Unterhalt der Kindesmutter

    • (1) 23.05.17 - 22:11

      Hallo
      Eigentlich will ich nur mal was loswerden, bzw. ein paar Meinungen hören, vlt gibt es den einen oder anderen dem es auch so geht.

      Mein Mann und ich streiten sehr oft, aber immer nur ums selbe Thema.
      Seine Ex.
      Sie haben einen Sohn. Er ist sieben. Er lebt bei uns. Wir selbst haben 2 Kinder zusammen und ich bin in der 20. Wochen schwanger.
      Seit unserer Hochzeit letztes Jahr bekommen wir keinen Unterhaltsvorschuss mehr. Da ich ja nun für ihn sorgen muss. Wobei ich mich frage was das eine mitdenken anderen zu tun hat. Es kann doch nicht sein das nur durch die Heirat die Ex von ihren Pflichten entbunden wird.
      Sie zahlt keinen Cent, kauft nichts für ihren Sohn und lässt sich Ihren Sohn von meinem Mann bringen und wieder abholen, aber auch nur dann wenn mal kein Konzert oder Festival ansteht. Also mal nach 14 Tagen, mal nach vier Wochen.
      Mich kotzt das so an (entschuldigt). Wir können nichts planen. Freitag mittag kommt immer der Anruf ob der Sohn dieses Wochenende "gewünscht" ist oder nicht.
      Wenn Sie ein Auto braucht um auf ihre Festivals zu kommen leiht mein Mann unser Auto aus. Wenn Sie Geld braucht bekommt sie welches. Nun hat sie vom Hort einen Bescheid bekommen das Sie 30€ zahlen muss im Monat. Da ruft sie gleich meinen Mann an und er sagt natürlich das wir das übernehmen. Sie geht arbeiten aber begründet alles damit das Sie nicht genug bekommt. Geht aber fast jedes Wochenende irgendwohin etc.

      Mein Mann sagt das er Angst hat das Sie uns den Sohn wegnimmt wenn wir uns quer stellen. Ich finde das Blödsinn. Sie ging damals und ließ den Sohn zurück. Er wohnt quasi schon immer bei meinem Mann.

      Ich hab so die Nase voll.

      • Ist bei euch irgend etwas amtlich geregelt? Unterhalt? Besuche? Und wenn ja, warum hält man sich nicht daran und alles läuft so unplanbar?

        Der Sohn wird ja amtlicherseits bei euch sein - dann kann man ihn kaum so einfach wieder "wegnehmen", das ist doch kein Möbelstück.
        Der Sohn ist bei euch und welcher Hort muss da bezahlt werden? Hat sie noch andere Kinder? Begreif ich gerade alles nicht so richtig.
        LG Moni

        • Der Schulhort. Wir sind momentan Geringverdiener. Da musste seine ex Ihre Lohnscheine beim Hort vorlegen und die haben einen Bescheid berechnet den sie monatlich zahlen soll. Es ist nichts über das Jugendamt geregelt. Sie ist damals gegangen und der Sohn ist bei meinem Mann geblieben.
          Und er hat eben Angst (weil sie die Mutter ist) das Sie das Recht hat den Sohn zu holen wann sie will. Und sie nutzt das total aus. Ihr geht es nicht im geringsten um den sohn

          • Ich muss das nicht verstehen oder? Ihr lebt in einem Schwebezustand, wo jeder macht, was er will und die Mutter allen voran?
            Die allerdringlichste Sache ist, das Ganze nun endlich amtlich zu machen, mit Hilfe vom Jugendamt. Alles andere ist Wischiwaschi. Ich gehe davon aus, dass Dein Mann unter diesen Voraussetzungen, wie die Mutter das Kind "abgegeben" hat, überhaupt keine Probleme mit dem Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wird. Notfalls nimmt man einen Anwalt dazu. ERST DANN wird einigermaßen Ruhe einkehren. Für mich wäre das kein Zustand.
            Gerade im Interesse Deiner Familie/Kinder würde ich auf einer ordentlichen Regelung bestehen- alles andere ist ja nicht tragbar.

            LG Moni

            • So sehe ich das auch. Er möchte eben keinen "krieg" auch aus Angst das es nicht gut für den Sohn ist wenn er es mitbekommt.

              Aber es muss geregelt werden. Sie hat den Sohn damals nicht mitgenommen weil sie ihre Freiheit wollte und nun muss sie auch dazu stehen mit allen Konsequenzen.

