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Hallo.

Hast Du bedacht, dass die Oma durch die enge Bindung zur Enkelin durchaus Chancen hat, ein Umgangsrecht einzuklagen?

LG

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Da ich schon einige Wege gegangen bin und das Verhältnis zu verbessern und es ihrerseits keine Einsicht erfolgt ist, denke ich nicht, dass sie da sehr viel erreichen würde.

Abgesehen davon, soweit will ich es gar nicht kommen lassen. Es geht ja nur um eine gewisse Zeit, die man evtl. braucht um etwas Ruhe in die Situation zu bekommen, es ist sehr festgefahren...

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>>> Da ich schon einige Wege gegangen bin und das Verhältnis zu verbessern und es ihrerseits keine Einsicht erfolgt ist, denke ich nicht, dass sie da sehr viel erreichen würde. <<<

Dabei ging es doch aber um Euer Verhältnis ...

... bei einer solchen Klage ginge es aber um's Kind ... und Du sagst ja selbst, dass Oma und Enkelin ein enges Verhältnis haben.

LG

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Ich finde es richtig den Kontakt abzubrechen. Die Oma wird sonst einen Keil zwischen dich und deine Tochter treiben. Genauso hat es meine Oma früher bei mir gemacht und war damit lange Zeit sehr erfolgreich.

Ich werde hier jetzt vlt von allen Seiten gereinigt, aber das ist mir egal: sag deinem Kind dass die Oma morgen keine Zeit hat, oder erklär ihr dass du und die Oma euch gestritten habt, aber Versuch auf jeden Fall den Kontakt zwischen den beiden zu unterbinden. Pass auf dass sie nicht heimlich telefonieren oder die Oma sie auf einmal in der Schule oder Kindergarten abholt! Alles schon erlebt... sprich mit Erziehern und Lehrern und Weihe sie ein dass dein Kind nicht mit anderen Personen als dir weg darf.

Wenn ein klarer schnitt zu schwierig per hart für dein Kind ist, lad die Oma für eine Stunde ein. Zu deinen Bedingungen. Zu deinen Zeiten. Vlt noch mit 1-2 weiteren Personen damit sie nicht anfangen kann vor dem Kind mit dir zu streiten, oder sonst was. Und nach einer Stunde ist Schluss. Wenn du merkst dass es so geht, behalte es bei. Wenn die Oma das aber ausnutzt und das Kind versucht gegen dich auszuspielen, dann war es das eben. Die kleine kommt drüber hinweg. Wenn sie älter ist wird sie es verstehen!!!

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Die Oma Streitet doch gar nicht. Und hetzt auch das Kind nicht auf.

Sie hält sich nicht an Regeln, aber mehr auch nicht. Die TE schreibt hä sogar, wie nett die Dame zu ihr ist.

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Ach und dass sie das versteht bezweifle ich.

"Anna, die Oma hat dir damals mit 5 noch den Schnuller gegeben und die Flasche. Außerdem hat sie auch sonst einige Regeln missachtet, daher wurde ich wirklich wütend und ich ertrug das alles nicht mehr und deshalb hab ich den Kontakt unterbunden."
"Ja Mama. Völlig richtig, dass Du mir eine mich Liebende Person vorenthalten hast, Jetzt ist sie ja tot und ich kann gar kein Verhältnis zu ihr aufbauen. Versteh ich total! "

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Hi, wenn Du denkst, dass wirklich nur ein strikter Kontaktabbruch bis auf weiteres helfen kann, würde ich es gar nicht gross erklären, also auf gar keinen Fall irgendsowas wie "Wir können die Oma jetzt nicht mehr besuchen, weil..." oder "Die Oma hat das und das gesagt/gemacht, jetzt können wir sie nicht mehr besuchen " etc.

Lass den Kontakt sanft einschlafen, aber das hast Du schon verbaut, indem Du der Mutter direkt gesagt hast, dass Du sie nicht mehr sehen willst. Sag dem Kind, Oma hat keine Zeit oder ist verreist... und mach viele andere Sachen, dann wird sie eventuell nicht so oft nachfragen.

