Geschwister oder Einzelkind?

    • (1) 25.04.17 - 13:30

      Hallo zusammen.
      Wir am überlegen, ob es vielleicht nicht schöner für unsere Maus (1) wäre, wenn sie ein geschwisterchen bekäme.
      Anfangs dachten wir es sei viellecht besser ihr die ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Oder ist man vielleicht als Einzelkind manchmal einsam?

      Mein Mann ist Einzelkind, ich habe 2 Geschwister. Ich persönlich fand es eigentlich immer schön, jemanden zum Spielen und später zum quatschen zu haben. Leider ist aber meine Mutter verstorben und ich kann Sie nicht mehr ausfragen, wie sie den Zeitabstand empfunden hat. Bei uns waren es einmal 2 und einmal 5 Jahre.

      Wir sind also am hin und her überlegen. Kurzer Abstand? Langer Abstand?
      Ich habe teilweise echt Ängste das meine kleine beim kurzen Abstand zu kurz käme, Sie war unser erstes sehr lang ersehntes Wunschkind. Für sie haben wir 3 Jahre gebraucht.. Aber ein kurzeer Abstand ist wahrscheinlich zum vorteil, was die Interessen der Kinder betrifft.
      Man kann wohl viel mehr mit einander anfangen, als wenn z.B 7 Jahren dazwischen liegen. Zu zweit ist man vielleicht m,anschmal weniger allein :-) Jetzt zu den Fragen an die Mehrfachmamis.
      Ist der Alltag sehr viel anstrengender mit 2 kleinen Kindern?
      Bekommt man es alleine gut geregelt, den Kindern gerecht zu werden? (Werde hauptsächlich alleine sein)
      War euer erstes eifersüchtig? Welchen Abstand empfandet ihr als schön für die Kleinen?
      Kann man nochmal genau so lieben wie beim ersten?#klatsch

      Ich denke oft macht man sich vielleicht einfach zu viele Gedanken...
      Austausch erwünscht. :-)
      Ich danke euch. #herzlich

      • Ich frage mich ja immer, bei diesen Fragen zu Einzelkind ja/nein ob man denn dabei auch bedenkt, dass man IMMER Einzelkind ist. Nicht nur als Kind. Man hat auch als Erwachsener keine Gescwister, kann nicht Tante/Onkel werden, hat im Alter später niemanden, und hat auch die evtl. Pflege der Eltern allein an der Backe. Mir tut jeder Mensch leid, welcher ohne Geschwister (ob gewollt oder ungewollt) aufwachsen muß.

        Hilft der wahrscheinlich jetzt nicht weiter, aber irgendwie mußte das mal raus ;-)

        • Selten so ein unüberlegten Beitrag gelesen #sorry

          Hast du eine Garantie dafür, dass sich Geschwister als Kinder oder auch als erwachsene verstehen?? Vielleicht verschlägt es jemanden beruflich usw ins Ausland

          Vielleicht versteht man sich einfach nicht ...

          Ich weiß von vielen, wo es unter Geschwistern sehr gut läuft aber auch, wo gar kein Kontakt besteht.

          Oftmals sind gute Freunde verlässlicher als Geschwister.....die kann man sich ja selber aussuchen ;-)
          Geschweige ist man als Einzelkind alleine.... man hat ja dann seine eigene Familie

          Ein Kind zu bekommen, ist ein Herzenswunsch der Eltern. Kein Spielzeug für das Erstgeborene, oder "Pflegekraft" für einen selbst im Alter.

          Diese mamutaufgabe, dass mein Kind über ärztliche Entscheidungen im Alter für mich treffen muss, Regel ich zu Lebzeiten durch eine Patientenverfügung für mich selber.

          Auch gibt es heutzutage Versicherungen, in die man monatlich einzahlt die einem später bei der Pflege /Pflegeheim die Kosten helfen abzuzahlen bzw. ganz übernehmen, sollte es nicht gebraucht werden bekommt das Kind es ausgezahlt.

