Mein Mann macht mich so wütend ;( silopo

    • (1) 16.04.17 - 13:18

      Hallo,

      Ich lieg hier neben meinem schlafenden Sohn, weil ich es in einem Raum grad nicht aushalte mit meinem Mann. Wir haben uns wiedermal gestritten, weil wir neuerdings total unterschiedliche Vorstellung haben von der Kindererziehung! Heute ging es mal ums Thema einschlafen. Mein kleiner 18 Monate lernt grad so richtig sprechen und quasselt auch ordentlich. Er schläft bei mir im Bett ( mein Mann schläft im eigenen Bett, weil ihn das nervt, wenn der kleine drin liegt) also wollt ich ihn zum Mittagsschlaf hinlegen. Ich leg mich immer dazu bis er eingeschlafen ist, das dauert so 20-30 min. Manchmal will er auch noch aufm arm und schläft dann im Arm ein. Diesmal saß mein Sohn im Bett und wollte das Papa mit drin liegt.. Hat Papa auch gemacht. Weil MEIN Kind sich jetzt nun leider nicht sooofort hinlegt und schläft, fings dann an mit "Milch" "Buch" "Papa" "mama" und rumgeturne im Bett. Nach 2 Minuten gingen die ersten Ermahnungen an " sei ruhig!! Leg dich hin! Schlaf!" Das ging so 15 Minuten bis der kleine nur noch geweint hat, weil mein Mann ihn die ganze Zeit angemault hat!! Ich hab ihn dann aufm arm genommen und er ist dann eingeschlafen! Mein Mann ist dann rausgestürmt und hat da rumgemault, was mit diesem Kind los ist und das es nicht sein kann, das er 2 Elternteile braucht um einzuschlafen und am Ende trotzdem nur wie ein Baby auf Mamis arm schlafen kann!! Bei ihm würde das so laufen, das er in sein Zimmer gebracht wird, hingelegt wird, und dann raus, Tür zu!! Wenn er heult nach 20min rein, sagen "ich bin da" und wieder raus! Nach ein paar Tagen hat ers dann kapiert und ist nicht mehr so ein weichei!! Und das macht er auch, wenn ich im Krankenhaus bin und unser 2tes Kind bekomme!!! Das macht mich alles so wütend!! Mein Sohn ist noch so klein! Er ist grad krank! Mein Mann war früher nicht so! Er sagt das auch nur, weil er genervt, von der Situation ist!! Aber man muss doch seine Gefühle mal unter Kontrolle kriegen! Er überlässt das ins Bett bringen von Anfang an mir, weil er keine Geduld dafür hat! Aber kritisiert jeden Schritt und weiß alles besser!! Vorallem weiß er immer, das es bei aaaaalllen anderen besser läuft. Nur ich verziehe unseren Sohn.. Und jetzt bin ich auch noch die blöde, die uns Ostern versaut hab, weil ich dann ganz allein die Ostereier versteckt habe, und es wage seine Ausbrüche nicht einfach so hinzunehmen und mich verkrümelt hab!! So das musste mal raus!! Euch noch schöne Ostern

      • huhu, jeder hat seine art, aber liebevoll sollte man schon bleiben. wir haben nie einschlafbegleitet, außer, meine kinder waren krank, hatten das bedürfnis o.ä.
        von klein auf haben wir unsere kinder wach ins bett gelegt, küsschen, tanzen, lied, geschichte (je nachdem) und sind dann raus, tür einen spalt auf. wir waren uns da allerdings einig, das seid ihr nicht. darin liegt das problem. du wirst wahrscheinlich eine nacht oder mehrere weg sein (ich habe alle 3 kinder ambulant entbunden und war nach 4 std. wieder zuhause), ihr solltet euch in ruhe zusammensetzen und gemeinsam ein für alle schönes ins-bett-geh-ritual finden, das ihr beide anwenden könnt. so erhält euer sohn sicherheit und ihr auch - gemeinsam.
        dann hast du auch ein gutes gefühl, über nacht mal weg zu sein und dein mann sollte vorher verstärkt euren sohn ins bett bringen.
        lg

        Ich kann verstehen dass du sauer bist, aber ich kann ein wenig auch deinen Mann verstehen. Nicht das was er machen will , aber dass 2 Erwachsene zum Einschlafen benötigt werden fänd ich auch doof. Ich selbst kann auch ganz schlecht 30 Minuten im Dunkeln liegen und warten dass das Kind einschläft.

