Organisation des Alltags (v.a. Haushalt) - Tipps und Tricks

Das Baby ist neun Monate und zunehmend beweglich. Wie ist es da möglich, den Haushalt dennoch in Schuss zu halten und vielleicht sogar noch etwas Paarzeit zu genießen? Lest hier die Tipps unserer Userinnen.
Ein Tipp vom urbia Team

    • (1) 10.04.17 - 08:48

      So, ich brauche mal ein paar Ratschläge und Austausch zum Thema Haushalt und Alltagsorganisation.
      Unser Baby ist neun Monate alt und nachdem sich alles eingespielt hatte, hat es mit dem Haushalt ganz gut geklappt. Doch nun wird er mobiler und ich muss ihn ständig beaufsichtigen, so dass ich kaum noch dazu komme, den Haushalt zu machen, zu kochen, duschen usw.

      Bis jetzt hat er mir immer in seiner Wippe sitzend zugeguckt und das hat toll geklappt, ich konnte alles halbwegs in Ruhe erledigen. Das geht nun überhaupt nicht mehr, weil er sich selbst fortbewegen will, aber schon nach wenigen Minuten unzufrieden wird und ich ihn wieder aufnehmen muss.

      Den Haushalt abends zu machen, ist auch schwierig, denn er braucht immer eine ganze Weile zum Einschlafen und bis ich dann wieder aufstehen kann, habe ich meist nur noch eine Stunde, bis ich wieder ins Bett muss, um halbwegs Schlaf zu bekommen. Die Zeit nutze ich ganz gerne, um noch kurz mit meinem Mann zusammenzusitzen oder was für mich zu machen. Das ist natürlich egoistisch und vielleicht muss ich mich von diesen Bedürfnissen verabschieden. Aber eigentlich will ich das nicht.
      Eine ndere Schwierigkeit ist, wenn wir abends mal etwas später (so gegen 18.30Uhr) zu Hause sind. Das kommt nicht oft vor, aber manchmal geht es nicht anders. Dann schaffe ich nicht mehr zu kochen, kann mich kaum bettfertig machen und dann muss das Baby schon ins Bett. Ich fühle mich total gehetzt.

      Wie organisiert ihr euren Alltag, wann macht ihr was im Haushalt, habt ihr trotzdem noch Freizeit/Paarzeit? Schreibt doch bitte auch dazu, wie alt eure Kinder sind.

      • Dein Kind wird ja auch tagsüber mal schlafen, kannst Du dann nicht den Haushalt machen?
        So habe ich es zumindest gemacht.

        • Ja klar, mittags schläft er, aber das Problem ist, ich muss neben ihm liegen, sonst wird er wach. Das nervt mich irgendwie, aber ich weiß nicht, wie ich es ändern kann. Ich versuche schon immer mal, ihn in die Trage zu nehmen, aber da schläft er kaum noch bzw. wird wach, wenn es etwas lauter wird. Außerdem ist er mir mit seinen 9kg mittlerweile echt etwas schwer, ich bin nicht die kräftigste Person. ;-)

          Ist das ab einem bestimmten Alter der Kinder kein Problem mehr, alles halbwegs zu schaffen?
          Ab Sommer werde ich wieder arbeiten, ich glaube, dann wird es richtig stressig.

          • Das Hauptproblem ist doch im Grunde das du ständig mit deinem Kind liegst, obwohl du in dieser Zeit etwas im Haushalt machen könntest, kochen oder sonst was. Abends nur noch eine Stunde?

            Ich würde daran zu aller erst etwas ändern. Führe ein schönes abend/Einschlaf Ritual ein. Sicher gibt's Geschrei aber das vergeht. Das wäre mir meine Freizeit sowas von wert. Ewigkeiten ständig einschlafbegleitung.... Damit konnte ich noch nie etwas anfangen

