Wer hat mehr als zwei Kinder? :-)

    • (1) 11.03.17 - 19:53

      Hallo ihr lieben,

      ich dachte mir mal, ich schau bei euch mal wer mehr als zwei Kinder hat... kurz zu uns, wir haben momentan 2 Kinder, im Alter von 7 Jahren und 4 Monaten. Und irgendwie lässt uns der Wunsch nach weiteren Kindern nicht los und wir haben uns auf vier versteift :-) ich bin bissl ängstlich mit der Entscheidung, deshalb würde ich gern eure Meinung hören. Platz ist genug, wir haben ein Haus, aber wie ist das mit der Arbeit? Ich liebe meinen Job und arbeite jetzt auch von daheim im Babyjahr, ist das mit vier Kindern überhaupt möglich??? Wie sieht der Alltag aus? Urlaubssuche etc.?!

      Ich würde mich über eure Meinungen freuen und grüß euch lieb.

      • Hallo ich bin 27 Jahre alt und habe 3 Kinder. Junge 7 Jahre und 2 Mädels mit 8 Monaten. Es ist schon eine menge arbeit, aber da ist auch einfach organisationstalent gefragt. Im grossen und ganzen kriegen wir alles gut hin. Wir wünschen uns jedoch kein weiteres kind mehr. Bei 4 Kindern müsste dann gleich neues auto her und Urlaub zumind fliegen wird anfangs sicher extrem stressig. Aber keine ahnung. Kommt auch auf die kinder an. Im grossen und ganzen find ich meine 3 Kids perfekt:-)

        hi,

        wir haben 3 kinder (9, 7, 4 jahre). nächsten monat kommt nr. 4.

        urlaub haben wir zu fünft schon folgendes durch:

        -10 tage türkei ultra-ai. der flug war mit 3h grenzwertig, länger sollte es nicht sein. nichts machen zu müssen war genial. die kinder hatten irre viel spaß (poollandschaft, kleiner vergnügunspark, eis so viel wie man möchte). 10 tage haben voll gereicht. für uns erwachsene war es dann auch bissel langweilig. aber so muß entspannung ja sein.
        -1 woche wandern in südtirol im kleinen berghotel mit freunden, die kinder haben überraschend gut mitgemacht. die kleine mit 1,5 jahren meistens in der kraxe aufm rücken. toll war, unten im tal 23 grad und sonne, auf 2000m noch meterhoher schnee. für uns erwachsene toll, für die kinder reichte es dann irgendwann.
        -3 wochen kroatien auf nem campingplatz mit 2 anderen befreundeten familien. das war für alle beteiligten supertoll. wir haben abends meistens gegrillt. tagsüber meer, abends in die stadt. wir sind mim auto hin. das hat gut geklappt. 2,5 tage sind wir jeweils gefahren.

        -2 wochen spanien bei meiner tante zu besuch, die dort wohnen. flug mit mietwagen. war ok, wir haben viel unternommen. wir haben schon eher kinderprogramm gemacht.

        ich würde mich immer mit anderen familien zusammen tun, sonst wird es schnell zur reinen kinderbespaßung.

        was arbeiten angeht, ich schaffe nicht mehr als 20h die woche. die jungs spielen fußball am mo, di und do.dazu kommen die spiele am we. meine tochter hat ein pflegepony, wo wir fr immer sind. da geht nur vormittags arbeiten und einen freien tag in der woche in meinem job.

        dazu kommt mein großer, der gerne mal täglich irgendwas vergißt, was schule angeht. da muß ich IMMER hinterher sein. ich würde irre werden, wenn ich da noch 30-40h arbeiten müßte.

        die großen sind sehr selbstständig. fahren auch mal die 7 stationen mit der s-bahn alleine in die schule (berlin), oder kommen abends alleine nach hause.

        auto fahren wir einen t4. 7-sitzer mit klappsitzen finde ich total unpraktisch. der bus ist perfekt für uns und das trotz parkplatz-katastrophe in der stadt.

        liebe grüße

        Hallo!!!

        Ich habe drei Mädels. Lilly ist 5, Marie 4 und Emma gerade 1 geworden.
        Es ist ein Haufen Arbeit. #schwitz Alleine die Wäsche die da so zusammen kommt.

        Wenn man stolz ist, dass alles geschafft ist, geht man ins Kinderzimmer und kann direkt wieder einsammeln, weil die Mädels Modenschau gemacht haben und sich dabei eingesaut haben, mit Stiften oder Essen. #augen

        Ich muss gestehen, im Moment bin ich ganz klar an der Grenze angekommen. Es ist einfach anstrengend. Denn Lilly und Marie zanken viel und Marie ist eifersüchtig auf Emma. #schwitz
        Ich freue mich Sonntags tierisch, dass am Montag wieder Kita ist und ich in Ruhe meinen Haushalt machen kann und mich auch etwas ausruhen kann.

