Warum habt ihr mehrere Kinder?

    • (1) 28.05.17 - 08:42

      Hallo #winke

      Aktuell macht mir der Wunsch nach einem zweiten Kind arg zu schaffen. Mein Kopf sagt "lass es besser", das Herz jedoch was anderes. Da mein Mann aber kein weiteres Kind möchte gewinnt auch der Verstand... Aber bei diesen ganzen Gedanken ist mir aufgefallen, dass ich gar keinen richtigen "Grund" habe für ein zweites Kind. Wisst ihr, was ich meine? Es wäre einfach nur schön... Wie war das bei euch? Wieso sind es 2 oder mehr Kinder geworden?

      LG
      Jazz

      • Ich habe dazu mal einen Artikel gelesen und ein Absatz daraus ist sehr treffend.

        "Ich schaute beim Spaziergang in einen Garten und sah ein Kind alleine auf der Schaukel sitzen.

        Einige Momente später kam die große Schwester dazu und schubste die Schaukel an.

        Im Leben geht vieles gemeinsam besser"

        Ich habe Geschwister und eine enge Bindung. Dazu kommt der Gedanke das unsere beiden immer noch sich haben wenn wir als Eltern mal nicht mehr sind.

        Klar kann da im Leben viel kommen was dies verhindert - aber da ist jemand der die gleiche Familie hat und mit mir groß wird - der Gedanke hat uns zum 2 Kind geführt.

        Aber wie anstrengend das mit 2 ist stellt man sich halt nicht realistisch vor *lach*

      Wir haben 2 Kinder einfach weil wir das so wollten. Nicht damit unsere Große einen Spielgefährten hat - das weiß man ja eh nie vllt werden sie das trotz geringem altersabstand nie sein - oder sonstwas.

      Wir hatten einen Kinderwunsch und wussten nach ein paar Monaten mit Kind das wir wieder Eltern werden wollen.

      Einen richtigen Grund kann ich dir gar nicht sagen. Es fühlt sich jetz richtig an und auch schön zu viert. Unsere Familienplanung haben wir jetzt aus ganz praktischen Gründen abgeschlossen (Platz im Haus, finanzieller Aspekt und der Wunsch dann auch wieder dauerhaft unabhängig zu sein)

    • Was für ein Grund hattest du denn dein erstens Kind zu bekommen.

      Also meiner war: weil es schön ist, weil ich mich danach sehne.

      Und so war es auch beim zweiten. Da gab es sogar noch mehr und sinnvollere Gründe:
      Mein sohn muss nicht alleine aufwachsen, er hat jemanden zum spielen, streiten und austauschen. Er hat auch später jemandem, mit dem er seine Kindheitserinnerungen teilen kann.

      Meine beiden sind 17 Monate auseinander. Es ist furchtbar anstrengend, das geb ich offen und ehrlich zu, und es bringt mich manchmal zur verzweiflung. Aber es ist auch das wunderbarste der Welt, wenn ich die beiden zusammen lachen sehe, spielen sehe, kuscheln sehe. Sie haben sich.
      Meine beiden sind nicht auf "fremde" Kinder angewießen um soziales verhalten untereinander zu lernen oder einfach nur zu spielen und sich zu beschäftigen.

      Das leben mit einem Kind ist sicher einfacher. Es lässt sich vieles besser organisieren und man muss nur Rücksicht auf ein kind nehmen beim planen des Tages.

      Aber ich selber habe so viele tolle Momente mit meiner Schwester erlebt. Soetwas möchte ich meinen Kindern nicht vorenthalten.

      Hallo,

      Ich glaube, es gibt überhaupt keinen rationalen Grund für Kinder - aber viele dagegen ;-)

      Wir wollten eigentlich immer 4 Kinder. Für mich ist jetzt nach dem zweiten Schluss. Mein Mann hätte gerne noch ein drittes, aber ich bin mit 2 und Job voll ausgelastet, vor allem auch nervlich.

      Ich wollte nur ein Einzelkind und merke jetzt schon, wie gut es dem großen tut, einen kleinen Bruder zu haben. Und wie sehr der kleine von großen Bruder profitiert.

      Aber ein wirklich schlagend überzeugendes Argument kann ich dir leider nicht bieten.

      Was sind denn die Argumente deines Mannes dagegen?

      ,LG

    • Hallo

      Bis Ende 20 wollte ich keine Kinder. Mein Mann schon, der am liebsten 4. Ich habe aus gesundheitlichen Gründen die Pille abgesetzt. Im Hormonrausch war dann auf einmal der Wunsch da.und ehe ich es mir anders überlegen konnte war ich schwanger.

