Teilzeit/Vollzeit/

    • (1) 23.03.17 - 11:32

      Hallo,

      unser Zwerg kommt im Mai auf die Welt und ich bin jetzt von meinem Arbeitgeber gefragt worden wie ich mir meinen Wiedereinstieg vorstelle.

      Ich habe im Vertrieb gearbeitet, relativ vernünftige Arbeitszeiten von 8-17 Uhr. Allerdings hin und wieder Kundentermine.

      Eigentlich möchte ich nach der Elternzeit nicht mehr Vollzeit arbeiten, ich kann diese Stelle bzw. Position aber nur in Vollzeit machen weil das mit den Kunden anders nicht vereinbar ist.

      Ich denke dass wir uns hier nicht einigen können und ich mir einen anderen Job suchen werde, ist aber kein großes Thema für mich.

      Bei uns ist es so dass mein Freund von 4 in der früh bis ca 13 Uhr mittags arbeitet. Ich würde unseren Zwerg am liebsten von 8-13.30 Uhr in die Kita geben und er könnte das abholen erledigen.

      Jetzt stell ich mir natürlich die Frage wie es sinnvoller wäre bzw schöner fürs Familienleben und unsere Partnerschaft, wenn wir nachmittags alle zuhausen wären? Wenn ich nur 4 statt 5 Tage bis mittags arbeite? Oder doch 1-2 Tage Vollzeit?
      Vielleicht hat ja jemand von euch ein ähnliches Modell und mag erzählen :)

      • (2) 23.03.17 - 12:07

        Hi,

        also wenn Ihr es Euch finanziell leisten könnt, würde ich nur noch Teilzeit arbeiten gehen.

        Bzw. so machen wir es. Anders ist es mit meinem Sohn auch gar nicht machbar. Ich habe auch noch Haushalt etc (wie ja jeder andere auch), dafür aber keine Verwandten in der Nähe, die unseren Sohn mal sitten könnten.

        Eine Freundin von mir, deren Mann ähnliche Arbeitszeiten wie Deiner hat, wird, wenn ihre kleine Maus ein Jahr alt ist, grundsätzlich nur nachmittags arbeiten gehen. Wäre auch ein Modell, wenn Du Euer Kind vormittags selbst betreuen möchtest. Es gibt viele Möglichkeiten.

        Ich persönlich bin sehr dankbar, dass im Augenblick nicht mehr Vollzeit arbeiten muss, ich wüsste gar nicht, wie ich alles schaffen sollte...

        LG und eine schöne restliche SS #winke

        • (3) 23.03.17 - 12:23

          Danke für deine Antwort. Wir müssten uns natürlich einschränken, dafür ist München als Stadt einfach zu teuer :)
          Nur am Nachmittag arbeiten kommt für mich nicht in Frage, erstens braucht mein Freund nach der Arbeit auch mal ein paar Stunden für sich und da ich ein Morgen Mensch bin würde ich mir damit keinen Gefallen tun würde :)
          Aber ich glaube eben auch dass es schon schön ist wenn man als Familie einfach sehr viel Zeit miteinander verbringt und dank der Arbeitszeiten meines Freundes könnte das ganz gut möglich sein.

      (4) 23.03.17 - 12:15

      Hi !

      Wenn dein Mann Vollzeit arbeitet und es finanziell möglich ist, dann würde ich an deiner Stelle auch nicht mehr Vollzeit arbeiten... da wird nämlich einiges auf dich zukommen, was man noch so nebenbei erledigen muss ;)

      Allerdings würde ich erstmal deine Elternzeit genießen, da hast du noch genug Zeit um so eine Entscheidung zu treffen. Deinem Chef würde ich noch nichts endgültiges mitteilen.

      Übrigens... schau dir mal das Teilzeit- und Befristungsgesetz an, du hast evtl. sogar anspruch auf Teilzeit.

