Familienleben

Allein das Verständnis, das in diesen Antworten steckt, tut schon gut! Hier wissen alle, wovon die Rede ist, wenn es um den Alltag mit zwei richtig kleinen Kindern geht!
Ein Tipp vom urbia Team

21.02.17 - 17:48

Zwei kleine Kinder, bin total am Ende

Hallo ihr lieben.

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Ich bin so fix und fertig. Ich habe zwei kleine Kinder (2 Jahre und 6 Monate) die Große kommt erst im Sommer in den Kindergarten. Mein Mann ist viel auf der Arbeit. Wenn er zuhause ist unterstützt er mich sehr mit den Kindern. Da bin ich auch dankbar für. Aber die meiste Zeit bin ich alleine mit ihnen. Von morgens bis abends ist hier nur Lärm. Die Große schreit direkt in einer Wahnsinns Lautstärke wenn ihr etwas nicht passt (und das kommt sehr der häufig vor). Die kleine schläft noch nicht durch. Wird zwischen 2-3 mal wach und hat Hunger. Ich habe keine ruhige Minute mehr. Wenn die beiden im Bett sind muss ich noch etwas aufräume, gehe duschen und dann setze ich mich mal eine halbe Stunde hin.. aber danach geh ich schlafen damit ich für den nächsten Tag fit mit. Familie die uns unterstützen würde habe ich keine. Von meiner Seite habe ich nur meine Mutter die aber auch berufstätig ist und unser Verhältnis ist eher schwierig. Meine Kinder würde ich dort nicht hin geben. Die Familie meines Mannes hat kein Interesse an uns und den Enkeln.

Ich wusste ja es wird nicht einfach. Der geringe altersabsand war ja auch gewollt und ich bereue nichts. Aber an manchen Tagen sitze ich abends da und mir laufen nur so die Tränen weil ich mich nicht mehr als Mensch fühle! Man muss nur noch funktionieren..

Ich weiß nicht wie das besser werden soll :-(

19 direkte Antwort(en) auf den ausgewählten Beitrag:

21.02.17 - 18:10

Es wird zumindest besser, wenn der Große in der Kita ist.
Ansonsten habe ich leider auch keinen Rat, ich fürchte, da musst Du durch.

21.02.17 - 18:53

Durchhalten! Es wird besser.
Wir haben 3 Kinder. Die Große ist 6 aber auf einem Entwicklungsstand von etwa einem Jahr. Dann eine gesunde Zweijährige und unser Baby von 4 Monaten. Die Mittlere kommt auch erst im Sommer in den kiga. Mein Mann kommt auch häufig erst gegen 20 Uhr nach Hause und unterstützt mich wirklich toll, wenn er da ist. Abends mache ich Haushalt, lerne für die Uni. Außerdem hat die Große jede Nacht nur das Bedürfnis von 3 bis 4 Stunden Schlaf und unser Baby will ab 1 Uhr immer halbstündig gestillt werden. In Ruhe sitzen oder zeit für mich habe ich niemals. Mein Mann auch nicht... Helfen tut mir, wenn ich mir vor Augen führe, was ich alles leiste und sage mir, dass ich darauf stolz sein kann.

Sobald die Mittlere in den kiga geht, wird es einfacher. Richtig Luxus wird es nächstes Jahr, wenn unser Baby (dann schon 2 Jahre. Wow) auch in den kiga kommt. Muahaha.

Bis dahin werden die Nerven arg strapaziert. Gehört dazu. Rufe dir immer ins Gedächtnis wie toll das Leben mit deinen Kindern ist. Manchen Frauen bleibt ein Kind verwehrt. Das ist in meinen Augen wesentlich grausamer.

Liebe Grüße und halte durch! :-)
Ninly

21.02.17 - 18:59

Kannst du dir mal einen Babysitter gönnen und dir was gutes tun? Einfach mal 2 Stunden beim Frisör sitzen und sich schön machen lassen oder sowas tut der Seele extrem gut.

