Ansprüche stellen

    • (1) 22.02.17 - 09:57

      Guten Morgen, ich bins nochmal. :-)

      Mein letzter Beitrag war "Schwiegerdrache" (obwohl Drache schon gemein klingt.... )

      Aber jetzt zum neuen Thema.

      Gerade habe ich einen Artikel gelesen, in dem Großeltern sehr empört, geäussert haben, das Eltern (ihre Kinder mit Kinder) keine Ansprüche auf Kinderbetreuung zu stellen haben.
      Sie schimpfen das dies respektlos von der heutigen Generation ist und die "Alten" nun verdient haben ihr Leben ohne Verpflichtungen zu leben.

      Da gebe ich ihnen auch vollkommen Recht.
      Es wird darüber diskutiert wie unselbständig und verwöhnt die heutige Generation ist.

      Das find ich jetzt aber schon etwas lustig. :-))

      Eltern dürfen KEINE Ansprüche stellen wenn es um Enkelbetreuung geht.

      Aber die Großelterngeneration DARF Ansprüche stellen und wird dabei noch von allen Seiten unterstützt, dass sie damit im Recht sind.

      Also mal ehrlich? Das eine geht, das andere nicht?

      Wollte euch nur einen kleinen Denkanstoß geben.

      Alles Liebe :-)

      • Hallo!

        Ist bei meiner Mutter auch immer so gewesen. Sie erwartete bedingungslose Hilfe während wir halt selbst schuld waren mit Kindern usw und da keine Hilfe nötig sei.

        Am Ende habe ich auch kaum noch geholfen. Sind aber noch einige andere heftige Sachen vorgefallen, sodass das nur eine Sache von vielen ist.

        Keiner muss auf meine Kinder aufpassen, wenn er nicht will...

        Liebe Grüße

        Ninly

        Ich erwarte nicht, dass die Großeltern unsere Kinder betreuen. Es ist nicht ihre Pflicht. Meine Eltern würden gern, können es aber nicht mehr so, wie sie gern würden. Sie bieten immer ihre Hilfe an. Um Ihnen einen Gefallen zu tun, lass ich die Minis mal ne Stunde bei Ihnen und gehe einkaufen oder so:)

        Dann freuen sie sich und fühlen sich gebraucht. Ich weiß aber, dass mein Großer sehr gut auf seinen kleinen Bruder aufpasst, daher bin ich da entspannt.

        Meine Eltern bekommen jede Hilfe, die sie wollen und brauchen. Denn unabhängig von ihrer Bereitschaft unsere Kinder zu nehmen, haben sie sich immer rührend um mich und meine Geschwister gekümmert. Waren und sind die besten Eltern, die man sich wünschen kann.

        Schwiegereltern habe ich leider nicht. Ich wünschte, es gäbe sie. Dafür hab ich ne ganz tolle Schwägerin (Schwester meines Mannes), die zwar leider 300 km weit weg wohnt, aber in Notsituationen kommen würde. Einmal musste ich es in Anspruch nehmen.

        Ich finde, keiner sollte irgendwelche Ansprüche stellen und jeder sollte das tun, was er bereit ist zu leisten.

        Artikel hin oder her. In einer funktionierenden Familie ist man füreinander da, wenn der andere Hilfe braucht, ohne kleinlich gegeneinander aufzurechnen.

        Babysitterdienste für die persönliche Freizeitgestaltung gehören da nur bedingt dazu.

