schwiegereltern

    • (1) 22.04.17 - 10:26

      Hallo ihr lieben

      Ich bin seid 8 Jahren mit meinem Mann zusammen davon fast 4 Jahre verheiratet und seid 4 Jahren 2 fache mama. Töchter sind 4 und 2.
      Meine Schwiegereltern haben unsere zwei Töchter als einzige enkelkinder (Schwager hat noch keine kinder) und geben mit den Kindern auch sehr gerne an und zeigen auch Fotos Rum auf der Arbeit.
      ABER ist es normal das wenn man Oma und Opa besucht das sie sich kaum um die Kinder kümmern wie spielen malen oder toben? Wir sehen uns wenn nur 1 mal die Woche da wir 40 Minuten Busfahrt auseinander wohnen. Die haben zwar ein Auto wir aber nicht.
      Jedenfall gab es da wieder so ein tollen vorfall. Wir waren bei den Schwiegereltern zu Besuch haben zusammen gefrühstückt und sind dann eine runde um den Block mit dem trettroller der grossen gefahren (Idee von Oma und opa) Tja was soll ich sagen. Beide sind spielsüchtig Ende vom lied.
      Wir waren im Kiosk was auf der selben Straße ist und die grosseltern am zocken vor den kindern. Muss nicht sein.!!

      Ich habe auch deswegen öfters mit meinem Mann Streit weil ich nicht einsehe seinen Eltern hinterher zurennen damit sie die Kinder sehen und sich nicht drümm kümmern und lieber zocken. Mein mann sagt gar nichts. Seine Eltern melden sich NIE von alleine wegen den Kindern.
      Seine Mutter ist auch so dreist und fragt uns nach Geld damit sie ihre spielschulden zahlen kann ich sage immer Nein und er ja klar kannst du haben. Ich weiss einfach nicht was ich noch machen soll. Er ist einfach so Mutter bezogen da habe ich echt das Gefühl das die Nabelschnur nicht durchtrennt ist bei den beiden.
      Ich mein Familien Zusammenhalt ist echt toll aber ich von meiner Seite habe es nie kennen gelernt und kenne so eine enge Bindung zu Mama und Papa nicht.

      Ich bin manchmal echt am zweifeln ob es Alles noch Sinn hat und bin auch am überlegen den grosseltern die kinder zu entziehen. Nur meine Angst ist das sie das Umgangsrecht einklagen.

      Hat jemand auch solche Erfahrungen und kann mir berichten wie es zuende ging wofür ihr euch entschieden habt.
      Oder jemand tippst was ich noch machen kann.

      Ps.: die grosseltern wissen das sie ein spielproblem haben aber wollen nichts ändern. Wie zb Therapie

      LG jayjay

      (4) 22.04.17 - 10:58

      Also erstmal ist es keine Pflicht der Großeltern mit ihren Enkeln zu spielen oder zu malen. Meine tun es liebend gerne, meine Schwiegereltern nicht. Hab noch nie gehört, dass das eine Großelternpflicht sein soll.

      Wegen einer 40-Minuten Busfahrt seht ihr euch einmal die Woche?! Wenn euch das so annervt, warum muss man sich denn wöchentlich treffen? Macht doch alle zwei Wochen.

      Sprech mit deinem Mann nochmal in Ruhe, dass er nicht verantwortlich ist für die Geldprobleme die aus Spielschulden entstehen seiner Eltern. Er ist seiner eigenen kleinen Familie gegenüber verantwortlich.

      Erfahrung bei sowas habe ich zum Glück nicht. Aber wenn du schon 8 Jahre mit deinem Mann zusammen bist, ist das ja nichts plötzliches was auf dich zukommt, das wird ja schon immer so gewesen sein. Das hätte ich von vornherein nicht akzeptiert.

      • Das mein schwiegerVater Spieler und Trinker War wusste ich von Anfang an. Er hat aber mit dem trinken von jetzt auf gleich durch Druck seiner Ehefrau aufgehört.
        Das meine Schwiegermutter Spieler wurde hat vor ca 5 Jahren angefangen.
        Ich habe öfters mit meinem Mann darüber geredet das wir nichts dafür können das seine Eltern Geld verzocken es sich leihen müssen um Schulden zu zahlen. Habe ihm öfters gesagt leiht er denen weiter Geld bin ich weg. Aber dann denke ich wieder an die kinder da ich selber weiss wie es ist ohne Papa aufzuwachsen.

