind geben würde. Alles in mir sträubt sich dagegen weil sie auch Kinder überhaupt nicht einschätzen kann und ihre Bedürfnisse. Sie lässt auch oft sehr blöde Sprüche und mischt sich ungefragt in Erziehungssachen ein und das auch mit Nachdruck: sie wollte beispielsweise dass mein Kind noch länger aufbleibt obwohl es hundemüde war, weil sie doch zu Besuch waren usw. Sie lässt dann auch nicht locker und zupft und spielt an einem brüllenden Baby rum.
      Ich habe auch schon keine Lust mehr auf Besuche aus den genannten Gründen und irgendwie find ich es so schade dass meine Maus so wenig vom Opa hat.
      Ich würde sie zwar einerseits gern drauf ansprechen aber habe ein wenig Angst auf welche Seite sich mein Papa am Ende stellen würde. Vom Gefühl her würde ich sagen, sie hat zu viel Einfluss auf ihn. Sie würde sich wohl kaum mehr ändern. Sie zieht im übrigen auch ständig über meinen Vater her wenn er mal nicht dabei ist. Sie hat eine total verschwommene Selbstwahrnehmung und oft ist man sprachlos bei dem Unsinn den sie ständig über alle Mitmenschen erzählt.
      Loswerden können wir sie wohl nicht.
      Ich weiß aber auch nicht, was wir tun könnten? Ich will keinen Familienkrieg anzetteln...

      Vielen Dank fürs Lesen und für jeden Ratschlag.

      • Im Grunde hast du nur 2 möglichkeiten: es so lassen wie es ist oder es offen ansprechen. Ich persönlich würde es offen ansprechen. Klar, die Gefahr ist groß, dass dein Vater sich auf ihre Seite stellt. Andererseits bin ich für Offenheit und Ehrlichkeit. Und ich kann hinterfotziges Getue auf den Tod nicht ausstehen. Ein klärendes Gespräch, wo du ganz klar und deutlich deinen standp

        • (3) 15.02.17 - 10:59

          Zu früh abgeschickt...
          Ein klärendes Gespräch wo du ganz klar deinen Standpunkt klar machst, ist on meinen Augen die einzige Möglichkeit.

      Warm sprichst du nicht mit deinem Vater darüber?
      Vielleicht sogar zusammen mit deinen Geschwistern, die ja offenbar alle etwas dazu sagen können.
      Ohne Vorwürfe deinem Vater zu machen, aber vielleicht weiß er gar nicht, was seine Freundin bei euch anrichtet.
      Ohne etwas zu sagen, wird es kein harmonisches Miteinander geben und das wäre schade. Für alle.
      Alles Gute

      • >>>Ohne Vorwürfe deinem Vater zu machen, aber vielleicht weiß er gar nicht, was seine Freundin bei euch anrichtet.<<<
        Wie stellst du dir das denn vor? Alle Geschwister sitzen dem Vater gegenüber, kotzen sich über seine Freundin aus... und das alles "ohne Vorwürfe"?

        >>>Ohne etwas zu sagen, wird es kein harmonisches Miteinander geben und das wäre schade.<<<
        Du glaubst, mit "hinter dem Rücken" - Gerede über die Freundin wirds plötzlich harmonisch?

        • Hallo.

          "Auskotzen" soll sich keiner, warum glauben bloß immer alle, dass man bei solchen Gesprächen immer nur verbal draufhauen kann?
          Wo ist das Problem, das "Problem" neutral und ruhig anzusprechen?
          Von mir aus auch in ihrem Beisein, aber i.d.R. eskaliert das schneller als wenn man erst mal nur mit einer Person spricht, die das nicht direkt betrifft.

          Das aufgefallen ist, dass sich seine Freundin bei den Geschwistern über die anderen öfters negativ äußert - man muss ja gar kein Beispiel nennen.
          Dass das nicht schön ist für alle Beteiligten, da sie dadurch leider verhindert, dass man auch ihn öfter sehen möchte und dass das ja gar nicht so gewollt ist.
          Dann kann er das in aller Ruhe mit ihr klären und vielleicht hört das ganz stillschweigend auf. Sie ist ja offenbar sonst auch an der Familie interessiert.

          ICH würde das jedenfalls so versuchen.

          LG
          sonntagskind

    (7) 15.02.17 - 12:34

    Hallo.

    Ich finde, dass Du da ein viel zu großes Drama draus machst.

    1. Es geht Dich NICHTS an, mit wem und warum Dein Vater zusammen ist (Du würdest Dir ja als erwachsene Frau genauso ein Mitspracherecht verbitten) ... da gibt es nichts anzusprechen ... Du kannst sie nicht ändern und nicht erziehen. Ist Dir wichtig, dass Dein Vater einen Bezug zu seinem Enkel hat, musst Du eben bei Besuchen die Zähne zusammenbeißen.