Ich persönlich finde es ganz schwierig, Deiner Tochter den Kontakt zur geliebten Oma zu verbieten, ausser, sie fügt ihr wirklich Schaden zu. Du musst damit rechnen, dass Du Dich später erklären musst.

Eine Freundin von mir hatte dieselbe Situation, da hat die Mutter sogar noch mit in der Wohnung gelebt... sie hat vor Jahren den Kontakt zu ihr komplett abgebrochen und sie auch das Enkelkind nicht mehr sehen lassen, das hat die Oma nie verstanden (klar, ihr fühlt euch auch beide im Recht) und hat jahrelang den Kontakt trotzdem gesucht bzw. heimlich hergestellt... ein Kampf und Hin und Her.

Dir muss klar sein, dass es so ähnlich laufen könnte, vor allem, wenn Oma und Enkelin eine enge Bindung haben.

Kannst Du das Kind nicht ab und an die Oma sehen lassen, wenn andere dabei sind (denen Du vertraust)? Das wäre vielleicht ein Kompromiss?

Lg

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Ja, der Vorschlag kam auch schon, den finde ich nicht schlecht, muss überlegen, wie ich das machen kann.

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Hallo
Ist das Wohl des Kindes tatsächlich gefährdet oder wird es dir einfach zu doof? Wenn es 5 Jahre eng Kontakt gab, hört sich das ja eher nach letzterem an. Oder gab es im Leben der Großmutter einen schlagartigen Wandel?
Letzteres ist bei uns passiert. Ich bedauere es sehr, es ist aber zum Wohl der Kinder. Die jüngsten haben sie überhaupt nicht mehr kennen gelernt. Wie ich das ihnen gegenüber mal erkläre müssen wir sehen. Und es geht dabei echt nicht um zuviele Geschenke, Süßigkeiten,TV,....
Wie dem auch sei, ich kenne andere Familien bei denen die Eltern zum Großelternteil nur wegen Dingen die das Kind betrifft kommunizieren. Es wird sich halt für das Kind zusammengerissen. Geh also bitte nochmal in dich bevor du mit schwerstem Geschütz auffährst.

LG

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Danke für die konstruktive Kritik, da könnten sich manche hier eine Scheibe von abschneiden...
Meine Tochter fährt nächste Woche in den Urlaub, vllt wird die Zeit schon ausreichen, auf jeden Fall, wird die genützt um da evtl. eine andere Lösung zu finden, auch wenn es im Moment für mich keine zu geben scheint...

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Was sagt eigentlich Dein Mann bzw. der Kindsvater dazu? Immerhin handelt es sich auch um seine Tochter - und seine Mutter.

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Er möchte gerne, dass wir alle klar kommen miteinander. Das möchte ich auch.
Leider war der Papa nicht immer present, weil er ein Drogenproblem hat. Manchmal hat er gute Phasen, dann ist er auch da für die Kleine, ansonsten, wie gesagt, wenig present...

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Ich habe jetzt der Oma vorgeschlagen, mit einer neutralen Person regelmäßige Treffen zu arrangieren, mal schauen, was sie dazu sagt...
Am Freitag habe ich im Übrigen einen Termin bei der Familienberatungsstelle vom Jugendamt, habe da auch nach Rat gesucht, wollte halt nur schon mal vorab mich hier umhören, könnte so lange nicht warten, das nagt sehr an einem...

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Hallo.

Ich fände es viel zu heftig von einen Tag auf den anderen den beiden den (scheinbar guten) Kontakt zu verbieten.

Deine Tochter ist 5 (!!!) und wird daraus sehr wohl ihre Schlüsse ziehen und es dir (auch längerfristig) verübeln.

Evtl. wäre es eine Lösung, wenn ihr generell EINEN FESTEN Oma-Enkelin-Tag vereinbaren würdet. An diesem Tag lässt du die beiden machen was sie wollen (mit 5 ist Töchterlein schon alt genug, um zu wissen, dass sie EIGENTLICH keinen Schnuller mehr braucht ;-)) und du hast ebenfalls einen Tag zur Verfügung, den DU für dich verplanen kannst.