          • So ganz unüberlegt ist ihr Beitrag nicht. :) Ich bekomme das tagtäglich im Beruf mit. Patientenverfügung kannst du gerne haben, interessiert aber leider nicht immer, wenn es darauf ankommt. Oft müssen deine Rechte die Angehörigen durchsetzen. Auch bist du ohne deine Angehörigen, vorallem wenn du im Alter nicht mehr klar entscheiden kannst, oftmals ziehmlich aufgeschmissen. Da lassen einen die Behörden arg im Regen stehen. Und das nächste ist, erlebe ich ebenso oft. Selbst wenn einige keinen Kontakt zu Bruder oder Schwester etc. mehr haben. Die Neffen und Nichten kümmern sich um Tante oder Onkel. Und die hätte man ohne Geschwister ebenso nicht. Wie gesagt ich denke die Familie erweitert sich schon um einige mehr, wenn man wenigstens ein Geschwisterteil hat. Aber das ist kein Muss und sollte grundsätzlich von den Eltern der Wunsch sein. Und nicht entschieden werden, nur damit Kind 1 einen Spielfreund hat.

        Hi du!

        Also ich bin EInzelkind und zugegeben in Sachen Geschwister hätte es bei uns möglicherweise Vorteile gehabt wenn hier noch jemand da gewesen wäre.

        Doch ich denke das kann man nicht verallgemeinern und trifft eben auch nicht bei jedem zu!

        Vor allem müsste man hier auch jeweils die Gründe wissen wieso jemand kein weiteres Kind hat. Es gibt viele Möglichkeiten wie ich finde die durchaus nicht grundlos sind.

        Ich hab auch nur ein Kind das aber hat Gründe die in der Behinderung meines Sohnes liegen.

        Von daher finde ich auch nicht das einem gleich Kinder leid tun müssen die keine Geschwister haben.

        Ela

        (6) 25.04.17 - 15:52

        Lachhaft!
        Ich bin Einzelkind, mein Mann hat drei Geschwister. Wir haben nur noch mit einer Schwester ab und an Kontakt, mit der anderen Schwester und dem Bruder gibt es nur Streit. Es ist uns jetzt schon ein Graus daran zu denken wie es mal läuft wenn die Eltern Pflege brauchen oder sterben (hinsichtlich Erbe).

        Deine Einstellung ist merkwürdig. Das wäre als wenn ich sage, dass jeder Einzelkind sein sollte, weil dann alles an Geld später einem allein zufällt.

        • (7) 25.04.17 - 15:54

          P.S.: Selbstverständlich sollte man vor allem als Elternteil vorsorgen! Es gibt viele Dinge die man tun kann, damit das Kind / die Kinder später nicht auf hohen Kosten sitzen bleiben. Aber die einfachste Lösung scheint für viele zu sein, viele Kinder zu bekommen. Die können ja dann zusammen blechen...

      (8) 25.04.17 - 16:40

      Das kann man so oder so sehen.

      Punkt 1:
      Ich bin Einzelkind und und an mir bleibt irgendwann die Pflege meiner Mutter hängen. Aber: Ich muss mich dann auch nicht über Geschwister ärgern, die keinen Finger krumm machen. Das erlebe ich nämlich immer wieder bei Bekannten, die ein oder mehrere Geschwister haben. Meist steht doch einer alleine da und kümmert sich um die Eltern, die Hilfe benötigen. Danke, dann bin ich lieber Einzelkind.

      Punkt 2:
      Mein Mann hat eine Schwester und diese hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder. Aber wir haben weder zu der Schwester noch zu Nichte/Neffe engeren Kontakt. Wenn man sich sieht, ist es gut. Wenn nicht, auch gut. Was mich nur ärgert, ist die Tatsache, dass meine Schwägerin keine zwei Autominuten von ihren Eltern entfernt wohnt, die Kinder aus dem Haus hat und eine Wochenend-Ehe führt, aber wenn Hilfe benötigt wird, ist sie grundsätzlich nicht greifbar. Also bleibt das Ganze auch wieder an uns hängen. Von daher wieder siehe Punkt 1 ....

      Und ob es so erstrebenswert ist, Onkel und Tante zu werden, ich weiß nicht. Und unsere Söhne haben mehr Kontakt zu unseren Freunden als zu ihrer Tante und ihrem Onkel und würden bei Schwierigkeiten wohl eher mit unseren Freunden sprechen.

