Den Kontaktabbruch zur Oma erklären Seite: 5

    • (102) 01.08.17 - 19:53

      Hallo.

      Ich fände es viel zu heftig von einen Tag auf den anderen den beiden den (scheinbar guten) Kontakt zu verbieten.

      Deine Tochter ist 5 (!!!) und wird daraus sehr wohl ihre Schlüsse ziehen und es dir (auch längerfristig) verübeln.

      Evtl. wäre es eine Lösung, wenn ihr generell EINEN FESTEN Oma-Enkelin-Tag vereinbaren würdet. An diesem Tag lässt du die beiden machen was sie wollen (mit 5 ist Töchterlein schon alt genug, um zu wissen, dass sie EIGENTLICH keinen Schnuller mehr braucht ;-)) und du hast ebenfalls einen Tag zur Verfügung, den DU für dich verplanen kannst.

      DU brauchst ja mit der Oma keinen oder wenig Kontakt haben, wenn du das für dich so entscheidest. Aber deiner Tochter kannst du doch den Spaß mit der Oma lassen. :-D

      LG

      • Hallo. Diese Art Kontakt haben wir bisher auch so gehabt, nur dass es ein ganzes Wochenende jede 2. Woche war.
        Mittlerweile denke ich auch, dass es echt zu hart wäre für die Kleine von jetzt auf gleich den Kontakt zu verlieren...
        Ich finde die Idee mit einer dritten Person gut, das sollte doch mal machbar sein...
        LG

    (104) 01.08.17 - 20:11

    Meine Schwiegermutter macht verdammt viel Mist! Angefangen mit einem gefährlichen Jagdhund, der Mega nervös auf Kinder reagiert und über den Enkeln steht,...über nicht einhalten von Nahrungsmittelintoleranzen. Die gibt es nicht - sind von mir erfunden. Gibt es nämlich überhaupt nicht auf der Welt... Und noch vieles mehr. Beide sind mich persönlich angegangen... Na ja, sie sind die Eltern meines Mannes, lieben die Enkel... Irgendwie anders als meine Eltern. Niemals würde ich den Kontakt abbrechen.

    Wir sehen sie sehr sehr sehr selten. Und immer nur kurz. Für uns beide steht fest: niemals gehen unsere Kinder da alleine hin. Sei doch einfach immer dabei - trefft euch seltener - und halt die Treffen kurz. Dann ist es kein gänzlicher Abbruch.

(107) 01.08.17 - 20:51

Vielleicht beantwortet es ich deine Frage, aber ich möchte dir nur sagen, dass du nicht alleine mit solchen Differnzen bist. Zwar ist unser Sohn erst 9 Monate alt, aber wir lassen ihn nicht alleine bei Oma. VIELLEICHT wenn er sich äußern kann, aber niemals vorher. Sie hat mehrere Autos angefahren, was sie angeblich nicht bemerkt hat (ist kaum anwesend Bzw, richtig bei Bewusstsein) Missachtet die Bedürfnisse von unserem kleinen zwingt uns quasi dazu ihn ihr zu geben, wenn er weint, weil sie ihn trösten will, weil es ja IHR Enkel ist und sie die Bestätigung braucht. SIE will IHREN Enkel sehen, kommt aber nie vorbei. Außerdem leidet sie unter Depressionen, weshalb sie selber so eingeschränkt ist, kaum alleine zurecht kommt und einen Betreuer hat. Sie kam auf die Beerdigung unseres ersten Sohnes zu spät! Hat hinter unserem Rücken schlimme Dinge erzählt und und und. Mein Mann wurde damals mit schrecklichen Methoden maßgeregelt... ich könnte etliche Dinge aufzählen, weshalb wir uns erstmal ein wenig von ihr fernhalten. LG und ich hoffe du findest einen guten Weg für euch!

  • (108) 01.08.17 - 21:02

    Hallo Tabea.
    Es tut mir vom Herzen leid mit Eurem ersten Sohn, es ist das schlimmste was den Eltern passieren kann. Umso schöner zu lesen, dass Eure Familie daran nicht zerbrochen ist und ein ganz bestimmt wunderbares Wesen in die Welt gesetzt habt.

    Ich hoffe, ihr könnt euch gut von Anfang an abgrenzen, nicht erst nach 5 Jahren. Wenn man früh genug die Grenzen aufzeigt wird es wahrscheinlich einfacher diese durchzusetzen. Lasst es sich bloß nicht so festfahren wie es bei uns der Fall ist.
    Danke für die lieben Worte und auch für Euch alles Gute!