      In dem alter habe ich meinen Sohn öfter in den Laufstall gesetzt, wenn ich etwas um Haushalt gemacht habe. Der Stand im Wohnzimmer und ich konnte ihn sehen und er mich. Wenn ich in einem anderen Raum war, habe ich trotzdem mit ihm gesprochen, so dass er meine Stimme hören konnte und nicht den Eindruck hatte, ich wäre ganz weg. Duschen habe ich eher abends gemacht, wenn mein Mann da war. Ab und an ließ nein Sohn sich, während ich geduscht habe, mit einem Spielzeug im Bad beschäftigen. Trotzdem war ich natürlich in Sichtweite und habe immer mit ihm gesprochen, auch unter der dusche. Wenn ich gebügelt habe, nahm meine Schwiegermutter ihn in der Zeit. Denn bügeln fand ich immer zu gefährlich mit ihm (Kabel, über die er stolpern kann und das heiße Brett und Eisen fallen ihm auf den Körper).

      Liebe Sommermama,

      mach die Wohnung so können ndersicher, dass du dein Kind nicht ständig beaufsichtigen musst. Unsere Kinder haben immer mit im Bad gespielt, wenn ich geduscht habe.

      Genauso beim Kochen. Wir haben bis heute einen Schrank mit Plastikwaren auf Kinderhöhe, der wurde mit Hingabe aus- und wieder eingeräumt.
      Such Gerichte aus, die sich schneller kochen lassen:-p

      Deine Abendproblematik verstehe ich allerdings nicht so richtig? DU kannst dich nicht bettlerin machen, wenn du um 18:30 Uhr nach Hause kommst?

      An solchen Tagen gibts für das Kind ein einfacheres Essen, vielleicht sogar schon unterwegs, es geht ins Bett, du hast alle Zeit der Welt.
      Unsere Kinder hatten und haben allerdings auch keine festen Bettzeiten, deshalb fühlten wir uns da nie gehetzt.

      LG
      Kyrilla

      • Er lässt sich im Moment schwer ablegen, sitzen kann er noch nicht selbst und krabbeln geht nur rückwärts. Vielleicht ist er deswegen immer so unzufrieden oder er bekommt Zähne, keine Ahnung, bis jetzt sind noch keine da. Die Wohnung versuche ich so nach und nach kindersicher zu machen. Bisher habe ich nur die Steckdosen gesichert, aber mal gucken, was ich sonst noch machen muss.

        Das mit abends länger unterwegs sein kommt ja nicht oft vor. Aber wenn, ist es echt stressig. Das Essen des Babys ist da nicht so das Problem, er wird fast noch voll gestillt, da er kaum essen möchte. Aber er wird gegen 19 Uhr müde, was natürlich gut ist. ABER: er schläft nur beim Stillen ein und bis ich wieder aufstehen kann, vergeht viel Zeit. Da ich nicht mit Straßenkleidung ins Bett gehen möchte, muss ich halt schauen, dass ich mich vorher fertig mache. Total blöd, um 19 Uhr im Schlafanzug zu sein, mein Mann sieht mich fast nur noch so. Und essen muss ich vorher auch noch, sonst wird das viel zu spät.

        • Hast du ein Tragetuch? Wir haben unsere Kinder während des Haushalts und auch zum Einschlafen oft auf den Rücken gebunden. Du kannst grundsätzlich nicht aufstehen, wenn das Kind abends schläft? Also legst du dich immer, auch wenn du abends früher zuhause bist, im Pyjama mit hin?

          Kommt er im Sommer in die Krippe? Wie soll das gehen?

          • Wie meinst du das, wie das gehen soll? Er soll zur Tagesmutter.

            • Na ja, er schläft nicht ohne Deine Nähe, lässt sich nicht ablegen, wird nahezu voll gestillt.
              Meinst Du, Du kannst bis zum Sommer noch soviel ändern, dass es mit der TM funktioniert?

              Hallo,

              Nur schnell zur Betreuung, Schlafen, Stillen etc: Unser erstes Kind war ähnlich - aber in der Kita hats trotzdem problemlos mit Schlafen funktioniert. Ebenso unser zweites Kind, ebenfalls einschlafgestillt, lässt sich problemlos von anderen ins Bett bringen.

              Unser einschlafgestilltes, familiengebettetes, einschlafbegleitetes Kind Nr 1 schläft schon lange durch im eigenen Zimmer, das kam von selbst. Und Schreien musste und muss hier niemand abends im Bett.