Ich gönne mir alle 6 - 8 Wochen eine kleine Auszeit bei der Kosmetikerin. Das tut sooooooo gut, angenehme Gerüche, leise Musik im Hintergrund, zum Abschluss noch eine kurze Massage......, ist aber eben nur drin wenn man nicht zu sehr aufs Geld achten muss.

Wenn man keine Familie hat dann muss man sich andere Möglichkeiten suchen. Babysitter, "Ersatzoma" (in manchen Städten gibt es da richtige Agenturen für Leih-Omas. Ältere Damen deren Enkel weit weg wohnen oder die keine haben sich aber gerne um Kinder kümmern....), und wenn die nur mal 1 Kind nehmen und du hast Exklusivzeit fürs 2. entlastet das schon sehr.

Schaff dir kleine Inseln im Alltag. Versuch das beide zusammen schlafen Mittags. Und dann nix Haushalt. Entweder selber Augen zu machen oder mit leckerem Getränk ab aufs Sofa und Pause machen. Haushalt aufs Wochenende legen und Papa mit ran ziehen. Oder Papa mit Kindern für 2 Stunden raus werfen, du wirst staunen wie viel man in 2 Stunden ungestört arbeiten plötzlich erledigt hat was in der Woche mit 2 Kindern dazwischen ewig gedauert hätte.

21.02.17 - 18:59

Dann suche Dir Unterstützung, ob Babysitter, Leihoma oder eine Spielgruppe ohne Eltern an zwei oder drei Vormittagen für die Große das richtige sind, kommt aufs Kind und die Angebote bei Euch an. vielleicht gibt es auch Freunde die, mal bereit sind eins der Kinder zu nehmen. Gerade wenn ihr keine familiäre Unterstützung habt, dann lieber früher als später ein gutes Netzwerk aufbauen, dass die Kinder im Fall der Fälle oder auch mal einfach nur für einen Abend als Paar, bei jemandem anderen gut aufgehoben sind.

Auch finde ich, dass es wenn das Wetter wieder besser ist, einfacher mit Kindern ist, weil man viel mehr draußen sein kann. Das ist mit meinen beiden schon immer einfacher.

Wann geht Dein Mann denn morgens aus dem Haus? Wann kommt er abends? Was kann er Dir abnehmen? Überlegt es euch konkret. Kann er z.B. abends noch bevor er ins Bett geht einmal im Wohnzimmer und der Küche klar Schiff machen und die Spülmaschine anstellen? Wird die Kleine noch gestillt? Dass sie nicht durchschläft mit 6 Monaten finde ich jetzt eher normal. Aber vielleicht kann der Papa ja mal am Wochenende eine Nacht mit Fläschchen übernehmen, falls sie das akzeptiert. Außerdem wird es am Wochenende doch hoffentlich möglich sein, dass Du mal eine Stunde Auszeit bekommst. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man nicht wirklich Pause hat, so lange die Kinder mit in der Wohnung sind, entweder Mann und Kinder rausschicken oder selber rausgehen.

Gerade beim nächtlichen Aufwachen, fiel es mir immer leichter, wenn ich es so akzeptieren konnte wie es war und nicht immer gedacht habe wie schrecklich das alles gerade ist.

21.02.17 - 19:00

Meine Jungs sind 13 Monate auseinander. Macht die Grosse noch Mittagsschlaf? Dann sieh' zu, das Du den Kleinen in den gleichen Rhythmus bekommst. So bekommst Du eine Stunde zum Auftanken / Schlafen (mach' da bloß nix im Haushalt!).
Ansonsten war ich mit den Jungs täglich mindestens 3 Stunden draussen, meistens auf dem Spielplatz. Den Kleinen im Tragetuch, damit ich die Hände für den Grossen frei hatte. Das hat allen gut getan und nette Leute habe ich auch kennengelernt.

Haushalt: Ausser den schnellen und / oder nötigsten Sachen wurde alles auf's Wochenende geschoben. Meistens machte mein Mann mit den Kindern den Grosseinkauf und ich hab' geputzt.