      • "Ansprüche stellen" hat von vornherein einen saublöden Beigeschmack und ist die schlechteste Voraussetzung für ein gutes Miteinander. Meine Meinung.
        Entweder man ist eine Familie und man hilft sich gegenseitig auch OHNE Anspruchsdenken, oder man lässt es bleiben. '
        Fakt ist, dass die meisten Großeltern bis 65 berufstätig sind, dann wirklich oft nicht mehr top gesund sind und sich eine Dauerbetreuung eines Babys/Kleinkinds nicht mehr einrichten wollen - und können. Wenn das die Eltern des Kindes nicht einsehen, sind sie ziemlich lebensfremd.
        Fakt ist auch, dass die Großeltern immer nur Plan B sein können, in erster Linie sind die Eltern für ihre Kinder zuständig. Ich hatte keinerlei Großeltern zur Verfügung und es musste auch gehen.
        Ich habe meine Enkelin gerne über einen längeren Zeitraum täglich von der Kita abgeholt und betreut, bis meine Tochter von der Arbeit kam. Aber auch nur, weil ich da eben auch schon Dienstschluß hatte. Ansonsten hätte sie eine andere Lösung finden müssen.
        Heute bin ich zuhause und betreue meine Enkelin in den Schulferien und im Krankheitsfalle gerne - aaaaaber, wenn ich was anderes vorhabe, Urlaub usw. dann muss meine Tochter samt Mann eine andere Lösung finden. Plan B eben.
        Und ja, ich habe 44 Jahre Vollzeit gearbeitet und würde mich auch nicht in der Lage sehen, ein oder mehrere Kinder komplett zu betreuen. Bei der Kinderplanung schon die Großeltern als feste Betreuung einzuplanen(wie hier schon gelesen), ist ziemlich unverfroren.
        LG Moni

        PS: Ich plane übrigens meine Tochter auch nicht als meine Altersbetreuung ein. Alles kann, nichts muss!

        >>>Wollte euch nur einen kleinen Denkanstoß geben.<<<

        Wenn man über sowas schon nachdenken muss, stimmt im Verhältnis einiges nicht.

        Mal positiv ausgedrückt: Innerhalb meiner Familie gabs nie Gedanken, was wem zusteht, wer auf was Ansprüche hat, wie man alles bis aufs I-Tüpfelchen aufrechnet.

        >>>Also mal ehrlich? Das eine geht, das andere nicht?<<<

        Wenn man etwas verbissen sehen will, kann man alles infrage stellen.

      • Ich kenne nun diesen von dir beschriebenen Artikel nicht. Allerdings tue ich mich schwer, aus einzelnen Artikeln eine allgemeingültige Meinung zu formulieren:

        >> Eltern dürfen KEINE Ansprüche stellen wenn es um Enkelbetreuung geht.
        Aber die Großelterngeneration DARF Ansprüche stellen und wird dabei noch von allen Seiten unterstützt, dass sie damit im Recht sind. >>

        In meinem Umfeld erlebe ich es häufig, dass die Unterstützung durch die Großeltern als selbstverständlich und teilweise elementar angesehen wird. Da werden die alltäglichen Planungen u.a. mit auf die Großeltern abgestützt und dann wundert man sich, wenn das ganze Gerüst nicht mehr funktioniert, sobald jemand ausfällt.

        Ich kenne sogar einen Fall, in dem geäußert wird, einem ginge die eigene Mutter ziemlich auf den Keks - zum Helfen ist sie dann aber immer wieder gut genug und wehe, sie fällt gesundheitsbedingt selbst aus.

        Mir ist nicht ganz klar, welche "Ansprüche" die Großelterngeneration stellt. Das eigene Leben zu leben und seinen Ruhestand zu genießen ist für mich kein Anspruch an jemand anderen. Einen Anspruch stelle ich ja dann, wenn ich etwas von jemand anderem will.

        Ansprüche bezügl. Betreuung zu stellen finde ich auch daneben. Aber bei meinen Eltern hätte ich mir schon ein Interesse an den Enkeln gewünscht und auch ein wenig Zeit miteinander verbringen...nicht weil ICH dann Freizeit habe, sondern weil ich selbst früher gerne mit meinen Großeltern zusammen war und sehr viel Zeit mit ihnen verbracht habe. Aber die wollen nicht, stellen aber dann auch keine Ansprüche ;-)

        HI,

        helfen wenn einer mal krank ist, etc. ist doch normal und wird wohl kaum irgendwo aufgerechnet.
        Aber diese bedingungslosen Babysitterdienste und Ansprüche, die manch Mütter hier stellen, sorry, das geht eindeutig zu weit....aber so what, jeder hat ein anderes Lebensmodell innerhalb der Familie.