        Wir sehen uns 1 mal wöchentlich da seine Eltern berufstätig sind. Schwiegerpapa bei der Müllabfuhr und abends putzen schwiegermama von morgens bis abends putzen. Mittwochs ist eigentlich wo man sich sehen könnte aber kommen nur ausreden so das wir von uns mal am Wochenende runterfahren.

    Zwecks vom Umgang mit den Enkeln, würde ich auch kein großes Fass aufmachen...es gibt mehrere Großeltern, die keinen kindergerechten Umgang beherrschen und mit ihnen nicht viel anfangen können.

    Wie oben schon erwähnt, würde ich auch auf zweiwöchigen Besuch reduzieren oder sich mit deinen Mann abwechseln, wenn er seine Eltern öfters sehen möchte , dann gehst du selbst nur noch alle zwei Wo. mit. Wie oft siehst du denn deine Eltern und geht das jedesmal dein Mann mit?

    Was mich stören würde, das dein Mann die Spielsucht der Großeltern mit euren Geld finanziert.....hätten sie evtl. zu geringe Rente und kämen kaum über den Monat, dann wäre das was anderes.

    • Ich selber habe kaum Kontakt zu meiner Mutter und zu meinem vater.
      Mit meiner Mutter hatte ist seid dem 14 Lebensjahr nur Streit und probleme. Wir sehen uns wenn nur 1 mal im Monat schreiben ca 2 mal die Woche oder telefonieren sonst ist kontakt stille.
      Mit meinem Papa habe ich seid 2009 erst Kontakt aber auch sehr gering da er in Hessen wohnt .

      • Hallo!

        Das nennst du kaum Kontakt? Ich finde das recht viel, wenn man zwei mal die Woche schreibt oder telefoniert. Ich würde mit Kindern auch nicht wöchentlich 40 min hin- und hereiern und es sogar komplett einstellen, wenn die Spielsucht nicht mal für 2 stunden unterbunden werden kann.

        Würde mein Mann unser Geld für die Spielsucht ausgeben, würde es ebenfalls mächtig Stress geben. Das würde eingestellt oder er wäre eine Ehefrau ärmer. Was anderes wäre es, wenn er seine Eltern finanziell unterstützt, weil sie sonst nichts mehr zu essen kaufen könnten ohne ihr eigenes Geld für sowas wie Spielsucht vorher verschwendet zu haben...

        Ich persönlich würde da eine ganz klare Ansage machen...

        Alles Gute

        Ninly mit 3 Kindern an der Hand und wirklich kaum Kontakt zur Mutter (aller paar Monate mal eine Mail)

        • Ja für mich ist es kaum da es auch zwischenzeitlich nach lässt.
          Ich habe meinem Mann öfters schon gesagt mach weiter so ich bin weg. Ich will mit sowas nichts Zutun haben mit der Spielerei und gerade vor den kindern ist es eine scheisse was die machen das gehört sich nicht .
          Ich werde mir jetzt Gedanken machen und meinen Entschluss daraus ziehen.
          Meinen man werde ich sagen das seine Eltern die kinder erst mal nicht sehen werden mal schauen wie es weiter geht

          • "Ich habe meinem Mann öfters schon gesagt mach weiter so ich bin weg."

            Und das ist das Problem: du sagst es zwar, bist aber nicht konsequent. Im Gegenteil, du fährst mit den Kindern auch noch hin. Warum also sollte man dein Reden ernst nehmen?

