Mit dem dritten Kind ungewollt schwanger

    • (1) 25.05.17 - 14:38

      Hallo,

      Ich schreibe zum ersten mal in einem Forum und habe lange überlegt wie ich es am besten schreiben soll, ohne dass mich gleich alle in der Luft zerreißen????
      Wir haben zwei Kinder, 2 Jahre und 8 Monate, beides absolute Wunschkinder. Seit gestern weiß ich, das Nummer drei unterwegs ist, und ja, wir haben verhütet. Ich bin mit der Situation gerade voll überfordert. Unsere beiden haben so ein gutes Verhältnis, dass ich Angst habe, Nummer 3 macht diese innige Beziehung kaputt. Ich habe auch Angst, dass eins immer außen vor bleibt, dass hört man ja so oft. Ich weiß grad nicht, was ich machen soll. Eigentlich freut man sich doch über ein Kind, ich kann es gerade gar nicht ????

      • (2) 25.05.17 - 15:16

        Klar, in der Welt wo die rosa Einhörner wohnen, freut man sich über jedes Kind.

        Natürlich muss man sich nicht darüber freuen. Abtreibungen existieren nicht, weil "man" sich über jede Schwangerschaft freut. Frauen riskieren und riskierten unter Umständen ihr Leben, um sie zu beenden, sei es durch unhygienische Zustände oder gefährliche Praktiken.

        Ich werde nie verstehen, warum jede befruchtete Eizelle umgehend zum Neugeborenen hochstilisiert wird, für das man voller Begeisterung Partnerschaften/Ehen, Familien oder Arbeitsverhältnisse sprengt. Entsprechend sprich mit Partner, Familie, Freunden. Was auch immer dir hilft Klarheit zu finden.

        Wäge das Für und Wider ab. Ist die Beziehung stabil, hast du emotional/psychisch Reserven, ist das Einkommen gesichert? Wenn ja, freie Wahl, wenn nein ... große Güte, dann bitte, bitte verzichte, bevor der sich anbahnende Nachwuchs über ein Nervensystem verfügt, das in der Lage ist, seine Nichtexistenz zu bedauern.

        • Oh ja.So sehe ich das auch.
          Und habe auch entsprechend gehandelt.

          Es ist ein Lebewesen. So klein es auch immer ist! Selbst wenn es noch nicht zu erfassen ist. Wer ist man denn, über ein LEBEN richten zu dürfen? Darf man ganz nach Gusto ein Leben beenden? Nur, weil das Bankkonto gerade nicht stimmt oder es Ärger mit dem Mann gibt? Dann sollte man konsequent keinen Sex haben, damit es nicht passieren kann.

          • Es wird mal ein Lebewesen. Ich würde mir nicht herausnehmen zu entscheiden, wann der Zeitpunkt genau sein sollte, aber innerhalb der üblichen Zeiten, kann man schon relativ sicher sagen, dass ein Ungeborenes nicht in der Lage ist zu fühlen, geschweige denn zu denken.

            Es ist sozusagen weniger "am Leben", als man sich das im Allgemeinen vorstellt.

            Ich werde mich niemals dem Blödsinn anschließen und einer zweifelnden Schwangeren einreden, der angehende Mensch ist mehr Wert als die 4-köpfige Familie, deren Leben, deren finanzielle Sicherheit und deren Zukunft. Es geht nicht nur ums Bankkonto und nur um den Mann. Es geht um eine ganze Familie.

            Ich werde auch nie verstehen, warum ungeborenes Leben für soviel wichtiger angesehen wird, als die bereits Geborenen.

      (6) 25.05.17 - 15:31

      Warum in der Luft zerreißen? Ich verstehe Dich..... für mich wären 3 so kleine Kinder ein Alptraum.
      Ich würde keine Frau verurteilen, die sich für einen Abbruch entscheidet.

      Hättest Du denn Unterstützung?

      Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Entscheidung!