        Ich wohne zu weit weg, ich habe keine Pflichten#rofl und somit keinen Babysitter.
        Würde manch einer Mutter hier gut tun, mal selber ihr Familienleben/-Kinder auf die Reihe zu bekommen, ohne Luxus-Service der Großeltern.

        LG
        Lisa

        • (10) 22.02.17 - 13:45

          Selbst Hilfe wenn man krank ist, ist bei uns leider nicht normal. Meine Eltern würden gerne, wohnen aber beide zu weit weg. Dennoch haben sie als ich im Wochenbett war den Weg auf sich genommen um uns in unserer neuen Wohnung zu helfen, denn wir mussten während der Entbindung quasi aus unserer alten raus. Meine Schwiegermutter die im selben Mehrfamilienhaus lebt hat nicht geholfen, ihre Enkelin auf dem Geburtstag ihres Lieblingsenkels (Kind meiner Schwägerin) eine Woche später das erste mal gesehen und selbst als ich mit Milchstau und 39 Fieber im Bett lag, mein Mann arbeiten war und ich alleine mit Baby nicht mal gefragt ob sie beim einkaufen was für mich mitbringen soll.

          Ganz ehrlich, jemand der mal auf unsere Tochter aufpasst, so für 1-2 Stunden wäre toll weil wir seit sie auf der Welt ist kein einziges Mal alleine ausgegangen sind, aber was nicht ist, ist eben nicht. Ich plane doch vorher ob ich es zeitlich hinbekomme einen Alltag mit Kind zu meistern, die Großeltern hier in die Pflicht zu nehmen finde ich nicht richtig. Andersherum würde ich aber auch aufgrund der Umstände bei eventueller Pflegebedürftigkeit meiner Schwiegereltern keinen Finger rühren. Das können dann auch die Lieblingsenkel und Tochter von ihr machen. Hätte sie etwas mehr Interesse an unserem Kind oder mir gezeigt wäre ich dazu schon bereit gewesen aber wer in guten Zeiten nicht mal zum Kaffee kommt braucht in schlechten nicht zu erwarten selbigen serviert zu bekommen.

      Vieleicht habe ich mich gerade etwas "deppat" ausgedrückt :-)

      Ich meine, ich als Elternteil darf meine Eltern oder Schwiegereltern NICHT in meine Kinderplanung miteinbeziehen.

      Das verstehe ich.

      Aber die Schwiegereltern oder meinetwegen auch die eigenen Eltern, dürfen Forderungen stellen, wieoft sie ihren Enkel sehen wollen und sich selbst einplanen in das Leben der Jüngeren.

      Das ist genau die selbe Thematik nur umgekehrt.

      Das eine ist respektlos und unreif in aller Augen. (Eltern fordern von Oma/Opa)

      Das andere aber (Oma/Opa fodern von den Eltern) ist in den meisten Fällen in Ordnung und dafür sollte Verständnis da sein.

      Da stimmt doch was nicht ;-)

      (12) 22.02.17 - 10:58

      Naja, wer weiß, welches Verhältnis zwischen den Großeltern, Kindern und Enkeln herrscht, die sich in dem Artikel geäußert haben.

      Anscheinend scheint es nicht das beste zu sein. :-D

      Die einen Großeltern wohnen 600km entfernt, die anderen 200km. Von vieren arbeiten drei noch Vollzeit und mein Vater wäre gesundheitlich nicht in der Lage auf unser Baby aufzupassen.