      #winke

      • (5) 23.03.17 - 12:19

        Hallo,

        wir müssten uns schon einschränken. Aber trotzdem sollte ein "gutes" Leben drin sein wenn ich nur noch halbtags arbeite. Ich denke, dass die gemeinsame Zeit sehr viel wert ist, besonders wenn das Kind noch so klein ist.

        Ja Gesetz hin oder Gesetz her, ich kann meinen Kunden in Teilzeit nicht gerecht werden somit funktioniert das in der Position einfach nicht mehr. Aber wie gesagt das ist für mich vollkommen ok.

        Vielen Dank :)

    Wenn dein Partner am frühen Nachmittag das Abholen übernehmen kann, könntest du doch Vollzeit arbeiten gehen, wenn du das wolltest. Du kannst das Kind morgens bringen und er nachmittags abholen und sich kümmern.

    Ansonsten bist du ja ohnehin am frühen Nachmittag zu Hause, wenn du nur Teilzeit arbeiten würdest. Dann könntest du ja täglich 5-6 Stunden arbeiten und bist trotzdem 14-15 Uhr zu Hause.

Hallo,

also ich denke, es gibt für beides + und - Punkte, aber ich würde 4 Tage und dann "nur" bis frühen Nachmittag vorziehen, da es für alle so einen geregelteren Ablauf gibt. Du kommst immer zur ähnlichen Zeit heim, dann kann sich dein Mann noch etwas ausruhen und dann habt ihr noch ein paar Std. zusammen bis der Kleine ins Bett geht, klingt doch toll. Und an deinem freien Tag kannst du einkaufen, HH, Arzttermine usw. erledigen. Wenn das finanziell möglich ist und du eine Stelle mit solchen Arbeitszeiten findest, dann würde ich das so machen!!

Noch eine Anmerkung, eventuell ist es eher so, dass du den Kleinen eh etwas später holen wirst, da die meisten hier zumindest in den U3 Einrichtungen zw. 12/12.30 und 14/14.30 Mittagschlaf machen und man in der Zeit eigentlich nicht abholen kann ;-) wobei das bestimmt nicht überall so ist, aber meistens schlafen die Kinder in der Zeit eben.

Alles Gute

PS: ich persönlich (!) würde auch, wenn finanziell möglich, 2 Jahre EZ machen.

  • hallo,

    vielen dank, bisher gefällt mir dieser Ansatz am besten :) Auch der Gedanke dass ich nur 4 Tage arbeite gefällt mir sehr. Ich werde das heute mal mit meinem Freund besprechen, er hätte am liebsten wenn der Zwerg gar nicht fremdbetreut wird. ich will aber auf jeden Fall wieder Arbeiten gehen.

    Auch mit dem später abholen, super tipp vielen dank :)

Hallo,

bei uns war es so, dass wir ursprünglich vier Kinder wollten (blieb dann bei drei) und ins wichtig war, dass immer jemand da ist ... wir haben auch so ein System wie ihr.

Ich würde an deiner Stelle 2-3 Tage Vollzeit arbeiten, wenn das drin ist. Ich habe auch mal versucht, in Teilzeit zu gehen, bei mir ist es so, dass ich eine halb-leitende Position habe und es endete im Chaos ... ich habe dann doch immer mehr Stunden gemacht und hinterher bereut, dass ich nicht einen Tag oder 1,5 Tage komplett frei genommen habe.

Ich habe nun den "Deal" (hat auch Vor- und Nachteile), dass ich in der Regel 5x die Woche von 7.00 - 13.00 Uhr arbeite (so +/-). Das sind dann 30 Stunden. Dann gibt es einen Mittag die Woche, wo Teambesprechungen sind, das sind 4 Stunden. Die anderen sechs arbeite ich sehr flexibel ein, abends oder am Wochenende, manchmal auch mehr Stunden, die darf ich in den Schulferien wieder abbauen.

