Wer ist Hausfrau und geht nicht Arbeiten?

    • (1) 09.06.17 - 05:14

      Huhu
      Wenn ihr zuhause bleiben könntet bei den Kindern wer würde Hausfrau bleiben? Und bis zu welchem Alter der Kinder? Käme es überhaupt in Frage?

      Ist es schön wenn man sich ausschließlich um Kinder und Haus kümmern kann?oder ein Alltag mit Job und Kindern erfüllender?
      Was sagt ihr?
      Lg

      • Hallo,

        beim Großen war ich ein Jahr zu Hause, beim Kleinen etwas mehr als 2 Jahre. Für mich waren die 2 Jahre völlig ausreichend als "Hausfrau". Selbst wenn ich könnte, würde ich es immer vorziehen, arbeiten zu gehen. Ich mache meinen Job gern. Mir würde zu Hause auch die Decke auf den Kopf fallen, die Kinder gehen ja trotzdem in den Kindergarten und in die Schule. Ich finde den Alltag mit Kindern und Job erfüllender.

        Davon abgesehen, ist mir die Rollenverteilung, so wie wir sie leben, sehr wichtig. Wir gehen beide arbeiten und kümmern uns beide um Haushalt und Kinder. Das ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

        LG

        Mir würde zu Hause die Decke auf den Kopf fallen, wenn ich "nur" Hausfrau und Mutter sein müsste. Mich erfüllt das nicht. Ich habe bereits 3,5 Monate nach der Geburt meiner Tochter wieder mit 12 Stunden wöchentlich angefangen. Die Mutterschutzfrist und der anschließende Urlaub haben für mich ausgereicht um zu wissen, dass ich das nicht dauerhaft machen kann.

        LG H. #klee

        huhu

        ich bevorzuge es, arbeiten zu gehen. ich arbeite vollzeit, schon immer. nach meiner großen (sie war 8 Monate alt) bin ich wieder vollzeit gegangen und beim kleinen nach 4 monaten wieder.

        jetzt bekomme ich nummer 3 und werde 1 jahr zu hause bleiben und nach der elternzeit wieder vollzeit in meinen beruf einsteigen. ich brauche meine arbeit. nur zu hause erfüllt mich nicht. es macht mich nicht glücklich.

        Ich war mal 3 monate arbeitslos nach meiner ausbildung (die beiden kinder waren schon da). ich fand es fruchtbar nur zu hause zu sein.

        lg

        redrose

      • Hallo!

        Mir hat das eime Jahr gereicht... bin ebenfalls nicht zur Hausfrau geboren. ;)
        Allein der Austausch mit Kollegen tut mir sehr gut!

        Liebe Grüße

        (6) 09.06.17 - 07:20

        Am liebsten würde ich zu hause bleiben, bis alle drei aus der Grundschule sind, um auf die OGS komplett zu verzichten. Aber das wird wohl nicht machbar sein.
        Meine Älteste kommt jetzt in die dritte Klasse, und ein Jahr habe ich noch.

        Langweilig ist mir noch nie gewesen.

      • Ich würde es sofort machen und zwar mind bis das letzte Kind in der weiterführenden Schule ist oder noch länger.
        Diese Einstellung ist ja heutzutage verpönt. Frau hat sich zu freuen, dass sie Karriere machen darf.
        Stand mir nie der Sinn nach.

        Mir fällt leider auch kein Beruf ein, den ich mir irgendwie als Erfüllung meines Daseins vorstellen kann.
        Mein Plan solange zu studieren bis mich wer heiratet und ich Kinder bekomme ging leider nicht auf und war mit 19-20 leider auch etwas naiv gedacht.
        Ich hab wirklich nie geglaubt tatsächlich mal was zum Familienunterhalt beisteuern zu müssen.
        Hätte ich damals wirklich gewusst, dass das Leben leider etwas anders aussieht, hätte ich wenigstens etwas studiert oder gelernt, wo n bisschen mehr Kohle rumkommt als als Erzieher (mit leider vorwiegend ätzenden Heititei-Kolleginnen).

        Dazu kommt, dass ICH es toll fand, das meine Mama immer zu Hause war und ich frisches, warmes, leckeres Essen auf dem Mittagstisch hatte.
        Das ich jemanden zum Reden hatte und der mir bei Problemen mit den Hausaufgaben helfen konnte.
        Ich hab immer die armen Schlüsselkinder bedauert.

        Vielleicht kam meine Naivität dadurch, dass mir das Familienleben so vorgelebt wurde und ich es einfach nur schön fand.
        Wobei meine ältere Schwester durchaus Karriere gemacht hat bzw macht.
        Aber sie hatte immer ein bestimmtes Ziel vor Augen, sie hat dafür gebrannt, gekämpft, es durchgezogen. Sie würde eingehen zu Hause, mein Schwager hat ab dem 6. Monat die Elternzeit übernommen.

        Ich wollte immer nur Kinder haben und Hausfrau und Mutti sein. Nachdem ich ein bisschen brotlose Kunst studiert habe, musste ich noch was "richtiges" lernen und hab den Erzieher gemacht. In der Kinder- und Jugendhilfe hat es mir am Besten gefallen. Da konnte ich annähernd meinen Traum ausleben und hab auch noch verhältnismäßig gut verdient, im Gegensatz zu den Erziehern aus Kita und OGS.