    2. Du möchtest nicht, dass sie Deine Kind betreut (wobei ich persönlich das total trennen könnte - sie ist schrecklich im Allgemeinen, nichtsdestotrotz könnte das Kind da ne gute Zeit haben, da sie ja im Einzelnenen sehr bemüht ist) ... dann bekommt sie es eben nicht. Fertig.

    Man muss nicht alles zerreden und totdiskutieren.
    Sprichst Du Deinen Vater (dermaßen übergriffig) auf sie an, wird er sich auf ihre Seite stellen.
    Und das mit Recht!

    LG

    • Danke für deine Einschätzung. ;)
      Ich habe nicht vor, sie zu erziehen und ich habe ja betont dass sie sich kaum mehr ändern wird.
      Mir ist klar, dass er sich seine Freundin selbst aussucht.
      Ich schrieb ja: wir arrangieren und ein wenig.
      Ich beiße die Zähne zusammen.
      Ich kann mein Kind bei niemandem lassen, der unentwegt lügt, dem ich nicht vertraue und der ständig unter Alkoholeinfluss steht und Kette raucht. Sie sagt sie würde meine 1jährige zum Mittagsschlaf eben mal brüllen lassen - indiskutabel das Thema Betreuung von ihr.
      Wir haben uns ja eben bis jetzt zurückgenommen, weil wir nicht wissen ob es Sinn hat und ob es überhaupt okay wäre. Deswegen frage ich ja auch mal eine Gruppe anderer Leute um eine andere Sicht zu bekommen.
      Es ist also unnötig, mich hier so anzugehen oder mich gar als überdramatisch einzuschätzen.
      Ich bin mir nicht so sicher, ob du meinen Beitrag ganz gelesen hast.
      Ein großes Problem ist vor Allem auch ihre Art und Weise uns alle schlecht zu reden bei den jeweils anderen. Ich finde schon, dass man dieses Verhalten kritisieren und ggf ansprechen dürfte? Nur weil sie seine Freundin ist müssen wir uns ja nun nicht alles gefallen lassen. Am liebsten würde ich sie ausladen bei Feiern weil sie danach in der ganzen Familie wieder über alles und jeden herzieht. Meine gute Erziehung hindert mich daran...

      Ich spreche also ganz gewiss niemanden "dermaßen übergriffig" auf etwas an.
      Wenn er sich in diesem Thema auf ihre Seite stellt dann kann ich ihm wohl nicht helfen.

      • (9) 15.02.17 - 13:05

        >>> Es ist also unnötig, mich hier so anzugehen oder mich gar als überdramatisch einzuschätzen. <<<

        Das war überhaupt nicht meine Absicht ... ich habe meine Standpunkte eher sehr pragmatisch und nüchtern gemeint ...

        ... Du willst nicht, dass sie das Kind betreut ... fertig ... Du musst das bei mir nicht schönreden, bzw. sie im Detail noch schlechter reden ... Du rennst vielmehr bei mir offene Türen ein, wenn es um Selbstbestimmung und den eigenen Willen geht ...

        ... allerdings gehöre ich auch zu denen, die eben nicht ihre Energie verschwenden, um Dinge unbedingt anzusprechen, die ich a.) eh nicht ändern kann und b.) die nur Stress und Streit bringen.

        >>> Ich finde schon, dass man dieses Verhalten kritisieren und ggf ansprechen dürfte? <<<

        Du musst Dich halt fragen, was die langfristigen Konsequenzen davon sind, Dir kurzfristig Luft gemacht zu haben.

        • (10) 15.02.17 - 13:08

          Ich würde hoffen, dass sie sich selbstreflektiert und ggf in Zukunft zurücknimmt. Aber vielleicht hast du Recht und die Vorstellung ist utopisch.

          • (11) 15.02.17 - 13:13

            >>> dass sie sich selbstreflektiert und ggf in Zukunft zurücknimmt. <<<

            Ganz ehrlich ... wäre ich so ein durchknalltes Miststück, wie Du sie beschreibst, würde ich Dich auslachen.

            • (12) 15.02.17 - 13:59

              Es fällt mir einfach so schwer solche Personen zu ertragen.

              Ich umgebe mich normalerweise nie freiwillig lange mit Charakteren dieser Art. Sie hat so eine destruktive Energie. Da kommt man selbst mit noch so viel Geduld und Empathie nicht weiter: als wäre sie immun dagegen?!
              Vielleicht müssen wir uns wirklich damit abfinden. :-/
              Leider kann ich das liebenswürdige, das mein Vater in ihr zu sehen scheint, nicht sehen. Ich habs lange versucht!

              Sie ist wohl wie sie ist. Schade für sie!