Es wird jeden Tag ein bißchen einfacher - ehrlich.

Grüsse
BiDi

21.02.17 - 19:12

Hallo,
meine Kinder sind auch 2Jahre alt und 7 Monate alt und ja, es gibt Tage da ist es verdammt hart, ich weiß wie du dich fühlst.
Ich finde aber das das wichtigste Organisation ist.
Hier meine "Überlebenstipps" die sich bei mir bewehrt haben:
+ Am Wochenende Speiseplan für die Woche schreiben und alles einkaufen- dann hat man unter der Woche alles vorätig und kann gleich mit dem Kochen beginnen ohne vorher erst zu überlegen und einzukaufen
+ Ebenfalls am Wochenende "Großputz" also Rauswischen, Bäder putzen, Treppen wischen.... gemeinsam mit dem Mann
+ wenn man am nächsten Tag einen Termin hat oder irgendwo mit den Kindern hin will Tasche abends in Ruhe vorpacken und ggff Kinderwagen und so etwas schon mal ins Auto räumen,,, dauert mit Kindern 30 Minuten, ohne 5 :-)
+ abends Kleidung für alle Beteiligten raus legen
+Mittags mit der Kleinen hinlegen ( wenn die Große noch Mittagsschlaf macht)
+ und jeden Tag raus gehen... sonst fällt uns die Decke auf den Kopf

Meine Kleinste schläft auch noch längst nicht durch... manchmal kommt sie stündlich, dann hole ich sie zu mir ins Bett, so bekommen wir alle genügend Schlaf.

Halte durch!

lg

suma

21.02.17 - 19:44

Sitzt du den ganzen Tag nur zuhause? Wenn ja, geh spazieren, guck nach 'muetter-spazier-gruppen' krabbelgruppen, kindermusik....

Man gewöhnt sich an alles ;)

21.02.17 - 20:02

Hallo.

Ich verstehe dich gut. Ich bin dir ein halbes Jahr voraus und gehe auf dem Zahnfleisch. Meine Große ist 3.5 und ein normales Mädchen, das gerne mal bockt aber auch sehr verständig und vernünftig sein kann. Aber vom Typ her ist sie sehr quirlig und sehr laut. Sie forderr viel Entertainment und Spielbegleitung. Die Kleine Schwester, 1Jahr, ist seit Woche eins unsagbar anstrengend. Laut und fordernd ohne kleinste Pause. Beide zusammen veranstalten hier eine lähmende Geräuschkulisse. Es ist das reinste Irrenhaus...Gehirnwäsche... Immer wieder drängt sich mir das Bild in den Kopf, dass ich ein verendender Wirt bin, ausgelaugt von Parasiten. Das meine ich nicht böse, natürlich liebe ich meine Kinder. Aber es macht mich fertig, dass sie natürlich keinerlei Rücksicht zeigen, obwohl ich einfach nicht mehr kann. Und doch muss ich.

So. Was kann dich nun trösten?
Es wird bald Frühling. Mit besserem Wetter und mehr Sonne wird es wirklich erträglicher. Du wirst etwas mehr Energie bekommen. Im Sommer wird dein Kleiner mobiler sein und es wird etwas leichter. Dann startet der Kindergarten. Bis zum Winter seid ihr aus dem gröbsten raus.

Sei nicht traurig, dass die Große noch nicht im Kindergarten ist. Unsere Große ist laufend krank seit sie im Kindergarten ist und das war mit sich oft ansteckendem Säugling noch schlimmer.

Es ist tatsächlich so. Du musst noch etwas aushalten. Einige Tipps hast du bekommen, ob welche davon anwendbar sind, kannst du beurteilen oder testen.