      Ich wurde früher oft von meinen Omas betreut (wenn mein Eltern arbeiten waren, oder am Abend mal aus waren) und habe es geliebt. Allerdings haben die auch in den 80er und 90er Jahren nicht mehr gearbeitet.

      Sind heut halt andere Zeiten.

      Naja ich finde es ist ehrlich gesagt schon ein Unterschied ob man ein Kind nicht sehen DARF, kein Kontakt, nicht teil seines Lebens sein.

      Oder ob man sich "verpflichtet" eine Regelmäßige Betreuung, Erziehung des Kindes zu übernehmen.
      Und ich finde durchaus das Großeltern das Recht haben sich NICHT verpflichtet zu fühlen und deswegen auch nicht gleich die Höchststrafe "Kontaktabruch" zu bekommen.

      Ich glaube, Du vermischst hier einiges.

      Zum einen ist jede Familie unterschiedlich. Somit ist es auch unterschiedlich was in welcher Familie von wem geleistet wird und wie die einzelnen Familienmitglieder sich benehmen. Dieser "Denkanstoß" kan also gar nicht auf jede Familie angewendet werden.

      Zum Zweiten sehen die Dinge heute ganz anders aus als vor fünfzig Jahren. Die Menschen bleiben länger jung und gesund. Wenn ich daran denke, wie "alt" meine eigene Großmutter früher mit 70 war... jetzt sind meine eigenen Eltern in dem Alter und ich empfinde sie als wesentlich "jünger", frischer, belastbarer. Meine Eltern wünschen sich sehr den Kontakt zu meiner Tochter - am liebsten täglich - und wollen gerne die Betreuung übernehmen, wenn ich wieder arbeiten muss.

      Das ist der nächste Punkt: Ich MUSS nach einem Jahr wieder arbeiten. So geht es vielen Frauen. Das war früher nicht so. Früher blieben viele ganz zu Hause oder zumindest drei Jahre, um dann in Teilzeit wieder einzusteigen. Das geht bei uns nicht. Ich bin also dankbar, wenn meine Eltern und auch meine Schwiegereltern ihre Hilfe anbieten. Aber nicht weil ich den Anspruch stelle, sondern weil sie es -auch im Sinne ihrer Enkelin- möchten und diese Zeit genießen.

      Leider ist es besonders hier im Forum (in meinem Unfeld kenne ich das so überhaupt nicht) Trend, die ältere Generation abzukapseln. Da wird eine Welle geschoben, wenn eine Großmutter (mit Vorliebe die Schwiegermutter) sich erdreistet, das Kind ungefragt hochzunehmen, einen ungebetenen Ratschlag zu erteilen, dem Kind einen Lolli zu geben oder der Bäckersfrau zu erzählen, dass die Schwiegertochter in der 20. Woche schwanger ist. Da wird sofort geraten, den Kontakt abzubrechen oder aber -fast in jedem 2. Thread zu lesen - GANZ KLAR die Grenze deutlich zu machen. Die (Schwieger-)mutter wird genre öffentlich diffamiert und bloßgestellt, ihre Einwände als lächerlich abgetan oder ihre Einstellung als unwissend oder gar schädlich. Das eigene Kind scheint dabei fast wie ein willkommens Instrument, Macht auszuüben und die (Schwieger)-mutter in die Grenzen zu weisen. Wie oft habe ich hier schon gelesen "ICH bin die Mutter, ICH habe es zu sagen". Wenn dann auf der anderen Seite Betreuungsansprüche gestellt werden, finde ich das schon mehr als dreist.

      Aber wie gesagt, von meinem tatsächlichen Umfeld kenne ich dieses Gehabe nicht. Da stellt keine Seite Ansprüche. Auch in den Familien meiner Freunde ist das Miteinander der Generationen herzlich und basiert auf Geben und Nehmen. Klar gibt es mal Reibereien und unterschiedliche Einstellungen, aber der gesunde Menschenverstand und eine gewisse Portion Toleranz hat uns bislang bei allem weitergeholfen.