    LG Olga

(109) 01.08.17 - 21:47

Hey hallo
Also ich weiss nicht wie weit der streit bei euch schon ausgeartet ist. Bei mir wars zum schluss so, dass meine sm zu meiner tochter, zwei jahre, gesagt hat ; gel mama hat gesagt oma ist böse, und m"ama lässt dich nicht mehr zu mir, die böse ist aber deine mama, denn wenn sie nett wäre würde sie nicht schlecht von mir reden". Nun ich hab das nie zu meiner tochter gesagt, überhaupt ein schlechtes wort über sm verloren, schon garnicht im zusammenhang mit meiner tochter. Ich hab mit einer guten freundin darüber gesprochen aber meine tochter war nicht dabei. Ich hab da aber nicht schlecht geredet, sondetn musste einfach auch irgendwo das hineingefressene los werden. Meine freundin und sm kennen sich aber nicht.

Nun gut, meine tochter ist sehr wortgewannt und hat das mir erzählt und gefragt ob ich wirklich so sei, und oma böse finde. Hab ihr erklärt dass oma und ich meinungsverschiedenheiten haben und ich ihr nie verbieten würde zu ihr zu gehen.

Hab ich meiner tochter auch nicht. Nur entweder ist mein mann, ich oder wir beide dabei.

Damit muss nun sm leben. Für meine tochter ist es aber schön wenn sie oma sehn kann, und ich mach es weiter so.

Machs doch auch so, wenn oma was macht was ich nicht will, dann bin ich da und kann nein sagen und meiner tochter erklären warum. Bis jetzt hat es nie zwischen meiner tochter und mir gestanden.
Vertrau deinem kind und dir selber, nur wenn du vertraust, kann da niemand irgendetwas zerstören.

Glg alyal

(110) 01.08.17 - 22:14

Hallo,

Ich gebe zu, nach den ersten Beiträgen habe ich auch eher gedacht, dass Du leicht hysterisch überreagiert...
Als ich aber alle Beiträge gelesen habe, hat sich das Bild für mich geändert.

Ich finde es toll, wie Du Anregungen und Tipps hier aufnehmen kannst und Dich immer wieder im Interesse Deiner Tochter hinterfragst...
Auch dass Du im Kontakt mit dem Jugendamt stehst, um einen Weg für Dich / Euch zu finden, zeigt dass Du Dich konstruktiv mit der Situation auseinandersetzt.
Halte daran Fest, dann wirst Du auch den richtigen Weg für Dich und Deine Tochter finden...

Ich hatte eine ähnliche Situation mit dem Kindsvater nach der Trennung... Es war sehr schwierig und nicht nur für mich sondern auch objektiv gesehen, gab es viele Gründe den Kontakt zu unterbrechen...
Aber ich habe - für meine Kinder! - andere Wege gesucht, gemeinsam mit dem Jugendamt und Beratungsstellen...
Ich habe den Kontakt - lange Zeit dann auch von Dritten begleitet - aufrecht gehalten.

Das war schwer aber es hat sich gelohnt...
Der Kindsvater hat sich bis heute nicht geändert. Aber meine Töchter haben verstanden, wie er ist und haben einen Weg für sich gefunden, damit gut umzugehen.
Mein Verhältnis zu meinen Kindern ist dadurch gewachsen und gestärkt, dass sie gelernt haben, dass ich in ihrem Interesse alles möglich mache und dass ich ihre Bedürfnisse ernst nehme.
Obwohl der Kindsvater wirklich nicht ohne Ist, hat die gesamte Episode meine Bindung zu den Kindern gestärkt- sie wissen dass sie mir Vertrauen können und dass sie sich nicht für mich und gegen jemanden den sie lieben entscheiden müssen.
"Hilfreich" war dabei, dass der Vater direkt und indirekt immer wieder solche Entscheidungen von Ihnen verlangt.

Ich wünsche Dir vor Erfolg und vielleicht auch die Erkenntnis, dass auf lange Sicht Deine Tochter verstehen lernen wird, was Du für sie tust und ihre Bedürfnisse wahrst, weil Du sie bei ihrer Oma sein lässt....

Alles Gute

Hallo

so etwas muss man erlebt haben. Wir haben es hinter uns, Ich habe schlichtweg die Situationen mit dem Kind reflektiert. Alternative zum Verbot ist ein Gesspräch mit dem Jugendamt, welche Alternaativen es zu Kontaktverbot gibt.

Mit der Klage ist es so Sache, Davor brauchst du keine Anget zu haben. Da steht, wenn es dem Wohl des Kindes dient. Loyaltätskobflikte aufgrund solcher Diffeenzen dienen nicht dem Wohl.

Ich könnte bei dir hinter den Zeilen lesen und kann deine Situation verstehen. Ich hätte den Kontakt abgebrochen.

#winke

(112) 02.08.17 - 07:36

Gibt es denn andere Gründe außer "sie hält sich nicht an Schnullerverbot" und ähnliches? Klar nervt das sicher, aber Gründe für einen Kontaktabbruch sind das für mich nicht. Außerdem halte ich es schlicht für zu spät, wenn die Bindung so eng ist.