      Mein Motto ist immer: Das Leben besteht aus Rechte und Pflichten , sowie Geben und Nehmen .
      Wenn dir die regelmäßigen , wöchentliche Besuche widerfallen, dann lass dich nicht zu arg gegen deinen inneren Willen verbiegen. Deshalb würde ich es auf zweiwöchige Besuche reduzieren und wenn sie ihre Enkel öfters sehen möchten, können sie ja auch mal gerne von selbst vorbeikommen, wenn sie auch im Gegensatz zu dir ein Auto haben oder eben dein Mann fährt mit den Kindern zwischendurch mal allein hin.
      Denn gleich ein Kinderentzug, wäre nicht fair deinen Mann und Kindern gegenüber.

also ich sehe da verschiedene Punkte, die ich erst mal einzeln / differenziert betrachten würde

1. sie freuen sich über ihre Enkelkinder beschäftigen sich aber nicht aktiv mit ihnen.

nun ja, sie sehen die Kinder und gut. Vielleicht können sie mit der Altersgruppe nicht viel anfangen. Es gibt Spiele meines Kindes, die spiele ich nicht mit. Die Menge der Beschäftigung variiert auch. Sind wir wo zu Besuch ist es unterschiedlich. Manche Menschen spielen sehr viel mit meinem Kind, andere gar nicht. Egal ob Großeltern, Bekannte usw. Manche fanden die Kleinkindphase toll, andere können jetzt mit zunehmenden Alter mehr anfangen usw.

Malen mache ich bis heute nicht mit meinem Kind. Habe ich als Kind nicht gemocht (egal ob Erwachsene mit mir malen wollten oder ich es alleine sollte. Keine Chance!). Wenn mein Kind malen möchte, gerne. Nur ohne mich.
Meine Oma hätte mit mir gemalt (wollte ich nicht), toben konnte sie auf Grund ihres Alters und Vorerkrankungen nicht, war auch ok. Sie hat viel mit mir gespielt, weil wir gemeinsame Interessen hatten.

2. einmal die Woche sehen. Für manche ist das sehr viel, zu viel, für andere zu wenig.

Zu meinem Verwandten fahre ich einige Stunden. Entsprechend so alle 1-2 Jahre.

Manche freuen sich riesig und spielen viel mit Kind. Andere freuen sich riesig, wissen nur nicht viel mit Kind anzufangen.

Ich fahre wenn freiwillig. Wenn ich nicht fahren will, fahre ich nicht.

"Ich habe auch deswegen öfters mit meinem Mann Streit weil ich nicht einsehe seinen Eltern hinterher zurennen damit sie die Kinder sehen und sich nicht drümm kümmern und lieber zocken. "

hinterherrennen ist eh der ungeschickteste Weg. Entweder sie wollen oder sie wollen nicht. Wenn sie wollen, könnt ihr Wege finden. Wenn sie nicht wollen, aber ihr hinterher rennt, bringt es eh nichts. Ist auch nicht schön für die Kinder. Dann könntet ihr euch die Fahrtzeit sparen und andere Ausflüge machen.

Wenn sie euch jedes Mal einladen, euch sehen wollen (auch wenn ihr kein Geld mitbringt), könnt ihr überlegen, ob ihr wirklich JEDE Woche hinfahrt oder eben einmal im Monat oder so.

3. Spielsucht und Kinder aufpassen

also die Idee mit Tretroller zu fahren "entschärft" Punkt 1 ja schon etwas. Immerhin eine kindgerechte Idee.

Was aber die Aufsicht angeht: in dem Alter der Kinder + Spielsucht würde diese dann einfach nicht mit den Großeltern alleine lassen. Wegen der Aufsichtssituation.

Spielsucht ist zwar durchaus ernst zu nehmen, würde ich aber von den einzelnen Arten abhängig machen.

NO GO wären: Kneipen ab 18 Jahren, Casinos usw.

Lotto oder mal am Automaten sehe ich jetzt keine große Gefahr. So lange die Kinder nicht als Glücksbringer herhalten sollen, Alkohol angeboten bekommen oder selbst ans Glücksspiel herangeführt werden. So lange sie die Kinder nicht anpumpen.

4. die Spielsucht in Bezug auf eure finanzielle Situation / Ehe sehe ich allerdings durchaus als ein größeres Problem an!

Da solltet ihr euch als erwachsenes Paar einig sein.
Gebt ihr ihnen was.
wenn ja, wie viel?
mit Budget oder ohne (immer dann, wenn sie fragen)

5. die Kinder entziehen würde ich nicht. Nicht deswegen.