      Als dieses Kind dann da war, war für mich sofort klar. Nicht nur eines. Irgendwie war der Gedanke Einzelkind nie richtig vorhanden. Nachdem das zweite da war, war der Wunsch nach noch mehr Leben schnell groß.

      Jetzt haben wir drei Kinder und es fühlt sich wunderbar an. Mit dreien ist alles ganz gut zu handeln. Ich kann arbeiten, den Kindern gerecht werden, finde noch Zeit für mich. Auch Urlaub etc sind nicht so kompliziert wie viele vorher behauptet haben.

      Die Kinder hängen viel zusammen. Ich bin da als Spielpartner weniger gefordert.

      Irgendwie fallen mir persönlich keine wirklichen Gründe gegen Kinder ein. Es ist was persönliches. Ich sehe jetzt bei 3 Kindern meine Grenze. Mehr wären mir zu viel Herzblut/Arbeit/Zeit/Geld. Andere möchte keines. Wieder andere wuppen auch mehr Kinder wunderbar.

      LG

      Huhu!

      Tausend Gründe habe ich. Hier ein paar:
      Ich selbst habe zwei Geschwister und eine tolle Beziehung zu ihnen, sowie insgesamt 18 Cousins und Cousinen. Sie alle sind mir extrem wichtig im Leben.
      Als wir unsere erste Tochter hatten wusste ich doch recht schnell, dass sie nicht sllein bleibt. Allein die Vorstellung, noch so eine kunterbunte Mischung aus mir und der Liebe meines Lebens zu bekommen hat mich mit Glück erfüllt.
      Wir bekommen unser drittes Kind und wenns nach mir geht nicht das Letzte.
      Für mich waren meine Kinder nie Arbeit, ich habe nie den Stress gesehen sondern immer die unfassbare Liebe die wir alle untereinander füreinander haben. Jedes Kind bereichert uns SO STARK und macht unsere Familie so perfekt...

      Ich freue mich auch auf die Vorstellung, alt zu sein und alle zusammen sitzen am Tisch an Weihnachten oder so... eine große Familie ist mein persönlich größtes Glück.

      Ich brauche auch die Lautstärke im Haus - ich kenne es nicht anders!!!

      Liebe Grüße

    Wir haben nach 7 J. Kinderwunsch , leider nur ein Einzelkind (+2 Abgänge).
    Ich selbst habe 3 Geschwister und mein Mann ist Einzelkind.
    Mein Mann fand es schon immer schade, das er allein war. Vor fünf J. starb seine Mutter, jetzt hat er nur noch seinen Vater, er erwähnte schon, wenn seinem Vater auch mal was passiert, gibt es an Festlichkeiten nur noch meine Familieseite am Tisch.
    Er fand es als Kind schade , umso älter er wird (inzw. 46J.) desto trauriger findet er es.

    Wenn man bedenkt, wenn wir beide Einzelkinder wären, wäre nach unseren Eltern die Familie, mit dem man als Kind aufwuchs, ausgelöscht.Dann gäbe es nur den eigenen Nachwuchs, wo Feierlichkeiten wie Geburtstage, Weihnachten , Konfirmationen ect. fast wie ein alltäglicher Tag wäre, ohne Tanten, Onkeln und Cousinen.

    Der Grund für ein weiteres Kind, ist eigentlich der innerlichere Drang der Eltern nach einen weiteren Kinderwunsch und auch evtl.dem ersten Kind ein Geschwisterchen zu ermöglichen.
    Aber das müssen Eltern selbst entscheiden, ob sie ein Familienmensch sind, wie sie es finanziell/beruflich und zeitlich einschränken möchten. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...aber wenn der Wille nicht stark ist, wird man auch den Weg nicht finden wollen.

    Wir haben drei Kinder. Einen rationalen Grund kann ich dir nicht nennen. Nach dem ersten war schnell der Gedanke an ein 2.da und wurde auch umgesetzt.
    Das ein Altersabstand von 17 Monaten recht sportlich ist, hab ich nicht so wirklich konsequent bedacht.

    Denn ein Kleinkind, was gerade anfängt zu laufen und keine Minute aus den Augen gelassen werden kann plus Baby was schreit und Hunger hat, hat bei mir dazu geführt dass ich mich ständig zerreißen musste.

    Danach war ich erstmal bedient, aber so richtig.#schwitz.
    Der Wunsch nach einem dritten Kind ging dann ganz klar von mir aus.
    Mein Mann war froh über unsere beiden " Großen " und dass er die ersten anstrengenden Jahre hinter sich gelassen hat.