(14) 15.02.17 - 13:41

Hallo.

Du beschreibst genau meine weiblichen Verwandten. Gerade das intrigante Verhalten untereinander. Furchtbar.

Es hat einige Zeit gedauert, aber heute bin ich darin nicht mehr involviert. Es hat aber auch Opfer gekostet.

Allerdings dreht es sich bei euch ja nur um eine Einzelperson.

Ich denke schon, dass es möglich ist, ein Gespräch mit eurem Vater zu führen. Auch gemeinsam als Familie und ohne Vorwürfe.

Ihr könntet einfach schildern, was ihr wahrnehmt und genau wie du es geschrieben habt, eurem Vater schildern, dass ihr damit nicht umzugehen wisst, da gerade er euch andere Werte vermittelt hat.

Vielleicht fragt ihr ihn auch einfach, was er von euch in dieser Konstellation erwartet. So zeigt ihr ihm gegenüber Wertschätzung und er wird sich hoffentlich nicht angegriffen fühlen. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ein Weg, der jetzt noch gar nicht zu sehen ist.

Alles Gute

(15) 15.02.17 - 14:15

Hallo,

Nach deinem Text sind mir verschiedene Dinge eingefallen

1) ich würde es mir verbitten dass jemand bei mir über meine Brüder, Neffen oder Nichten herzieht. Da würde ich sofort einen Riegel vorschieben. Genauso würde ich erwarten dass meine Brüder jemandem ein paar Takte sagen der über mich oder meine Familie herzieht.

2) wenn du nicht willst dass sie deine Tochter betreut und du ihr nicht vertraust, dann würde jch das auch nicht zulassen.

3) wenn du das nächste Mal bei ihr eingeladen bist, bleib doch auch einfach mal sitzen und lass dich bedienen. Das verstößt vielleicht gegen deine Erziehung, aber vielleicht fällt ihr was auf.

4) was sie mit dem Geld deines Vaters macht, solltest du ignorieren. Wenn dein Vater sie aushält und ihr alles finanziert ist er "selbst schuld".

5) wenn sie sich in deine Erziehung einmischt sag ihr freundlich aber direkt dass das nicht ihre Aufgabe ist.

LG

(16) 15.02.17 - 14:56

Hallo,

ich glaube, ich würde wohl direkt mal darauf eingehen, wenn sie an meinem Tische sitzt und über meine GEschwister herzieht... ich würde ihr das auf eine einerseits liebevolle, ironische Art wohl wissen lassen, was ich darüber denke, bzw. sie mal ganz direkt "naiv" fragen: Wenn du das nächste Mal bei XY sitzt, was wirst du dann über mich berichten?

Deinen Papa gegen sie aufzubringen zu versuchen finde ich keien gute Idee. Wenn es aber ganz arg für dich ist, dann kannst du ihm deinen Unmut wohl einfach mal wissen lassen... aber erwarte von ihm nicht, daß er sich auf irgendeine Seite stellt - das wäre übergriffig.

LG

(17) 15.02.17 - 16:22

Hallo

mehr Abstand allgemein ( auf Familienfeiern kann man sich weitgehendst ignorieren)

keine Betreuung deines Kindes ( Gründe gibt es mehrere von dir geschilderte ,z.B. zupft an müdem Baby rum--------kann sich nicht auf seine Bedürfnisse einstellen u.s.w.)

Sollte dein Vater euch oder dich darauf ansprechen ( Abstand )
dann würde ich ihm das vorsichtig und halbwegs neutral erklären.
Aber auch nur dann.

L.G.

(18) 15.02.17 - 19:46

Hallo,

also bei mir ist es irgendwie ähnlich, natürlich mit Unterschieden, mein Papa ist Witwer, hat dann aber (für meinen Geschmack) recht schnell wieder geheiratet. Ich finde meine Stiefmutter ok, aber es gibt auch vieles, was ich an ihr schrecklich finde und was mich auch einfach sehr stört, auch wie sie mit meinem Papa umgeht, finde ich teilweise unmöglich. Aber ER muss es mit ihr aushalten. Wir kommen alle 2-3 Monate zu Besuch für einen Nachmittag und dann fahren wir wieder. Ab und an versuche ich mal meinen Papa allein zu uns einzuladen (wenn ich weiß, sie ist bei einer Freundin oder so), aber das passiert vielleicht 1x im Jahr. Ich habe mich damit abgefunden. Und ich denke, viel wird euch nicht übrig bleiben. Ich denke nicht, dass du bei der Freundin deines Papas eine Art Reflexion erreichen kannst, so in etwas "Oh, du hast recht, ich bin ja unmöglich gewesen, ich gelobe Besserung" (überspitzt gesagt). Ich denke, es wird nur in Streit enden. Das mit dem "Herziehen" über andere würde ich allerdings ansprechen, finde das geht nicht und das kann man auch sagen, zB wenn sie mit dir / euch über euren Papa herzieht, geht gar nicht! Und wenn du nicht willst, dass sie auf deine Tochter aufpasst, dann ist das eben so, kann sie sich auf den Kopf stellen! Und auch sonst würde ich bei den Kindern sagen, wenn ich was nicht will und dass sie das lassen soll. Aber dass sich da groß was ändert, glaube ich leider nicht :-( wir müssen uns einfach damit abfinden. Hast du auch Kontakt zu deiner Mutter? Ich bin froh, dass mein Papa nicht allein ist und er jemanden gefunden hat, aber ... ja, am liebsten wäre es mir natürlich meine Mama wäre noch da. Nun ja. Immerhin habe ich sehr nette Schwiegereltern :-)

