6. Kind Ja oder Nein?

    • (1) 02.07.17 - 18:34

      Hallo

      Ich bin eher eine stille Mitleserin aber jetz muss ich mir mal etwas von der Seele schreiben.

      Ich bin Mutter von 5 Kinder (Jahrgang: 2007, 2009, 2011, 2013 und 2015 ). Anfangs Januar dieses Jahres hatte ich eine FG in der 10.SSW, gestern war ich bei meiner Frauenärztin für eine Nachkontrolle. Sie gab mir grünes Licht für eine erneute Schwangerschaft. Alles bestens.

      Wir verhüten derzeit mit Kondomen, da ich noch keine optimale Lösung für mich gefunden habe. Ich habe mit meinem Mann schon darüber gesprochen er ist einem weiteren Kind nicht abgeneigt aber er meinte auch das wir noch genügend Zeit haben und es auch nicht sofort sein muss (Ich 34, er 36).
      Momentan sind wir auch sehr ausgelastet mit unseren 5 Kindern. Unser Familienleben ist optimal geregelt, so dass alle zufrieden sind und keiner zu kurz kommt. Ein Baby würde das alles wieder durcheinander bringen.

      Er hat recht, aber ich sehne mich so sehr danach! Ich wäre sehr gerne nochmals schwanger.

      Ich versteh mich selbst nicht. Ich hab 5 gesunde wundervolle Kinder. Ich hab wirklich Sau viel um die Ohren privat wie beruflich. Das wär so "dumm" noch ein Kind zu bekommen wo wir doch momentan alles so geregelt haben, ABER ....

      Ach man ... #schmoll

      War jemand von euch schon mal in so einer ähnlichen Situation?

      LG Tamara

      • Hallo,
        möchtest du ein 6. Kleinkind/ Kindergartenkind/ Schulkind/ Teenie/ jungen Erwachsenen -

        oder möchtest du "nur" nochmal schwanger sein / ein Baby haben?
        Diese Frage klärt oft einiges :-).
        VG

        Hi,

        neber ever würde ich sechs Kinder haben wollen.
        Sorry aber mir kann man nicht sagen, das man das finanziell sorglos stemmen kann!!!!!

        Du hast jetzt schon Stress ohne Ende....warum will man noch mehr Kinder haben?

        lisa

        • (4) 02.07.17 - 20:46

          Herrje. Jeder darf so viele Kinder bekommen wie er will. Nur weil es nicht ins typische Bild passt, ist es nicht gleich schlecht, nicht finanzierbar, zu viel Belastung....
          Manche bekommen nicht mal ein Kind ordentlich groß, andere wuppen die Großfamilie.

          • (5) 03.07.17 - 08:29

            Ich habe geschrieben "ICH möchte es never ever haben"

            Und ja, ich kenne Großfamilien, die es nicht "wuppen", die mega Stress haben und auch nicht großartig finanziell dastehen.

            Großfamilien mit 5+ Kinder, die wirklich super dastehen, gehören eher in die "Steltenheitsfraktion", ob du es nun wahrhaben möchtest oder nicht.

            Und so einfach wie Du hier "wuppen" schreibst ist es sicherlich nicht, wenn Du mal genauer in diese Großfamilien schaust. Sicherlich gibt es Reportagen über die "Rama-Großfamilien" im TV oder Berichte hier bei Urbia, die dann lauten "es läuft alles super".

            Und ja, manche Familien bekommen nicht mal ein Kind gewuppt, da sie nur normale Jobs haben, kein Erbe, keine Familie die die Betreuung übernehmen. Und die Mehrheit bei Urbia sind solche Familien, die normal leben und keine großen Sprünge machen können.

            LG
            LIsa

            • (6) 03.07.17 - 10:37

              Du hast auch geschrieben, dass du es finanziell mehr oder weniger nicht für möglich hältst. Tatsächlich kenne ich Familien mit mehr Kindern (4 und 5, mit 6 ist keine dabei), die das tatsächlich gut hinbekommen. Das ist hier in der Gegend jetzt nicht so ungewöhnlich. Vielleicht liegt es am Wohnumfeld? Ländlich, Wohnraum bezahlbar, Arbeitslosenquote unterdurchschnittlich (aufs Bundesland gesehen), recht wenige Familien mit Migrationshintergrund (die ja teils sehr kinderreich sind)....

              • (7) 03.07.17 - 11:10

                Hi,

                ich bin selber in einer Großfamilie aufgewachsen und bei uns am Land war das üblich....mehr recht als schlecht.

                Jetzt aber, wo viele auf zwei Gehälter angewiesen sind, wenn nicht ein Erbe, Haus, etc. vorhanden ist, ist es wirklich kaum zu schaffen, z.B. bei uns im Großraum München.
                Da kenne ich eher nur Landwirte, die eher größere Familien haben aber nicht in solch einen minimalen Altersabstand.

