Den Kontaktabbruch zur Oma erklären Seite: 2

                    • (27) 01.08.17 - 23:00

                      Das Problem ist doch, dass die Oma das Kind instrumentalisiert...

                      (28) 02.08.17 - 21:37

                      Vielleicht solltest du Texte erst richtig durchlesen, bevor du die Keule rausholst. Natürlich schreibt die TE in der Ich-Form, ist ja auch ihr Problem. Und ich finde es nicht normal, dass eine Oma einer 5-jährigen einen Schnuller gibt oder ein Fläschchen. Auf die Idee würde ich im Leben nicht mal dann kommen, wenn es kein Verbot gegeben hätte. Sie ist 5!! Findest du das echt normal?zum Thema Hilfe holen: auch da scheint sich die TE schon psychologischen Rat gesucht zu haben. Und wenn die schon der Oma eine Störung/Krankheit "attestieren", dann ist das schon ne ganz schöne Hausnummer. Und wenn das wirklich so ist, dass die Oma dem Kind Ängste einflößt, nur um sie quasi davor zu beschützen, ist das ja fast schon wie das Münchhausen Stellvertreter Syndrom und das ist hochgradig gefährlich für das Kindswohl. Bei so einer Person würde ich mein Kind auf gar keinen Fall lassen. Wir reden doch hier nicht über die "typischen Oma-Ausnahmen" von wegen zu viel Süßigkeiten geben und TV schauen.

                      • (29) 02.08.17 - 22:43

                        1. nein es ist nicht normal. Aber auch kein Grund für ein komplettes Kontaktverbot.

                        2. ich habe mich nicht über die Erzählperspektive echauffiert, sondern über die Tatsache, dass sie zu 80% schreibt, dass sie nicht mit der Oma "klarkommt". Es geht ausschließlich um "ich ertrag das nicht mehr und das belastet dann das Verhältnis zwischen mir und meiner Tochter".

                        3. und das ist das Wichtigste: hier wird eine Sicht der Geschichte dargestellt. Und Du atteststierst hier schon ein psychologisches Problem der Oma. Ohne sie zu kennen und ohne mit ihr gesprochen zu haben. Nur auf Grund von wischi-Waschi Aussagen , wie "sie impft der Kleinen Ängste ein.". Das ist so vage und so ohne Gehalt. Diese Schnuller /Fläschchen Geschichte ist nicht so schrecklich , als dass es eine psychische Krankheit zulässt. Eher Bequemlichkeit "so bekommt man das Kind immer ruhig.". Ich habe 10 mal geschrieben, dass ich ebenfalls böse wäre. Aber ein Kontaktabbruch ist nicht verhältnismäßig.

                        Und: kein Psychologe dieser Welt attestiert auf die Ferne einer Person eine Störung, so wie es angeblich die Psycholgen der TE gemacht haben.

                        Keiner würde soetwas tun, ohne sich die andere Seite der Geschichte anzuhören.

                        Ich sehe das Ganze so:
                        Die Oma ist wahrscheinlich ein Biest und mag die TE nicht. Aber sie liebt ihre Enkelin. Die TE kommt mit der Oma nicht klar, verständlich . Aber das sind keine Gründe für Kontaktverbote. Das sich im Übrigen auch nicht durchsetzen lässt., da der Kindsvater bei der Oma wohnt. Und da endet die Geschichte.

                        • (30) 03.08.17 - 08:47

                          Zu 1. das war ja offensichtlich nur ein Ausschnitt, ein Beispiel von vielen. Und ICH persönlich finde es schon krank, einer 5-jährigen einen Schnuller geben zu wollen, die ihn schon längst abgewöhnt hatte. Das ist keine "normale" Verhaltensweise. Und wenn das seit 5 Jahren so abgeht und es noch viele viele andere Beispiele von Grenzüberschreitung gibt, dann kann ich schon verstehen, dass man nicht mehr so wirklich Kontakt haben möchte. Ob das ein Abbruch sein muss oder man sagt "nur unter eigenem Dabeisein", das sei jetzt mal dahingestellt.