        Denn aufräumen am WE? Sinnlos. Gewischt, gesaugt und fünf Minuten später ist alles wieder dreckig. Das nervt mich sehr, aber es sind halt Kinder.

        Ich habe seit einem Jahr nichts mehr unternommen, ohne Kinder, weil ich einfach nicht alle Kinder abgegeben bekomme. Meine Mama nimmt nur die Großen zum übernachten.

        Urlaub und Co? Fehlanzeige! Ich wüsste auch nicht, wie ich entspannen sollte!?

        Arbeiten? Oh ich liebe meinen Beruf, aber ich denke, ich darf noch ein paar Jahre zu Hause bleiben. Lilly kommt nach dem Sommer in die Schule. Marie noch in der Kita und Emma ab 2018 in die Kita. Dann kann man mal schauen, ob sich das vereinbaren lässt.

        Ich liebe sie alle drei sehr, aber manchmal will ich sie an der Supermarktkasse umtauschen! #rofl
        Aber ich nehm sie dann doch wieder mit! ;-) Wenn sie einen so lieb angucken und sagen, dass sie dich lieb haben! #verliebt

        Bei uns ist definitiv Schluss. Ich darf auch nicht noch mal schwanger werden. Das ist zu gefährlich. So wie es ist, ist es gut! Auch wenn wir sehr überrascht waren, als Emma sich angekündigt hat und wir überlegt haben, sie nicht zu bekommen. Heute möchte ich mir gar nicht ausmalen, dieses bezaubernde Wesen nicht bei uns zu haben. Unser Sonnenschein! #verliebt

        Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist schön, aber anstrengend! :-p Man braucht einen klaren Tagesablauf, unter der Woche, sonst kommt man ins straucheln. Also zumindest ich! ;-)

        • Vielen Dank für eure schönen Antworten! Ach das ist aber auch ne Entscheidung, aber ich möchte, nein wir möchten das schon bissl planen. Unser großer würde gern noch mehr Geschwister haben, Gott der ist auch so Verständnissvoll & unkompliziert :-) und unsere kleine bisher aus *toitoitoi* kein Wunder das man da über weitere kleine Wunder nachdenkt :-)

      Hallo, ich bin 47 Jahre alt und meine Kinder sind 21,18, 16, 13 und 5 Jahre alt. ich arbeite seit mehr als 10 Jahren zwischen 50 und 75%. In Urlaub fahren wir entweder mit dem Wohnwagen, oder wir mieten eine Ferienwohnung. Es ist halt vile Trubel bei uns zu Hause, aber ich finde es total spannend! Langeweile kenne ich absolut nicht!

    • Hallo!

      Ich bin 28 und habe drei Kinder. Als wir die ersten beiden hatten, konnten mein Mann und ich uns auch 4 Kinder vorstellen, nun führt uns das dritte bereits an unsere Grenzen. Dabei ist sie genauso wie ihre Schwestern echt lieb. Aber ist schon knackig mit drein, finden wir.

      Wir fühlen uns nun mit drei Kindern komplett und voll ausgelastet.

      Wenn ihr noch Kinderwunsch habt, plant doch erst mal das dritte. Ob es dann überhaupt noch einen Wunsch nach Nr 4 gibt, werdet ihr dann sehen. :-)

      Liebe Grüße

      Ninly

      • Ja klar, erst drei und dann mal schauen, wollt nur mal Meinungen von Eltern mit mehr als zwei...:-) und grundsätzlich könnten wir uns vier vorstellen... ach das ist aber auch schwierig...

        Ich stell mir das so spannend und schön vor... anstrengend aber toll!

        • hi,

          also bei uns ist es so, daß nr. 3 einfach dazu kam und es so war, wie wir uns das vorstellten. meine tochter wurde geboren und lief einfach mit.

          für mich sind 3 kinder nicht anstrengender als 2.