Wir haben den Kontakt zu meiner Mutter ebenfalls abgebrochen, allerdings hatte das neben so Kleinigkeiten auch viel damit zu tun, dass ich selber nie eine richtige Bindung zu ihr hatte und sie eher halbherzig überhaupt Interesse am Kind zeigte.
Nachdem es nicht funktioniert hat, dass wir einfach kaum mehr Kontakt haben, sie aber weiter unsere Tochter sehen darf, (O-Ton "ich soll ja nur Babysitter spielen") und wir nicht mehr sicher sein konnten, dass sie oder ihre Lebensgefährtin unsere Beziehung zum Kind nicht untergraben, haben wir einen Schlussstrich gezogen. Unsere Tochter war Anfang drei.

Wir haben ihr übrigens erklärt, dass die Omas nicht lieb zu uns sind und wir nicht wollen, dass sie auch mal so zu ihr sind.

(113) 02.08.17 - 08:54

Hallo!

Leider ist das bei uns auch der Fall. Wir haben eine Menge Theater und wirklich unschöne Seiten vor allem mit meiner Schwiegermutter erlebt. Mein Mann und ich haben gemeinsam beschlossen den Kontakt abzubrechen. Ja es ist scheiße aber ich muss meine Kinder schützen. Meine Schwiegermutter hat dann unsere Kinder ausgefragt und gegen uns gehetzt. Natürlich ist es nicht schön für die Kinder aber wir haben kindgerecht ehrlich mit ihnen gesprochen und sie verstehen uns. Mein Mann und ich werden wahrscheinlich nie wieder ein Wort mit ihr Wechseln. Es würde hier auch de Rahmen sprengen. Mein Mann würde seelisch zu Grunde gehen wenn er noch Kontakt hätte. Leider.

Unsere Mädels sind 9 und 11 Jahre alt.

Ich wünsche dir alles Gute und ich kann sehr gut verstehen wenn man Kontakt abbricht. Man muss sich nicht alles gefallen lassen, auch nicht in der Familie.

LG GAbi

(114) 02.08.17 - 10:07

Ich glaube, dass du mit diesem Kontaktabbruch einen grossen Fehler machst.

So blöd die Geschichte mit dem Schnuller auch ist: Kinder können wunderbar zwischen Oma-Regeln und Mama-Regeln untescheiden. Mit einem Kontaktabbruch ist niemandem geholfen.

Ich denke, du solltest deine Wut mit dir selbst ausmachen und deinem Enkelkind die Oma lassen.

lg thyme, die auch an beginnende Demenz gedacht hat.

  • (115) 02.08.17 - 13:40

    Hallo,

    "Kinder können wunderbar zwischen Oma-Regeln und Mama-Regeln untescheiden."

    Ja, das wird immer so gesagt...
    Unsere Kinder waren mit 5 nach einer Woche Oma immer auf die "Werkseinstellung"zurück gesetzt, sprich' alles musste neu verhandelt werden.

    Die Große fängt mit 10 langsam an, nicht mehr mit uns über alles zu diskutieren, was bei Oma erlaubt ist.
    Ich kann verstehen, dass die Fragestellerin mehr als genervt ist.

    LG

    Heike

    • (116) 02.08.17 - 16:18

      Ich doch auch. Und ich kenne es auch. Bei uns wars nach einem Tag der Fall.

      Na und? Die Welt besteht nicht nur aus einer Haltung. Kinder können und müssen damit klarkommen. D

      lg thyme

(117) 02.08.17 - 10:12

So wie ich dich verstanden habe, hat die Oma so viel Kontakt zu deiner Tochter, da der Kindsvater bei seiner Mutter wohnt und euer Kind recht oft hat.
Wie willst du das dann mit dem Kontaktverbot umsetzen ?
Wenn der Vater das Kind hat, kann er es ja in dieser Zeit zu seiner Mutter geben, unabhängig davon, wie du es findest.
Oder ist der Vater auch für ein Kontaktverbot und wird deswegen umziehen ?

(118) 02.08.17 - 11:11

Vorweg: entgegen meiner sonstigen Gepflogenheit, alle Antworten zu lesen... - antworte ich nun ohne dies getan zu haben.

Deine Frage ist, wie Du Deiner Tochter Deine Entscheidung plausibel machen sollst.

Wie wäre es mit der Wahrheit? Du bist auf die Oma zickig und kommst nicht mit ihr auf ein Stück. Tja.... - da ist rumeiern wohl nicht die beste Lösung. Deine Tochter ist 5 und hoffentlich nicht mit nem Dummbeutel gepudert - also: Butter bei die Fische

(119) 03.08.17 - 10:53

Hallo.

Also das Verhältnis Kind und Oma hat doch nichts mit dir zutun. Wenn die Kleine sich immer freut und auch gut klar kommt, warum dann den Kontaktabbruch. Wenn du ein Problem mit der Oma hast, dann lass doch das Kind raus.

LG

(120) 03.08.17 - 11:06

Du bist schuld, dass es soweit eskaliert ist und deine Tochter trotzdem parallel eine so enge Bindung hat aufbauen können.

Glückwunsch!

Top Diskussionen anzeigen