Hausbau/-einzug und Säugling

    • (1) 08.06.17 - 15:35

      Hallo zusammen,

      Mein Freund und ich planen für Ende des Jahres mit der Kinderplanung anzufangen. Was auch schon länger feststeht.

      Parallel haben wir immer mal nach Häusern geguckt aber kein geeignetes gefunden. Jetzt wird bei uns im Nachbarort allerdings ein großes Neubaugebiet mit Doppelhaushälften gebaut und wir haben uns verliebt. Das Haus wird fast Schlüsselfertig übergeben. Nur Holzböden legen und Tapizieren müssten wir selbst machen.

      Jetzt meine Frage ist es Möglich mit einem Säugling in ein Haus umzuziehen. Klar ein Kind kann man nicht planen. Wir gehen von einem Sommer/Herbstbaby 2018 und im Herbst 2018 wäre auch der Einzug ins Haus.

      Hat jemand Erfahrung mit so eine Kombination?

      Vielen Dank vorab.

      LG

      • Alles ist möglich, wenn es einem wichtig genug ist.

        Die Frage ist wie viel Unterstützung ihr habt? Sowohl für Bau als auch fürs Baby? Ob es eine Option ist, dass die Böden und Taperzierarbeiten auch vergeben werden? Wie viel Dein Mann arbeitet und wie viel er frei bekommt zur Geburt und Hausbau und Umzug?

        Wir sind umgezogen da war unser 1. Kind 19 Monate. Haben auch gebaut. Auch schlüsselfertig. Trotzdem haben wir es als sehr anstrengend empfungen. Allein schon so Sachen wie Fliesen, Sanitärobjekte bemustern, Küche planen, immer mal wieder Termine auf der Baustelle um Sachen mit den Handwerkern und oder dem Bauleiter zu besprechen war mit Baby und Kleinkind eine Herausforderung. Trotz allem bin ich im Nachhinen froh, dass wir nicht mehr in einer Wohnung leben.

        Je dichter Geburt und Einzug zusammenfallen desto anstrengender wird es vermutlich. Unserer war beim Umzug dann immerhin so groß, dass er zwei Nächte bei Oma war und völlig aus dem Chaos raus. Ich hätte mir auch selber nicht vorstellen können und wollen in den ersten Monaten nach der Entbindung Kisten zu packen oder zu schleppen und schwanger ja eigentlich auch nicht. Im Nachhinein hätten wir doch lieber schon vor der ersten SChwangerschaft den Hausbau/-kauf in Angriff nehmen sollen. Aber gut hinterher ist man öfters klüger ...

        lgj

        • Okay.

          Mein Wunsch ist echt groß nach einem Kind.

          Aber jetzt komme ich halt so ins straucheln da ein Hausbau mehr als anstrengend ist.

          Und man möchte mit dem Wurm die Zeit einfach nur genießen.

          Dann ist Haus wohl erst mal wichtiger als der Kinderwunsch.

          Danke für deine Meinung

      (4) 08.06.17 - 16:02

      Meine Mittlere ist im April geboren, da war auch 1. Spatenstisch. Im September sind wir eingezogen. Das war überhaupt kein Problem und ich konnte die Zeit mit ihr dennoch in vollen Zügen genießen. Nur Mut...

      • (5) 08.06.17 - 16:05

        Ich muss halt sagen das ich nach 6 Monaten wieder Teilzeit arbeiten gehen würde. Und habe etwas Angst dann die 6 Monate nicht genießen kann.

        Klar weder ein Kind noch der wirkliche Einzugstermin bei einem Hausbau ist planbar.

        Ich hätte gerne beides parallel

    Von Wunschvorstellungen bis zur Realität sind oft Welten. Manche " brauchen" Jahre für ein kind. Ob das mit dem Hauskauf alles klappt wisst ihr auch noch nicht? Eine Doppelhaus Hälfte sollte man sich sehr sehr gut überlegen! Mit Nachbarn tür an tür. Wenn da das Verhältnis nicht top ist kann es schnell vorbei sein mit dem traum vom "eigenes Häuschen"
    Alles Gute

  • (7) 08.06.17 - 16:52

    Wir haben unser Haus renoviert (neue Böden, neue Decken im gesamten Haus, streichen und Bad neu) als Mini 5 Monate alt war. Bis auf die Fliesen legen und Wanne einbauen alles in Eigenleistung. Der Umzug war dann mit knapp 8 Monaten.