                          zu 2. "Diese Schnuller /Fläschchen Geschichte ist nicht so schrecklich , als dass es eine psychische Krankheit zulässt". Eher Bequemlichkeit "so bekommt man das Kind immer ruhig.".
                          Ist das dein Ernst? Das ist für dich ein valider Grund, einem 5-jährigen Kind den Schnuller zu geben? Hast du Kinder???? Ach du liebe Güte! Wenn man das über ein 1- jähriges Kind sagt, was sich noch nicht so artikulieren kann und bei dem Verständnis entwicklungstechnisch noch nicht so ausgereift ist, es evtl. viel schreit, okay, kann man drüber diskutieren, aber doch nicht bei einem 5-Kind, das sprechen kann und vielleicht nächstes Jahr in die Schule kommt. (kommen könnte)

                          Zu 3. natürlich wissen wir nur ihre Sicht der Dinge. Aber das ist bei (halt dich fest) 100 % der Posts hier der Fall. Wenn es danach ginge, dürfte hier keiner mehr was antworten, ohne die Gegenseite befragt zu haben. Sorry, das ist doch echt Quatsch. Oder sagst du zu einer Freundin, die ihr dein Leid klagt: "Hmmm, da kann ich jetzt nichts zu sagen, da müsste ich erstmal mit deinem Mann/Freund/Kind sprechen, ob das wirklich so ist!"

                          Und wenn du Wort für Wort gelesen hättest, dann hättest du gelesen, dass ich geschrieben habe: "Wenn es wirklich so ist, dass die Oma dem Kind Angst einflößt, dann ist das krankhaft". Diese Formulierung müsste dir ja voll in die Karten spielen, da ich es eben nicht genau weiß. Daher das Wörtchen Wenn.

                          • (31) 03.08.17 - 09:12

                            Ich habe geschrieben , dass ich es nicht normal finde. Lese bitte erst und kommentiere dann (war das nicht ursprünglich Dein Rat?).

                            Natürlich ist es nicht normal. Aber deshalb ist es längst keine psychische Krankheit, sondern ggf eben nur Bequemlichkeit. Eventuell denkt die Oma "da hab ich jetzt gar keine Lust auf weinen usw. Geb ich ihr den Schnuller ist sie ruhig."

                            Und wie ich auch bereits mehrfach schrieb, Du hättest wiederum also lesen können, ist dass es für mich ebenfalls ein Grund wäre böse zu sein und eine Art begleitetes Umgangsrecht einzufordern.

                            Du wirfst hier mit Diagnosen um Dich ohne die ganze Geschichte zu kennen. Du nimmst die bsp der TE , erklärst sie zu 100% für Tatsache und dichtest in Deinem Kopf noch mehr Dinge hinzu, indem Du sagst , das sei ja alles nur ein Ausschnitt und dass es noch mehr Dinge gibt die ganz furchtbar sind.

                            Das ist Hausfrauenpsychologie und nicht meine Art. Denn (und jetzt halt Du Dich fest) natürlich sag ich meinen Freundinnen, dass ich auch die andere Seite hören müsste. Ist ja nett, wenn Du direkt der Freundin zur Seite springst ohne Dir ein komplettes Bild zu machen. Nur ist das auch falsche Loyalität und bringt gar nichts. Wenn Du Ratschläge verteilst sollten diese auch fundiert sein. Niemand hat was von "klar hast Du Recht!" wenn dem eben nicht so ist.

                            Hast DU Kinder? Machst Du das bei denen auch so? Alles für 100% Tatsache erklären, wenn sie von einem Streit in der Schule berichten? Ohne die Subjektivität zu beachten? Ach Du liebe Güte!

                            Vor diesem Hintergrund plädiere ich hier noch immer für ein begleitetes Umgangsrecht der Oma.

                          • (32) 03.08.17 - 09:37

                            Das glaubst du doch im Leben nicht, dass du einer Freundin keinen Rat geben kannst, weil du erst die andere Seite anhören möchtest? Das heißt, man kann dich nie um Rat bitten, weil du ja bestimmt nicht zum Ehemann oder sonst wem rennst und sagst: "Du die XY hat mir erzählt, dass ihr euch immer streitet, weil du dich nie ums Kind und den Haushalt kümmerst. Magst du mir mal deine Sicht der Dinge schildern, damit ich ihr eine fundierte Meinung sagen kann"? Und wenn dein Kind heimkommt und sagt, der XY hat mich böse geschubst, dann gehst du zum XY und fragst ihn, ob das stimmt? Da lachen ja die Hühner.