Alles Gute

21.02.17 - 20:10

Was unternehmt ihr denn so? Bei uns gab es einen Spielkreis von der Kirche für Kinder ab 1 Jahr. Da bin ich mit beiden jeweils hingegangen. Erst gemeinsames Singen, Singspiele etc. und die gleichen Rituale und dann spielten die Kinder auch allein und miteinander - je nach Alter. Und wir konnten mal entspannt zusammen sitzen, einen Kaffee trinken und uns ausquatschen. Kinder waren ja alle mit im selben Raum. Säuglinge lagen derweil im Kinderwagen oder im Tragetuch. War eine tolle Sache und total entspannend. Gibt es nicht etwas in der Art bei euch? Wie verhältst du dich denn, wenn die Große so kreischt? Kriegt sie dann doch, was sie vorher nicht durfte? Eine Bekannte aus unserer Kita hatte damals auch so ein Modell Kreissäge. Man hörte sie im Supermarkt schon schreien, wenn man erst reinkam. Fördert auch nicht gerade die sozialen Kontakte, weil sich das niemand freiwillig im Umfeld antun will. Ich kann dir leider nicht sagen, wie sie das in den Griff bekommen haben.

Habt ihr Kontakt zu anderen Kindern? Vielleicht ist die Große auch nicht ausgelastet, wenn ihr viel drinnen sitzt. Wie können ein Säugling und eine 2-jährige den ganzen Tag nur Lärm veranstalten? Kann es sein, dass du da was auf die Kinder überträgst?

Stillst du noch? Spätestens wenn du abgestillt hast, könnte dein Mann eine Nachtschicht am WE übernehmen. Du übernimmt von Fr. auf Sa und er von Sa. auf So. Der Frühaufsteher macht Frühstück für alle und kümmert sich um die Brut, der andere darf ausschlafen.

Dann schickst du deinen Mann mit der Großen 2 Std. auf den Spielplatz und das Kleine nimmt er mit im Kinderwagen. Wenn er dich eh auch sonst unterstützt, ist das doch eigentlich auch kein Problem. Außerdem ist dein Mann auch in der Pflicht, er wollte den kurzen Altersunterschied offenbar auch.

21.02.17 - 21:13

Huhu, habe auch zwei Winzlinge gehabt, 15 Monate auseinander.

Hier sind meine Tipps:

1. Dringend eine Putzfrau die am besten noch die Wäsche macht. Wenn es das letzte wäre was ich mir leisten könnte, ich würde es tun.

2. Viel raus gehen, bei jede Wetter. Zoo, Vogelpark, Wildpark, Wald. Wetterfeste Kleidung an, Snack einpacken und los.

3. Festen Mittagsschlaf einführen bd in der Zeit NICHT aufräumen, NICHT die Spülmaschine einräumen, sondern selber hinlegen und schlafen.

4. Mit anderen Mamas verabreden. Die Große spielt dann mit dem anderen Kind, die Kleine hat was zu gucken oder pennt auf deinem Schoß und du hast mal Pause und kannst Kaffee trinken und durchatmen.

5. In Stein gemeißelte Bettzeit fur die Kinder abends und dann selber ab in die Badewanne mit Lieblingsschaumbad und vor den Fernseher mit einer spannenden Serie mit dem Mann. ;-)

21.02.17 - 22:14

Hey lass dich drücken

Du bist nicht alleine, ich habe auch zuhause eine 22 monate alte tochter und eine drei wochen alte tochter. Bin teilweise auch am ende vorallem am abend merke ich es auch wenn beide mal entlich schlafen. Phuuu....

Wir schaffen diese zeit und später werden wir zurück denken und sehen wie stark wir waren.

Ich weine auch viel am abend und mein partner muss mir dann eben immer zuhören und mir über den kopf streicheln. Das tut dann sooooo gut, einfach mal alles los werden.
Ich habe wie du niemand der mir mal eines abnimmt. Die grosse ist in der kita zwei tage die woche da ist mal einbisschen ruhe.muss aber bald wieder arbeiten, hab jetzt schon angst wie das wird. Aber ich denke trotzdem immer dass es vorbei geht und die zeit kommen wird wo ich die kleinen racker vermissen werde.

Ganz liebe grüsse und viel viel kraft wünsche ich dir. Alyal

22.02.17 - 06:25

Meine beiden sind jetzt 3,5 und gerade 2 geworden. Sie sind 17 Monate auseinander.