          liebe grüße

    Hallo
    Ich habe 5 Kinder, eins ist nicht mein leibliches Kind was keine Rolle spielt aber sie ist eben nicht durch eine gewollte Schwangerschaft unsererseits zu uns gekommen. Irgendwie lustig wenn man bedenkt ich/wir wollten eigentlich nie unbedingt Kinder, es kommt wohl meist anders als man denkt.
    Ehrlich gesagt finde ich es schwer die Frage zu beantworten. Die Eltern sind anders,die Kinder sind anders, es kommt auf die Berufe an, wie sieht das Umfeld aus, wie ist man generell eingestellt,...
    Leichter wäre es für mich mit weniger Kindern sicher, wenn hier einer zu kurz kommt dann bin ich es um es mal ganz blöd zu sagen. Ich persönlich komme generell mit wenig Schlaf klar was natürlich hilfreich ist. In letzter Zeit habe ich aber generell große Probleme mit dem Schlaf und das plus der Wetterwechsel (findet mein Kreislauf nicht so toll) schlaucht mich dann schon ziemlich im Alltag.
    Zur Arbeit kann ich aktuell nur bedingt was sagen. Ich arbeite seit Januar 12 Stunden die Woche,neu auch mit Home Office, und fange dann August/September wieder mit 30 Stunden an. Home Office ist auch Arbeit, man ist zwar flexibler aber ich persönlich könnte es nicht vorstellen gleichzeitig zu arbeiten und die (klein)Kinder zu betreuen. Mir ist es zum einen wichtig dass eine gute Betreuung (bei uns Krippe) gesichert ist mit etwas Zeitpuffer und zum anderen auch dass es andere Menschen gibt auf die man zur Not zurückgreifen kann. Zb. auch wenn ein Kind wegen einer Kleinigkeit daheim bleiben muss/sollte. Meine Schwester und ich haben uns da gemeinsam eine Art Plan ausgearbeitet. Wir haben auch das Glück eine Oma hier zu haben die generell und ungefragt sehr sehr gerne Zeit mit den Kindern verbringt. Im generellen Alltag gibt es dann noch eine Bekannte unserer Familie,Frührentnerin, die im Zweifelsfalls ihre Hilfe anbietet.

    Der Alltag ist aktuell noch gut zu meistern. Noch sind die jüngsten klein und ohne Hobbys etc. Das wird sich mit den Jahren ändern, aber ich bin auch da optimistisch. Direkt vor Ort gibt es einiges, in der näheren Umgebung die gut mit Fahrrad und Bus zu erreichen ist auch.
    Was für mich zB. etwas problematisch ist, ist einkaufen. Das wäre mit allen jüngeren Kindern kaum machbar und einfach sinnlos. Das muss ich halt immer vorplanen. Planen, wenn auch nur gedanklich um ein generellen Überblick zu haben, ist für mich generell einfach wichtig und hilfreich.
    Urlaub ist für uns aufgrund unserer Vorstellungen kein Problem, Club Urlaub in Spanien oder so ist nicht unseres.

    LG

    Hallo,

    ich kopiere (und ergänze mal meine Antwort von kürzlich!). Meine Kinder sind nun 14, 11 und 8. Und vorneweg, nein, ich bereue nicht, aber es ist anders. (Meine Kinder sind alle toll - die besten Kinder der Welt :-D und gerade der dritte ist ein sehr aufgeschlossenes und witziges Kind, der unser Leben wirklich bereichert). Nun aber das ABER, wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich nebenher noch Vollzeit arbeite, was sicher auch einen ganzen Teil des Stresses ausmacht. Also hier nun mein ABER :).

    Man merkte schon bei Schwangerschaft und Geburt, dass das dritte Kind gesellschaftlich einfach nicht so akzeptiert ist. Beim ersten Kind überschlugen sich z.B. die Freunde meiner Eltern, wir bekamen Dutzende Glückwunschkarten ... bei der dritten Schwangerschaft gab es durchaus auch Reaktionen wie "wolltet ihr das so?" oder "ihr habt doch schon beides (also "Junge und Mädchen". Um das mal materiell in Zahlen zu fassen: Zur Geburt meiner Tochter haben wir fast 700€ bekommen, zur Geburt des dritten Kindes nicht mal 50€. Auch bei mir auf der Arbeit war die Reaktion sehr verhalten "deine Karriere kannst du nun knicken". Im Kankenhaus wurde gleich mal automatisch vorausgesetzt, dass ich nun sicher eine Sterilisation wollte und der Arzt reagierte nicht besonders verständnisvoll, als ich mit dem Hinweis ablehnte, ich könnte mir auch ein viertes Kind vorstellen.

    Zu fünft bist du keine "Standardfamilie" mehr. Was mich auch ärgert ist, dass z.B. bei vielen Aktivitäten "Familienkarten" zwei Erwachsene + zwei Kinder beinhaltet und das dritte Kind dann wieder den vollen Kindertarif bezahlt. Hier in Baden-Württemberg bekommst du so einen "Landesfamilienpass" - der hilft aber nicht so viel. Beispielsweise darfst du einmal im Sommer für den Wintertarif in die Wilhelma (großer Zoo in Stuttgart). Bis du da aber hingegurkt bist ... ist die Ersparnis zwar nett, aber so richtig "arme" Familien, wenn sie nicht gleich in Stuttgart wohnen, können sich vermutlich die Anfahrt schon gar nicht leisten. Irgendwie wird das dritte Kind wieder deutlich teurer als das zweite. Auch durch die nachfolgenden Punkte:

    Das mit dem Auto ist auch so eine Sache. Als wir unser "Studentenauto" verkauft haben und auf den obligatorischen 7 Sitzer umgestiegen sind, habe ich echt geschluckt, was der so an (Mehr)benzin braucht. Wir brauchten auch wegen des Campings was größeres.