                LG
                Lisa

          Interessant wäre die Meinung der Kinder , wie die sich fühlen .

          Ich hätte keinen Bock auf 5 Geschwister . Wie ist die Zimmerverteilung? Hat jeder sein eigenes Reich ? Was ist mit hobbies und Talenten ? Könnt ihr jedes einzelne Kind fördern ? Was wenn eure Kinder später studieren wollen ? Könnt ihr es Ihnen ermöglichen ?

          Ich glaube ja der TE dass sie super klar kommt aktuell - aber lass mal die Kids älter werden und andere Bedürfnisse außer bei Mama sein entwickeln .

          Das ist ganz schön teuer und ich kenne ausschließlich nur Kids aus Großfamilien die genau dass ätzend finden.

          Aber urbia ist ja eh so eine Luft & Liebe Gemeinde ;)

          • Studieren diese Argument finde ich immer etwas merkwürdig genauso merkwürdig wie das mit dem Auto weil jedes Kind immer mit fährt und natürlich um in den Urlaub zu fahren . Völlig blöde Argumente in meinen Augen . Bei kleineren Familien kommt diese Frage so komischerweise auch nicht auf . Von den zwei oder drei Kindfamilien hat ganz bestimmt nicht jedes Elternpaar das Geld um seinen Kindern ein Studium zu finanzieren .Und nicht jedes Kind kann oder möchte studieren .Wenn ich mir meine Kinder so anschaue pauschal aus dem Bauch heraus wird wahrscheinlich die Hälfte studieren wollen .

            • Ich finde das Argument Ausbildung schon wichtig . Natürlich will nicht jedes Kind studieren, trotzdem möchte ich es meinem Kind ermöglichen wenn es das will.

              Sagst du dann zu dem einen ja und zu dem anderen nein ?

          Ich habe in meinem Freundeskreis und Bekanntenkreis einige die aus Familien mit mind. 3-5 Geschwistern kommen... ab ner gewissen Anzahl macht eins mehr oder weniger das Kraut dahingehend nimmer fett.

          Eine meiner besten Freundinnen ist eine von 4 und 4 ist schon viel... ihre Eltern konnten sich zwar einmal im Jahr Campen in Kroatien zusammensparen... aber Hobbys... Kleidung... gut die großen hatten ein eigenes Zimmer, sogar ein eigenes Stockwerk... aber sie würden das nie missen wollen. Nur sowohl meine Freundin als auch ihre Schwester würde es beide nie so handhaben wie ihre Mutter. Denn nach den zwei Mädels die 3 Jahre Abstand zueinander haben kam 10 und 11 Jahre später noch die zwei Jungs... und das bedeutet immer kleine Kinder im Haus rumlaufen haben. Kaum waren die jüngsten aus dem gröbsten heraus hat die älteste Tochter ihr 3 Monsterbacken zur Welt gebracht... und ihre Zweite Tochter (meine Freundin) ist mittlerweile auch zweifache Mutter. Beide würden lediglich sagen... wenn so viele Kinder dann alle hintereinander und nicht so ne riesen Lücke dazwischen sonst kommst aus dem Kleinkindtrubel im Leben nie raus.

          Ich hab nen Kollegen der ist ein Kind unter 16 gewesen. Abgesehen das er zu seiner jüngsten Schwester ein verhasstes Verhältnis hat, sagt er ganz klar... ja ich bin unter ärmlichen Verhältnissen groß geworden... damals gabs keine finanzielle Unterstützung vom Staat... und nur mein Vater ist arbeiten geegangen... Das Haus war groß - 4 Kinderzimmer verteilt auf 16 Kinder... trotzdem betrachtet er seine Kindheit als erfüllt auch wenn er nicht alles hatte. Das schärft frühzeitig auch den Blick aufs wesentliche. Und klar bei so viel Kindern hat die Mutter nicht die Zeit für Aufmerksamkeiten jedes einzelnen ... wenn was aber wichtig war, war sie immer da... und um sein Herz auszuschütten... das tut man als Kind sowieso mehr bei Freunden oder Geschwistern... kein Teenager sagt er geht zu seiner Mutter bei Problemen... sondern zu gleichaltrigen oder minimal älteren.;-)

    was ist das für eine Aussage ? Wieso sollte man die finanziell nicht sorglos stemmen können nur weil du das vielleicht nicht kannst ?