              Alles Gute, c

              • Danke! Darf ich fragen, wie alt dein Kind inzwischen ist?
                Klar mache ich mir Sorgen, ob das mit der Tagesmutter klappt. Aber ich denke auch, in einer anderen Umgebung wird das mit dem Schlafen schon irgendwie klappen. Er verbindet das Einschlafstillen mit mir und fordert es ein. Das wird er bei der TM bestimmt nicht machen. Von ihr weiß ich, dass es oft so ist, dass Kleinkinder zu ihr kommen und noch nicht alleine einschlafen können. Sie ist sehr geduldig mit ihnen und probiert verschiedene Dinge aus und nach ein paar Wochen oder Monaten klappt es richtig gut mit dem Schlafen.
                Da mache ich mir mit dem Essen schon mehr Gedanken, aber ich kann ihn ja nicht zwingen, zu essen.

                • Huhu,

                  mach Dir mit dem TaMu-Start nicht zu viele Gedanken! In ein paar Monaten kann so viel passieren bei den Zwergen. Sowohl was Schlafen und auch was Essen angeht. Und wenn er bei der TaMu mehr oder weniger nur "probiert" oder knabbert, dann holt er sich was er braucht vorher und nachher bei Dir. Das wird schon.

                  Mein Kleiner hat viele Monate nur bei mir auf dem Arm bzw. direkt neben mir geschlafen und findet essen auch nicht so spannend. Aber so ab 9-10 Monaten hat er dann auch endlich gelernt alleine im Bett weiterzuschlafen und mit gut 11 Monaten kam noch mal ein Schub beim Essen.

                  Ich wünsche Dir alles Gute.
                  LG Jelinchen #winke

                  Kind 1 ist vier Jahre alt, Kind 2 ist 13 Monate alt - und wurde mit 7 Monaten zum ersten Mal von anderen als von mir ins Bett gebracht. Und wie Deine Tagesmutter richtig sagt, die merken genau, dass es einfach anders ist und stellen sich drauf ein. Beim Essen ists ja dann vielleicht ähnlich - es wird halt gegessen was da ist. Das wichtigste ist einfach nach meiner Meinung, dass die betreuende Person geduldig und entspannt ist und das Kind nicht alleine lässt wenn es Nähe braucht. Würde mir da an Deiner Stelle keinen Kopf machen und mich nicht verunsichern lassen, Kinder sind keine Maschinen. Aber eben auch erstaunlich flexibel und anpassungsfähig.
                  Habe jetzt nicht alles gelesen, aber noch zum Erleichtern des Alltags: Seid Ihr denn zeitlich so rigide getaktet, vor allem abends? Wird Euer Kind schnell knatschig/überdreht wenns müde ist? Falls nicht, vielleicht etwas später ins Bett damit es müder ist, schneller tief schläft und Du schneller aufstehen kannst und was vom Abend hast? Ansonsten war bei uns (bei beiden Kindern) immer der erste Schlafphasenwechsel (nach ca 30 Minuten) kritisch, wenn der geschafft war, war danach in der Regel Tiefschlaf.
                  Ich weiß ja nicht, was für einen Umfang Euer Haushalt hat, aber ich würde Abends und während Mittagsschlaf nix machen, sondern möglichst alles mit Kind - dauert 4mal so lange und ist auch nicht so gründlich, aber unseren Kindern hats immer Spaß gemacht zu helfen, auch als Babys.

                  Alles Gute, c

                  • Unser Haushalt ist zum Glück nicht so groß (77qm), von daher geht es noch und einen Garten haben wir auch nicht. Wir wollen zwar irgendwann umziehen, weil es hier doch etwas klein ist und wir kein Kinderzimmer haben, aber das dauert noch etwas.
                    Also klar, es klingt bestimmt lächerlich, wenn ich sage, dass ich mit nur einem Kind und noch dazu in Elternzeit Probleme habe, den Haushalt zu schaffen. Aber es gibt immer so viel zu tun und komischerweise ist das viel mehr geworden, seit das Baby da ist. Klar, etwas mehr Wäsche verstehe ich noch, aber alles andere?! Ich frage mich, ob es daran liegt, dass ich den ganzen Tag zu Hause bin. Vorher war ich ja arbeiten und bin erst abends wiedergekommen. Da wurde mal schnell gesaugt, Müll rausgebracht, gekocht und den Rest habe ich freitags gemacht, da hatte ich um 13 Uhr Feierabend und somit den Nachmittag Zeit. Da ging natürlich alles fix und wenn mein Mann von der Arbeit kam, war ich fertig und wir hatten das Wochenende so gut wie frei.

