Kiffen

    • (1) 26.05.17 - 13:42

      Hallo würde gerne mal was los werden.

      Also ne bekannte hat eine fast 2 jährige Tochter. Und sie und ihr Partner kümmern sich rührend um die kleine . Nur der einzigste Haken ist das der Papa tgl. Kifft. In der Küche und nicht vor ihr. Die Mama raucht nicht

      Sie ist total vernarrt nach ihm.

      Jetzt meine Frage... Was passiert wenn das Jugendamt eingeschaltet wird?

      • (2) 26.05.17 - 13:52

        Ich finde nicht, dass deshalb direkt das Jugendamt eingeschaltet werden muss. Viele Menschen kiffen und sind trotzdem verantwortungsvolle Menschen die fest im Leben stehen.
        Dem Kind gehts deiner Beschreibung nach sehr gut, also was solls.

        Andere trinken jeden Abend Alkohol, da schaltet auch niemand sofort das Jugendamt ein.

        Klar, illegal, blabla, aber ich finde man muss sich wenn doch sonst alles passt nicht bei sowas von außen einmischen.

        Wenn mehr im Argen ist als die Tatsache dass er kifft, was du hier aber nicht schreibst, könnte die Sache anders aussehen (wobei auch hier JA mMn nicht zuständig ist, sofern das Kind ok ist)

        • (3) 26.05.17 - 13:54

          Es ist legitim, dass Drogen im Haushalt eines Kindes konsumiert werden?

          Ich finde es schrecklich.. solche Meinung noch mehr. Wir brauchen uns nicht wundern, wenn immer mehr Kinder/Jugendliche damit anfangen.. gerade weil das "Vorbild" es ja jeden Tag vorlebt.

          Da fehlen mir die Worte..

          Und ja Alkohol ist genau so schlimm und diesen Familien muss exakt genau so geholfen werden!

          • (4) 26.05.17 - 14:02

            Das mag zwar deine Meinung sein, ist aber gesellschaftlich eben nicht so gehandhabt. Sich abends ein Bierchen oder zwei oder Weinchen trinken ist total akzeptiert (und auch über mehr wird in den meisten Fällen hinweg gesehen), genau wie normales Rauchen. Natürlich wird darüber die Nase gerümpft, vor allem wenn das Rauchen in der Wohnung geschieht, aber deshalb das JA rufen wird wohl eher nicht vorkommen.

            Ich persönlich halte Gras nicht für Schlimmer als Alk, finde sogar im Gegenteil Alk weitaus schlimmer. Kommt immer auf die Menge an, und vor allem auf die komplette Situation drumherum, die wir hier nicht kennen. Ich gehe gerade vom positiven Fall aus, dass sonst alles in Ordnung ist.

        Kann mich dir nur anschließen, auch ich finde Alkohol viel schlimmer als Kiffen und solange es dem Kind gut geht und es den Rauch nicht inhalieren muss, alles ok! Wie viele Eltern rauchen Zigaretten vor ihren Kindern? Das finde ich verantwortungslos!

        Selbst habe ich einen ähnlichen Fall im Bekanntenkreis und sowohl der kiffende Partner als auch der nüchterne Partner sind so tolle Eltern, da kann sich manch einer eine große Scheibe von abschneiden.

        In einigen Jahren wird das ganze eh legalisiert, wie schon in anderen Ländern, der Staat verzichtet doch nicht auf Steuereinnahmen ;)

    (6) 26.05.17 - 13:52

    Hallo zicke,

    Was sagt denn die Kindesmutter dazu? Toleriert sie das einfach so? Ist es ihr egal? Unterstützt sie es vielleicht sogar noch?

    Ich mag mir gar kein Urteil erlauben aber wenn ich von einem "rührenden Umgang" höre, schließe ich den Umgang mit Drogen/ BTM aus.

    Bevor ich das Jugendamt einschalte, würde ich mit der Mutter sprechen und versuchen ihr ins Gewissen zu reden.. dass sie sich entweder trennt (so hart es klingt) oder ihren Partner dazu bewegt, im Sinne des Kindes des Konsum einzustellen. Bestenfalls kann man beide dazu bewegen, eine Beratungsstelle o.ä. aufzusuchen.

    Sollten alle Stricke reißen und es ändert sich nichts, würde ich das JA einschalten.. jedoch weiß ich nicht, wie da die Kindeswohlgefährdung eingeschätzt wird bzw. welche Konsequenzen es für die Eltern und vor allem für das Kind hätte.

    Versuch mit ihr zu sprechen, dass man dem letzten aus dem Weg gehen kann..

    Ich wünsch der Familie aber vor allem dem Kind alles Gute

    Viele Grüße

    • Würdest du denn die gleichen Ratschläge geben, wenn der Mann jeden Abend 1-2 Glas Wein oder 1-2 Bier in der Küche, ohne dass das Kind dabei ist, trinken würde?

      Der einzige Unterschied ist nämlich, dass in Deutschland das eine legal ist, das andere (noch) nicht, in diversen anderen Ländern wäre es aber legal. Soviel zur Gefährlichkeit der bösen Droge....

      • Der Unterschied ist klar, dass mein Mann am Abend und besonders nicht jeden Abend Alkohol trinken würde.

        Wo zieht ihr denn da die Grenze? Ist es also auch okay, wenn ich mir dann mal ab und an eine "Pille" einwerfe? Macht ja nix.. andere trinken ja ein Glas Wein am Abend.

        Ich finde das furchtbar. Schon der Geruch, der dann in der Küche herrscht.. mag mir das gar nicht vorstellen.

Da wird nicht viel passieren. Einschreiten wird das Jugendamt erst dann, wenn das Kind sicht- und nachweisbar vernachlässigt oder misshandelt wird. Sie werden also maximal einen Hausbesuch machen, wenn der Vater dann normal wirkt und Drogenkonsum sogar abstreitet, gehen sie einfach wieder.

Was sollte denn Deiner Meinung nach passieren?

  • (10) 26.05.17 - 14:32

    Abstreiten sollte mam es meiner Meinung nach gar nicht.

    Ich denke ich habe mich falsch ausgedrückt. Die kindsmztter hat Angst das das JA ihr die kleine weg nimmt. Nicht das ich das Amt einschalten möchte

    • Ich hab nicht gesagt, er soll es abstreiten. Ich sagte nur, er könnte es abstreiten. Dann wird auch nichts weiter passieren, das Jugendamt darf keinen Drogentest anordnen.

      Es steht in keinem Verhältnis, ein Kind aus einen ansonsten intakten Familie zu nehmen, nur weil der Vater Abends ein bischen kifft. Immerhin ist inzwischen in Deutschland der legale Erwerb von Marihuana zu medizinischen Zwecken möglich. Da sagt keiner mehr groß was, schon gar nicht, wenn nur ein Elternteil konsumiert.

    (13) 26.05.17 - 14:38

    Sorry, da habe ich dich tatsächlich falsch verstanden #hicks

(14) 26.05.17 - 14:37

Wenn sonst alles ok ist finde ich das absolut nicht schlimm, da es ja nicht im Beisein des Kindes ist. Von der Wirkung her ist es nicht schlimmer als Alkohol oder Rauchen und ich kenne persönlich einen wundervollen Vater, von dem sich viele Väter meiner Meinung nach noch was ankucken können, der täglich Haschisch geraucht hat.

Wie das allerdings aussieht, wenn da wirklich mal jemand das JA kontaktiert, weiß ich nicht, denn es ist nunmal illegal und die müssen dann vielleicht eingreifen... Also sollte es Deine Freundin möglichst nicht überall breittreten, man weiß nie.

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