    • Es gibt Frauen, die können selbst mit einem Dutzend Kindern klarkommen (ich nicht!) und es gibt Frauen, die kommen mit zweien perfekt zurecht und haben einfach Angst vor mehr und dass das Leben wieder komplett auf den Kopf gestellt wird. Ich hätte auch kein 3. Kind gewollt, aus den verschiedensten Gründen. Ich kann Dich verstehen, auch wenn Du sagst, ich will nicht mehr. Rede mit Deinem Mann, lass es sacken und dann entscheidet euch. Die, die im rosa Wölkchenhimmel über jedes Baby jubeln, besonders bei anderen, denken meist auch nicht daran, dass jedes Kind nicht nur ein Butzibaby bleibt, sondern jedes Kind nicht nur eine adäquate Ausbildung braucht mit allem Drum und Dran...sondern einiges mehr. Alles Gute. LG Moni

      (8) 25.05.17 - 16:12

      Hallo,

      da hast du natürlich noch 2 recht kleine Kinder und wenn ihr verhütet habt, ist ja klar, dass du total überfordert und überrumpelt mit der Situation bist. Lass es doch erstmal noch ein paar Tage "sacken". Sprich mit deinem Mann darüber und macht vielleicht mal einen Termin bei ProFamilia aus. Wolltet ihr noch ein Kind oder war eure Familienplanung abgeschlossen oder noch unentschieden? Wir selbst haben 3 Kinder, aber wir wollten 3, vielleicht jetzt nicht genau in dem Abstand (8,4,2), aber das kann man nicht immer planen. Bisher finde ich nicht, dass eins außen vor bleibt. Mal spielt die Große allein (gewollt), aber oft spielen sie auch zusammen, habe nicht den Eindruck, dass es daran liegt. Und ich denke nicht, dass ein 3. Kind die innige Beziehung der Geschwister kaputt macht! Wichtig ist eher, ob ihr Nerven, Kraft, Geld, Platz usw. genug habt, meistens braucht man ein neues Auto für drei usw. Wie ist es mit deinem Job, mit 3 so kleinen kannst du wahrscheinlich erstmal nicht wieder einsteigen, mir wäre das zumindest erstmal zu viel, ginge das, erstmal noch weiter daheim bleiben?

      Alles Gute, egal wie ihr euch entscheidet!

      • (9) 25.05.17 - 16:21

        Vielen lieben Dank für eure lieben Antworten. Nein, die Familienplanung war definitiv durch. Wir wollten unseren Kindern etwas bieten, mit ihnen reisen (auch weiter weg), sie später wenn sie evtl studieren finanziell unterstützen... Wir haben Angst, dreien mit unseren Mitteln damit nicht gerecht werden zu können.

        Es ist alles so teuer, um ein Haus kaufen zu können muss ich wieder arbeiten, dass würde dann ja aber erstmal wieder wegfallen. Ein großes Auto haben wir, zur Not auch noch ein Zimmer, aber das ist sehr klein...
        Ich habe Angst, wenn wir uns gegen dass Kind entscheiden, dass ich früher oder später damit nicht klar komme. Es würde auch ewig ein Geheimnis zwischen mir und meinem Mann bleiben müssen, weil unsere Familie einen Abbruch nicht verstehen würde.

        • Was geht so eine intime Sache die Familie an? Das ist nur ein Thema für Dich und Deinen Mann. Du würdest Dich wundern, wieviel Frauen schon eine Schwangerschaft abgebrochen haben, ohne dass das gross thematisiert wurde. Es geht schlicht und einfach niemanden was an. Und ja, man kann so etwas auch verkraften, wenn man dahinter steht. LG Moni

          Wenn du mal alt bist, sitzt du vielleicht in einem großen schönen Haus und kommst nicht mehr damit zurecht. Vielleicht bereust du es dann bitter! Vielleicht studieren deine Kinder gar nicht.
          Was ist denn reisen für ein paar Tage wert im Vergleich zu einem Menschenleben?

          Ich hab drei Kinder und würde niemals ein weiteres umbringen. Wegen Geld? Geld ist nur ein Stück Papier. Am Ende des Lebens nichts mehr wert. Nichts davon nimmst du mit! Aber deine Kinder. Sie sind es, die von dir bleiben!!!