                    Unser Kleiner ist nicht lange hinzuhalten, wenn er müde wird. Er weint dann schnell und das geht rasch in Schreien über.

                    • Also ich finde es überhaupt?nicht lächerlich, wenn Du Mühe hast, den Haushalt zu schaffen - vielleicht hast Du auch hohe Ansprüche. Ich glaube, dass es einem als soviel vorkommt, weil man nie eine Sache konzentriert zu Ende machen kann und immer Prioritäten setzen muss, was gerade dringender ist, weil man nie weiß, wieviel Zeit man hat und wann man wieder unterbrochen wird. Deshalb nimmt das alles viel mehr Raum ein. Und diese Fremdbestimmung ist halt auch anstrengend - aber es wird besser, die Kinder werden größer und die Ansprüche an den Haushalt sinken ?

        Das frühe bettfertig machen und Ewigkeiten mit hinlegen ist doch echt sehr anstrengend und raubt dir soviel zeit.
        Das ist wohl der Grund warum es immer heisst die meissten Beziehungen zerbrechen im ersten Babyjahr.

        Ich würde wirklich viel dran setzen das langsam zu ändern.

        • Ich versuche das tatsächlich zu ändern und es klappt immer besser. Also nicht jeden Abend, aber gestern war ich schon um 20 Uhr wieder im Wohnzimmer und konnte den Abend mit meinem Mann verbringen. Über Tipps bin ich trotzdem dankbar.

Guten Morgen!

Unser Kleiner ist 19 Monate mittlerweile. Ich putze Staub wenn er dabei ist und schaue dann immer das er in dem Raum/der Etage etwas zu spielen hat. Beim saugen ist er auch dabei. Wischen und bügeln mach ich wenn er mittags oder abends schläft. Mittlerweile geht er auch in die Kita (3h/ Tag) aber die Zeit nutze ich meist für mein Studium. Kochen mache ich meist mit ihm.

Mein Mann kommt abends erst spät heim da ist der Kleine meist schon im Bett.

Meist bleibt immer noch was liegen von dem was ich machen will das mache ich dann abends fertig. Das es nicht mehr so ordentlich ist wie vor den Kindern da muss man sich dran gewöhnen.

LG

Anca

Also beim kochen habe ich meine Tochter entweder in den Hochstuhl gesetzt und sie hat mir zugeschaut oder sie hat am Küchenboden mit was gespielt.
Wenn ich spät nach Hause komme und ich es nicht mehr schaffe zu kochen, dann gibt es halt kein warmes Abendessen sonndern Brot und Wurst. Oder ich habe für solche Tage was angefroren, was ich dann nur auftauen muss.
geduscht habe ich abends wenn mein Mann zu hause war.

Beim putzen habe ich genauso gemacht, das Kind ins entsprechende Zimmer mitgenommen und irgendwie nebenbei beschäftigt. Meistens fand sie ja sehr interessant was ich mache.
Man muss sich halt den Haushalt mehr aufteilen. Man kann nicht mehr 1-2 Stunden am Stück putzen und dann ist man fertig. Ich hab halt alles häppchenweise über den Tag verteilt und dann kann man das Kind auch prima einbinden oder es beschäftig sich auch mal 10 minuten alleine.
Es ist nur eine Umgewöhnung von 2 Stunden putzen dann ist alles erledigt und man hat "frei" zu alles ist über den Tag verteilt und man ist eigentlich nie fertig.

1. Laufstall
2. Ein Kind muss man nicht immer aufnehmen, wenn es meckert. Sie müssen eben auch mal lernen zu warten.

3. Kind schläft doch mit 9 Monaten tagsüber auch noch einmal (Mittagschlaf).
4. Bad kindersicher machen und Kind krabbeln lassen beim Duschen. Meckern lassen.