Du wirst sehen... es gibt gute und schlechte Zeiten. Mal läuft alles wie von senst und mal drehst du dich nur im Kreis und nichts funktioniert. Das muss man eben so akzeptieren. Schraube die ansprüche an dich selbst zurück und nimm dir Pausen wenn du die möglichkeit hast. Ich habe mich z.B immer hingelegt wenn die beiden Mittagschlaf gemacht haben. Mir egal, wie es um mich rum aussah. Geduscht hab ich wenn die Kinder each waren. Baby auf fie Krabbeldecke im
bad, der große hat gespielt im Bad. Tür hab ich abgeschlossen, damit er nichz abhauen konnte. Evtl kannst du ein Bällebad in der badewanne für ihn machen. Oder gib ihm ein staubtuch und lass ihn so lange putzen.

Unsere Nächte sind bis heute nicht gut. In schlchten Zeiten hat meine Tochter alle 15-20min gestillt und ich hab auf einem Sessel geschlafen.

Bis heute bin ich manchmal fix und fertig, auch wenn die zwei jetzt so toll moteinander spielen und beide Vormittags in die Kita gehen. Zumindest ist der Haushalt seit sie beide morgens nicht zu Hause sind auf Vordermann. Vor nem Jahr noch hätte niemand unangekündigt kommen dürfen. Es war zwar sauber, aber eigentlich fast immer unordentlich. #rofl

Stress dich nicht selber mit irgendwelchen ansprüchen und gestalte den Tag so entspnnt wie möglich für euch. Wir waren z.B. Meistens den ganzen vormittag im schlafanzug als meine beiden noh so klein waren.

Lg

22.02.17 - 07:52

Wenn ich das hier alles lese, weiß ich echt, was ich an meinen Kindern habe. Die Große war damals sieben, als die zweite kam und die dritte kam dann wiederum ein Jahr später auf die Welt. Also ein Abstand zwischen dem 2. und 3. Kind 13 Monate. Entweder war ich gut organisiert oder ich hatte starke Nerven. Ich kann mich nicht wirklich beklagen, nicht bewusst. Mein damaliger Mann war auch den ganzen Tag unterwegs. Also von da kam keine Hilfe.

Mein Tagesablauf war wie folgt (als die dritte dann da war):

06.00 Uhr bin ich aufgestanden. Die Jüngste hatte Hunger und wurde als erstes fertig gemacht. Danach hat sie weitergeschlafen. Dann habe ich die anderen beiden geweckt. Die Große ging damals zweite Klasse und die andere ging in die Einrichtung. Also gefrühstückt, fertigt gemacht und dann 07.30 Uhr los. Die Große in die Schule gebracht und dann die zweite in die Einrichtung. Manchmal hatte ich Arzttermine oder andere Termine. Wenn nicht, dann war ich entweder einkaufen oder bin direkt wieder nachhause. Die Jüngste hatte dann schon wieder Hunger (war ja schon 10.00 Uhr). Wieder fertig gemacht und sie hat dann weitergeschlafen. Habe dann den notwendigten Haushalt geschmissen bis 11.30 Uhr. Denn da sind wir wieder los, die Mittlere aus der Einrichtung zu holen. Gegessen hatte sie schon, sodass wir drei uns dann hinlegen konnten (Mittagschlaf). Ich habe meistens nur eine halbe Stunde mitgeschlafen und bin dann aufgestanden. Habe dann das Mittag vorbereitet für die Große, die dann so gegen zwei aus der Schule kam. In dieser Zeit hatte die Jüngste wieder Hunger. Fertig gemacht und weiter geschlafen. Mittlerweile wurde die zweite wach und die Große hat Mittag gegessen und die zweite eine Kleinigkeit, wie sie wollte. Wie das Wetter es zuließ, gingen wir dann am Nachmittag raus. 18.00 Uhr wieder nachhause und die beiden großen durften dann etwas weiterspielen und die jüngste war wieder an der Reihe. Dann Abendbrot für die restliche Familie und die kleinsten wurden dann fix und fertig ins Bett gebracht so gegen 19.00 Uhr. Mit der großen vielleicht noch HA gemacht oder gelernt, sofern sie es nicht schon gemacht hatte. Die Große war öfter bei Freundinnen, wenn sie ihre HA fertig hatte. Sie ist dann gegen 20.00 Uhr ins Bett. Irgendwann kam dann auch mein Ex, wenn er nicht auf Montage war. Habe dann noch etwas Haushalt gemacht und für den nächsten Tag alles vorbereitet. Bin dann so gegen 22.00 Uhr, nachdem ich die Jüngste noch mal abgefertigt habe, ins Bett. AG's oder Spielenachmittage in Kita habe ich jetzt nicht mit aufgeführt.