        Jetzt mit Kind bleibt wegen der Arbeitszeiten leider nur die Kita und da hab ich eigtl keine Lust drauf. Und vor allem hab ich keine Lust mein Kind in Einrichtung A fremd betreuen zu lassen, während ich in Einrichtung B andere Kinder zum Hungerlohn betreue.

        Nein, so hab ich mir mein Leben nicht vorgestellt, aber mein Mann ist leider nicht reich genug ;-)

        • "Ich hab wirklich nie geglaubt tatsächlich mal was zum Familienunterhalt beisteuern zu müssen."

          Aua, dieser Satz...
          Ja, leider muss man als Erwachsener arbeiten für sein Geld. Sehr traurig!

          "Mein Mann ist nicht reich genug"

          Wegen genau solchen Sätzen sind "Frauen wie du" verpönt. ;)

          Übrigens auch schön zu wissen, dass du wohl eine dieser Erzieherinnen bist, die keinen Bock auf ihren Job haben. Die armen Kinder...

          Liebe Grüße

          • Und nur weil jemand lieber nicht oder lieber etwas anderes arbeiten würde, muß er/sie seinen Job nicht schlecht machen...!

            Ich entscheide mich auch gerade aus Vernuftgründen und zugunsten meiner Kinder gegen den Job, den ich am allerliebsten mache. Trotzdem mache ich meine aktuelle Arbeit gut - und gerade in Bereichen, in denen mit Kindern gearbeitet wird, haben Arbeitgeber Gott sei Dank Verständnis dafür, dass man seine Arbeit dem Familienleben anpassen will und reagieren nicht so herablassend wie Du.

            Im übrigen kann ich mir gut vorstellen, dass eine KiTa auch von Mitarbeitern profitiert, die schon mit anderen Altersgruppen gearbeitet haben.

            Danke dir für deinen Beitrag. Genau so sieht es aus.
            Der Job ist nicht mein Traumberuf, aber ich bin gut darin. Und das ist, was zählt.
            Im Übrigen wird in der Ausbildung der Fokus auf Elementarpädagogik gelegt und nicht auf Heimerziehung. Insofern kann man mir kaum das Wissen zu diesem Bereich absprechen, ganz abgesehen von der bereits gesammelten Arbeitserfahrung in der Kita sowohl im U3- als auch U3-Bereich.
            Ich war nämlich erst ewig in der Kindergartenbranche tätig, bevor ich in die Kinder- und Jugendhilfe gewechselt habe.

        Hallo,

        <<<"Mein Mann ist nicht reich genug"

        Wegen genau solchen Sätzen sind "Frauen wie du" verpönt. ;) >>>

        na da hast du wohl den Smiley nicht hinter dem Satz gelesen. Das war mit einem Augenzwinkern gedacht.
        Diese Aussage "Frauen wie du" finde ich by the way auch ziemlich abwertend.
        Gemeint war nicht damit, dass ich nen armen Tropf suche/gesucht habe, der mir ein Leben in Saus und Braus finanziert, sondern einfach nur, dass (s)ein Einkommen nicht dazu reicht, das klassische Familienleben mit der klassischen Rollenverteilung zu leben.
        Was ist denn daran verwerflich? Es bedeutet doch nicht, dass Frau sich dann nen schicken Tag zu Hause macht und bei Langeweile ein bisschen shoppen geht und der Mann sich den Buckel abrackern kann. Vielmehr ist damit gemeint, dass Frau dann eben Haus und Hof in Ordnung hält, eine schöne Atmosphäre schafft, für den Nachwuchs da ist ect. pp.
        Aber wegen "Frauen wie dir" darf man das bloß nicht laut aussprechen...

        <<<Übrigens auch schön zu wissen, dass du wohl eine dieser Erzieherinnen bist, die keinen Bock auf ihren Job haben. Die armen Kinder...>>>>

        Gibt keinen Grund die Kinder zu bemitleiden und deine Vermutung empfinde ich als ziemlich anmaßend. Es tut zwar nichts zur Sache aber sowohl den theoretischen als auch praktischen Teil meiner Ausbildung habe ich sehr gut abgeschlossen und auch meine bisherigen Arbeitszeugnisse waren exzellent.

        Würde wohl kaum passieren, wenn die Kinder "leiden" würden.
        Ja ich mache den Job nur, um Kohle zu verdienen. Aber trotzdem mach ich ihn verdammt gut.

        Schönen Abend noch

        • "Frauen wie ich" war dein gewählter Ausdruck, nicht meiner! Deswegen habe ich ihn in Anführungszeichen gesetzt ;)
          Du warst es auch die sagte auf den Job in der Krippe hättest du keine Lust, nicht Ich.
          Und ja, jemand der keine Lust auf seinen Job hat gibt niemals 100%. Im Krippenbereich ist das meiner Meinung nach wichtig, weil grade dort Mütter ihre Kinder mit größtem Vertrauen in die Erzieher abgeben wollen.
          Mir ist vollkommen egal warum oder warum nicht du gern zu Hause wärst, ich finde deine Wortwahl und deinen Text eben einfach fürchterlich.

          • Ich habe nirgendwo was von "Frauen wie ich" geschrieben!

            Krippe und Kita ist ein kleiner Unterschied, das nur am Rande.
            Ich denke nicht, dass du beurteilen kannst wie gut/schlecht ich meinen Job mache.

            Na ja wir kommen nicht auf einen Nenner

            Füchterliche Grüße

Top Diskussionen anzeigen