    Reiseanbieter in der Hauptsaison (dank Schulferien kannst du ja nicht anders) kannst du vergessen ... auch Ferienwohnungen sind oft so auf vier ausgerichtet und das arme dritte Kind schläft dann auf Sofa oder Ausziehcouch. Wir haben uns dieses Jahr einen schönen Picknickrucksack gekauft (wir müssen ja immer alles mitschleppen ... wegen des Geldes) und ja ... es waren nur vier Teller und Tassen und so drin.Als wir in Frankreich waren und für eine Woche nach Südengland wollten (mit der Nachtfähre) ... richtig, es gibt nur zweier und vierer Kabinen. Du findest immer eine Lösung für das Problem ... aber es gibt einfach so Kleinigkeiten im Leben, wo du dann wieder darüber nachdenken musst, wie du es machst, während sich der 4er Familie das Problem gar nicht stellt.

    Urlaub ist sowieso so ein Ding... es gibt schlicht kaum bezahlbare Angebote für Leute mit mehr als zwei Kindern (klar, du kannst zwei Hotelzimmer mieten, aber das ist fianziell bei uns nicht drin....). Und wir müssen ja zur Ferienzeit weg. So enden wir entweder in einer Ferienwohnung (da hast du dann wieder alles am Hals), in einem Hotel mit Jugendherbergsstandard (oder gleich in der Jugendherberge) oder auf einem Campingplatz....Sind kürzlich für einige Tage in München gewesen ... meine Große wollte unbedingt in die Therme in Erding. Da haben wir einen Tagesausflug draus gemacht. Kostenpunkt: Alleine der Eintritt 5x30€. Dann die Fahrt dorthin. Dann die Übernachtung (ca. 200€). Also an einem Tag 400€ ausgegeben bzw. mehr. Wir müssen ja noch essen, etc. Klar weißt du das und planst entsprechend. Recherchierst, weil alle ungeplanten Ausgaben x5 gehen. Und es geht, aber du bist sehr viel weniger spontan, weil du immer erst mal planen musst, ob es geht.

    Die typische Wohung hat auch drei oder vier Zimmer - da fehlt eins. Zudem scheint die Wohnungssuche mit drei Kindern ein Horror zu sein (bin glücklicherweise nicht betroffen), da du eben nicht zum Wunschklientel vieler Vermieter gehörst.

    Ich denke, dass hat sich gegenüber der 70er Jahre einiges geändert, in meinem Jahrgang gab es "3 Kinder" noch öfter. Ein Freund meines Vaters hat mich in der dritten Schwangerschaft (er hat auch drei Kinder) so flapsig angeredet "gib es zu ... ihr wollt nur kostenfrei ins Freiband". Als ich nachgefragt habe, stellte sich raus, dass man damals wohl wirklich als "kinderreiche Familie" dauerhaft kostenfrei ins Freibad kam. Ist aber egal, das Freibad gibt es nicht mehr ... bis zum nächsten fahren wir fast 20 Kilometer und die rechnen pro Person ab (es sei denn, du bist Bürger ihrer Stadt, dann gibt es eine Familienkarte). Und es sind die Kleinbeträge, die sich läppern. In den Fastnachtsferien war ich mit den Kindern in dem Schwimmbad ... abends, nur für 2,5 Stunden und war gleich mehr als 20€ Eintritt los. Auch hier gilt wieder: Planung.

    Mein Kollege (auch drei Kinder) hat nun den gesamten Winter seinen Wohnwagen umgebaut ... weil ... du ahnst es ... es gibt kaum welche mit vernünftigen Schlafplätzen für drei Kinder .... Auch Brettspiele. Oft braucht man vier Mitspieler. Und klar, es gibt viele Erweiterungen und auch andere Spiele, die zu fünft gehen. Geht dann wieder alles. Aber du musst wieder schauen und planen ....

    Jetzt, wo die Kinder größer sind, ist es so, dass wir als Familie nur noch sehr wenig machen. Das war anders, als die Kinder noch richtig klein waren. Da fand ich es zweitweise wirklich toll und harmonisch. Wir haben dann so ein typisches "Dorfwochenende" gehabt, samstags Kuchen gebacken, sonntags waren wir in der Kirche und dann haben wir uns mit Freunden zum Kaffee getroffen oder etwas unternommen. In der Zeit habe ich mir auch sehr ein viertes Kind gewünscht. Das Programm war für alle einfach das gleiche. Das geht nun nicht mehr, einfach, weil die Kinder verschieden sind und auch verschiedene Interessen haben.