Allerdings ohne Aufsicht alleine dort lassen würde ich auch nicht. Eher dabei sein, gelegentliche!!! Treffen. Geburtstage, einmal im Monat, alle zwei bis drei Monate. Was für euch halt ein guter Rhythmus ist.

Den Kontakt ganz abbrechen würde ich bei:

- euch nicht in Ruhe lassen, wenn ihr mal kein Geld mehr gebt (beschimpfen etc.)
- aktiv die Kinder gefährden (zum Zocken anstiften, Alkohol anbieten, in Kneipen ab 18 mit nehmen, ins Casino mitnehmen)

6. würden sie das Umgangsrecht denn einklagen wollen?
Kostet Geld, Kraft, Nerven
haben sie SO viel Interesse, dass es ihnen das wert ist? oder würden sie es im Sande verlaufen lassen?

ach so, mal aus umgekehrter Sicht:

für Besuch unterbreche ich meine Gewohnheiten sehr gerne und beschäftige mich gerne mit meinem Besuch. Einfach weil ich mich freue, dass dieser Besuch da ist.

Finden diese Besuche aber regelmäßig in kurzen Abständen statt, z.B. JEDES Wochenende, dann würde ich irgendwann wieder zu meinen Gewohnheiten übergehen. nicht vollständig, ist ja Besuch da, aber irgendwann würde ich mich halt auch zurück ziehen oder meine Ruhe haben wollen. Unter der Woche arbeite ich und am Wochenende brauche ich Zeit für mich bzw. mich und mein Kind ohne andere. Nicht die ganze Zeit, aber immer mal wieder ein Wochenende.

Kommt Besuch für längere Zeit am Stück, stelle ich ebenfalls meine Gewohnheiten zurück. Gönne mir aber auch da Zeiten, wo ich nicht voll für den Besuch da bin. Eher Stand by.

Sucht ist noch mal Intensiver als nur Gewohnheiten. Aber du siehst, auch Gewohnheiten würde ich nicht einfach abstellen.

Also: bei Besuchen im "einmal im Monat", "einmal im Jahr" Takt etc. würde ich durchaus erhoffen (nicht erwarten), dass sich Gastgeber auch etwas Zeit nehmen.

Bei wöchentlichen Besuchen und Gastgeber arbeiten unter der Woche, würde ich absprechen, ob ich überhaupt so oft erwünscht wäre.

Egal ob Gewohnheiten oder Sucht, Zeit für sich selbst brauchen die meisten mal.

Oder bestehen sie drauf, dass ihr so oft kommt? dann würde ebenfalls mit ihnen reden! Warum, wie sie sich den Kontakt vorstellen usw.

oder nehmen sie es so hin, dass ihr kommt? oder trauen sich nichts zu sagen, weil sie Angst haben ihre Enkel nicht mehr sehen zu dürfen, wenn sie euch bitten, "nur" noch alle zwei Wochen zu kommen?

Redet, wie ihr euch / sie sich den Kontakt vorstellen!
vielleicht findet sich ja eine Lösung.

Achso, Besucher und Sucht: wer rauchen will, darf rauchen. DRAUßen!

ich bin knallhart mit: in der Wohnung wird nicht geraucht.
Allerdings wenn Besucher es ohne ihre Sucht nicht aushalten und mal für einige Zeit nach draußen verschwinden, ist das in Ordnung.

Du brauchst ihnen die Kinder doch nicht zu "entziehen". Wenn Oma und Opa so wenig Interesse an den wöchentlichen Besuchen haben, würde ich sie halt nicht so oft besuchen. Vielleicht ist es ihnen auch zu viel. Du kannst ja sagen, dass dir das zu anstrengend ist, aber dass sie gern zu euch kommen können, wenn sie wollen.

Wenn ihr so viel Geld habt, dass ihr großzügig davon verschenken könnt, dann könnt ihr ja auch den Schwiegereltern was geben. Da das aber nur bei wenigen Leuten, und bei euch wahrscheinlich auch nicht, der Fall ist, müsste dein Mann eigentlich einsehen, dass ihr euer Geld selbst braucht und vor allem euren Kindern verpflichtet seid.

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