Wann ist Hilfe eine Hilfe? Betreuung

    • (1) 02.08.17 - 12:01

      Hallo zusammen,

      mich würde interessieren wie ihr das seht. Seit ihr einfach nur zufrieden wenn ihr das Kind privat (nicht durch bezahlte Personen) gut aufgehoben wisst nach dem Motto "sicher, sauber, satt" oder darf es ruhig mehr sein?

      Beispiel: Kind wird von Bezugsperson (kann Oma,Tante,Onkel, was weiß ich wer sein) zum Zoobesuch abgeholt.Der Zwerg musste aber im Buggy sitzen bleiben und durfte nicht laufen.

      Kind war bei Abholung zwar zufrieden aber körperlich so gar nicht müde also noch mal mit mir ab in den Wald und bewegen.

      So, nun meine Frage.. geht Betreuung für euch regelm. so klar?

      • "Kind war bei Abholung zwar zufrieden ..."

        Das ist, was meiner Meinung nach zählen sollte.

        Wenn Du dann meinst, es ist körperlich nicht so müde, ja, dann musst Du Dich mit ihm bewegen.

        Wenn unsere Tochter mit anderen einen Ausflug macht, bestimmt die Betreuungsperson wie es läuft. Ich schicke sie ja nicht mit der Oma los um ein ausgepowertes Kind zu haben, sondern weil das beide toll finden.

        Solange sie Spaß hat ist alles (was nicht Gesundheitsschädlich ist) für mich ok. Und wenn sie dabei 4 Stunden im Buggy hockt naja... würde vllt mal fragen ob sie nicht laufen wollte. Aber im Prinzip solang sie einen schönen Tag hatte ist es für mich ok.

        Hallo,

        ein zufriedenes glückliches Kind iost das beste was es gibt. Dass mein Kind gut betreut ist, steht an oberster Stelle und dabei bestimmt eben die jeweilige Person, was wann wie gemacht wird. Meine Kinder sind beide in der Kita und da bestimmen die Erzieherinnen wie es langgeht. Wenn ich sie abhole, wollen sie immer noch da bleiben, für mich ein gutes Zeichen.

        Deine Frage verstehe ich trotzdem nicht so ganz. Ärgert es dich, dass das Kind im Buggy saß? Wenn ja, warum musste das Kind sitzen oder musste es nicht, sondern wollte es sitzen bzw. nicht laufen?

      • Ich denke immer, man hat einen Mund zu reden. Ein richtiger Kindergarten hier #schwitz

        >>Kind wird von Bezugsperson (kann Oma,Tante,Onkel, was weiß ich wer sein) zum Zoobesuch abgeholt.Der Zwerg musste aber im Buggy sitzen bleiben und durfte nicht laufen.<<

        Find ich völlig in Ordnung, gerade auch wenn das Kind selbst zufrieden war.
        War mir nie wichtig dass ein Kind nach nem Ausflug "ausgepowert" sein muss und wäre mir nicht in den Sinn gekommen dann noch in den Wald zu gehen extra damit Kind müde wird...
        Ein Kind was ständig rumrennt und permanent im Auge behalten werden muss ist ja auch anstrengend.

        Aber du scheinst das ja nun zu fragen weil es DICH irgendwie gestört hat.

        Wenn wir mit Freunden zum grillen oder so im Park waren und meine Kleinste brav und zufrieden im Buggy blieb, waren die anderen Mütter immer ziemlich neidisch, dass das mit ihren Kindern nicht möglich sei.
        Aber vielleicht ist es auch eine andere Welt, wir haben alle 3-4 Kinder und finden es angenehm wenn ein Kind kein "Programm" braucht sondern gern im Buggy geschoben wird und von dort aus brav mitisst oder spielt.

      Wenn meine Kinder etwas mussten, was sie nicht wollten und etwas, was sie wollten, nicht durften, dann waren sie hinterher so gar nicht zufrieden.

      Selbstverständlich gestaltet die Bezugsperson die unbezahlte Betreuung so wie sie mag.