    Hängt davon ab welche Prioritäten man setzt bzgl. finanzieller Last. Zumindest in der Zeit wo sie nicht in der Fremdbetreuung oder Schule sind reicht das Kindergeld alle mal für das jeweilige Kind aus - da kann mir keiner was anderes erzählen. Ab da wo es um Krippe und co geht natürlich wiederum überhaupt nicht. Es kommt drauf an wo und wie man lebt. Hat man eine Räumlichkeit (in dem Fall ein Haus) was genug Platz bietet auch für ein weiteres 6. Kind ist das ok... wenn ein 6. Kind bedeutet das alles wie eine Sardinendose wäre und man umziehen will... sollte man sich bewusst machen dass es kaum Vermieter gibt (auch wenn das ungerecht und engstirnig und dämlich in der Einstellung derer ist) die eine Familie mit so vielen Kindern aufnehmen wird. Kinder sterben allerdings nicht daran sich Zimmer teilen zu müssen. Ganz ehrlich! Wer die Priorität darin sieht, dass jedes Kind ein eigenes Zimmer haben muss, immer NEUE Kleidung, zu Weihnachten und Geburstag immer das neuste und teuerste Spielzeug und mind. einmal im Jahr Urlaub im Ausland machen muss - der lebt bereits auf einem sehr hohen Niveau was er vom Leben erwartet. Für mich ist es (egal ob ein Kind oder 10) wichtig, dass ich alle laufenden Fixkosten decken kann, dass ich nicht jeden Cent umdrehen muss um jeden Tag ein warmes Essen, Frühstück etc. auf den Tisch zaubern kann (bei 8 Personen würde ich da mal 900 Euro im Monat dafür veranschlagen)... mir ist wichtig das meine Kinder immer modisch und wetteroptimal gekleidet sind aber modische Kleidung muss weder teuer noch neu sein.... Urlaub... hey selbst Kinderlos konnte ich mir nicht immer Urlaub im Jahr leisten und selbst wenn... war ich oft zu geizig dafür. Daher leg ich da wenig Wert rein... es ist schön wenn das mal drin ist aber es ist nichts was zu einer erfüllten Kindheit dazugehört. Mir ist allerdings schon wichtig, dass ich meinen Kindern (bisher hab ich nur eines) allen ein Hobby finanzieren kann... im idealfall sportlicher Natur aber auch gerne Musik oder ähnliches... und ich hab selbst die Musikschule besucht... 50 Euro im Monat nur für den Unterricht zzgl. Extras muss man auch pro Kind erstmal haben. Dagegen werd ich meinem Kind bewusst nie mit Spielzeut überhäufen und ihm auch selbst wenn wir es uns leisten könnten Genügsamkeit beibringen.

In einer ähnlichen Situation bin ich nicht, dazu entscheide ich sowas zu sehr im Kopf.

Aber kannst du denn wirklich einem weiteren Kind momentan gerecht werden vorallem zeitlich? Und gleichzeitig auch deinen anderen?

Du schreibst du wärst sehr gern wieder schwanger...wenn es dir nur darum geht fände ich es ehrlich gesagt egoistisch.

Mir stellen sich gleich mehrere Fragen:

- Wie bitteschön schafft man es mit 5 Kindern noch arbeiten zu gehen und als was?
- Wie schafft man es, 5 Kinder (!) zu finanzieren, sofern man nicht völlig hochtrabende Berufe hat?

- Wie schafft man den Haushalt, die Hausaufgaben usw.?

Ich könnte mir diese Konstellation nur so vorstellen: Der Mann verdient exorbitant viel Geld, die Frau ist den ganzen Tag zu Hause und hat Unterstützung von Putzfrau, Haushälterin und evtl. noch einem Kindermädchen oder aber mindestens zwei Omas und Opas!

Zwar kenne ich einige Leute, die 4 oder mehr Kinder haben. Aber da läuft das entweder mit massiver Unterstützung von Omas oder halt mit viel Geld (Arzt, Direktor) oder gar mit Beidem.

Ich habe 3 Kinder. Darunter ein Baby. Und jeder Mensch hat nur 24 Stunden Zeit am Tag. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei NOCH MEHR Kindern nichts auf der Strecke bleibt. Heißt, der Haushalt, die Kinder selbst, die Schule usw. Niemand ist ein Zauberer. Irgendwann kommt jeder an seine Grenzen. Körperlich durch die vielen Schwangerschaften, finanziell oder eben im Alltag.

Für mich persönlich kommt kein weiteres Kind in Frage. Denn ich sehe sehr wohl, dass ich Hilfe vom Mann, von der Oma benötige und dass die großen Kinder zurückstecken müssen. Irgendwann ist da der Punkt erreicht, wo das Zurückstecken in meinen Augen zu groß wird. WENN MAN EBEN nicht massive Unterstützung hinzukauft. Was aber nur ein Großverdiener kann.

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