                            Das willst du uns doch hier nicht allen Ernstes weismachen.

                            Und ja, ich springe einer Freundin schon direkt zu Seite, wenn sie mich braucht, was aber nicht bedeutet, dass ich ihr nach dem Mund rede und nur zu ihr halte. Da gibt es schon noch andere Facetten zwischen den Extremen. Genauso halte ich es bei Kindern. Man hört sich an, was derjenige zu sagen hat und stell dir vor, man kann auch einfach nur trösten, ohne sich auf jemands Seite zu schlagen.

                            Und von Ich werfe mit Diagnosen um mich, kann ja wohl nicht die Rede sein. Ich habe geschrieben, dass das von ihr Beschriebene, wenn es denn wirklich so ist, "ja FAST SCHON WIE das Münchhausen Stellvertreter Syndrom ist" (Zitatende). Ein Vergleich und Einzahl!

                            Aber seis drum, du hast deine Meinung, ich meine. Ich bin nur froh, dass es hier noch genügend andere gibt, die das BESCHRIEBENE Verhalten (das ja vielleicht überhaupt nicht der Wahrheit entspricht und durch die TE ja nur ausgeschlachtet und überspitzt und einseitig (Ironie.off) dargestellt ist) der Oma nicht "bequem" nennen, so wie du, sondern nicht normal und irgendwie krank.

                            Meine einseitige, nicht fundierte hausfrauenpsychologische Sicht der Dinge #winke

                            (33) 03.08.17 - 09:51

                            Ja ja beruhig dich mal.

                            Ja genauso mach ich das. Kommt eine Freundin und sagt , sie Streitet sich mit ihren Mann , hör ich ihr zu. Das wars.
                            Kommt sie und sagt , die streitet sich mit ihrem Mann und will deshalb einen Kontaktabbruch mit ihm (so wie hier) würde ich den Teufel tun und einen Rat erteilen ohne die zweite Seite zu kennen.

                            Ebenso ist es bei Kindern:
                            "Der Ben hat mich geschubst!" Dann sag ich nicht "ach Mensch sag bloß Du armes Kind. Das tut mir leid. Der ist ja doof." Ich sag "warum hat er das getan? Habt ihr euch gestritten?"

                            Und wenn das Kind dann wieder eine völlig überzogene Reaktion plant (wie hier) würde ich auch die Meinung des anderen Kindes einholen

                  (34) 01.08.17 - 18:48

                  Ganz richtig, DU HAST ein Problem, das deine Tochter (und nur um sie sollte es gehen) ausbaden muss. Wenn DU ein Problem mit der Oma hast, ist es DEIN Problem. Aber deine Tochter darf deswegen keinen Kontakt zur Oma haben und genau das ist das, was dir vorgeworfen wird. Nur weil DU mit der Oma nicht klar kommst, muss deine Tochter auf Kontakt verzichten.

              (35) 02.08.17 - 10:18

              Wenn die Oma dem Kind Ängste einpflanzt und dann behauptet sie (die Oma) wäre die einzige, welche die Ängste bekämpfen kann, ist das Kindeswohlgefährdung. Die emotionale Stabilität des Kindes ist dann auch in Zukunft gefährdet.

    (38) 02.08.17 - 17:32

    Hört sich so an als ob ich das schreiben würde.

    Diese Wut ist unerträglich.

    Ich kann dich zu gut verstehen.

    Man hat das Gefühl die machen das genau aus dem Grund um die Mutter zu ärgern.

    Ich sage mache dies bitte nicht und genau das Gegenteil ist der Fall. Egal worum es geht.

(39) 01.08.17 - 14:48

Schnuller und Nuckelflasche für ein 5 Jahre altes Kind?

So was ist gar nicht zu tolerieren.

Lg

  • Hallo,

    hast du eine Ahnung, was für Riesenbabys (also vom Alter her definitiv älter als 2) hier noch mit Schnuller durch die Weltgeschichte laufen bzw. geschoben werden.
    Und das von den eigenen Eltern.

    Ich komme auf der Hunderunde jeden Tag an unserer Kita vorbei.