Ja, wenn ich das jetzt noch mal so Revue passieren lasse, kann ich sagen, meine Kinder haben es mir aber auch leicht gemacht. Kurzzeitig stressig wurde es nur noch mal, als ich nach der Jüngsten wieder arbeiten ging. Aber auch das hat sich schnell eingepegelt, da ja der Nachmittag meistens gleich ablief. Die Kinder gingen bis 16.00 Uhr in die Einrichtung und zuhause war ich meistens 14.00 Uhr, sodass ich in dieser Zeit alles soweit erledigen konnte. Ab 16.00 Uhr ging es meistens noch mal auf den Spielplatz.

Ich denke mal, man sollte auch etwas gelassen an diese Sache ran gehen. Man sollte sich in der Zeit der Kleinkinder seine Ziele oder Vorstellungen zu hoch setzen.

LG

22.02.17 - 08:40

Geh raus mit den beiden! Warm einpacken und los.

Hilft, versprochen.

lg thyme

22.02.17 - 10:58

Hallo oh man du Arme fühle dich umarmt. Habe ein neun Monate altes Baby, wüsste nicht wie ich mich noch um ein Kleinkind kümmern sollte. Meine großen Töchter sind nun sieben und neun Jahre alt. War auch anstrengend als sie klein waren. Mir gings immer besser wenn ich dann draußen war mit ihnen. Dann sieht man das Chaos in der Wohnung nicht mehr, der Lärm der Kinder ist besser zu ertragen... treffe dich oft mit anderen Müttern. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Wenn du total kaputt bist und das Baby schläft kannst du mal zur Not mit der Großen ne halbe Stunde ne nette DVD anschauen, der kleine Maulwurf oder so. Und du kannst bisschen runter kommen. Also das sollst du natürlich nicht ständig machen... Ansonsten könntet ihr vielleicht eine Studentin o so zum babysitten finden. Die einfach mal zwei Stunden zu euch kommt, sich mit beiden Kindern beschäftigt oder mit der Großen rausgeht und du legst dich mit der Kleinen hin. Das sind gut investierte 25Euro.. und mach nur das nötigste im Haushalt. Oder nehmt ne Putzfrau, wenn jemand alle zwei Wochen drei Stunden Bäder, Böden usw. putzt ist das ne riesige Erleichterung. Vielleicht gibt es bei euch eine Spielgruppe wo die Große zweimal in der Woche alleine sein kann? Oder die Große besucht mal ne Freundin, nur ein Kind einen Nachmittag lang ist ja schon Erhoöung. Aber es ist einfach wahnsinnig anstrengend mit zwei so kleinen. Als meine drei und eins waren war es auch nochmal sehr schwierig . Eins das überall hin läuft und ein Kind das dauernd Wutanfälle hat. Nun sind sie total lieb und selbstständig und froh sich zu haben. Aber als die Große mit drei in den Kindergarten kam war es auch schon leichter. Und wenn du wieder arbeitest arbeite so, dass du immer mind. einen Tag frei hast. Dann bringst du die Kinder in den Kindergarten und kannst zu Hause in Ruhe aufräumen oder einfach mal nichts tun. Halte durch! Liebe Grüße

22.02.17 - 12:08

Hallo,
fühl dich gedrückt!!

