Wer verkauft nebenbei zB. selbstgemachtes?

    • (1) 26.02.17 - 10:49

      Hallo
      Wer macht nebenbei noch etwas wie zB. das verkaufen von selbst gemachtem (gestrickt,genäht,...)? Insbesondere über ein Portal wie zB. Dawanda. Das man sich damit zu 99% keine goldene Nase verdient ist ja klar ;-)
      Wie genau macht ihr das? Was macht ihr?
      Ich habe Handarbeit für mich entdeckt und es gibt 2 Dinge auf die ich ungelogen immer angesprochen werde und jetzt auch schon früh Freunde und Bekannte gemacht habe. Nichts besonderes aber es sieht wohl nett aus und ich habe es ohne Anleitung gemacht sondern mir selbst ausgedacht bzw. rum probiert bis es so geworden ist. Da ich de nächste Zeit auch viel Zeit nebenbei habe, habe ich überlegt ob ich sowas nicht auch verkaufen könnte. Vorallem weil es mir einfach Spaß macht. Wichtig ist mir dass die Kosten gedeckt sind für Material, ein paar Euronen sollte im Idealfall natürlich auch noch rausspringen. Wie berechnet ihr eure Arbeitszeit ?
      Würdet ihr es empfehlen oder hat man am Ende nur viel Ärger mit Kunden(denen es nicht schnell genug geht, etwas so doch nicht gefällt,..)?
      Wäre schön wenn ihr mal erzählt.

      Glg

      • Hi,

        Bin gelernte Schneiderin (arbeite aber nicht als Schneiderin). Ganz ehrlich, es lohnt sich nicht. Material und Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Entweder du verkaufst es dir +/- 0, oder du wirst kaum was los werden.

        Vg

        Hallo!

        Ich habe einige Zeit Teddybären verkauft. Ebenfalls selbst erdacht. Ich habe sie erst verkauft, wenn sie fertig waren. So gab es nie Probleme mit den Leuten, die es gekauft haben. Das Material ist immer gedeckt. Allerdings frustrierte mich ein Stundenlohn von 2 Euro. Ich häkel nun nur noch für meine Kinder und Freunde sowie Bekannte oder für den kiga würde ich das auch unentgeltlich machen. Eigentlich mal eine gute Idee. *überleg* da gibt es einmal im Jahr Flohmärkte...

        Verlust macht man definitiv nicht. Aber wie du schon sagtest. Reich wird man damit auch nicht. :-)

        Ich habe über ebay und Flohmarktseiten verkauft.

        Liebe Grüße

        Ninly

        • Hallo
          Also hast du quasi keine "Kundenwünsche" angenommen sondern einfach hergestellt und es gab zu verkaufen was da war?
          Ja für mich wäre die Hauptsache dass die Materialkosten gedeckt sind. Vielleicht sollte ich es auch einfach mal probieren, Zeit habe ich ja wie gesagt und es macht mir wirklich Spaß aber irgendwann haben halt erstmal sowohl wir als sich Freunde mehr als genug #schwitz

          Glg

      Hallo,

      Ich habe mal ein paar Bilder (gemalt) verkauft. Nach Kundenwunsch.

      Würde ich NIE wieder machen. Denn man trifft nie zu 100% den Wunsch / Geschmack des Kunden und es ist wahnsinnig kräftezehrend weil es eben keinen Spaß macht, sondern nur noch Arbeit ist.

      Wenn ich nochmal meine Bilder verkaufen würde, dann nur noch aus dem Bestand. Also nur Bilder die mir selbst aus dem Herzen kommen ... Der Kunde kann sich daraus seinen Favoriten aussuchen und weiß was an der Wand hängen wird.

      Ich hatte damals bei den Bildern nicht nur Materialkosten gedeckt ... Also schon ein bisschen was verdient, aber im Nachhinein war es das nicht wert (also der Stress)

      Grüssle

      Darf man fragen, was es ist? Achja, solltest du es zum Spaß tun, rechne niemals den Stundenlohn aus. Das deprimiert nur.

    • Ich zeichne. Sowohl nach Kundenwunsch als auch fertige Prints fürs Kinderzimmer. Ich verdiene schon ziemlich gut pro Bild, vor allem für die nach Kundenwunsch.

      Ich hatte in 2 Jahren erst einmal Probleme mit einer Kundin, der es nicht schnell genug ging und jeden Tag nachgefragt hat, wann es denn fertig wäre. Ansonsten macht es mir viel Spaß, die Kunden sind zufrieden und kommen sehr häufig wieder oder empfehlen mich an Freunde weiter.