Alles Gute

  • (19) 16.02.17 - 00:48

    Hallo du,

    da kann ich nur den Vorschreibern zustimmen:

    Eine gemeinsame Aussprache mit eurem Vater wäre in meinen Augen sowas wie ein Tribunal, Ausgang vorprogrammiert. Sicher würde sich dein Vater angegriffen fühlen und schon deshalb Partei für seine Partnerin ergreifen.

    Mal allein mit ihm reden, wenn es sich ergibt, wäre etwas anderes. Dafür kann ich nur raten, bei den altbewährten Ich-Botschaften zu bleiben, also nicht "sie ist so..." sondern eher "ich fühle mich...", du weißt schon.

    Lästereien immer sofort Einhalt gebieten, ganz klar sagen "Ich möchte nicht, dass du in meiner Gegenwart so über meinen Bruder / Vater / Mutter / whatever sprichst, bitte laß das bleiben." Und wenn doch mal Neugier gesiegt hat (wir sind alle nur Menschen), dann zeitnah Kontakt zu den Betroffenen suchen und das auch der Giftspritzerin sagen. Also "X. hat dies und jenes über dich erzählt, was ist Sache?" Damit ist schnell die Luft abgelassen. Wenn ihr Geschwister untereinander und mit eurem Vater klar und ehrlich umgeht, ist das meiner Meinung nach der beste Weg.

    Ansonsten ist es aus meiner Sicht schon so, dass dein Vater mit dieser Frau lebt und das ist seine Entscheidung.

    Wem du dein Kind anvertraust, entscheidest du und auch, wer wie mit dem Kind (bei Besuchen) umgehen darf.

    Ein happy end im Sinne von harmonsicher Großfamilie wird es vermutlich nicht geben. Ein Auskommen mit Regeln, die du mitgestaltest vielleicht. Schlimmstenfalls kein Kontakt mehr. Da mußt du entscheiden, wo deine Prioritäten liegen, ob und wie weit du dafür Kompromisse eingehst.

    Alles Liebe!

Moin,

Das ist so ein bisschen wie im Märchen mit der bösen Stiefmutter.
Im Märchen ist der König ja auch immer der passive Part.

Sag der Freundin deines Vaters warum du nicht willst, dass sie babysittet.
Dann hat sie was zum nachdenken und du hast dich nicht in die Beziehung deines Vaters eingemischt.

Dein Vater ist jawohl in der Lage selber zu artikulieren wenn er mal auf die Kleine aufpassen will, oder euch sehen möchte.

Auch wenn du die Freundin nicht magst. Sie wird wohl was haben, was dein Vater an ihr toll findet.
Und wenn er halt einfach nur der verblendete Märchenkönig ist, dann ist es halt so.
Sie lebt gut mit deinem Vater, er anscheinend auch mit ihr.

Reinreden würde ich ihm da nicht.

Lg fatty

Hallo!

Ich sag mal so: erwachsene Leute wirst Du nicht mehr erziehen können - also lass es!
DEIN Vater hat sich genau die Frau ausgesucht, er scheint glücklich in seinem 2. Leben zu sein und er hat doch auch ein Recht drauf!

Was wolltet ihr jetzt genau im Familienkreis mit der neuen Frau Deines Vaters besprechen???

Erwartet ihr denn hinterher, dass sie sich ändert? Wollte ihr sie nach Muster "Mama" ändern?
Würde sie Dein Vater "verändert" haben wollen? Dann wäre er doch lieber mit Deiner Mutter zusammen geblieben, oder!
Was hätte die neue Frau davon, wenn sie sich ändern würde? Wozu sollte sie das tun?

Nimm Abscheid von Deiner Familie in der Du aufgewachsen bist und nimm alles Gute mit für Dein Leben und Deine Familie und lass Deinem Vater in der neuen Lebenskonstellation seine Freiheit.

LG, I.

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