Ich habe diese Phasen immer mal wieder, mal mehr, mal weniger. Gerade sind wir leider auch in einer sehr schweren Phase =( Mein Großer ist ein Schreikind und fordert permanente AUfmerksamkeit (3 1/4 Jahre), mein Kleiner ist eigentlich recht pflegeleicht (1,5Jahre) nur ein arger WIrbelwind =) Ich selbst bin leider auch chronisch krank, was den ganzen Alltag sehr häufig massiv beeinträchtigt!

Das Einzigste, was mir geholfen hat, war damals den Großen in eine Krippe zu schicken. Ich wäre hier sonst zusammengebrochen und es wäre nichts mehr gegangen. Es war so eine Erleichterung für mich. Ich hätte es echt nicht mehr länger ausgehalten...Und es tat auch meinem Großen sehr gut! Er ist mit 2 Jahren in die Krippe gekommen - für mich ein perfetes Alter! Habt ihr so eine Möglichkeit? Klar, finanziell ist das nicht das Beste, aber die Nerven werden danken! Das war ein der der besten Entscheidungen, die wir getroffen haben!
Ich habe mich echt schlecht zu Anfang gefühlt! Aber dieses schlechte Gewissen ist nun komplett weg - wenn ich sehe, wie toll er den Kindergarten findet!

Ansonsten Hilfe von Außerhalb holen! Denke an dich!

Grüße
Marta

22.02.17 - 19:05

Fühl dich gedrückt und lass dir sagen , es wird besser . Ich habe 3 Kinder . Die beiden großen hatten zwar knapp 2 Jahre Altersabstand , habe aber als die kleinere 6 Monate alt war eine Ausbildung gemacht und mich vom Vater getrennt . Alter Schwede ich hab im Nachhinein keine Ahnung wie ich das geschafft hab aber irgendwie sind wir durchgekommen

Meine kleinste ist jetzt 10 Monate uns seeeeeehr aufgeweckt und ein ausgesprochener wenig Schläfer . Die größte hat massive schulprobleme und braucht seeeeehr viel Förderung . Die mittlere ist in der null bock Phase und ich bin mittendrin .

Was soll ich sagen seit die kleinste auf der Welt ist bekomm ich so gerade das nötigste im Haushalt hin

Was mir hilft ist ( das hört sich komisch an ) die Situation zu akzeptieren . Das ist mein Mantra .momentan ist es wie es ist und irgendwann wird es anders . Ich habe aufgehört zu jammern. Und mir hat das extrem geholfen .
Äußerlich kann man ja oft gar nicht so viel ändern die kleinen haben so Phasen und da muss man das beste draus machen .

Wenn man seine innere Einstellung ändert macht das manchmal Welten aus. Ist nicht immer einfach ;-)weiß ich auch ;-).

Ansonsten schaff dir unbedingt kleine Inseln . Ich höre zB immer Hörbuch wenn ich spazieren bin mit der kleinen . Gönn dir jeden Tag was tolles . Auch wenns nur ein Stück Schokolade ist .

Du machst das schon :-)

03.03.17 - 23:22

Hallo !

Ich kann dich so gut verstehen ! Bei uns war es genauso. Mein Mann geht morgens um halb 7 aus dem Haus und kommt selten vor 22.00 Uhr zurück. Hinzu kommen dann auch noch Wochenend- und Nachtdienste über 24 Std. und dann kippt er zuhause nur noch ins Bett.