    LG

    Nici

    • (41) 01.08.17 - 16:57

      Habe ich ehrlich gesagt noch nie gesehen.

      Mein Sohn hat seinen Schnuller auch nur bis zum 2. Geburtstag verlangt. Zum Glück.

      Wenn ich mir vorstelle, dass meine Mutter ihm oder seiner Schwester mit 5 Jahren das Ding immer noch in den Mund geschoben hätte. ..Da wäre aber Holland in Not gewesen.

      Erstens muss man die eigenen Kinder nicht so hintergehen ( nichts anderes macht die Oma hier im Beitrag ).

      Zweitens mag ich da gar nicht an die Zähne denken. Auweia.

      Lg

Ich habe seit 4 Jahren keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, aber es gab zwischen meinen Kindern und meinen Eltern nie eine Beziehung, bzw. meine Eltern hatten nie besonderes Interesse an ihren Enkeln.
Eine innige Beziehung würde ich nur unterbinden, wenn die Oma das Kind quält oder missbraucht--einen anderen Grund gäbe es nicht. Meine Eltern sind echt üble Typen, aber wenn sie den Kontakt zu ihren Enkeln wollten, würde ich das zulassen.

  • Ich habe einen 19-jährigen Sohn, der auch nicht besonders viel Kontakt zu seinen Großeltern und dem Väter hatte. Ca. einmal im Jahr haben sie sich gesehen und ein Paar Wochen zusammengebracht. Ansonsten ab und an telefoniert. Damals war ich traurig, dass der Kontakt sehr gering gehalten war. Aber das war nichts gegen jetzigen Situation.
    Ich denke, man muss immer offen und tolerant sein. Ich bin vieles bereit zu akzeptieren.
    Ich denke aber auch, das das Extreme, egal ob negativ oder positiv gemeint, nie gut sein kann. Glaube mir, auch du würdest an der Situation verzweifeln. Mir wird eine unmenschliche Geduld nachgesagt...

Ich werde dir NICHT raten, von diesem Kontaktabbruch abzusehen. Ich finde deine Gründe nachvollziehbar und glaube dir, dass du es dir da nicht leicht machst.

Der einzige aus meiner Sicht gangbare Weg ist es, in kindgerechten Worten die Wahrheit zu sagen. Dass du dich mit der Oma nicht gut verstehst. Dass die Oma sich nicht an Regeln gehalten hat, die ihr ausgemacht habt. Und dass sie die Oma dann wiedersehen wird, wenn die Oma bereit ist, sich in diesen Dingen zu ändern.

Die enge Bindung deiner Tochter zur Oma ist ja auch nicht unabhängig vom Verhalten der Oma: Ein gewisses Maß an Zuneigung hat sich die Oma ja (auf deine Kosten) erkauft. Kinder sind da ja durchaus käuflich - und (heißes Eisen, weiß ich) kindliche Einschätzungen anderer Menschen deshalb auch nicht immer ganz für voll zu nehmen.

  • Hallo.
    Lieben Dank für deine Worte. Ich bin wirklich so dermaßen hin und her gerissen...
    Es tut gut, auch mal eine Bestätigung zu erfahren. Nächstes Wochenende fährt die Kleine mit ihrem Papa 2 Wochen in Urlaub, da ist es sowieso erstmal kein Thema. Bis dahin muss ich die Zeit überbrücken indem ich sehr viel mit ihr unternehme und sie vllt nicht so schnell die Sehnsucht verspürt.
    Dann habe ich Zeit es mir nochmal ganz in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen.

    Diese Art der Gedanken, hatte ich sehr oft, und bin jedes mal auf die Schnauze gefallen. Es ist nur so schwer, eigenen Kind den Schmerz zuzufügen, auch wenn es zu seinem Wohl ist...

(46) 01.08.17 - 13:25

Hallo,

ich habe auch schon lange keinen Kontakt mehr mit meiner Mutter.

Für meine Kinder ist es mittlerweile normal.

Ich habe es so erklärt, dass wir Streit haben und uns deshalb nicht mehr sehen.

Allerdings sehen meine Kinder meine Mutter noch regelmäßig. Ich habe mich von meinem Mann getrennt und an dem Tag als ich dies meiner Mutter sagte war es quasi vorbei. Ich war die Böse, die Schlimme, die Blöde. Nie ausgesprochen sondern immer nur durch Taten sprechend.