      LG
      Martina75

      Hallo
      Ich denke mir immer wenn ich sowas lese, sehr romatische Vorstellung. Im Idealfall ist das natürlich so aber wenn nicht...
      Bei einer Freundin sehe ich gerade aber wie es läuft wenn die Eltern erst gepflegt werden müssen und dann sterben. Als Kinder haben sie sich gehasst wie die Pest, die Eltern haben es mit dem Geschwister Getue noch schlimmer gemacht. Als Erwachsene nur gezwungen Kontakt, dann als die Eltern krank wurden und schließlich starben eine laaaange Schlammschlacht, Streit um Haus & Habseligkeiten der Eltern,...
      Die wichtigen Menschen waren in dieser Zeit wir Freunde. Ohne Bruder hätte sie diese Zeit um einiges leichter durchstanden und auch den Eltern als sie nocht lebten einigen Stress erspart. Das ganze ist nämlich auch an ihnen leider nicht völlig vorbei gegangen.

      Und ja, ich habe Geschwister. Meine Eltern haben aber nicht mehr als 1 Kind bekommen um kein Einzelkind zu haben sondern weil sie es wollten.

      LG

      (10) 25.04.17 - 21:13

      Hallo,

      Ich bezeifel ernsthaft, das mich mein Zwilling je zur Tante macht.

      Ob man Onkel oder Tante wird kann man nicht an der Zahl Geschwister festmachen.

      Man kann auch noch Patentante werden.

      Und fürs Alter sucht man sich Freunde.

      Gruß Sol

      • (11) 26.04.17 - 12:52

        Dazu

        "Und fürs Alter sucht man sich Freunde."

        finde ich auch, allerdings sehe ich in meinem Umfeld sehr viele ältere Menschen, denen nach und nach alle Freunde "weggestorben" sind... ist dann eben auch schwierig. Und wenn man dann in höherem Alter immer weniger mobil ist ebenso.

    (13) 26.04.17 - 06:10

    So ein schwachfug.

    Geschwister zu haben bedeutet nicht, alles Friede Freude Eierkuchen und man ist weniger alleine. Es gibt wahnsinnig viele Geschwister die sich im Erwachsenen Alter NICHTS mehr zu sagen haben (unabhängig welcher altersabstand) und auch die Pflege der Eltern. Das sich die Geschwister da später zusammen darum kümmern hat doch in den meisten Fällen etwas vom Märchenbuch!

    Ein weiteres Kind sollte man bekommen weil man es sich vom herzen wünscht, weil man die finanziellen Mittel hat, ausreichend Wohnraum usw. Und NICHT weil ein Einzelkind ja sooo schrecklich wäre und es unbedingt Geschwister bedarf um glücklich zu sein.

    Über den tellerrand zu schauen würde dir nicht schaden.

    (14) 26.04.17 - 08:56

    Wow... bin schier beeindruckt, in welches Wespennest ich mit meinem Beitrag gestochen habe #schwitz

    Und es erstaunt mich immer wieder, wie verkracht doch die ganzen Menschen in Deutschland mit ihrer Familie sind. Und wie schlimm es viele Menschen empfinden, wie schwierig die geschwisterlichen Kontakte von Bekannten sind.

    Wir sind eine Familie aus vielen Einzelkindern und ich sehe hier, wie traurig und leer es einfach ist, weil es keine Tanten/Onkel/Neffen/Nichten gibt.... und das ist für mich der springende Punkt. Es ist einfach niemand da. WENN jemand da ist kann man immer hin selbst entscheiden, ob man gerne miteinander zu tun hat oder ob man sich lieber die Pest an den Hals wünscht. Das kann man romantisch finden, ich sehe es eher realistisch.

    Und krass, wie man hier angegiftet wird, wenn man einfach nur seine Meinung sagt.... #kratz
    bzw. mal einen anderen Punkt ins ewig gleiche Urbia-Denkarium gibt.