Unsere beiden Kinder haben auch einen Altersabstand von knapp 1 1/2 Jahren. Beide hatten zwischen 18 Monaten und 4 Jahren eine gigantische Trotzphase, die bei unserem Sohn auch noch immer nicht ganz durch ist. Jeder Wutanfall fühlte sich an, wie ein Naturereignis. Manchmal habe ich mir einfach nur 'n Kaffee gekocht und das doppelte Erdbeben mit einer Mischung aus Wut, Tränen und Faszination über die tobenden Zwerge abgewartet. Gefühlt habe ich in den ersten zwei Jahren mit den Beiden in Dauerschleife Wäsche gewaschen, geputzt und Streit geschlichtet. Jetzt ist der Kleine fast 4 und unsere Tochter kommt im Sommer schon zur Schule. Beide gehen zum Glück gerne in den Kindergarten. Die Große ist mit 3 Jahren reingekommen, der Kleine ein Jahr später mit 2 1/2 Jahren, weil eine Familie abgesprungen ist. Das war ein echter Glückstreffer. Seitdem merke ich auch, dass es wirklich aufwärts geht, dass sie immer besser zusammen spielen können und dass es mir besser geht.

Überlebenstipps:

* viel rausgehen und "Kinder lüften"- wir lassen uns immer zu Weihnachten Jahreskarten für den Wildpark schenken und sind manchmal auch bei Hagel und Regen dort.

* sehr geholfen hat uns ein Kid-Sit. Das ist ein Kiddie-Board mit einem kleinen Sitz, wenn sich die Große dann partout und lautstark nicht mehr in der Lage fühlte, zu gehen und zu stehen. Als das Kinderwagenalter dann auch für den Kleinen vorbei war, haben wir einen Bollerwagen angeschafft, in dem Beide sitzen konnten. Den nehmen wir immer noch mit auf unsere Ausflüge (mittlerweile aber eher für den Rucksack…)
* die Spielgruppe mit Gleichgesinnten war auch gut zum Quatschen, Trösten/Trösten Lassen, Witzeln usw., v.a. in dem Jahr, als die Große schon morgens im Kiga war und ich mit unserem Kleinen alleine losziehen konnte. Umgekehrt hat die Große diese Phase ja auch genossen, bevor ihr Bruder kam.

* in Gesprächen mit Müttern älterer Kinder (Geschwisterkinder im Kindergarten und in der Spielgruppe) habe ich gemerkt, dass es ihnen genauso ging.
* seit knapp 2 Jahren haben wir eine Putzfrau - eine große Erleichterung, hätte ich eher gebraucht, aber es ergab sich einfach nicht.

* ein großer Gefrierschrank und die Mikrowelle sind eine gute Sache. Ich koche oft extra mehr als nötig und friere dann eine Portion für mich ein, wenn's mal wieder schnell gehen muss.
* viel Humor, auch wenn dir manchmal eher zum Heulen ist.
Fühl dich gedrückt. Liebe Grüße. Nina

13.05.17 - 21:02

Und, ist es inzwischen besser.
Mir gings genau so. Das einzige was hilft, Gesellschaft suchen. Raus an die Luft. Lass den Haushalt so gut wie möglich ruhn und mach nur das nötigste. lGeh raus unter Frauen, lerne andere Mütter kennen und tausche Tips aus. Meine sind jetzt 2,5 und 4 und es ist kaum mehr vorstellbar, dass es jemals so abnormal stressig war. 2 Jahre habe ich keine Nacht mehr als 3 Std. am Stück geschlafen.

Da muss man durch. Ernähr dich so gut wie möglich gesund. Vitamine puschen die Gefühle auch nochmal zum positiven . Fast Food und schlechte Laune ergibt noch schlechtere Laune.

Versuch wenigstens ab und zu mit ner Freundin weg zu gehen und komplett abzuschalten. Dein Mann soll dann mal am Wochenende morgens mit den Kids aufstehen dass du zu bissel schlafen kannst.

Nichtsdesto trotz. Ich fand die Zeit auch mega schwer. Aber mit meinen Mädels zu Quatschen oder tolle Ausflüge mit den Kids zu machen hat mir sehr geholfen.

Viel Glück. Wirst sehen. Wenn du die Muße bewahrst und dir keinen Stress mit unnötigen Dingen machst geht die Zeit rum und deine Kids werden tolle Persönlichkeiten auch wenn die Mama manchmal mit den Nerven am Ende war.

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