DU brauchst ja mit der Oma keinen oder wenig Kontakt haben, wenn du das für dich so entscheidest. Aber deiner Tochter kannst du doch den Spaß mit der Oma lassen. :-D

LG

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Hallo. Diese Art Kontakt haben wir bisher auch so gehabt, nur dass es ein ganzes Wochenende jede 2. Woche war.
Mittlerweile denke ich auch, dass es echt zu hart wäre für die Kleine von jetzt auf gleich den Kontakt zu verlieren...
Ich finde die Idee mit einer dritten Person gut, das sollte doch mal machbar sein...
LG

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Meine Schwiegermutter macht verdammt viel Mist! Angefangen mit einem gefährlichen Jagdhund, der Mega nervös auf Kinder reagiert und über den Enkeln steht,...über nicht einhalten von Nahrungsmittelintoleranzen. Die gibt es nicht - sind von mir erfunden. Gibt es nämlich überhaupt nicht auf der Welt... Und noch vieles mehr. Beide sind mich persönlich angegangen... Na ja, sie sind die Eltern meines Mannes, lieben die Enkel... Irgendwie anders als meine Eltern. Niemals würde ich den Kontakt abbrechen.

Wir sehen sie sehr sehr sehr selten. Und immer nur kurz. Für uns beide steht fest: niemals gehen unsere Kinder da alleine hin. Sei doch einfach immer dabei - trefft euch seltener - und halt die Treffen kurz. Dann ist es kein gänzlicher Abbruch.

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Mit sehr selten und kurz wäre für mich kein Problem. Nicht mehr Alleine, aber ohne mich, das wäre nicht gut, zu viel Spannung, Kinder bekommen es mit, egal wie sehr man sich bemüht dies zu verstecken...
Ich denke, das ist eine gute Lösung.

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Vielen Danj

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Vielleicht beantwortet es ich deine Frage, aber ich möchte dir nur sagen, dass du nicht alleine mit solchen Differnzen bist. Zwar ist unser Sohn erst 9 Monate alt, aber wir lassen ihn nicht alleine bei Oma. VIELLEICHT wenn er sich äußern kann, aber niemals vorher. Sie hat mehrere Autos angefahren, was sie angeblich nicht bemerkt hat (ist kaum anwesend Bzw, richtig bei Bewusstsein) Missachtet die Bedürfnisse von unserem kleinen zwingt uns quasi dazu ihn ihr zu geben, wenn er weint, weil sie ihn trösten will, weil es ja IHR Enkel ist und sie die Bestätigung braucht. SIE will IHREN Enkel sehen, kommt aber nie vorbei. Außerdem leidet sie unter Depressionen, weshalb sie selber so eingeschränkt ist, kaum alleine zurecht kommt und einen Betreuer hat. Sie kam auf die Beerdigung unseres ersten Sohnes zu spät! Hat hinter unserem Rücken schlimme Dinge erzählt und und und. Mein Mann wurde damals mit schrecklichen Methoden maßgeregelt... ich könnte etliche Dinge aufzählen, weshalb wir uns erstmal ein wenig von ihr fernhalten. LG und ich hoffe du findest einen guten Weg für euch!

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Hallo Tabea.
Es tut mir vom Herzen leid mit Eurem ersten Sohn, es ist das schlimmste was den Eltern passieren kann. Umso schöner zu lesen, dass Eure Familie daran nicht zerbrochen ist und ein ganz bestimmt wunderbares Wesen in die Welt gesetzt habt.

Ich hoffe, ihr könnt euch gut von Anfang an abgrenzen, nicht erst nach 5 Jahren. Wenn man früh genug die Grenzen aufzeigt wird es wahrscheinlich einfacher diese durchzusetzen. Lasst es sich bloß nicht so festfahren wie es bei uns der Fall ist.
Danke für die lieben Worte und auch für Euch alles Gute!