      • Darf ich Dich unbekannterweise mal knuddeln für den Beitrag? Es ist schön, dass auch mal von einer Mutti zu lesen. Hätte eine Ältere das geschrieben, wäre es sicher sofort falsch.
        Und dass so schnell zu Kontaktabbruch geraten wird, ist vielleicht in Einzelfällen wirklich besser, aber

        in 95% bestimmt übertrieben.
        Leider kenne ich es aus eigener Erfahrung, wenn man der Schwiegertochter garnichts recht machen kann...ich habe meinen Enkel auch auf die Art verloren, schon vor 1 1/2 Jahren. Und das ganz sicher nicht, weil ich ihn nicht liebgehabt habe :-(
        LG Moni

        Ich habe nie etwas von Kontaktabbruchen erwähnt. Das war nie das Thema.

        Es geht um die gewisse Anspruchshaltung von Großeltern wenn ein Enkel da ist.
        Darf da gefordert werden?

        Umgekehrt, dürfen die Eltern an die Großeltern keine Erwartungen haben.

        • Warum muss man in einer Familie überhaupt "fordern"? Da stimmt doch dann grundsätzlich schon etwas nicht!

          Hallo,

          es sind diese Wörter, die das Ganze komplikationsreich und missfällig machen:
          Anspruchshaltung - Forderung - Erwartungen...!!!!
          Wenn man das als gegenseitiges Nehmen und Geben betrachtet - das sich nicht immer die Waage halten wird - rückt es in ein völlig anderes LIcht!
          Nur wer mal nimmt, kann etwas zurückgeben und nur wer gibt, kann ungehemmt nehmen!
          LG

    Hallo,
    Es kommt doch immer auf die jeweilige Familie an.
    Für MICH (und auch meine Eltern!) ist es selbstverständlich dass sich die Großeltern mit einbringen. Aber genauso selbstverständlich ist es für mich dass auch ich meine Kinder mal unterstützen werde. Zu versorgende Kinder hat man in meinen Augen ein ganzes Leben. Das hört nicht mit dem 18. Geburtstag auf. Es kommt nur darauf an in wieweit diese das auch in Anspruch nehmen möchten.
    Und ob das die Nachbarsfamilie genauso macht ist mir egal. Nur weil die Mehrheit einer Generation es irgendwie macht muss es nicht jeder auch so machen.
    Lg

    (20) 22.02.17 - 13:27

    Hallo,

    ich glaube, daß die Realität einfach anders aussieht:

    Da gibt es Großeltern, die gerne für die Enkel da sein wollen, die sie gerne um sich haben und dabei aber natürlich auch mal äußern (dürfen): Dienstags geht nicht, weil....
    Dann gibt es Großeltern, die von vornherein sagen: Ich habe meine Kinder großgezogen, dafür bin ich bei den Enkeln nicht mehr zuständig, ich kann mir aber trotzdem vorstellen, sie wöchentlich einen Nachmittag zu betreuen, den ich dann gerne fest einplanen möchte, also ... Absprache nötig!
    Dann gibt es wahrscheinlich auch Großeltern, die mit den Enkeln einfach nicht können, weil sie keine Nerven mehr haben, froh sind, sich um sich selbst kümmern zu können, da körperlich "am Limit", denen es auch zuviel ist, die Kinder nur mal zwei Stunden allein zu beaufsichtigen... Sie laden vlt. die Enkelkinder zusammen mit den Eltern mal zum Kaffee ein und sind dann auch wieder erleichert, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist.

    Wenn ein Großelternpaar sich empört darüber äußert, daß KInder keinen Anspruch auf Betreuung ihrer Enkelkinder haben... dann stehen denen evtl. Kinder entgegen, die sehr wohl denken, daß Oma und Opa am Tag X für die Kinder dazusein haben...
    Und wenn Großeltern sagen, am Tag X habe ich Zeit, mit meinen Enkeln was zu unternehmen: Richte es dir gefälligst ein, daß die Enkel dann zu mir kommen! ...tja, dann wird da an der Generationenkommunikation wohl auch nicht alles rund laufen.