    Wir haben sehr darauf geachtet, dass jedes Kind eigene Hobbies hat, egal, ob es für uns passt oder nicht. Dafür "bezahlen" wir jetzt: Ständig hat nun jemand irgendeinen Wochenendtermin, sei es Kirche, Fußball, Orchesterprobe, Lernen für eine Klassenarbeit, etc. So geht ein Elternteil da hin, das zweite Elternteil macht was mit den anderen beiden Kindern. Und ehrlich ... wenn ich dann mal keinen Termin habe, dann liege ich wachkomaähnlich sonntagmittags auf dem Sofa. Bei uns ist am Sonntagmittag noch viel "Schule" aufzuarbeiten. Da schaut man mal die Ranzen richtig durch, plant und die Kinder lernen auf Klassenarbeiten.

    Dann hat meine Tochter (die älteste) ganz klar Teenieinteressen ... Es ist total schwer, all das unter einen Hut zu bringen, sie findet das, was wir früher sonntags so gemacht haben (Zoo, Geocaching, Wandern, Spielplatz) sehr tröge. Da musst du ständig ein zweites Programm bieten (oder gar keins) oder was finden, was alle interessiert. Ist bei uns gerade das Schwimmbad. Oft ist es so, dass sie Sonntags nun einfach zu Hause "chillt". Auch im Urlaub ist es sehr schwer, sie für etwas zu begeistern. Als 5er Familie sind wir nur noch sehr selten unterwegs. Wir teilen uns oft einfach auf ... die Große geht oft auch ihre eigenen Wege (was ja auch gut ist).

    Drei ist auch eine etwas doofe Zahl. Bei mir sind bei beiden Kleinen eine Einheit wie Pech und Schwefel. Meine Tochter tut mir da echt Leid, es ist wirklich so, dass sie außen vor ist. Um das auszugleichen, darf sie öfters zu Unternehmungen einfach Freunde mitnehmen. Das ist okay bzw. war bisher okay, aber nun hast du eben statt einem dann zwei motzige Teenies dabei, was die Sache nicht einfacher macht.

    Mich stresst die Schule total ... ich weiß noch, dass ich mitunter sehr gestresst war, als meine Kids klein waren. Im Sommer waren wir viel draußen, oft einfach auch im Wald spazieren, wo niemand verloren gehen konnte. Und um 19 Uhr waren alle (zumindest in der Theorie) auf dem Weg ins Bett. Mein drittes Kind war "das perfekte Baby" - im ersten Jahr war er überhaupt keine Belastung, er war zufrieden, gluckste vor sich hin und machte alles mit. Von 19 - 23 Uhr gehörte damals der Abend "mir". Welch Luxus! Das ist heute nicht mehr so. Ich denke, dass ist das, was viele Leute so als "mitlaufen" bezeichnen. In der Schule läuft eben niemand mehr mit.

    Nun komme ich irgendwann zwischen 13 Uhr und 14 Uhr von der Arbeit ... und alles bricht sofort über mich herein. "Ich blick die Mathehausis nicht". "Ich habe mein Deutschbuch in der Schule vergessen." "Vergiss nicht, ich habe um 15.00 eine Orchesterprobe.". "ich brauche morgen ein Kuchen". "Ich brauche für Morgen 10 verschiedene Blätter von Laubbäumen, eine 1 bekomme ich aber, wenn ich 20 finde!". "Ich bin in der Gruppenarbeit mit X eingeteilt, die lebt aber 15 Kilometer von hier und es fährt kein Bus", "Ich habe voll vergessen, zu sagen, dass ich zwei Tagen einen Mathekurztest schreibe und ich blicke es nicht". Irgendwas ist immer. Man bekommt es auch immer gelöst, aber es frisst eben Zeit.

    Wir Erwachsenen sind mittags meistens zu zweit (voll der Luxus). Einer (Homebase) steht als Nachhilfelehrer zur Verfügung, der andere macht die Außentermine mit Kind(ern). Das geht dann so bis 18 Uhr. Dann Abendessen und meistens muss ich dann selbst noch an die Arbeit ... oder was im Haushalt machen ... oder es findet mal wieder ein Elternabend oder ähnliches statt. Um 21 Uhr kollabiere ich oft auf dem Sofa. Ich bin dann zu müde, endlich mal was zu machen, was ich möchte!

    Finanziell muss man planen wie ein Fuchs ... jeder kleine Fehler/ Faulheit wird total teuer. Früher habe ich gerne mal 12-14 Stunden gearbeitet, kam heim, rief den Pizzaexpress an, entspannte den restlichen Abend ... das geht nun nicht mehr. Einmal Pizzaexpress kostet heute ca. 50€. Also doch lieber selbst kochen ... Da kommst du nach langer Fahrt am Urlaubsort an und würdest am liebsten Essen gehen ... weißt aber, dass das mit fast 100€ zu Buche schlägt und stellst dich dann eben doch selbst in die Küche, weil du nicht weißt, was die nächsten Urlaubstage noch so bringen. Der Aspekt "Geld" läuft immer als HIntergrundprogramm mit - und das, obwohl es uns echt nicht schlecht geht. Wir können z.B. in Urlaub ... ich kenne Leute, die haben kapituliert und bleiben einfach daheim.