          (12) 01.06.17 - 18:12

          Hallo,

          Bei uns war das dritte auch ungeplant. Mein Mann wollte eigentlich kein drittes und ich frühstens in ein 2-3 Jahren. Naja es kommt oft anders als man plant :)
          Da deine Kinder noch recht klein sind wäre die Frage wie du das weitere geplant hattest, sollten Sie jetzt bald zur Betreuung odwr wärsr du eh noch a bisserl daheim geblieben?
          Ein Haus kann man auch später kaufen, anfangs brauchen die Kinder noch nicht so viel Platz. Streit/Differenzen kann es immer geben, egal ob zwei oder drei :)
          Also sollte die Frage doch eigentlich nur sein, traust du es dir zu und wie würde eine Abtreibung dich belasten.
          Für mich persönlich wäre es keine Option gewesen und somit kommt im August Nr. 3, da wird meine Tochter dann bald 3 sein und der Bruder wird dann 5.
          Red mit deinem Mann, geh zu einer Beratungsstelle und dann triff die Entscheidung mit der du am besten zurecht kommst.

          P.s. Ich finde es echt grausig wie eiskalt manche von euch über eine Abtreibung reden. Es ist eben nicht für jeden nur ein Zellhaufen!!

    Hallo,

    Ich hab 3 und ja der Kleine bleibt oft außen vor, liegt u.a. daran dass die Großen 6 bzw. 8 Jahre älter sind. Die ersten Jahre waren sie alle inning miteinander haben auch zusammen in einem Zimmer geschlafen (nein wir haben mehrere Kinderzimmer aber die Jungs wollten das so). Jetzt wo die Großen in der Pubertät sind, wollen sie das natürlich nicht und es gibt Phasen in denen sie froh sind, wenn ihr Bruder sie allein lässt, aber sie spielen und toben auch zusammen.

    Ich bin auch froh drum und finde das Verhältnis normal untereinander.

    Es kann natürlich auch anders laufen, sehe ich bei meinem Bruder. Er hat 2 Kinder die ähnlich nah beieinander sind wie deine und sie kriegen jetzt das 3. Kind. Da gab es schon bei den ersten 2 Probleme untereinander wegen Eifersucht etc und ich glaube nicht dass es mit dem 3. besser wird.

    Ich krieg meine 3 auch gut Terminlich unter Kontrolle aber auch nur, weil mein Mann 1. dann arbeitet wenn ich Zuhause bin und 2. der Trainer der Kinder ist und somit er dann auch zu den Trainingszeiten und Spielen auf dem Platz stehen muss. Ansonsten muss ich viel organisieren und das ohne Hilfe der Großeltern, da die Eltern meines Mannes tot und meine viel unterwegs sind und wir das Glück haben in einer Stadt zu wohnen wo man kein Auto braucht. Während mein Bruder allein arbeiten geht und seine Frau kriegt keine Termine mit deren Kinder ohne Hilfe hin, da sie auf den Dorf wohnen und mein Bruder das Auto hat bzw. es ihr zu anstrengend mit 2 Kindern ist alleine Auto zu fahren.

    Es muss jeder selber wissen, aber wenn es bei euch nicht passt, dann ist es ja eure Entscheidung und von niemanden sonst. Deswegen darf dich bzw. euch keiner für eure Entscheidung nachher verurteilen oder sonstiges.

    Lg

    Mein Jüngster hat sich auch "angemeldet" als ich gerade hätte wieder arbeiten gehen können.
    Eigentlich hatte ich andere Pläne
    Aber heute bin ich froh, dass wir ihn haben, denn er öffnet mit seinen Interessen und seiner Liebe uns Türen, die wir sonst so schnell nie geöffnet haben
    Unser Sohn liebt Klassik und spielt bereits einige Stücke, er ist manchmal speziell aber er hat auch so manches gelehrt.
    Er ist seinem ältesten Bruder sehr ähnlich vom Wesen, aber nicht von den Interessen und er ist dem jüngsten seiner Brüder so verbunden. Er hat so gelitten als dieser ein paar Tage allein verreist war.