    Es war sehr stressig, besonders für meinen Mann der nach der Arbeit gleich weiter ist auf die Baustelle. Auch komplett packen und umziehen mit Baby war Stress. Wir haben zum Glück die Großeltern gehabt die uns in dieser Zeit sehr unterstützt haben, indem sie abends das Kind betreut haben und auch am Wochenende damit wir beide am Haus arbeiten können. Man hatte auch wochenlang kein richtiges Wochenende mehr denn wir waren immer im Haus, ob zu dritt oder zweit.

    Ja es ist möglich und ich bin froh das wir es gemacht haben. Ohne Unterstützung allerdings sehr schwer. Dafür haben wir jetzt aber unser Traumhaus :-) Auch eine Doppelhaushälfte.

    (8) 08.06.17 - 16:58

    Hi,

    mach es nicht! Wir sind umgezogen als unser Sohn 5 Monate war. Im Nachhinein habe ich das Gefühl viel verpasst zu haben.

    Gruß Ornella

    (9) 08.06.17 - 17:02

    Ich finde das machbar. Wir sind einmal in eine große MaisonetteWohnung gezogen, in der alles renauviert werden musste - MIT Baby. Tapezieren, Boden, und diverse andere Sachen mussten gemacht werden. Ohne Oma in der Hintergrund.
    Und einmal ins Haus, mit einer 3,5 Jährigen, einem 1,5 jährigem...& einem frischen Frühchen. Ebenfalls kein Problem. Kinder sind kein Hexenwerk.

    (10) 08.06.17 - 17:10

    Hallo,

    ja es ist möglich aber es ist extrem anstrengend.
    Großartig ausruhen ist nicht, wenn das Baby fertig ist gehts ab zu Haus.
    Zumindest war es bei uns so. Wenn man das Geld locker hat und alles machen lassen kann ist es natürlich etwas anderes.
    Unser Baby war zum Glück sehr pflegeleicht, aber trotzdem war es stellenweise sehr schwer.
    Es war uns aber soooooo wichtig und es hat sich gelohnt im Endeffekt:-).
    LG

    (11) 08.06.17 - 17:13

    Hallo

    Tja ich bin 6 Wochen vor ET in unser Haus gezogen.
    Geplant war es anders. Da wir dann aber Streit mit dem Bauträger bekommen haben und nicht mehr ins Haus durften zur Fertigstellung wurde es so spät.
    Ich habe also hochschwanger geputzt und Kisten ausgeräumt.
    Es ist alles möglich.
    Alles gute für euch

    (12) 08.06.17 - 17:14

    Huhu,

    mein Großer war ca. 10/12 Wochen als wir in unser selbstgebautes Haus gezogen sind. Wir haben auch nur Spachteln/Tapete und Parkett selbst gemacht. War mehrere Monate Arbeit, aber mein Mann ist auch kein geborener Handwerker. ;-) Ich hatte ab der Schwangerschaft kein Interesse mehr irgendwas für das Haus zu entscheiden. Und ab der Geburt konnte ich bis zum Einzug natürlich nicht mehr helfen. Auch Umzug/Packen mit so nem ganz kleinen war blöd.

    Wenn ich noch mal planen könnte, würde ich das Baby später planen.

    Alles Gute für Euch!
    LG Jelinchen

    (13) 08.06.17 - 20:21

    Hallo,
    klar ist das möglich, ich perdönlich würde es aber nie mehr machen. Wir sind einmal umgezogen (Hauskauf), als unsere Älteste 6 Wochen alt war. Ich wollte nichts tun - habe aber dann doch an allen Ecken und Kanten mitgewuselt irgendwie. War nicht gut für meinen Körper und es gab Stillprobleme, Milchstau - puh! Ich würde vor der Geburt umziehen oder erst wieder nach dem 1. Geburtstag :-).
    LG