    Er hat dann zugestimmt und nach 2 Monaten war ich wieder schwanger und seitdem fühle ich mich komplett.

    Komplett als Familie, drei Kinder sind für mich eine" richtige " Familie. Ich selbst habe auch zwei Geschwister und es war immer was los und meine Mutter oft am Limit..
    Meine Schwester hat nur ein Kind. Auch das hat Vorteile, sie traute sich aus gesundheitlichen und sehr persönlichen Gründen nicht noch ein Kind zu.
    Da unsere Jüngste und ihr Sohn aber auch genau 17 Monate auseinander sind, und meine beiden Großen doch durch den Altersabstand von 7 bzw.5.5 Jahren eher wenig mit ihrer kleinen Schwester anfangen können, ist es für die beiden total klasse, gemeinsam aufzuwachsen.

    Sie spielen viel zusammen und es passt wie A...auf Eimer.

    Ich denke der Grund für oder gegen ein weiteres Kind ist ganz individuell und manchmal können da Dinge reinspielen ,die das Zünglein an der Waage sind, obwohl sie objektiv betrachtet vielleicht kaum nachvollziehbar sind.
    Wichtig ist jedoch, dass beide Eltern wirklich dahinter stehen.
    Denn Kinder sind nun mal auch anstrengend, ;-) und brauchen Eltern, die diese Aufgabe aus voller Überzeugung auf sich nehmen.

    Hallo
    Als Jugendliche wollte ich keine Kinder. Letztendlich ist es ziemlich anders gekommen. Teils aufgrund eigener Fehler, teils weil es das Leben wohl so wollte.
    Ich finde nicht dass es wirklich tiefgründige Gründe benötigt Kinder oder eben keine weiteren zu bekommen, man will es oder eben nicht. Irgendwo ist so eine Entscheidung immer egoistisch.
    Ich denke jedenfalls dass mein Leben auch ohne Kinder nicht weniger schön wäre als jetzt, anders aber nicht schlechter oder besser. Gleiches gilt für eine andere Kinderanzahl.

    LG

    Ich bin mit dem 4. schwanger.
    Ich wollte als Kind und Jugendliche schon immer 4 Kinder.
    Eins war klar würde es nie bleiben nachdem dann das erste da war.
    Darüber hinaus sehe ich schon dass es ne Herausforderung ist.
    Dennoch konnte mich nichts davon abhalten.

    Ich hatte nie den Traum von Job und Karriere.
    Meine "Selbstverwirklichung " sind Nachkommen.
    Ich bin unglaublich neugierig wie ein weiteres Kind von uns wird und aussieht.

    Ein Junge würde hier auch noch fehlen um meine Neugierde noch mehr zu stillen.

    Und ich finde Einzelkinder- ich sags mal freundlich- etwas problematisch. Ich hätte mir das einfach nie vorstellen können, weil ich es nicht gut finde.

    • Also das lann ich überhaupt nicht bestätigen und ist auch wissenschaftlich mucht haltbar.

      Mein Neffe ist Einzelkind,aus gesundheitlichem Gründen war ein zweites nicht möglich.

      Er ist der liebste, umgänglichste Junge den ich kenne.
      Er ist hilfsbereit, teilt ungefragt und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
      Meine Jüngste dagegen ist extrem ich bezogen, fühlt sich ständig benachteiligt, kämpft ständig mit ihren Geschwistern um Aufmerksamkeit und ist eher auf ihren Vorteil bedacht.

      Das ist auch nachvollziebar denn sie musste sich mit zwei älteren Geschwistern auseinandersetzen und lernen sich durchzusetzen.

      Auch meine beste Freundin ist Einzelkind.
      Sie hatte immer die volle Aufmerksamkeit von ihren Eltern ohne verwöhnt zu werden.
      Das kann ein Kind auch stark machen im ganz und gar positiven Sinne.
      Sie ist sozial engagiert und die verlässlichste Person die ich kenne, auch sie hat aus voller Überzeugung nur ein Kind weil sie ihre eigene Kindheit so gut fand.
      Auch ihr Sohn, mein Patenkind, ist weder verzogen noch egoistisch, noch irgendwie unsozial. ...im Gegenteil.

Es gibt kaum rationale Gründe FÜR Kinder ;-)
Bei mir war es so, dass ich immer schon Kinder wollte und auch immer schon 2. Keine Ahnung warum, vielleicht weil ich 10 Jahre ein Einzelkind war und immer eine Schwester oder einen Bruder haben wollte.

Das 3. war auch eine reine Herz-und Bauchentscheidung, die Randbedingungen stimmten aber auch.

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