    Ich glaube jedes Kind findet seinen Platz in seiner Familie.
    Und ich kenne Frauen die später die Abtreibung sehr bereut haben.
    Wenn du das Kind abtreiben läßt, dann bitte nur wenn du dir sicher bist damit leben zu können.
    Wie bei einer Entscheidung für die Geburt eines Kindes hängt auch bei der Abtreibung ein "Rattenschwanz" dran.
    Es ist nun mal beides mit Risiken verbunden und es wird immer ein Teil eures Lebens sein mit dem man gut leben kann. Eine Entscheidung hinter der man steht.

    Ich wünsche euch alles gute

    • "Ich glaube jedes Kind findet seinen Platz in seiner Familie."

      Klar, und wenn's der Platz als Fußabtreter oder Boxsack ist.

      Man muss schon arg in höheren Sphären schweben, um diesen Quatsch ernsthaft zu propagieren.

(16) 25.05.17 - 17:02

Hallo, als ich 5 Monate nach der Geburt unseres 2. Kindes wieder schwanger war, hatte ich auch einfach nur Angst, wie ich das schaffen sollte. Finanziell war es Gott sei dank kein Problem. Die Angst hat mich dann die gesamte SSc begleitet. Unser 3. Kind ist danna auch noch 2 Monate zu früh geboren, so dass der Abstand zwischen den beiden Jüngsten noch geringer war. Heute war rückblickend meine Angst unbegründet, es hat alles super funktioniert und vor allem die beiden Kleinen sind ein Herz und eine Seele. Aber es kann natürlich auch anders kommen. Ich wünsch egal wie ihr euch entscheidet alles Gute

(17) 25.05.17 - 18:09

Hi, erstmal gehen deine Gefühle mit dir durch. ;-)
Das kann leicht vorkommen. Pläne waren anders, Hormone kommen dazu. Alles neu, weil es doch anders ist.

Auch wenn es schon das dritte ist, kannst du zu profamilia gehen. Einfach erst mal Herz ausschütten, jemand die sich mit Schwangerschaftshormonen, Ängsten usw weiter auskennen. Auch mit finanziellen Tipps und praktischen auch (Babysitter, Mütteralltag, enge Altersunterschiede). Dabei spielt es erst mal keine Rolle wie alt du bist. Unverhofft kommt oft und es braucht einfach erst mal Zeit sich daran zu gewöhnen. Bei Beratungsstellen kennen sie sich (meistens) damit aus.

Ob sich Kinder später verstehen oder nicht, hängt nicht von der Anzahl ab. Manchmal ist ein Nachzügler oder ein ungeplantes sogar gut, bringt frischen Wind herein.

Wie sich deine zwei entwickeln würden, wenn sie zu zweit blieben, kannst du ebenso wenig wissen, wie wenn ein drittes dazu kommt.

Hol dir früh Hilfe, grade was den Ablauf, Organisation angeht. Wenn du damit klar kommst, super!
Nach dem ersten Schock, kommt bei den meisten dann doch die Freude.
Falls nicht, hättest du schon mal mit jemandem gesprochen, erste Kontakte geknüpft und die Hemmschwelle zu sagen, die Freude stellt sich doch nicht ein oder ich fühle mich zunehmend überfordert obwohl ich das doch schaffen will ... ist dann einfacher zu meistern, weil du dann schon jemanden kennst.

Bei so kurzen Abständen darf man sich Hilfe holen
(bei größeren Abständen auch)
immer dann, wenn du merkst, dass du an DEINE Grenzen kommst ;-)

(18) 25.05.17 - 18:21

Hallo,

Keine Frage - 3 Kinder sind anstrengender als 2. Nochmal länger wickeln, nachts aufstehen...

Aber wegen der Innigkeit eines 2jährigen und 3monatigen würde ich mir keine Gedanken machen! Das ist eine Momentaufnahme und wird sich noch x-Mal ändern.

Wir haben 3 auch sehr eng aufeinander, sie verstehen sich immer wieder in verschiedenen Kombinationen besser und schlechter. Grundsätzlich außen vor ist niemand. Das ist aber auch Typsache und eine Frage von Hobbys und Interessen. Da kann man nicht wirklich was vorhersagen.