      Ist Dir klar, dass sehr viele der Muttis hier gottfroh wären, ÜBERHAUPT eine Betreuung für ihr Kind zu haben? Die sogar noch mit ihm in den Zoo gehen?
      Eine Betreuung heißt doch nicht Dauer-Animateur zu spielen.
      Und wenn ich so einem Zwerg nicht mehr hinterher komme, wenn er losflitzt, bleibt er im Buggy - zu seiner eigenen Sicherheit.
      Für das Sportprogramm gibts Eltern.
      Probleme gibts.....wahrscheinlich kommt der "Schwiegermutter-Problem"-Fred gleich hinterher.#klatsch
      Gruß Moni

      Hallo,

      wenn jemand aus der Familie meine Jungs betreut hat, dann gab es zwar einige Regeln, z.B. kein übermäßiger Süßigkeitenkonsum, aber sonst lag es an der Person selbst, was sie mit den Jungs unternommen hat. Eine gute Betreuung und die damit verbundenen Regeln oder Absprachen mache ich nicht von einer Bezahlung abhängig. Der gesunde Menschenverstand und etwas Kommunikation macht es möglich zu sagen, was in Ordnung ist und was nicht.

      Wie alt ist Dein Kind? Ich bin selbst erstaunt, welche großen Kinder noch in einem Buggy sitzen.

      LG
      Mistel

      • Ich find das völlig logisch. Je größer sie sind, desto schneller können sie rennen und desto schneller sind sie aus dem Blickfeld verschwunden...da genießt man dann die Minuten im Buggy;-).

        Bevor ich ein quengelndes Kind hinter mir herziehe, welches absolut nicht mehr laufen will/kann, nehme ich auch einen Buggy - bis ca. drei Jahre kein Problem. Sieht man in unseren Zoos oder großen Parkanlagen auch - wenn kein Papa dabei ist, der den Zwerg auf die Schultern packen kann :-D

        LG

    Hallo,
    zwischen "sicher, warm, sauber" und einem Zoobesuch "nur" im Buggy, sind für mich aber himmelweite Unterschiede!
    Ich denke, da kommt der eigene Anspruch raus.

    Wenn Oma & Opa anbieten, mit dem Enkel in den Zoo zu gehen, der Kompromiss ist, dass das Kind im Buggy sitzen bleibt, dann finde ich das absolut okay.
    Sicherlich haben die Beiden ihre Gründe dafür.
    Gruß

    (14) 02.08.17 - 13:59

    Ja ist völlig in Ordnung.

    Wenn ich den Zwerg bei Oma und Opa abgebe, dann gelten deren Regeln.
    Da darf es auch Mal ein Stück Würfelzucker geben, da darf mit Opas Handy gespielt werden. Genauso dürfen Oma und Opa mit dem Zwerg schimpfen.

    Wichtig ist mir, dass er gerne und freiwilig zu ihnen geht und das ist der Fall.
    Jeden Mittag, wenn wir vom Einkaufen kommen, rennt er sofort rüber (wir wohnen nebeneinander) und klopft an der Tür.
    Ohne Besuch bei Oma und Opa bekomme ich ihn nicht zu uns nach Hause und wenn beide Mal nicht da sind, ist er immer traurig.

    Dass ist für mich dass Zeichen, dass es ihm gefällt und alles andere ist mir dann erst Mal egal.

    Wenn es mal Schietwetter ist, dann gehn wir auch nicht groß raus, also auspowern ist auch schwieriger, aber das ist ja meist kein Problem, toben wir halt im Haus ein bisschen. Schlafen geht er trotzdem gut :)

    Betreuung bedeutet für mich, dass das Kind Spaß hat und ich mich in der Zeit nicht kümmern muss. Auspowern ist für mich kein Bestandteil einer Betreuung sondern ein nettes Plus, wenn es so kommt.

    (15) 02.08.17 - 14:00

    Solange mein Kind Spaß hat und ansonsten Gesund und gut aufgehoben ist, habe ich keine Regeln für die Verwandten. Die machen das doch auf Spaß und sind nicht meine Babysitter...bei der Tante gelten die Tante-Regeln usw.

    Ich habe z.B. mein Kleinkind oft im Sling getragen und hatte kein Kinderwagen dabei....mein Kind war mit 1-2 Jahren noch ziemlich lauffaul. Die Großeltern aber wollten nicht tragen, also bekamen sie ein Buggy. Ich würde mir nie anmaßen die vorzuschreiben, dass sie alles machen müssen, wie ich das will.

    Klar ist das bei einen bezahlten Babysitter und AuPair anders, aber bei Verwandten.....

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