        Könnt ihr nicht einen Kompromiss finden? Einschlafbegleitung langsam reduzieren so dass man auf eine Niveau kommt mit dem
        sich beide anfreunden können? Unsere ist ja etwa genauso alt. Wir lesen ein Buch (immer das gleiche) dann Licht aus, ein Lied und dann wird sie hingelegt. Meistens brabbelt sie dann im Bett, setzt sich hin und wurschtelt noch ein bisschen rum und schläft dann. Ab und dann weint sie, dann gehe ich hin und lege mich dazu. Wenn sie länger brabbelt und quatscht ist sie meiner Meinung nach noch nicht müde. Dann nehme ich sie nochmal raus und es wir 30 Minuten ruhig etwas gemacht (gelesen, gekuschelt oder die darf auch mal noch 10 min mit uns fern schauen). Wichtig ist dass dann nicht mehr gespielt oder getobt wird. Und dann geht es wieder ab ins Bett. Dann schläft sie in der Regel auch.

        • Das mit den 2 erwachsenen ist ja nur ein Ausnahmefall. Das passiert vielleicht in 6 Wochen 1mal.. Das Problem ist einfach, das mein Mann unter der Woche nicht da ist und er auch sagt das er die Geduld nicht dazu hat ihn ins Bett zu bringen. Grundsätzlich waren wir da auch mal einer Meinung, das es gut so ist wies läuft. Aber umso älter er wird, umso verständnisloser wird er, was das Thema, einschlafen, durchschlafen angeht... Er meint mit 18 Monaten hat er durchzuschlafen.

              • Nicht nur du ;-) :-D

                Durchschlafen ist eine hirnreifungssache, das kann kein Mensch irgendwie beeinflussen. Ist wissenschaftlich erwiesen. Zudem ist erwiesen, dass Kinder unter 2 Jahren dies selten können. Fakten lügen nicht.

                • Deine Fakten lassen sich trotzdem nicht verallgemeinern. Mein Kind schläft 14 Stunden nachts. Durch!!! Und das hat er schon weit unter einem Jahr gemacht. Mit 8 Wochen hat er schon 8 Stunden durchgeschlafen. Das hat sich von Monat zu Monat mehr gesteigert.
                  Bei 9 Monaten war ich schon bei 14 Stunden angekommen. Was auch heute noch so ist. ( mit 14 Monaten). Wenn er mal unruhig wird zwischendurch dann weil er seinen Nuckel dann vermisst.

                  Und nun?

                Wie gesagt, dann habe ich eben 2 Ausnahmefälle die nie einschlafbegleitung brauchten und mit unter einem jahr von 19 bis 7 durch geschlafen haben.

                Doch, das kann man sehr wohl beeinflussen.
                Haben fast alle Mütter in den 60er und 70er Jahren gemacht: Kind schreien lassen und nach kurzer Zeit schliefen sie durch. Hat meine Mutter mit all ihren Kindern gemacht und meine älteren Verwandten haben das auch gemacht. Ich habe selbst keinen mir erkennbaren Schaden davon getragen. Ich schlafe auch heute noch sehr gerne allein in einem Zimmer bei absoluter Dunkelheit und habe oder hatte auch nie irgendwelche Durchschlafprobleme. Und ein tolles Verhältnis zu meiner Mutter habe ich auch.
                Das soll nicht heißen, dass ich das gut finde oder ähnlich verfahren würde.
                Das soll lediglich heißen, dass man den Ein- und Durchschlafprozeß von Babys/Kindern sehr wohl beeinflussen kann.

            Ich auch. Meine drei haben ab etwa 10 Monaten nachts durchgeschlafen. Alleine in ihrer Wiege und dann später auch in ihrem Zimmer.

      (15) 16.04.17 - 14:26

      Das betrifft Erwachsene
      Leben/Schlaf/Wissen/Schlummerphasen-wie-Schlaf-fu-11350.html
      Rund 28-mal wacht der Schläfer nachts sogar auf - und vergisst es wieder, wenn die Wachphase kürzer als drei Minuten ist.

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