    Letzten Sommer hat mir ein Freund angeboten (wohnt im Außenort von Paris), wir könnten zwei Nächte bei ihm zwischenübernachten. Er selbst war gar nicht da. Da war mir wieder klar, dass wir doch eine "Kleingruppe" sind. Wir haben ihm natürlich was mitgebracht. Er hatte uns einen sicheren Abstellplatz fürs Auto organisiert (20€). Wir fuhren mit der Metro nach Paris (75€ für uns alle!). Dort haben wir verschiedene Dinge angeschaut. Abends waren wir 250€ ärmer. Und das, obwohl die Übernachtung kostenfrei war (!) und wir bei ihm Kochen konnten. Es geht immer alles x5.

    Geld ist eh so ein Ding. Ich sollte gar nicht jammern, aber es sind diese Beträge zwischen 20€ und 40€, die sich total summieren. Gerade hatte meine Tochter noch Schuhgröße 39 und wir haben 250€ für neue Schuhe ausgegeben (mehrere Paare), dann hat sie auch schon 40. Also wieder das Spiel. Geigenstunde (60€ im Monat), Zahnspange, Busfahrkarte, Sportverein, Klassenfahrt, Geburtstagseinladung ... Und so geht es dauerhaft. Ein großes Auto brauchst du auch. Die Räume müssen geheizt werden. Ständig läuft die Waschmaschine. Und ständig braucht jemand irgendwas. An Karneval - gab es in den Schulen ein Motto (freundlicherweise jedes Jahr ein anderes!) ... du willst nicht, dass deine Kinder die doofen sind und bist mit mindestens 60€ dabei (wenn du Teile gebraucht bekommst!). Bei uns waren es dieses Jahr 100€. Für nichts im Prinzip.

    Also versuchst du andere Strategien, z.B. Kleider gebraucht kaufen. Da musst du dann auf Flohmärkte, etc = noch weniger Zeit. Oder deine Tochter bekommt von einer Freundin von dir drei ausrangierte Jeans und fünf Pullis geschenkt und du tröstest sie, weil sie gerade so Liebeskummer hat. Ich unterhalte ein ganzes Netzwerk für gebrauchte Kleidung ... und am Ende verschenken ... die richtig guten Teile versuchst du dann doch bei Ebay oder so loszuwerden = du brauchst wieder viel Zeit.

    Ich wünschte mir, ich hätte mehr Zeit. Auch für mich. Ich bin kürzlich (alle hatten Ferien) morgens mal alleine Schwimmen gegangen. Und hatte ein schlechtes Gewissen dabei. Mache ich genug? Verbringe ich genug Zeit mit dem Kind? Ich hätte doch noch mit X das kleine Einmaleins üben müssen? .... Das Abgrenzen ist schwierig, weil ja jeder eine Erwartung an dich hat. Als Mutter möchte ich unbedingt 100% geben, als Arbeitnehmerin muss ich mindestens 100% geben (auch da ein anderer Druck - so viele Jobs gibt es hier nicht, wir haben ein Haus, das wir nicht aufgeben könnten, meine Kids sind in der Gegend verwurzelt ...). Die Erzieherin meinte beim dritten Kind mal, dass er ihr leid täte, weil er immer das Programm der Großen mitmachen müsste und man sich auf die armen dritten Kinder nie so richtig einlässt. Der Kinderarzt murmelte, als er Sprachentwicklungsstörungen hatte "das dritte Kind hat das öfters" ... irgendwie wird einem oft suggeriert, dass es an einem liegt, wenn Probleme auftauchen. Ich merke sehr oft, dass ich zuerst mich aufgebe. Ich kann nicht einfach eine Runde um den Block joggen (was ich gerne machen würde!), wenn mein Kleiner meine Hilfe in Mathe braucht.

    Du darfst als Dreifachmutter nie jammern. Denn du bist auch selbst Schuld. Zumindest im Job bei mir ist es so. Dann kommt gleich "ihr wolltet das doch so" während man auf die Einzelkindmama voll die Rücksicht nimmt :D. Das mit dem "Mitlaufen" ist nur so lange so, bis die Kinder unterschiedliche Wege gehen (also spätestens in der Schule). Im Kindergarten war es egal, ob ich einen oder zwei abgegeben habe ... in der Schule (und meine Kinder sind so urbiauntypische Nichtwunderkinder, die brauchen bei den Hausaufgaben unter anderem Individualbetreuung und müssen tatsächlich auf Klassenarbeiten lernen und üben ) ist das dann vorbei.

