"Sandwichkinder"

    • (1) 10.07.17 - 13:30

      Hallo zusammen.

      Meine Hormone spielen verrückt. Ich kenne das in der Form gar nicht von mir. Zu mir: 2 Kinder im Alter von 5 und 7 und mit Nr. 3 gewollt und geplant schwanger (8. SSW). Nach der großen Freude über den positiven Test, kommen immer öfter Zweifel und Ängste meinerseits. Ich hoffe, dass sich das nun bald wieder legt.

      Zur Frage: Wie entwickeln sich eure Sandwichkinder? Ich habe nun bereits des Öfteren gehört und gelesen, dass es diese Kinder wohl schwieriger haben.

      Was sagt ihr dazu/was habt ihr für Erfahrungen?

      Lg

      • https://www.youtube.com/watch?v=FM-5BPMnhm0

        Das beschreibt meinen Mittleren perfekt!!
        Die anderen beiden sind total easy--aber was wäre das Leben ohne Herausforderungen ;-)

        Hallo
        Ich habe 2 Geschwister. Von diesem Sandwichkinder Ding habe ich erst als Erwachsene gehört. Bei uns gab es solche Probleme nicht. Ist nicht alles auch ein bisschen das was man, oder in dem Fall die Eltern, draus macht?
        Je nach Konstellation kann es durch die Eltern sicher doof sein das Kind in der Mitte zu sein, groß aber nicht das älteste, klein aber doch nicht das jüngste. War bei uns wie gesagt nie ein Problem.

        LG

        • Genauso siehts aus. Heute gibt es für alles und jedes eine englische Bezeichnung und es wird ein Mords-Trara drum herum gemacht.
          Mein Mann hatte 7 Geschwister, meine Schwester 6 Kinder, meine junge Nachbarin hier hat 4 Kinder, da macht niemand ein Gedöns um "Sandwichkinder" oder sonstige Befindlichkeiten. Es gibt offenbar auch heute Familien, die einfach ihre Kinder großziehen und nicht für alles eine psychologische Definition brauchen #klatsch
          Probleme kann/wird es auch bei ein oder zwei Kindern geben....oder auch nicht ;-)
          LG Moni

      Hallo, bei dem Altersabstand würde ich nicht mehr von Sandwichkind sprechen. Eher von 2 Großen und einem Kleinen.
      Bei uns liegen 6 und 8 Jahre zu Nummer 3. Die beiden Großen und der Kleine. Sämtliche Sandwichgeschichten passen gar nicht mehr. Die Mittlere orientiert sich nie nach unten und hat schon lange ihren Platz gefunden. Da gibt es keine Rivalitäten.
      VG & eine problemlose Schwangerschaft :-)

      Mach dir keine Sorgen, bei uns ist der Mittlere sogar irgendwie das Kind (jetzt 11, die anderen 14 und 8) , das am meisten Aufmerksamkeit bekommt bzw. einfordert. Er hatte seine Exklusiv-Zeit (wie der Große als erstes Kind) als Nesthäkchen drei Jahre, in denen der Große in Kindergarten war und er die Vormittage bei mir zu Hause, bevor seine kleine Schwester zur Welt kam. Ich glaube, das hat ihn geprägt, er weiß um seinen hohen Stellenwert. Wie auch die Kleine, die als Baby auch die Vormittage alleine mit mir hatte, weil die Brüder im Kindergarten war.

      Sein einziges Problem gegenüber den Geschwistern ist, dass er total unsportlich ist und daher unterlegen - aber das wäre er auch, wenn er nicht der Mittlere wäre.

      Liebe Grüße

    • (7) 10.07.17 - 14:59

      Für mich völliger Blödsinn!!!

      Ich bin selber mit zwei Geschwistern groß geworden, selber bin ich die Älteste. Meine Eltern haben sich große Mühe gegeben, uns gleich zu behalten.
      Rückblickend ist mir aufgefallen, dass der Kleinste (immer 2 Jahre Abstand) ein absolutes Nesthäkchen war und ist. Und ich immer bei allem "erkämpfen" musste. Sowas wie: bei Freunden übernachten, lange abends auf Partys bleiben,... Und meine Geschwister von den erfochtenen kämpfen und den Erfahrungen meiner Eltern profitiert haben.
      Kein leidendes Sandwichkind.

      Ich habe auch drei Kinder, ebenfalls 2 Jahre jeweils Abstand. Bisher kann ich sagen, muss das dritte am meisten zurück stecken,...& das in der Mitte bekommt recht viel Aufmerksamkeit.
      Aber ich versuche mich gerecht aufzuteilen.

      Mach dir keinen Kopf über so einen Blödsinn!

      Hallo,

      mein "Sandwichkind" ist sehr anders als seine Geschwister. Seine Geschwister sind eher risikobereit und ziemlich selbstbewusst, während das Sandwichkind z.B. ewig fremdelte, auch bei Leuten, die er regelmäßig sah und furchtbar heulte, wenn wir nicht da waren. Nur die Kindergarteneingewöhnung lieft gut, die Kindergärtnerin hat er als dritte Bezugsperson sofort akzeptiert. Aber woanders übernachten etc. verursachte immer ziemliche Panik. Er wollte auch immer entweder mit seiner großen Schwester oder dem kleinen Bruder etwas machen. Alleine ging es schlecht.

      "Vernachlässigt" habe ich eher die Große. Ich war oft mit zwei Kleinkindern völlig ausgelastet und sie beschäftigte sich gerne selbst. Sie ist total umgänglich, abenteuerlustig, probierte ganz viel aus und probierte sich selbst auch sehr gerne aus. Man konnte ihr früh etwas zutrauen und sie war dann sehr stolz. Sie lebt auch heute ziemlich autark. Kommt von der Schule heim, isst mit uns und erzählt und verschwindet dann in ihr Zimmer unter dem Dach. Sie sagt, dass sie die Ruhe glücklich macht. Sie spielt stundenlang Klavier und träumt von einer Gesangskarriere und lernt auch viel für die Schule. Ein Traumkind :).

      Bei dir ist die Konstellation ja eher "zwei Große" und "ein Baby". Daher würde ich mir da nicht so viele Sorgen machen.

      Ich bin selbst auch ein Sandwichkind, bei uns war es so, dass mein Bruder und ich gleichermaßen "unter den Tisch" fielen. Und meine Schwester eine Sonderregelung bekam.

      GLG
      Miss Mary

      (9) 10.07.17 - 22:11

      Hallo,

      wie du schon sagst, das sind die Hormone.

      Diese Panik hatte ich am Angang der dritten Schwangerschaft auch, nur dann eben andere Ängste als die Sandwichtheorie.

      Dass du dir diese Gedanken machst, ist doch die beste Vorsorge, dass es eben nicht passiert, dass dein Mittleres zu kurz kommt.
      Entspann dich und eine schöne Schwangerschaft!!

      (10) 11.07.17 - 18:44

      Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Eigentlich bin ich ja auch der Meinung, dass es eine Frage ist, wie Eltern mit der Situation umgehen.

      Nun...wir werden versuchen allen 3en gerecht zu werden.

      Liebe Grüße

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