Umziehen? Neuer Job?

    • (1) 11.07.17 - 11:46

      Hallo an alle.

      Ab dem Schuljahr 18/19 werde ich organisatorische Probleme haben. Meine Tochter kommt da in die Schule.

      Ich bin Lehrerin und arbeite aber in einem anderen Bundesland, als wir leben. Das hat mit meinem Abschluss zu tun, wäre kompliziert alles zu erklären. Die Ferien sind dann komplett versetzt. Wenn sie Ferien hat, gehe ich arbeiten, hab ich dann Ferien, geht sie dann zur Schule. Paar Tage hier und da sind schon zusammen, aber doch viele versetzt. Insgesamt hätten wir etwa 4-5 Wochen gemeinsam. Statt 11. ich weiß nicht genau was ich machen soll. Ich muss morgen um 6 los auf Arbeit. Ich kann sie doch in den Ferien nicht um 6 in den Hort schicken. Mein Mann ist nicht der Vater und ist nur am we zu hause. Meine Eltern wohnen 1200 km weiter weg. Die würden Sie Ende Sommer Ferien nehmen für 2-3 Wochen, wenn ich wieder arbeiten muss.

      Ich könnte in unserem Bundesland einen Job suchen, nur würde ich dann gut 500 Euro weniger bekommen und hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit erst später Feierabend. So bin ich meistens um 14 Uhr zu hause. wo ich jetzt arbeite, ist einfach toll. Ich weiß, dass es wo anders nicht so gut wird. Wäre jetzt auch zu lang zu erklären, warum)

      Umziehen möchte ich und mein Kind auch nicht. Außer Kollegen und jede Menge Schüler kenne ich hier niemanden. Und die Stadt wäre auch nix für uns. Wir wohnen in einer Großstadt und haben alle Möglichkeiten in der Freizeit, haben eine Wohnung mit schönem Garten, was ich nicht gerne aufgeben würde für eine Kleinstadt, wo nix los ist, und auch keine Wohnungen mit Garten zu vermieten gibt.

      Was würdet ihr machen? In den Ferien Kind bei Freunden mal hier mal da unterbringen? Hort? Oma, Opa zu uns bestellen? Ich könnte sie ja dann auch in meine Schule mitnehmen. Weiß ich nicht. Anderseits hätte ich irgendein Büro job, hätte ich auch nicht mehr Zeit mit ihr, als mit den versetzten Ferien.

      Vielleicht habt ihr Ideen, Anregungen. Danke schon mal.

      LG

      • Na, wenn Ihr nicht umziehen wollt, dann bleibt doch nur, Dir ein großes Betreuungsnetz für die Zeiten zu suchen, in denen Deine Tochter Ferien hat, Du aber nicht. Btw: Was ist denn mit dem Kindsvater? Der kommt in Deine Aufzählung gar nicht vor.

      Hallo
      Wenn du pendelst kann das Bundesland in dem du arbeitest ja nicht so weit weg sein. Gäbe es denn überhaupt einen Hort der in den Ferien ab 6 Uhr aufhat? Kind mit in die Schule nehmen ist ja keine Dauerlösung. Bei Freunden hin und her reichen aber 6 Uhr morgens ist doch auch keine Dauerlösung. Immer die Großeltern bestellen auch nicht.

      Was ist mit dem Vater?

      Ich würde alles dran setzen sie in dem Bundesland in dem du arbeitest einzuschulen. Dazu müsst ihr ja nicht unbedingt in den Ort ziehen in dem du arbeitest. Vielleicht würde es grenznah reichen wenn du es gut begründen kannst?

      LG

    • Hallo,

      wie machst du das denn jetzt? Bringst du sie jetzt um 06 Uhr in die Kita? Wenn ja wäre es mit dem Hort ja eigentlich kein Problem.

      Aus deinem Beitrag lese ich raus, du würdest gerne alles so lassen wie es ist, machst dir aber eben Sorgen ob das alles so funktioniert.

      4-5 Wochen im gegensatz zu 11 Wochen ist natürlich schon hart. Ich z.B. fände es wichtig, dass ihr gerade in den Sommerferien mind. 2 Wochen zusammen Zeit habt. Man kann ohnehin nicht alle Ferienzeiten abdecken, aber mir wären gerade die Sommerferien schon wichtig.

      Hey,

      also im Prinzip hast du dir ja selbst alle Möglichkeiten bereits aufgezählt und nur eine als möglich übrig gelassen, nämlich die Betreuung in der Ferienzeit zu regeln.
      Es wäre doch toll, wenn dein Kind viel Zeit mit den Großeltern verbringen könnte, oder? Wenn es etwas älter ist, kann es auch mal in eine Ferienfreizeit oderso fahren...
      Wie du schon sagst, wenn man nicht grad Lehrer ist steht man IMMER vor dieser Aufgabe und man kann sie auch bewältigen. ;)
      Meine Mutter hat damals ein Kindermädchen über die Sommerferien für uns 3 Kinder engagiert (Mein Vater arbeitete jeden Tag bis zu 12 Std als Geschäftsführer und war somit raus) und sich mit mehreren Eltern "geteilt" und so hatte ich immer ein paar Kinder in den Ferien vormittags um mich. (Nur als Idee)
      Natürlich kannst du auch einen Hort suchen oder mit Freunden sprechen, dein Kind tageweise zu betreuen.
      Ein Umzug kommt nicht in Frage, darüber bist du dir ja schonmal klar.
      Ich denke, dieses Problem wirst du gemeinsam mit deinem Kind lösen! :)

      Liebe Grüße

      • Klar werde ich es irgendwie lösen. Nur manchmal ist alles zu viel. Es wird sicherlich einen Weg geben.