    Ich habe eine Arbeitskollegin, die wirklich frei sagt, dass ihr das vierte Kind fast das Genick gebrochen hat. Die ersten drei sind so "typische Akademikerkinder" ... schafften die Grundschule mit Bravour, spielten nebenher noch zwei Instrumente, gingen mühelos durch das Gymnasium - während sich das vierte echt schwertat und sie meinte, sie hätte mehr Arbeit (rein schulisch) mit ihm gehabt als mit den anderen drei zusammen.

    Ganz ehrlich ... wenn dann meine unverheiratete Kollegin aus dem Wochenende reinschneit, bin ich manchmal etwas neidisch. Und ja, ich liebe meine Kinder total. Aber diese dauerhafte Dreifachbelastung aus Mutter, Haushalt und Job ist wirklich zermürbend. Ich stehe wirklich um 5:45 auf und mein Tag endet um Mitternacht. Von 23 - 24 Uhr nehme ich mir eine Stunde für mich. Nun in letzter Zeit wird es mitunter etwas besser. Licht am Ende des Horizonts, der Mittlere wird etwas flügge, hat nun durch eine Stundenplanänderung 3x Mittagsschule und will dann eigentlich erst mal Ruhe ....

    Nachdem ich all das geschrieben habe: Ja, ich liebe meine Kinder über alles. Ich wünschte nur, der Tag hätte 36 Stunden. Wenn ich das alles vorher gewusst hätte, ich hätte sie trotzdem bekommen. Aber unterschätze das Drumherum nicht.

    GLG
    Miss Mary

    • ...wow... ich muss kurz ,,schlucken,,:-)

      Vielen Dank für deine ehrlichen Worte und den Einblick in euren Alltag!

      Das wuling, Chaos, planen, backen, kochen, das muttisein, darauf freu ich mich eigentlich. Meine Sorge ist echt das Geld und Unternehmungen...

      Wir machen jetzt voll viel... Tagesausflüge, Kurzurlaube, und wenn wir weg sind gucken wir auch nicht so aufs Geld, wie du schreibst, mit 5 Leuten musst Fuchs sein..davor hab ich Angst, dass fuchssein nicht reicht :-( ?!

      Und das Umfeld genau... beim ersten fragt dich jeder wann denn das zweite kommt und beim dritten ,,scheisse war das geplant??,,

      Mein Herz sagt auf ein drittes, mein Verstand sagt, hey du hast n gesunden Jungen und ne gesunde kleine Prinzessin, belass es dabei...:-(

      Wie gesagt wir haben n Haus, Platz ist da, n Riesen Hof & wir hätten sogar schon n Auto mit genug Platz (6-sitzer van), also von daher hätten wir schon mehr, als gute Voraussetzungen als andere hätten...

      Nicht leicht, nicht leicht :-)

      LG
      Anni

      • Hallo,

        lol, du gewöhnst dich dran ... wir gönnen uns den Luxus, jeden Sommer vier Wochen wegzufahren (mit dem Zelt). Da mixen wir halt zwischen teueren Halligallicampingplätzen, die die Kinder toll finden und was ruhigem, was wir gut finden ;-). Wenn ich dann immer im September wieder arbeite (nachdem wir uns ins Gewühl gestürzt haben und die Schulsachen gekauft haben ...) denke ich immer die erste Woche "Scheiße, das ist mein Leben?" - bis halt der neue Alltag mit neuen Zeiten (Musikunterricht, etc. ....) und neuem Stundenplan so steht.

        Vermutlich ist das Gras auf der anderen Seite immer etwas grüner. LOL. Ich weiß auch, dass ich mich im Studium oft sehr einsam gefühlt habe. Das Problem hatte ich schon lange nicht mehr. #rofl.

        Die Kosten sind gerade ein wenig ein Problem ... es steigt halt langsam, aber stetig. Meine Tochter hat nun dann eine Abschlussfahrt, kann noch Freunde in Frankreich besuchen, hat klamottenmäßig andere Ansprüche. Sie hat sich ziemlich abgenabelt und ich finde es manchmal Schade, dass sie so wenig mit uns macht. Es fühlt sich manchmal eher an wie eine WG - ich bin einerseits sehr froh, dass sie so selbstständig ist, da es mich natürlich auch total entlastet, andererseits habe ich manchmal auch das Gefühl, sie kommt zu kurz.

        Ich habe eine wesentlich jüngere und sehr trendige Schwester, mit der war sie kürzlich mal ein langes Wochenende unterwegs und hat sichtlich genossen, dass es ein Programm nur nach ihrem Geschmack gab (langes Ausschlafen, Shoppen im Mädelsshop, Kaffee bei Starbucks, abends indisch Essen, dann noch weggehen ....). Da denke ich manchmal schon, dass du bei mehreren Kindern eben ein ziemlich eingefahrenes Programm hast, klar kann man mal einen Tag freischaufeln und wirklich nur was mit dem einen Kind machen, aber meistens läuft eben der Alltag nach Schema F.