    LG

    Ich finde solche Leute ätzend....ich, ich, ich.
    Wie kann man so über seine Kinder denken?
    Wenn das alles sooo schlimm und schrecklich war und die Einschränkungen mit Kindern so gravierend, dann haben diese Eltern selbst wahrscheinlich keine Unterstützung gehabt und zu wenig auf ihre Bedürfnisse geachtet.
    Ich sehe es so: die Verantwortung für Kinder endet nicht mit der Volljährigkeit oder dem Auszug der Kinder.
    Ich habe ja zu Kindern gesagt und das bedeutet für mich, dass ich auch ja zu meinen Enkeln sagen werde.
    Ich finde diese Art Rentner zum Abgewöhnen. Anstatt ihren Kindern zu ermöglichen zu arbeiten und damit die Sozialbeiträge für ihre aktuelle Rente zu finanzieren, wollen sie nur noch ihrem Egoismus folgen.
    Das macht aber auch nicht glücklich.

    Dauernd reisen, lange schlafen, was sind das für Leute, die nicht gerne ihre Enkel um sich haben?
    Meine Eltern haben meine Kibder von Geburt an 1-2mal die Woche da obwohl sie damals noch gearbeitet haben. Sie fahren mit den Kindern in Urlaub , machen Ausflüge, und hören auch mal Vokabeln ab.
    Mein Vater hat allen dreien das Radfahrern beigebracht und findet das Opa sein das beste überhaupt, er sagt, dass ist die Belohnung wenn man selbst Kinder groß gezogen hat, alleine für diese Erfahrung Opa zu sein, hat sich der Aufwand schon gelohnt.

    Ich werde meine Kinder sicher nicht hängen lassen und gerne als Babysitter fungieren.

    Auch meine Eltern werde ich unterstützen wenn sie nicht mehr können, tue ich jetzt schon.

    Familie funktioniert dadurch, dass man füreinander da ist.
    Und frühere Generationen konnten immer auf Großeltern und andere Verwandte zählen, die bei der Betreuung der Kinder geholfen haben.
    Wenn es ein paar frustrierte Senioren gibt die keinen familiären Rückhalt hatten und alles alleine regeln mussten, dann sollten die eigentlich wissen dass es schön ist wenn man als Eltern Unterstützung hat und gerade deshalb ihren eigenen Kindern zur Seite stehen.

    Diese egoistischen neuen Alten sind hoffentlich nur eine Ausnahme und können ja dann auch alleine im Altenheim versauern.

    Meine Kinder sind gerne bei Opa und Oma auch jetzt nich mit 14 und 12.
    Es wird geknuddelt, gegenseitig gesagt ich hab dich lieb, schade wenn Großeltern sich dieser Erfahrung selbst berauben. ..dann sind es eben keine Familienmenschen und dürfen dann aber auch keine Hilfe von Kindern und Enkeln erwarten. .
    Ich hätte nicht gedacht dass ich das mal sage, aber: warum haben diese Leute Kinder bekommen wenn sie nachher kein Interesse mehr daran haben diese zu unterstützen und Zeit mit den Enkeln zu verbringen?

    Familie als Belastung sehen, die sie froh dind hinter sich zu lassen. ..nee...verstehe ich nicht.

    Ich hoffe dass ich viiile Enkel bekomm und das Haus kann voll davon sein...das wäre schön. Ist nur ein Wunsch, darauf hab ich keinen Einfluss.

    Ich kenne es auch so dass in unserem Freundeskreis fast alle Großeltern sehr gerne Zeit mit den Enkel ön verbringen und die Eltern auch entlasten und ihnen ermöglichen zu arbeiten.