    • (15) 26.04.17 - 09:27

      Das kann man nicht immer selbst entscheiden, ob man was miteinander zu tun haben möchte, das entscheidet manchmal auch einer ganz allein.Ich hätte durchaus gern Kontakt zu meiner Schwester und meinen Neffen, aber meine Schwester hat daran kein Interesse.

      Und was das Angiften betrifft, halte ich es für einen großen Unterschied, ob man nur seine Meinung sagt, oder postuliert, die eigene Meinung müsste für alle gelten.

      • (16) 26.04.17 - 12:49

        Stimmt!

        ich bezog mich nur auf diese Aussagen:

        "Über den tellerrand zu schauen würde dir nicht schaden. "
        "So ein schwachfug"
        "Deine Einstellung ist merkwürdig."
        "Lachhaft!"
        "Selten so ein unüberlegten Beitrag gelesen"

        Die meisten sind doch neutral geblieben und haben ihre Meinung lediglich kund getan.

        zu dir :
        Das ist natürlich auch schade, wenn es so einseitig läuft... würdest du dich deswegen glücklicher schätzen, wenn du keine Schwester und keine Neffen hättest? Kümmert sich deine Schwester auch nicht um eure Eltern/Großeltern?

        • (17) 26.04.17 - 14:21

          Du schriebst, dir tut jeder leid, der keine Geschwister hat. Und das finde ich halt schon ein bisschen auf den eigenen Tellerrand beschränkt.
          Ich wäre sicher nicht glücklicher, wenn ich keine Schwester hätte, aber auch nicht unglücklicher. (Sie wohnt bei meinen Eltern im Haus und meine Kinder spielen mit ihren, wenn sie bei den Großeltern sind. Wir grüßen uns immerhin und gelegentlich gibt es auch ein wenig Smalltalk.)

          Zum Glück haben meine Eltern sie bekommen, weil sie noch ein Kind wollten, und nicht weil sie dachten, mir täte ein Geschwisterchen gut, das wäre nämlich damit schiefgegangen;-).

          • (18) 26.04.17 - 15:24

            Stimmt, im Grunde tue ich mir selbst am meißten leid, keine Geschwister zu haben. #schmoll

            • (19) 26.04.17 - 21:12

              Dann tust du dir leid, keine gute Geschwisterbeziehung zu haben. Ich mir manchmal irgendwie auch ein bisschen, wenn ich andere so sehe.
              Nur Geschwister, die so gar nicht mit dir können, helfen dir ja auch kaum weiter.

    (20) 26.04.17 - 09:58

    Danke, genau das ist auch mein Gedanke!
    Vor allem das:
    "WENN jemand da ist kann man immer hin selbst entscheiden, ob man gerne miteinander zu tun hat oder ob man sich lieber die Pest an den Hals wünscht. Das kann man romantisch finden, ich sehe es eher realistisch."

    Es ist doch eher gut, wenn man viele Menschen zur "Auswahl" hat, auch wenn man sich eventuell mit dem einen oder anderen nicht versteht.
    Es heißt ja auch nicht, dass der Bruder oder die Schwester beste Freude werden (wie bei meiner Schwester und mir #verliebt).

    Besser für das spätere Leben ist es definitv, wenn man mit Geschwistern aufwächst, schon allein dadurch dass man lernt zu teilen und sich Konflikten zu stellen.

    Mein Ex ist übrigens ein Einzelkind und ich habe selten einen so egoistischen und konfliktscheuen Menschen kennengelernt.

    LG
    t.

    Hallo
    Naja, Freunde kann man sich aussuchen, Verwandtschaft aber nicht.
    Ich stelle es mir ziemlich schwer vor nahen (einzelnen) Verwandten ab dem Erwachsenenalter komplett aus dem Weg zu gehen. Mit diesen wird man früher oder später immer wieder irgendwie konfrontiert werden, während man wenn man eine Freundschaft beendet tatsächlich einen klaren Schnitt machen kann.
    Realistisch finde ich das was du schreibst in der Umsetzung auch nicht, einfach gesagt stimmt es sicherlich aber wie gesagt, in der Umsetzung eher schwer.