Dein Kind kann jetzt schon lernen, dass es eben auch mal warten muss, wenn Mama etwas erledigt. Das ist normal. Wenn du ihn jedes Mal betüddelst, wenn er anfängt zu meckern, dann kann er nicht lernen, sich selbst zu beschäftigen.

Momentan gehst du doch nicht arbeiten oder? Dann dürfte das Thema Haushalt mit einem Kind eigentlich echt kein Problem sein.

Also das würde ich gar nicht erst anfangen, alles nach dem Kind auszurichten. Da muss er dann halt durch, wenn du vormittags den Haushalt zu machen hast. Meine Kinder waren dann mit ausreichend Spielzeug im Laufstall und in ungefährlichen Räumen können sie auch auf dem Boden krabbeln.

Du machst dich damit ja nur kaputt und kommst zu nix mehr.

Vielleicht wäre auch ein sicheres Schaukelpferdchen was, eine Erlebnisdecke, ein geeigneter Hochstuhl, wo er was sehen kann (gibt da doch solche "Türme"), interessante Spielsachen usw.

Es ist einfach Zeit, die Wohnung kindersicher zu machen, dann musst Du nicht ständig neben dem Kind stehen.

Wenn sie will, kann sie Dir ja folgen zum Duschen oder Putzen, das ist doch der Vorteil an der neuen Mobilität.

Sei froh, dass Dein Zwerg so viel schläft, um 18:30 brauchte ich bei meinen Kindern noch nicht mal im Entferntesten an Nachtschlaf denken. In späteren Phasen waren sie bis nach 22 Uhr wach (die Phase kurz vor der Abschaffung des Mittagsschlafs).

Kochen würde ich jetzt auch nicht erst um 18:30 Uhr, das macht man doch tagsüber mit Kleinkind. Wenn Du den ganzen Tag von 8 bis 18 Uhr unterwegs bist, dann musst Du halt unterwegs essen. Oder Du kochst vor.

In dem Alter hab ich angefangen, wieder Teilzeit zu arbeiten. Natürlich ist das anstrengend, aber dann arbeitet man halt Prioritäten ab. Für mich war oberste Priorität nach der Arbeit, dass meine Kinder Mama tanken können, so viel sie wollen. Danach kamen Ernährung und Sauberkeit. Die geringste Priorität hat für mich die Ordnung. Paarzeit in dem Sinne haben mein Mann und ich nicht künstlich hergestellt. Entweder wir haben es genossen, wenn die Kinder mal geschlafen haben (meine Große war eine ganz schlechte Schläferin, aber auch die Kleine hat erst mit etwa Zweieinhalb durchgeschlafen) oder wir haben die Zeit als Familie genossen. Wir waren allerdings auch vor den Kindern schon sehr lange zusammen, das hilft natürlich. Mittlerweile sind die beiden 6 und 9, da kommt man automatisch zur Paarzeit, weil die Kinder sich verabreden/beim Training sind oder auch mal was mit einer Tante machen wollen.

Der Haushalt läuft immer noch nach Priorität, und warte mal auf ein paar freie Tage, wenn die Kleiderschränke neu sortiert werden müssen. Zeit für mich kann ich mir inzwischen auch gönnen, wenn wir alle zu Hause sind, weil die Kinder jetzt natürlich nicht mehr so an mir kleben wie früher.

Ich fand es immer schön zu wissen, dass ich den Kindern alles gebe, was sie brauchen, für mich war das ausreichend "Trost" dafür, dass ich eine Weile so gut wie gar keine Zeit für mich hatte. Ich finds aber auch großartig mit der Familie und bin immer froh, wenn wir alle zusammen sind. Ich schlaf auch besser, wenn meine Mädchen zu Hause sind.

Nun ist aber jeder Mensch anders, und wenn Du mehr Zeit für Dich oder für Euch als Paar alleine brauchst, dann musst Du Dir das organisieren, indem Du andere mit einspannst. Dann fragst Du Familie oder Freunde, ob sie babysitten würden oder engagierst einen Babysitter.

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