Für mich toll daran ist, dass ich nichts im Leben der Kinder verpasst habe, ich war immer da. Der Nachteil ist, dass ich eben immer als "Vollmama" da war und nebenher noch die 40 Stunden+ gewuppt habe. Ich selbst hatte praktisch die Mamawelt und die Arbeitswelt, die immer nach 100% Leistung schrien.

Bei meinem Mann ist es nun so, dass er viel am Wochenende macht oder abends (ist nun auch nicht mehr das Ding, wenn wir am gleichen Abend weg sind, zumal ich dann in der Arbeit alleine bin und wenn ein Kind anruft, sofort heimfahren kann). Wir schauen eben, dass wir einen Abend unter der Woche für uns haben und einen kompletten Tag am Wochenende. Meistens sind es unter der Woche mehr Abende, es sei denn, es häuft sich alles (3x Elternabend am Anfang des Schuljahres, etc. etc.).

GLG
Miss Mary

  • danke für deinen Erfahrungsbericht :) Ja mir geht es vor allem auch um die Paarzeit. Ich sehe wieviele Pärchen bei uns daran "kaputt" gehen und nur noch Eltern sind und da versuche ich jetzt dass wir irgendwie ne Lösung finden die uns alle mehr oder weniger zufrieden stellt :)

    • Ja, das ist total wichtig. Freunde von mir haben so amimäßig eine "Datenight" pro Woche - sie gehen wo was essen und die Regel ist, dass man dann nicht über die Kinder spricht.

      Beim Halbtagsarbeiten war es bei mir so, dass ich dann "zu flexibel" einsetzbar war - ich war ja ohnehin jeden Tag in der Firma ... Die Arbeit nahm trotzdem einen riesigen Platz ein. Irgendwann fühlte ich mich auch ziemlich ausgelaugt. Weil wir das Geld gebraucht haben, habe ich aufgestockt, aber mit einem freien Tag pro Woche ... das war besser, v.a., weil ich wirklich an dem freien Morgen Sachen gemacht habe, die mir gut taten. Da mein Mann morgens oft daheim war, sind wir manchmal einfach eine Runde Joggen gegangen oder so ... das war wie ein kleiner Urlaub aus allen anderen Rollen, die man sonst abwechselnd hatte.

      Diese Viererbalance Ich - Paar - Elternrolle - Arbeitnehmer ist wirklich oft schwer in Balance zu halten, v.a., wenn irgendein Teil einen total fordert ... Andererseits bin ich froh, dass ich arbeite und die ganze Zeit gearbeitet habe ... ich bin doch nicht so furchtbar auf die Kids fixiert und ich fand es erleichternd, sie ein Stück loszulassen, z.B., als sie dann alle von der Schule heimgelaufen sind und man niemanden mehr abholen musste.

      GLG
      Miss Mary

(13) 23.03.17 - 18:14

Hallo

würde es wirklich auch vom Geld abhängig machen. Da dein Mann ja schon früh daheim ist kannst du ja immer bringen und er holen. Vielleicht wäre es aber auch möglich das du nur zwei Tage ganz und den Rest halbtags gehst. So könntest du eventl an zwei Tagen die Kundentermine wahrnehmen.
Ich selber arbeite 20 Stunden die Woche auf 3 Tage verteilt.

LG Hexe12-17

  • hallo,

    nein ich muss wirklich von 8-17 uhr für die kunden als ansprechpartner da sein. das funktioniert nicht mehr. das kapitel ist aber auch abgeschlossen für mich, ich hab lang genug in diesem beruf gearbeitet. von daher brauche ich keinen job mehr in dem ich mir oder anderen irgendetwas beweise :)

    LG

huhu, also ich persönlich arbeite nach d elternzeit (2 j.) dann voraussichtlich lieber einen tag vollzeit u den 2. tag teilzeit u rest d woche frei (nach erster elternzeit bei meinem sohn damals, hatte ich 5 tage teilzeit u das möchte ich so nicht nochmal). lg annabella

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