    Liebe Grüße #blume

(22) 30.04.17 - 18:12

Das angiften finde ich grundsätzlich auch nicht toll, aber das liegt wahrscheinlich vor allem an deiner Wortwahl. Denn dieser Satz das dir jeder Mensch leid tut der ohne Geschwister aufwachsen muss, grenzt schon an Unverschämtheit.

Denn nur weil du als Einzelkind schlechte Erfahrungen gemacht hast oder diesen Umstand jetzt traurig findest, heißt es nicht das es anderen auch so gehen muss.

Ich bin ein Einzelkind und war (Bzw bin) sehr glücklich. #huepf

  • (23) 02.05.17 - 09:20

    Ist doch allein meine Entscheidung, was mir leid tut. Das muß man ja nicht persönlich auf sich beziehen. ;-)

    @blushpeng
    Sind deine Eltern auch Einzelkinder? Hast du also keine Tanten/Onkel/Cousin/nen?

    Meiner Meinung nach verändert sich eine Gesellschaft, wenn sie zu großen Teilen aus Einzelkindern besteht. Im Extremfall sieht man das ja auch in China, kann man sicherlich nicht vergleichen, da dort noch andere Dinge dazukommen.

Hey!
Ich denke, ihr müsst gucken, was für euch als Eltern am besten ist. Sowohl Zeitpunkt (sofern planbar) und auch Anzahl der Kinder.
Wir haben aufgehört zu verhüten,als wir das Gefühl hatten, dass wir es kräftemäßig schaffen können, wieder ein Säugling zu versorgen. Dazu kam, dass mein Mann noch im Studium und damit viel zu Hause war. Das ergab dann einen Abstand von 25 Monaten. Der Abstand hat es bis heute (sie sind jetzt 2,5 und 4,5 Jahre alt) in sich. Da wir das aber a) vorher nicht wissen konnten und b) mein Mann dadurch ein halbes Jahr mit zu Hause sein konnte, war es für uns gut so. Aber das haben wir eben für uns als Eltern entschieden und nicht für die Kinder (wenn du verstehst, was ich meine).
Was Einzelkind/ Geschwister betrifft, bin ich auch der Meinung, dass ihr das für euch und nicht für das Kind entscheiden müsst. Eine Bekannte von mir jammert schon mit einem Kind ständig darüber,wie anstrengend alles ist und bekommt jetzt für ihre Tochter ein zweites Kind.#zitter Das arme Mädchen! Ich selbst bin Einzelkind und wenn meine Eltern noch ein Kind bekommen hätten, wäre das schrecklich geworden. Für meine Mutter war ich im Grunde schon zu viel. Natürlich fänd ich es schön jetzt "im Alter" Geschwister zu haben, aber auch nur welche, mit denen ich mich verstehe. Das ist ja auch nicht selbstverständlich. Ich habe eine tolle Familie und wenn meine Eltern jetzt sterben würden, wäre ich mit Geschwistern genauso traurig darüber. Aber ich bin nicht einsamer, weil ich eben eine eigene tolle Familie und Schwiegerfamilie habe (und Freunde).
Guckt doch einfach, was sich richtig für EUCH anfühlt.
#winke
Pommel

Hallo!

Wir haben drei Töchter. Unsere erste ist leider verstorben. Wir wussten von Anfang an nie ein Einzelkind. Ich finde auch es ist einfach schön eine größere Familie zu haben. Im Urlaub fallen mir immer wieder die Einzelkinder auf. Die Eltern liegen am Strand oder am Pool und dem Kind ist stinklangweilig. Unsere zwei stecken immer zusammen. Klar nerven sie sich auch ab und zu aber das Positive überwiegt.

Wir haben einen Abstand von 27 Monaten. Ich habe Bekannte die wollten extra einen großen Abstand. Daraus sind 8 Jahre geworden und sie meint heute noch viele Male beide sind wie Einzelkinder groß geworden und die Bindung zwischen den Mädchen sei heute nicht besonders groß. Aber ich denke da kannst du jetzt 1000 Antworten bekommen. Es gibt immer ein dafür und dagegen. Für uns war einfach klar, dieses Wunder möchten wir nicht nur einmal erleben.

Alles Gute

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