Familienleben

20.03.17 - 17:48

pflegekind

Hallo zusammen.

Kurz zu uns... mein Mann und ich können keine Kinder bekommen. Wir sind im Moment in der warteschleife vom jugendamt für ein dauerpflege kind. Wir haben alle besuche und Seminare abgeschlossen und jetzt warten wir bis sie sie melden. Gibt es hier auch pflegeeltern? Wie lange hat es bei euch gedauert bis der Anruf kam?

Lg ????

5 direkte Antwort(en) auf den ausgewählten Beitrag:

20.03.17 - 19:14

http://www.urbia.de/club/pflegefamilie

21.03.17 - 20:31

Hallo,

bei uns hat es ein Jahr gedauert seit Abschluß des Seminars. Das kommt aber auch natürlich darauf an was Du angegeben hast. Wenn Du auch Kinder mit evtl. FAS nimmst geht es wahrscheinlich schneller. Das hatten wir ausgeschlossen und Inzucht kam für uns auch nicht in Frage. Ich weiß dieses warten nervt und man glaubt irgendwann schon nicht mehr dran, dass das Kind kommt, aber es kommt irgendwann :).

Ich wünsche Euch und dem Kind eine tolle Zeit!

Glg

21.03.17 - 20:54

Hallo,

bei mir lebt auch ein Pflegekind, ich habe ca. sechs Monate gewartet, mit Abschluss der ganzen Vorbereitungen. Der Kleine war damals acht Monate alt, entwicklungsverzögert usw. Heute ist er sieben Jahre alt, hat FAS, Ads, eine globale Wahrnehmungsstörung, Mikrozebalie, Sprachentwicklungsverzögerung usw. usf.

Darüber klärt ein keiner auf, selten weiß das Jugendamt darüber Bescheid. Wir sind Stammgäste bei Psychiater und Psychologe, in der Schule läuft es schlecht. Er hat den Pflegegrad 2 und einen Schwerbehindertenausweis.

Ihr könnt ausschließen was ihr wollt, wie sich so ein Kind entwickelt weiß leider vorher niemand. Viel Glück

Liebe Grüße

22.03.17 - 08:12

Hallo!

Bei uns hat es ca.9 Monate gedauert.

Zu uns kam dann ein entzückendes 8 Monate altes Baby, welches dieses Jahr eingeschult wird #herzlich.

Es nervt diese Warterei, aber glaub, mir , es lohnt sich.

Alles Gute!

Kristina

22.03.17 - 08:38

Mein Bruder hat seit 8 Jahren ein Pflegekind. Sie wurde als 3 jährige nach Kindergarteneintritt aus der Familie genommen, weil diese mit der Pflege und Erziehung überfordert waren. Sie war verwahrlost und verdreckt, hatte Kot in den Haaren, keine passende Kleidung.

Heute wissen wir, sie ist Autistin, das Leben mit ihr ist sicher nicht einfach, da sie nicht "normal" kommuniziert und insbesondere im sozialen Bereich Schwierigkeiten hat. Das war vermutlich auch der Grund, warum die minderbegabten Eltern mit ihr nicht klar kamen, es gab/gibt zwei ältere Schwestern im Haushalt der leiblichen Eltern, die dort normal aufwachsen.

Verlass dich nicht drauf, dass du ein gesundes, normal entwickeltes Kind bekommst.

LG H. #klee

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