Meine Mutter hat sich meinem Ex-Mann zugewandt. Er wurde zum Muttertag eingeladen, er wurde zum Essen eingeladen, er wurde Weihnachten und an Geburtstagen eingeladen.

Ich bekam zu Weihnachten und Geburtstagen noch Grußkarten.

Wenn mein Mann die Kinder hat wird er eingeladen. Wenn mein Mann die Kinder hat und in den Ferien arbeiten will/muss, dann sind die Kinder tagsüber bei meiner Mutter.

Die neue Partnerin meines Mannes und die Kinder von ihr sitzen jetzt mit am gedeckten Tisch dort.

Ich habe es versucht, seitenlange Briefe geschrieben, um Gespräche gebeten usw. Aber es kam nichts zurück. Ich habe nie angeklagt oder vorgeworfen, ich habe immer nur gesagt wie schade und traurig ich die Situation finde und das ich was ändern will.

Aber es kam nichts. Seitdem schreibe ich auch keine Karten mehr, melde mich auch nicht mehr an Geburtstagen.

Ich muss oft schwer schlucken wenn meine Kinder von meiner Mutter erzählen, aber ich lächle dann und frage nach und zeige Interesse damit meiner Kinder kein blödes Gefühl bekommen wenn sie von der Oma reden. Sie sollen bei mir offen reden können.

So ein Kontaktabbruch ist schwer. Besonders schwer an Weihnachten und Geburtstagen.

Dir viel Glück damit.

LG

Jule

  • (47) 01.08.17 - 13:49

    Hallo Jule.
    Das hört sich ja furchtbar schlimm an, für dich. Das stelle ich mehr sehr schmerzhaft vor, von eigener Mutter verstoßen zu sein...
    Das ist gut, die Möglichkeit zu haben, sich zu distanzieren, ohne, dass die Kinder involviert sind. Du trägst deinen Schmerz in dir und nicht in deinen Kindern.

    Irgendwann vergeht der und wird zur Gleichgültigkeit, darauf warte ich auch ;)

    LG

    Olga

(48) 01.08.17 - 14:17

Hallo,

Ich kann dich wirklich verstehen. Als mein Kind geboren wurde hatte ich das gleiche Problem. Ich habe damals auch eine Therapie gemacht, in der man mir ebenfalls das krankhafte Verhalten meiner Mutter bestätigte, da sie immer versuchte meine Rolle zu übernehmen. Ich habe dann aus einem anderen Grund den Kontakt abgebrochen. Ein halbes Jahr, dann hat sie sich bei mir gemeldet. Mein Kind war damals zu klein um es zu verstehen.

Heute haben wir wieder normalen Kontakt, aber es ist nie wieder wie früher. Die Pause hat mir damals sehr gut getan und ich bereue es nicht.

Inzwischen sind 6 Jahre vergangen und ich merke es wird wieder sehr extrem, weiß aber auch nicht wie ich mich mehr abkapseln soll ohne einen Riesen Streit zu provozieren.

Ich kann dich deshalb sehr gut verstehen. Wenn du eine Pause brauchst, dann nimm sie dir, es ist manchmal wichtig bevor es schlimmer knallt. Erkläre deiner Tochter das es momentan nicht anders geht. Sobald Oma dir mehr entgegen kommt ihr euch wieder trefft.
Wenn du magst, kannst du mir gern per pn schreiben.

Liebe Grüße Liebes

(49) 01.08.17 - 17:17

Hallo.

Hast Du bedacht, dass die Oma durch die enge Bindung zur Enkelin durchaus Chancen hat, ein Umgangsrecht einzuklagen?

LG

  • (50) 01.08.17 - 18:15

    Da ich schon einige Wege gegangen bin und das Verhältnis zu verbessern und es ihrerseits keine Einsicht erfolgt ist, denke ich nicht, dass sie da sehr viel erreichen würde.

    Abgesehen davon, soweit will ich es gar nicht kommen lassen. Es geht ja nur um eine gewisse Zeit, die man evtl. braucht um etwas Ruhe in die Situation zu bekommen, es ist sehr festgefahren...

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