LG kleinjano

Meine beiden Großen sind 17 Monate auseinander und ich fand das furchtbar.

Hatte mir das einfacher und harmonischer vorgestellt, aber meine beiden waren weder einfach noch ruhig noch irgendwie leicht zu handhaben.

Als Nr.2 10 Monate alt war wurde ich ungewollt schwanger.

Mir war klar,das schaffe icg nicht, weder psychisch noch körperlich.
Daher habe uch die Schwangerschaft abgebrochen.

Bereut habe ich das nie, im Gegenteil.

Die folgenden Jahre mit Trotzhasen, Krankheitsphasen und den ganzen einfach nur anstrengenden Tagen und Nächten haben mich mehr aks fertig gemacht.

Einem dritten Kind gerecht zu werden wärw da absolut unvorstellbar gewesen.
Als mein zweites Kind im letzten Kiga Jahr war, haben wir dann geplant unser drittes bekommen.

  • Danke, danke das du so ehrlich bist und das mit der Abtreibung geschrieben hast. Es ist ein absolutes Tabuthema finde ich, keiner schreibt darüber. Ich habe furchtbare Angst, wenn wir uns gegen das Kind entscheiden, dass ich mich immer frage: wie sähe es aus, jetzt wäre es so alt, wäre es vielleicht doch gegangen? Ich hab Angst das ich damit nicht klar komme...
    Ich habe so Angst, falsch zu entscheiden ????

    • Komm erst mal zur Ruhe und lass dir bitte Zeit.
      Niemand kann dir diese Entscheidung abnehmen.

      Ich gebe zu bedenken, dass der Gedanke, eine Abtreibung nicht zu verkraften, kein ausreichender Grund ist , ein Kind auszutragen.

      Denn dadurch kommst du im Alltag später auch nicht einfacher zurecht, nur weil du sagen kannst, Hauptsache nicht abgetrieben. Drei so kleine Kinder sind schon heftig. Wo bleibst du da?

      Schaffst du drei Kinder unter drei?
      Hält eure Partnerschaft dem stand?
      Würdest du damit klar kommen deine persönlichen Pläne auf Eis zu legen?

      Würdest du unzufrieden sein, dich noch länger zurück nehmen zu müssen.
      Und ja, drei Kinder sind gerade wenn sie älter werden ein nicht zu vernachlässigender finanzieller Aufwand.

      Ich finde diese Angst den Abbruch zu bereuen nicht sehr hilfreich bei der Entscheidung.

      • Mein Kopf sagt, wir können ihnen mehr bieten, wenn sie zu zweit bleiben. Mein Herz sieht ein kleines Kind das sagt: Mama, warum hast du mich umgebracht.

        • (23) 26.05.17 - 15:25

          Das ist nicht dein Herz, sondern ein Haufen sozialer Normen, dem deine Vorstellungskraft ein Bild gibt. Aus einem Embryo, der nichtmal einfache Bewegungen ausführen oder atmen könnte, verwandelst du in deinem Kopf, schwups, einen voll entwickelten Menschen in Kindergestalt, die dich wie ein Erwachsener verurteilt.

          Stelle dir drei nun erwachsene Kinder vor, deren Leben nicht gut verlaufen ist. Scheidungskinder mit einer hoffnungslos überforderten Mutter, die nie wieder beruflich Fuß fassen konnte und deren Liebe unter ganz realen Sorgen nicht wirklich blühen konnte.

          Es ist deine Entscheidung, die nur dich und deinen Mann etwas angeht. Diese Entscheidung ist egoistisch durch und durch, aber so ist es. Egal, wofür du dich entscheidest.

          • (24) 27.05.17 - 18:54

            Hört sich an als würde sie das zehnte kriegen... Und alles dreht sich nur um Geld

            • (25) 27.05.17 - 21:01

              Du bist der/die Einzige, der hier ausschließlich von Geld und materiellen Dingen faselt.

              Alles dreht sich nur um die 4-köpfige Familie, deren Leben, deren Zukunft.Dazu gehört mehr als die Frage, ob es zum Leben reicht.

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