Ich würde es auf keinen Fall machen. Hab zwei Erfahrungen dazu:
Sommer 2014 kam unser Sohn auf die Welt. Zu dem Zwecke sind wir im eine größere Mietswohnung gezogen, die ein Neubau war. Mussten selbst tapezieren und streichen Bzw mein Mann. Ich hab dann gepackt und geputzt. Ergebnis: Junior kam vier Wochen zu früh unf zwar in der Nacht vor dem Umzug!! Mein Mann ist dann vom Kreißsaal zum Umzug. Fünf Tage später kamen wir ins Chaos heim. Hab dann doch viel selbst gemacht mit Ausräumen, hab das irgendwie unterschätzt. Ergebnis: Wochenbettdepression, massive Stillprobleme, Flaschenkind. Ein Jahr später hatten wir Gelegenheit unser Traumgrundstück zu kaufen. Spatenstich Herbst 2016. Haben diesmal fast nichts selbst gemacht, aber fand alleine die Handwerkertermine und Bemusterungen Horror mit Kleinkind. Zu dem Zeitpunkt hab ich nur drei Vormittage die Woche gearbeitet. Trotzdem alles echt anstrengend. Auch der Umzug mit dem knapp Zweijährigen.
Überleg dir einfach gut, was du für ein Mensch bist. Kommst du mit mehreren Belastungen gleichzeitig klar? Ich definitiv nicht und musste da ehrlich schauen, dass ich gut auf mich achte.

  • Ich Frage mich halt ob ich es aushalte meinen Kinderwunsch 2 Jahre nach hinten zu schieben.

    Und wie lange so ein Hausbau im Endeffekt dauert weiß niemand.

    Ich habe das Glück das ich viel Familienunterstützung habe und hätte..

    Ich glaube es ist Stress aber machbar.

    Aber ich hab's nicht erlebt. In bin vielleicht etwas naiv.

    Aber danke für deine Erfahrungsbericht

(17) 08.06.17 - 22:56

Hallo,

Ich bin parallel zur Entscheidung dass wir einen Haus bauen schwanger geworden. Das Haus wird auch schlüsselfertig übergeben. Böden, Tapeten und Außenbereich sind unsere Aufgabe, lassen wir jedoch alles weitestgehend machen.
Die ganzen Bemusterungen (Fliesen, Sanitärobjekte, Fenster, Türen etc) versuchen wir jetzt noch während der Schwangerschaft zu erledigen.

Unser Baby kommt Ende Juli, umziehen werden wir im Dezember/Januar.
Zudem haben wir noch einen 5jährigen Sohn.

Bisher läuft eigentlich alles ziemlich entspannt, ich muss ja nicht viel selber machen. Nur beim Richtfest nehme ich mich raus, das wird im Juli oder August stattfinden, das muss mein Mann organisieren...

Insofern kann ich im Moment absolut nichts finden das gegen die Kombination Hausbau/Schwangerschaft/Baby spricht. Aber Baby ist ja auch noch nicht auf der Welt ;-)

LG

  • (18) 08.06.17 - 23:03

    Das Haus was wir jetzt gefunden haben ist in einem NeuBaugebiet.

    Ein Bauträger baut dort 62 Doppelhaushälften, Schlüsselfertig. Klar muss man dann zur Begeisterung und Co.

    Wir wohnen zur Zeit in einer Mini 2 Zimmer Wohnung wo auch nicht viel zum mitnehmen Umzug ist.

    Wenn man aber etwas will dann kann man das schaffen.

    Wenn alles gut läuft dann zieht man 1 mal im Leben in sein Eigenheim =)

(19) 09.06.17 - 08:47

Ich will nicht den Miesepeter spielen, aber ich würde es nicht machen.

Unsere Tochter kam ziemlich genau am Spatenstich zur Welt. Zum Glück hatte ich eine unkomplizierte Schwangerschaft, daher war die Zeit der Hausplanung eher noch entspannt und ging gut über die Bühne.

Danach war es aber wahnsinnig stressig. Ich ging auch nach 6 Mt. wieder Teilzeit arbeiten und ich kann dir nur sagen, wenn du keine Unterstützung hast, ist es schon sehr hart.

Hast du dann noch ein schwieriges Kind und Ärger auf der Baustelle (leider hatten wir beides), dann wird's richtig anstrengend. Mein Mann und ich haben uns dann ganz klar die Aufgaben aufgeteilt: ich nur fürs Kind zuständig, er für den Bau. Ich habe für den Bau nur das nötigste gemacht. Und übrigens wir haben KEINE Eigenleistungen gebracht. Das Haus wurde uns Schlüsselfertig (na ja mehr oder weniger) abgegeben. Aber es gibt halt trotzdem viel zu tun und zu organisieren, ständig den Handwerkern hinterher springen... usw..