    Trotzdem fahren sie regelmäßig und wann sie wollen in Urlaub, das ist nirgends eine Frage oder ein Problem, das machen meine Eltern auch.

    • (22) 23.02.17 - 15:49

      Das finde ich persönlich hart und ungerecht.
      Rentnern, die erwachsene Kinder haben und ihr Leben noch genießen wollen und nicht als feste Enkelbetreuung eingeplant werden wollen, haben es sich verdient.

      Sie haben sich in vielen Fällen über Jahrzehnte den Allerwertesten aufgerissen, um ihre eigenen Kinder zu versorgen, ihnen etwas im Leben zu ermöglichen. Haben eigene Wünsche und Bedürfnisse zurückgesteckt. Wenn sie dann ein bischen Egoismus entwickeln und ihr Leben genießen wollen, dann ist das ihr gutes Recht.

      Ich persönlich finde die Eltern unmöglich, die die Großeltern fest als Kinderbetreuung einplanen, womöglich noch sauer sind, wenn Termine der Großeltern mit ihrer Planung kollidieren.

      Ich bin meinen Eltern unendlich dankbar, was sie für meine Geschwister und mich getan haben. Jetzt sollen sie ihr Leben genießen und gestalten, wie sie es möchten.
      Jetzt haben sie einen Anspruch darauf, dass ich sie nach meinen Möglichkeiten unterstütze, wenn sie Hilfe brauchen.

      Ich freue mich, dass sie ihre Enkel lieben und sie gerne auch mal um sich haben, aber ich würde nie Ansprüche stellen.
      Die Kinder dürfen zu ihnen, sie dürfen zu uns, wenn es auf beiden Seiten passt.
      Sie dürfen die Kinder verwöhnen und ich rede ihnen nicht rein, was die Kinder bei ihnen dürfen.

      Die Betreuung meiner Kinder während ich arbeite muss ich regeln ohne sie zu verplanen (ich habe sie ja auch nicht gefragt, ob ich jetzt Kinder haben darf)
      Man kann um Unterstützung bitten, muss aber auch ein Nein akzeptieren.

      Ein gutes Miteinander mit gegenseitigem Respekt ist das, was ich an erste Stelle setze.

      • (23) 23.02.17 - 16:49

        Genau so meine ich es.
        Eltern fest einzuplanen ohne darüber zu sprechen, geht gar nicht.
        Meine Eltern haben sich von selbst angeboten und daraus würde ich niemals eine Verpflichtung ableiten.

        Sie haben mich auch unterstützt, wenn ich arbeiten war, und in Fällen wo die Kita zu hatte oder Kind krank war, sind sie auch kurzfristig eingesprungen.

        Aber das waren Ausnahmen weil normalerweise die Betreuung durch eine Kinderfrau geregelt war in solchen Fällen, aber auch die hatte mal Urlaub oder war krank.
        Ansonsten nehmen sie die Kinder regelmäßig an festen Tagen in der Woche und die Kinder übernachten auch da.
        Wenn sie nicht können wegen Urlaub ( die sind jetzt 6 Wochen auf den Kanaren) oder krank sind, sich mit Freunden treffen oder meine Schwester besuchen, dann bleiben die Kinder halt zu Hause.
        Meine Eltern sind auch gerne mit den Kindern zusammen , auch als diese noch Babys waren, haben meine Eltern sie über Nacht da gehabt, und sind auch nachts aufgestanden.

        Es darf nie ein Anspruch darsus abgeleitet werden und das liegt mir fern

        Über anderer Leute Zeit zu verfügen ist nicht ok.
        Aber: ich verstehe trotzdem Großeltern nicht die gar keinen Kontakt zu ihren Enkeln wollen, also selbst nie auf die Idee kommen, mit den Enkeln Zeit zu verbringen und das einfach nur weil man es gerne macht und nicht damit die Eltern Freizeit haben

        Ich finde den Spruch absolut daneben : ihr wollt Kinder? Also kümmert euch selbst drum, ich werde nicht als Babysitzer zur Verfügung stehen. ..das ist so eine Abwehrhaltung die nicht normal ist und die ich schon oft gehört habe wenn Freunde uns berichten.