        Wie hast du es empfunden, dass du in den Ferien bei Freunden warst?

        • Also das Kindermädchen war bei uns zu Haus. Eine Cousine war dann zusätzlich da und Freunde meiner Brüder. Sie hat uns immer den Vormittag über betreut, sowie Mittagessen gekocht.
          Um ehrlich zu sein war es großartig für uns! Sie hat Unmengen Gesellshaftsspiele mit uns gespielt und wir waren viel im Garten mit allen Kindern. Für uns war es super... ich muss dazu sagen, ansonsten hatten wir nie Kindermädchen, nur über die Sommerferien.

          Liebe Grüße

    Hey!

    Wie machst du es der erzeit, wenn du um 6Uhr los musst?

    Wenn Hort um 6 Uhr nicht in Frage kommt, würde ich:

    - Oma und Opa so lange kommen lassen, wie sie möchten und schaffen
    - Eine Leihoma/ Tagesmutter/ Babysitterin wenigstens für die Morgende engagieren. die könnten deine Kleine dann in den Hort oder zu Ferienaktionen bringen
    - Feriencamps z.B. über die AWO/ Kirche?
    - und ja, auch bei Klassenkameraden unterbringen (vielleicht eine Woche lang, weil es viel zu organisieren ist)

    Ich bin auch so aufgewachsen, weil meine Eltern beide berufstätig waren und die Ferien gar nicht abdecken konnten. Hort gab es nicht. War dann bei Freunden, auf Ausfahrten oder bei meiner Tagesmutter.

    Alles Gute!#winke

    • Derzeit kommt morgens eine bekannte, die mein Kind ins den Kiga bringt. Sie verdient etwas zu ihrer frührente so.

      Selbst wenn sie wieder arbeiten darf, finde ich denk ich so eine, die das morgens für 10 Euro macht. Bestimmt geht es auch, dass sie dann 2-3 Tage bei einer Freundin ist, oder wir meinen Vater für paar Wochen einladen, da er nächstes Jahr in die Rente geht.

      Nur ab und zu bin ich so erschöpft, von diesem abhängig sein. Muss mich neu sortieren und dann gehts weiter. Nächste Woche haben wir endlich Ferien. Meine Nerven liegen echt blank. Und so erscheinen mir jetzt eigentlich lösbare Probleme als unüberwindbare Katastrophen.

      • Ja das verstehe ich! Zum Schuljahresende sind alle auf. Da wird die Belastungsgrenze ordentlich überschritten.#liebdrueck
        Ich bin zwar nicht alleinerziehend, aber mein Mann arbeitet im Schichtdienst und ist ausgerechnet schlecht im Organisieren von Terminen. Da kommen ständig spontane Dienständerungen, die eigentlich schon Wochen feststehen.#augen Und ich muss dann alles umorganisieren.

        Da du an den Ferienzeiten nichts ändern kannst, würde ich das beste daraus machen: Wenn ihr zusammen frei habt, macht ihr euch eine besonders schöne Zeit bzw. das, was sich deine Tochter wünscht. Dann fühlt sie sich wichtig und ernst genommen und verknust die andere zeit auch. Und du kannst ordentlich vor- oder nacharbeiten, wenn du Ferien hast und sie nicht und lässt sie dann in der Zeit aus dem Hort (wenn sie das möchte). Ist bestimmt auch toll dann mittags mit Mama zu essen. Das haben dann andere Kinder nicht. Muss man ja auch mal positiv sehen.

        Alles Gute!#winke

Deine Situation ist nicht anders als die der meisten Arbeitnehmer, nämlich dass man nur 4-6 Wochen gemeinsam Urlaub machen kann.

Könnten Oma und Opa nicht ab und zu zu Besuch kommen? Alternativ eine Ferienbetreuung im Hort deiner Schule? Mein Sohn ist auch in den Sommerferien immer eine Woche mit dem Hort verreist.

Ferienbetreuung kann man meist separat buchen, dann könnte doch die Bekannte deine Tochter wie gewohnt fertig machen und dann zum Ferienhort bringen.

LG

(13) 11.07.17 - 18:20

Hallo,

bei uns war/ist es genauso. Wir haben das so gelöst, dass unser Sohn schon in der Grundschule und auch jetzt im Gymnasium im gleichen Bundesland zur Schule geht wie ich unterrichte. Nie in "meine" Schule, das fand ich wichtig. Allerdings wohnen wir so grenznah, dass das von den Entfernungen her nie ein Problem war.

Gruß, Lena

  • (14) 11.07.17 - 18:57

    Ich arbeite leider 80 km weiter weg. Fahre morgens und nachmittags mit dem Zug. Grenznah sind nur Dörfer und Mini Städte. Nix für mich.

    • (15) 12.07.17 - 08:27

      Naja,

      dann musst Du halt Kosten in die Hand nehmen und die Kinderbetreuung organisieren.

      Es gibt Feriencamps, Tagesmütter für Schüler, etc.

      Ich meine, du hast einen genialen Job, um die Ferienbetreuung die nächsten Jahre 1A zu organisieren. Davon träumen alle Nicht-Lehrer-Mamis nur, von so viel Urlaub und Freizeit, welches man mit dem Kind gemeinsam verbringen kann, ohne Stress wg. der Organisation.

      Und bei Euch scheitert es, weil ihr nicht umziehen wollt#kratz

      LG
      Lisa

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