Lieber in Ruhe das Haus bauen und dann ein Kind, oder eben zuerst Kind und dann Haus. Klar, man kann nicht immer alles genau planen, aber ich würde es jedenfalls nicht mehr so machen. Vielleicht auch, weil es mein erstes Kind war.

Alles Gute und LG

  • Danke für deine ehrliche Meinung.

    Ich müsste den Kinderwunsch dann 2 Jahre nach hinten verschieben und das fände ich schon echt als sehr Schmerzlich. Es kommt immer so wie man es nicht plant.

    Wir suchen ewig schon nach einem Haus und nix gefunden.
    Kind stand schon Anfang des Jahres fest das wir ab November starten da wir nochmal im Herbst eine größere Reise machen und möchten die nochmal so richtig nutzen für uns zwei.

    Und wie es kommt gibt es jetzt im Nachbarort ein Riesen neubauprojekt. Ob das am Ende im nov/Dez 2018 fertig ist ist ja auch nochmal eine andere Frage.

    • Verstehe dich sehr gut. Wir haben es ja auch durchgezogen, weil wir den Kinderwunsch nicht verschieben wollten.

      Was soll ich sagen? Irgendwie haben wir es ja auch geschafft. Aber wir haben halt vieles unterschätzt und ich bin froh ist es vorbei. Ich denke das Teilzeitarbeiten nach 6 Monaten hätte es definitiv nicht auch noch gebraucht. Vielleicht kannst du wenigstens auf das Verzichten :)

Warum soll es nicht gehen? Ich kenne eine junge Familie, die fanden ihr Traumhaus, als die Frau schon ziemlich schwanger war #schwitz Durch etliche Probleme verzögerte sich einiges, es musste im Karacho komplett innen renoviert und grundgereinigt werden, unter Zuhilfenahme sämtlicher gehfähiger Familienmitglieder. Umzug, Kind geboren, Haus vollends fertigstellen, alles innerhalb wenigster Wochen #cool aber es klappte. Kind ist nun gut ein halbes Jahr alt, Haus schön und Kleinigkeiten zu machen gehen noch nebenher. Ich denke mal, wenn man muss, geht vieles :-D Gut, die Familie war dann reif für die Insel - aber auch das hat sie schon überwunden #freu
Wenn Du jemand hast, bei dem Du in der größten Hektik den Säugling auch mal "abstellen" kannst, wäre es noch besser.
LG Moni

Hi,

wir haben unser Haus gekauft und bezogen, als der Große 1,5 Jahre alt war. Es war ein altes Haus, wo wir viel dran machen mussten. Als wir einzogen, war unser Schlafzimmer, das Kinderzimmer, Wohnzimmer und Küche fertig--der Rest war Baustelle, das Bad konnte provisorisch benutzt werden.
Mitten im Umzugschaos wurde ich dann mit Nr. 2 schwanger #schein
Hat aber alles geklappt ;-)

lg

(25) 09.06.17 - 09:52

Anstrengend in jedem Fall. Die Anstrengung des Hausbaus unterschätzen viele auch ohne Kind.

Aber machbar!

Mein Rat: Knausert nicht mit Zeit und taktet nicht zu eng. Ja, es kostet alles Geld. Aber am Ende ist ein Monat länger in der jetztigen Wohnung und dafür alles in Ruhe fertig machen unbezahlbar. Lasst alles in Ruhe ausstinken (! finde ich wirklich wichtig, dass alle Räume lange Zeit zum Lüften haben und das Neugeborene nicht sofort in den Farbmief kommt) und gönnt es euch einfach alles in Ruhe fertig zu machen.
Die Bemusterungen und Planungen usw. nehmen viel Zeit in Anspruch. Macht es zeitnahe und plant euch auch hierfür einfach genügend Zeit ein.

Ich erlebe immer wieder Bauherren, die zu geizig sind sich für ihren Hausbau mal ein paar Tage frei zu nehmen. Das endet meist im Chaos, Stress und Streit.

Urlaubsreisen - so ihr das vor habt - zeitig mit den Planern absprechen, damit nix in Verzug kommt.

Alles Gute, dass eure Pläne so aufgehen!

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