        Damit berauben sicj die zukünftigen Großeltern schon eines unbefangenen Umgangs mit drn noch nicht mal existierenden Rnkeln.
        Ich hätte den Spruch immer im Kopf und würde meine Kinder dann sicher nicht mit den Großeltern alleine lassen.

    Wenn du deine Kinder von deinen Eltern betreuen lässt, sie ihre Urlaube statt mit Euch mit ihren Großeltern verbringen, hast Du als liebevolle Mutter sicher ausreichend entspqnnung und zeit für dich gehabt, die Du Großeltern selbst in der Rente nicht zugestehst, und möglicherweise auch Nachholbedarf, waschen engen Kontakt mit Kindern angeht, möglicherweise auch Gewissensprobleme, aus reinem Egoismus nicht ausreichend für die eigenen Kinder da gewesen zu sein?

    • Wo steht dass ich die Kinder habe von den Großeltern betreuen lassen ? Ich rede von einem Tag in der Woche.
      Natürlich sind wir mit den Kindern auch jeden Sommer in den Urlaub gefahren, nur meine Eltern haben in den Sommerferien die Kinder immer ein paar Tage mitgenommen an die Nordsee, sie haben da ein Ferienhaus, oder übers Wochenende halt.
      Das war immer freiwillig und das habe ich nie eingefordert.

      Berufstätigkeit haben wir größtenteils durch Ganztagesbetreuung abgedeckt, als die Kinder noch klein waren.
      Und warum schlechtes Gewissen weil die Kinder einen Tag in der Woche bei Opa und Oma verbringen und da auch schlafen?

      Das verstehe ich nicht.

      Ich habe die letzten Jahre nur noch wenig gearbeitet und bin jetzt aus gesundheitlichen Gründen ganz zu Hause.

      Als die Kinder klein waren da hatte ich tatsächlich wenig Zeit, aber da war mein Mann zeitweise auf Teilzeit und wir hatten zeitweise eine Kinderfrau.

      Meine Eltern waren da nie als Babysitter gefordert.

      Alles was sie machen tun sie gerne und freiwillig

      Genauso kümmere ich mich um sie wenn sie Hilfe brauchen und würde sie selbstverständlich auch pflegen.

      Ich hoffe auch später mal die Gelegenheit zu haben, meine Enkel regelmäßig zu sehen und meine Kinder bei der Betreuung zu entlasten.

      Das heißt aber noch nicht, dass die Kinder die Verantwortung an die Großeltern abgeben.

      Du unterstellst hier Dinge die ich nie so gesagt habe.
      Wo habe ich geschrieben, dass meine Eltern die Kinder ständig da hatten oder mit uns nie in den Urlaub gefahren sind? Wir fahren jeden Sommer zwei Wochen als Familie in den Urlaub wie die meisten anderen Familien es auch tun.
      Mein Mann und ich fahren einmal im Jahr eine Woche alleine weg, aber auch dafür brauchen wir meine Eltern nicht .
      Außerdem nehmen meine Eltern auch nicht alle drei Kinder auf einmal, sondern haben insbesondere als diese klein waren immer nur eins genommen. ...wo soll da die Freizeit herkommen die du raus liest?
      Ich habe immer 1 oder 2 Kinder hier gehabt.

      Ganz selten kam es in den ersten 10 Jahren vor dass wir alle drei Kinder mal einen Tag oder Abend untergebracht haben, dann wurden die Kinder aufgeteilt. ..
      Jetzt sind die Großen 14 und 12...da ist das natürlich kein Thema mehr abends weh zu gehen.

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