LG Olga

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Hey hallo
Also ich weiss nicht wie weit der streit bei euch schon ausgeartet ist. Bei mir wars zum schluss so, dass meine sm zu meiner tochter, zwei jahre, gesagt hat ; gel mama hat gesagt oma ist böse, und m"ama lässt dich nicht mehr zu mir, die böse ist aber deine mama, denn wenn sie nett wäre würde sie nicht schlecht von mir reden". Nun ich hab das nie zu meiner tochter gesagt, überhaupt ein schlechtes wort über sm verloren, schon garnicht im zusammenhang mit meiner tochter. Ich hab mit einer guten freundin darüber gesprochen aber meine tochter war nicht dabei. Ich hab da aber nicht schlecht geredet, sondetn musste einfach auch irgendwo das hineingefressene los werden. Meine freundin und sm kennen sich aber nicht.

Nun gut, meine tochter ist sehr wortgewannt und hat das mir erzählt und gefragt ob ich wirklich so sei, und oma böse finde. Hab ihr erklärt dass oma und ich meinungsverschiedenheiten haben und ich ihr nie verbieten würde zu ihr zu gehen.

Hab ich meiner tochter auch nicht. Nur entweder ist mein mann, ich oder wir beide dabei.

Damit muss nun sm leben. Für meine tochter ist es aber schön wenn sie oma sehn kann, und ich mach es weiter so.

Machs doch auch so, wenn oma was macht was ich nicht will, dann bin ich da und kann nein sagen und meiner tochter erklären warum. Bis jetzt hat es nie zwischen meiner tochter und mir gestanden.
Vertrau deinem kind und dir selber, nur wenn du vertraust, kann da niemand irgendetwas zerstören.

Glg alyal

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Hallo,

Ich gebe zu, nach den ersten Beiträgen habe ich auch eher gedacht, dass Du leicht hysterisch überreagiert...
Als ich aber alle Beiträge gelesen habe, hat sich das Bild für mich geändert.

Ich finde es toll, wie Du Anregungen und Tipps hier aufnehmen kannst und Dich immer wieder im Interesse Deiner Tochter hinterfragst...
Auch dass Du im Kontakt mit dem Jugendamt stehst, um einen Weg für Dich / Euch zu finden, zeigt dass Du Dich konstruktiv mit der Situation auseinandersetzt.
Halte daran Fest, dann wirst Du auch den richtigen Weg für Dich und Deine Tochter finden...

Ich hatte eine ähnliche Situation mit dem Kindsvater nach der Trennung... Es war sehr schwierig und nicht nur für mich sondern auch objektiv gesehen, gab es viele Gründe den Kontakt zu unterbrechen...
Aber ich habe - für meine Kinder! - andere Wege gesucht, gemeinsam mit dem Jugendamt und Beratungsstellen...
Ich habe den Kontakt - lange Zeit dann auch von Dritten begleitet - aufrecht gehalten.

Das war schwer aber es hat sich gelohnt...
Der Kindsvater hat sich bis heute nicht geändert. Aber meine Töchter haben verstanden, wie er ist und haben einen Weg für sich gefunden, damit gut umzugehen.
Mein Verhältnis zu meinen Kindern ist dadurch gewachsen und gestärkt, dass sie gelernt haben, dass ich in ihrem Interesse alles möglich mache und dass ich ihre Bedürfnisse ernst nehme.
Obwohl der Kindsvater wirklich nicht ohne Ist, hat die gesamte Episode meine Bindung zu den Kindern gestärkt- sie wissen dass sie mir Vertrauen können und dass sie sich nicht für mich und gegen jemanden den sie lieben entscheiden müssen.
"Hilfreich" war dabei, dass der Vater direkt und indirekt immer wieder solche Entscheidungen von Ihnen verlangt.

Ich wünsche Dir vor Erfolg und vielleicht auch die Erkenntnis, dass auf lange Sicht Deine Tochter verstehen lernen wird, was Du für sie tust und ihre Bedürfnisse wahrst, weil Du sie bei ihrer Oma sein lässt....

Alles Gute