        Ich möchte meine Kinder nicht missen ... in den letzten Monaten, wenn nun auch der Mittlere selbstständiger wird, wird es auch einfacher ....

        GLG
        Miss Mary

        Hallo

        Ich kann dem Beitrag von misssaintmary voll unterschreiben. Das ist der reale Alltag mit 3 Kindern. Meine Kinder haben ungefähr denselben Abstand und sind jetzt erwachsen und aus dem Haus. Ich kann dir also von der Zeitspanne danach berichten.

        Genau in dieser Zeit musste ich meinen Teilzeitjob kündigen, weil ich beides nicht mehr unter den Hut bekommen habe. Zum durchatmen war ich erst ein paar Monate arbeitslos und habe mich dann selbständig gemacht. Das hatte den Vorteil, dass ich keine Fahrtzeit mehr hatte und mir meine Zeit selber einteilen konnte. Warum habe ich gekündigt? Der erste stark pupertierend, das jüngste Schulprobleme. Mehr Zeit für die Kinder zu haben, war für uns in dem Moment wichtiger. Es stimmt nicht, dass alles viel einfacher wird, wenn die Kinder älter werden. Im Gegenteil. Es ist sehr anstrengend, auf einer Seite den Kindern immer mehr Freiheit zu geben und gleichzeitig rechtzeitig zu bemerken, wenn du einschreiten musst. Verbote werden nicht mehr so leicht akzeptiert. Es wird versucht dich zu Tode zu diskutieren und notfalls macht man es trotzdem heimlich. Die Chance, dass es rauskommt steht immerhin 50/50. In dem Alter haben sie auf jeden Fall die stärkeren Nerven, sind hartnäckig, einfallsreich und können in Nullkommanix deine Argumente zerpflücken. Damals habe ich mir statt einer Babyklappe oft eine Teenieklappe gewünscht und glaube mir, jeder wäre mal drangewesen.

        Das zweite große Thema ist Schule. Leider ist es meistens so, dass der Ergeiz genau in den Jahren sinkt, wenn es auf die Noten ankommt. Dazu kommt jedes Jahr das Lotteriespiel, hoffentlich bekommen sie dieses Jahr nicht ausgerechnet den und den Lehrer.

        Geld. Ab elf/zwölf fangen sie an dich arm zu essen. Sie essen wesentlich mehr als Erwachsene und haben trotzdem immer noch Hunger. Der Zustand vom übervollen Kühlschrank bis leer geht ruckzuck. Den ganzen Tag geht Kühlschranktür auf und zu.

        Die Kosten für Hobbies, Schule, Kleidung, Taschengeld und Dinge, die man anscheinend unbedingt zum Leben braucht schnellen in die Höhe.

        Wir hatten Glück, dass vor allem mein Mann durch seine Karriere zeitgleich immer mehr verdient hat. Ich wüssste nicht, wie wir das sonst finanziell immer gewuppt hätten. Meinen Kindern würde ich in der heutigen Zeit von drei abraten. Die Ansprüche werden größer und man will seinen Kindern auch etwas bieten können. Der Schule nimmt immer mehr Raum ein und es wird immer wichtiger, dass beide Elternteile ein gewisses Einkommen haben. Man hat oft nicht mehr die Wahlmöglichkeit wegen den Kindern sich beruflich einzuschränken.

        LG
        Sini

        • Hallo,

          man unterschätzt das irgendwie ... bei mir war es auch so, dass ich das dritte Kind im ersten Jahr nicht gemerkt habe. Auch finanziell ging es uns besser - ich habe voll gestillt, Kleider waren genug von den anderen beiden da ... und er war einfach fröhlich und glucksig.

          Im zweiten Jahr war es auch noch so - als er lief, war es auf dem Spielplatz kein Problem, weil die anderen beiden schon so "groß" waren, dass sie zwar eine Aufsicht brauchten, aber eigentlich alleine spielen konnten. Auch bei Spaziergängen kam er in den Buggy oder die Rückentrage ....

          Irgendwann ist eben der Freundeskreis mit das, was Standards definiert. Die Ausgaben werden teurer, die Kinder auch anspruchsvoller, Klamotten müssen neu sein, ... Es wird auch schwieriger, dem Kind beizustehen, wenn es in schulische Konflikte etc. gerät.

          Genial hat das Problem (finde ich) ne Freundin gelöst, die vier Kinder wollte (und sehr jung geheiratet hat) - die haben erst zwei bekommen ... dann gewartet bis sie so 11 oder 12 waren ... und dann nochmal zwei bekommen. So hatten sie immer Kinder in verschiedenen Lebensphasen. Niemand war alleine, sie konnte praktisch 2x2 Kinder großziehen.

          GLG
          Miss Mary

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