              • Der Sohn bekommt diese unterschwelligen Spannungen doch sowieso mit. Kinder sind nicht dumm. Ich weiß, wovon ich rede. Mein Sohn war bei meiner Scheidung und deren Folgen 5 -8 Jahre alt - und der weiß heute noch einiges davon.
                Das Kind profitiert doch viel mehr von einem entspannten und geregelten Familienverhältnis.
                Setz Dich durch.
                LG Moni

      Hallo.

      >>> Es kann doch nicht sein das nur durch die Heirat die Ex von ihren Pflichten entbunden wird. <<<

      Nicht die Ex wird von ihren Pflichten entbunden, sondern der Staat, der der Meinung ist, dass Eheleute für einander einstehen und für einander sorgen und dass das auch die Kinder miteinschließt.

      Es steht Euch frei, die Unterhaltsfähigkeit der Mutter überprüfen und den Unterhalt titulieren zu lassen (wenn nicht schon geschehen) und dann gegebenenfalls den Unterhalt massiv einzutreiben, z. B. durch Pfändungen. Ein weiteres massives Mittel ist eine Anzeige wegen Verletzung der Unterhaltspflicht.

      Da muss aber Dein Mann mitspielen und sich klar sein, dass sein Kind ein Anrecht auf den Unterhalt hat. Das Kind kann sie Euch ganz sicher nicht wegnehmen, nur weil ihr die Rechte des Kindes durchsetzt ... im Gegenteil ... sich den Unterhaltszahlungen komplett zu verweigern, spricht nicht gerade für Zuverlässigkeit und ein Handeln im Sinne des Kindeswohles.

      LG

      • Aber bevor wir geheiratet haben lebten wir auch alle zusammen. HaHa, wo ist der Unterschied???nur durch das heiraten haben wir dich nicht plötzlich mehr Geld um das auszugleichen. Das ist Betrug des Staates . Ganz einfach

        • >>>Das ist Betrug des Staates .<<<

          Ist es nicht. Die einzige, die hier "betrügt", ist die Kindsmutter.
          Dein Mann kümmert sich um nichts, solange "der Staat" gezahlt hat, war alles ok und jetzt ist diese Quelle versiegt und du regst dich auf?
          Du solltest dein schlichtes Denken aufgeben.

          Ich verstehe auch nicht, warum man als Geringverdiener ein Kind nach dem anderen in die Welt setzt.

          Hallo

          Nein, das ist nicht Betrug des Staates.

          Warum soll der Steuerzahler für den Sohn deines Mannes aufkommen, nur weil dein Mann nicht die Eier in der Hose hat, das Recht SEINES Kindes gegenüber der Mutter durchzusetzten?

          Geht zum Jugendamt und richtet eine Beistandschaft ein, fertig.
          Wenn nicht, hör auf rumzuheulen.

          Sorry, aber auf ein derart einfältiges Diskussionsniveau lasse ich mich nicht herab ...

          ... erkundige Dich halt mal, was Ehe per Definition und Gesetz bedeutet und was der Unterschied zur eheähnlichen Gemeinschaft ist ...

    (12) 23.05.17 - 22:36

    >>>Es kann doch nicht sein das nur durch die Heirat die Ex von ihren Pflichten entbunden wird.<<<

    Was hat denn UHV mit den Pflichten eines Elternteils zu tun?
    Für sie ändert sich doch nichts, sie hat vorher nichts gezahlt und zahlt jetzt auch nichts....

    Wenn dein Mann sich das alles bieten lässt, kannst du nicht viel machen, er scheint ja ein richtiger Waschlappen zu sein.

    • Das stimmt. Aber geht immerhin um ihren Sohn. Er ist sieben und hat Bedürfnisse. Für uns fallen mindestens 200€ weg. Ich weis nicht ob du einschätzen kannst das das für einigeviel Geld ist. Er braucht Sachen zum anziehen, Schulausflüge, Schulsachen etc. und sie zahlt keinen Cent, während wir ihr noch den Sohn bringen (1 Strecke 100 km und zurück)

      • Wie gesagt, selber Schuld.

        Wenn eur Kind geboren wird, habt ihr ja nochmal weniger Geld zur Verfügung.

        Und warum lasst ihr den Unterhalt dann nicht titulieren? Warum macht ihr bzw. dein Mann das ganze Theater der Kindsmutter mit?

        Sorry, für mich klingt es so, als ob es dir lediglich darum geht, über die Mutter (und Ex) herzuziehen. Denn seien wir mal ehrlich, wenn es finanziell drängen würde, hättet ihr doch schon längst was unternehmen können.

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