      Meine Schwester hat seit 5 Jahren einen Shop bei dawanda. Es läuft, sie bietet inzwischen immer ca. 50 Produkte gleichzeitig an, je nach Saison. (z.B Weihnachtsdeko an Weihnachten, jetzt gerade Ostern, Frühlingsdeko und Kommunion, dann Herbstdeko, Schulanfang, usw) und sie verkauft ca. 2 bis 3 Sachen pro Tag. Manchmal 3 Tage garnichts, dann wieder 5 Sachen pro Tag, z.B vor Weihnachten.

      Man wird davon nicht reich, man kann nicht davon leben. Ihr Mann verdient sehr gut und sie ist eigentlich Hausfrau, verdient sich das Nebenbei, als Hobby. Ich habe aus Neugier nachgefragt wie es denn genau aussieht. Wenn man also Materialkosten nimmt und das was sie einnimmt, dann sind im letzten Jahr ca. 500 EUR Gewinn dabei heraus gekommen ;-)

      Die Arbeitszeit ist da natürlich nicht eingerechnet. Trotzdem macht es ihr sehr großen Spaß und darum geht es ihr. Die Zeit wenn die Kinder in der Schule sind sinnvoll zu nutzen, es freut sie wenn etwas verkauft wird und von den 500 EUR die dabei übrig geblieben sind, kauft sie sich immer irgend etwas was man als "überflüssigen Luxus" bezeichnen könnte, dafür aber ihre Belohnung ist. :-) Sie möchte ihren Shop nicht mehr missen.

      Hallo,

      hatte einen Shop bei DaWanda, habe ihn aber löschen lassen. Ich habe Puppenkleider, Puppen, Kinderkleidung, Spülis, Topflappen und einiges mehr gestrickt/gehäkelt.

      Aufgehört habe ich nicht, weil ich nichts verdient hätte (sonst würde ich nicht überlegen, einen Shop mit Tierspielzeug usw. zu eröffnen). Aber es wurden immer mehr Gesetze. Gewerbeschein war das kleinste Problem, eher keines, aber du solltest den auf jeden Fall auch erwerben. Aber dann immer mehr Gesetze, CE Zeichen und vieles mehr. Mir brummte der Kopf, um ja nichts zu übersehen. Und für jeden Artikel, der nicht gleich, sondern nur ähnlich war (Puppen) mussten neue Tests gemacht werden. Es hatte mit Spaß nichts mehr zu tun. Wollte mich dann auf Haushaltswaren spezialisieren und die Kindersachen nur privat herstellen (bei Kleidung musste die Bezeichnung genau sein, also ich weiß nicht mehr, Seide, Samt oder so etwas durfte nicht geschrieben werden usw.). Nun hieß es, dass auch für Topflappen bald neue Gesetze kommen werden und da hat es mir endgültig gereicht.

      Aber Lebensmittel dürfen mit Glasscherben verkauft werden usw. Die vielen Rückrufe jedes mal und den Kleinunternehmen werden immer mehr Steine in den Weg gelegt. Ich beneide die, die Zeichnen oder Schmuck herstellen.

      Vielleicht steige ich mit einem Tiershop wieder ein.

      Dir, falls du es versuchen möchtest, viel Erfolg. Sehe dir im Forum die Regeln an, die für Handarbeiten gelten. Auch bei den Textilien gelten zig Regeln.

      Ich hatte 6 Jahren einen Onlineshop als Kleinunternehmen. Zusätzlich auch über dawanda verkauft.

      Anfangs waren es meine ganz speziellen Puppen. Schließlich dann auch Bekleidung, hauptsächlich für Damen.
      Mir hat es Spaß gemacht.
      Aber die vielen Regeln waren irgendwann heftig. Habdwerkskammer hier, Ce Kennzeichnung, Verpackungsverordnung... dazu wasserdichte AGB um nich teuer abgemahnt zu werden.
      Ich hätte heute keine Lust mehr auf das Haifischbecken.
      Das bisscjen Geld das bei der vielen Arbeit hängen blieb wars mir dann nich mehr wert. Zwischen 200 und 800€ Gewinn monatlich.

      Stundenlohn war eigentlich 12€. Ne Freundin, Meisterschneiderin, setzte 36€ an. Dazu dann natürlich noch Material, Strom, sonstige Ausgaben...
      Was man nehmen MÜSSTE zahlt einem kein Mensch mehr.
      Dann hab ich auch gern nach Kundenwunsch gefertigt und da gabs permanent Ärger. Denn da geht das mit der Rückgabe natürlich nich mehr.

      Ständig hatte sich ein Kunde falsch ausgemessen, oder man traf halt nicht 100% den Geschmack.
      Das war Nerven aufreibend.

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