Kinderzuschlag, wer kennt sich aus

    • (1) 18.06.17 - 10:23

      Hallo.

      Seit 14.06.2017 bin ich auf 450 Euro basis eingestellt. Bekomme 2xkindergeld, 128 Euro unterhält fürs 1 Kind und 73 Euro unterhaltsvorschuss. Für das 2 Kind bekomme ich ein unterhsltsvorschuss von 150 euro. Das 1. Kind ist 6 Jahre und das 2. Kind 3 Jahre.
      Wohngeld bekomme ich derzeit nur für meine Kinder von 187 euro. Kaltmiete sind 266,09 Euro, 66 Euro Heizkosten und 84 Euro Nebenkosten.

      Bekomme zu dem noch harz4 von 192,24 Euro plus Miete.
      Da ich aber aus dem Harz 4 raus möchte habe ich den minijob angenommen.
      Nun ist aber meine Frage, bekomme ich den kinderzuschlag? Wenn ja wie viel und würde das Wohngeld denn auch höher ausfallen? (Berechnung für Wohngeld wurde mit Harz 4 berechnet).
      Wer von euch kennt sich aus?

      • Hallo,

        du hast bei deinem Gedankengang etwas Entscheidendes vergessen, was dies alles hinfällig macht.

        Als Minijobber bist du nicht krankenversichert.
        Du müsstest dies also selbst bezahlen. Für dich und deine Zahlen aber nicht leistbar.

        Grüße

        • Über das Jobcenter ist man als ALG2 Empfänger bei der Krankenkasse versichert

          • Hallo,

            sie bezieht bereits ALG II über das Jobcenter. Damit ist sie krankenversichert.
            Allerdings möchte sie mit Hilfe ihres Minijob + Wohngeld + Kinderzuschlag auf das ALG II verzichten.

            Und DAS funktioniert nicht, weil sie dann nicht mehr krankenversichert wäre!

            Gruß

      (6) 18.06.17 - 13:28

      "Das 1. Kind ist 6 Jahre und das 2. Kind 3 Jahre."

      Und da ist mehr als ein Minijob nicht drin?!

      • Ich bin alleinerziehend

        • (8) 18.06.17 - 20:12

          Und?

          • Ich wohne in einem Dorf. Die nächst größere statt wäre Berlin. Ca 80 km entfernt. Macht in etwa 1,5 h fahrt. Bei 2 Kindern in einem Job mit Schichten ist es unmöglich. Selbst im Verkauf arbeiten sie in Schicht ja bis 21 Uhr. Wo soll ich mit den Kindern hin wenn die Kita um 17 Uhr schießt. Ich bin 35 Jahre und bis vor 6 Jahre immer arbeiten gegangen. Auch in schicht. Ich bin nicht mama geworden um meine kinder bei freunden oder verwandte abzugeben. Ich bin froh darüber das ich nach langen Bewerbungsschreiben im Berufsleben wieder einsteigen zu dürfen(auch wenn es ein minijob ist). Ich muss das mit meine kinder Abwegen können. Leute die keine Kinder haben oder verheiratet sind haben es leichter. Und ich finde es zum kotzen was manche hier schreiben.

            • Für mich gäbe es da genau 2 Möglichkeiten:

              1. Ich schaue, was es in der Umgebung an Jobs gibt und was ich tun muss, um da ranzukommen. Entsprechend würde ich aktiv werden.

              2. Ich würde da hinziehen, wo es auch Arbeit für mich gibt.

              Einfach mich rauszureden, dass es ja so schwer wäre und dann grundlos dem Staat auf der Tasche zu liegen, käme für mich nicht in Frage.

              Was die Arbeitszeiten angeht: Such Dir einen Babysitter oder eine Tagesmutter, wenn Du mal länger arbeiten musst, so mache ich das auch, weil mein Mann eben auch lange arbeitet. Normalerweise muss man ja nicht IMMER bis 21 Uhr arbeiten, selbst bei Arbeitgebern, die wenig bis keine Rücksicht auf Mütter nehmen.

              Du bist nicht Mama geworden, um Deine Kinder bei Freunden und Bekannten abzugeben? Bist Du Mama geworden um den Rest Deines Lebens nichts zu machen und von anderen zu leben???

              Ich finde es zum Kotzen, wenn man sich keine Mühe gibt, seine Kinder selbst zu ernähren.

              (11) 20.06.17 - 10:17

              1. "Leute die keine Kinder haben oder verheiratet sind haben es leichter."

              Na und? So ist das Leben.

              Ich war selbst viele Jahre allein erziehend, habe sogar meine Ausbildung als allein Erziehende durchgezogen. Wer will, findet Wege #aha, wer nicht will, findet Gründe.

              2. Nicht alle Jobs sind "in Schichten". Ich habe schon zig allein erziehende Frauen zu gutmeinenden Arbeitgebern vermittelt, die noch so etwas wie ein soziales Gewissen haben und engagierten (!) Frauen entgegen kommen.

              3. "Ich bin nicht mama geworden um meine kinder bei freunden oder verwandte abzugeben."

              Aber um sie dauerhaft von anderen ernähren zu lassen?

              Last, not least: Es heißt "abwägen". Auf "Abwegen", beruflichen nämlich, bis du gerade unterwegs. Minijobs sind die Armutsfalle Nummer eins für Frauen.

              >>> Leute die keine Kinder haben oder verheiratet sind haben es leichter. <<<

              Oder Leute, die sich als Alleinerziehende ihr Leben so einrichten, dass es praktikabel ist ...

              ... und NICHT in der Pampa OHNE soziales Netzwerk leben ...

              ... sondern dort wohnen, wo sie als Alleinerziehende passende Jobs finden (und gegebenenfalls Weiterbildungmöglichkeiten, um auf lange Sicht einen passenden und lukrativen Job zu finden), sehr gute Betreuungsmöglichkeiten haben und sie sich ein soziales Netzwerk aufbauen können ...

              ... Voraussetzung ist natürlich, dass sie entsprechend engagiert und tatkräftig sind ... und sich NICHT lieber in die soziale Hängematte fallen lassen.

        Ja, und #kratz

Stell einfach einen Antrag, mehr als ablehnen können sie nicht. Du musst ja deine Finanzen offen legen

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