Neue Lebenspartnerin des Vaters

    • (1) 04.08.17 - 11:14

      Hallo zusammen,

      leider lebt meine Mama seit ein paar Jahren nicht mehr, da das A******** Krebs gewonnen hat.
      Mein Vater hat seit längerer Zeit (ich glaub es sind fast zwei Jahre) eine neue Lebenspartnerin, die ich auch wirklich sehr nett finde. Wir verstehen uns sehr gut.

      Nun bin ich mit Zwillingen schwanger und mir kam gerade der Gedanke, wie man das nun handhabt mit Opa & Oma?

      Eigentlich ist es ja nicht die Oma, da sie nicht meine Mutter ist. Aber sie wird als Partnerin meines Vaters natürlich (und möchten wir auch gerne) immer da sein. Sie ist ein Teil der Familie. Nennt man sie nun trotzdem Oma? Oder bleibt man beim Vornamen? Ich möchte sie aber auch nicht verletzten oder immer ausgrenzen, wenn wir bei ihr nicht Oma sagen..

      Natürlich ist das noch eine Frage, deren Beantwortung noch Zeit hat, aber ich wollte mal fragen, wie es ähnliche Familien handhaben.

      LG
      Cassy mit Doppel#herzlich 26. SSW

      • Bei mir ist es das Gleiche, meine Mutter starb und mein Vater ist neu verheiratet. Und seine Frau ist zwar nicht meine Mutter, aber die Oma meiner Tochter. Und sie ist eine tolle Oma, ein toller Glücksgriff für meine Tochter! Da ist es doch egal, ob sie blutsverwandt sind...

        LG

        Hallo,
        wir haben zwei ähnliche Fälle im Familien- als auch im Freundeskreis.

        Bei beiden starb die erste Frau und beide Männer sind schon lange neu liiert, die einen sind verheiratet, die anderen nicht. Als die Männer ihre "neuen" Frauen kennen lernten, lebten die Enkel der Männer noch nicht. Als dann die Enkel kamen war es selbstverständlich, dass Partnerin des Opa's mit Oma angesprochen wurde. Alles andere wäre auch irgendwie komisch.
        LG
        Elsa01

        Ich würde sie fragen, ob sie etwas dagegen hat, von deinen Kindern "Oma" genannt zu werden und ob du dann auch von ihr als "Oma" sprechen kannst.
        Ich sehe da gerade das Problem nicht.

        • Das Problem könnte z.B. sein, dass die eigene Mutter ein Leben lang bei einem ist, "irgendeine Lebensgefährtin" aber vielleicht nicht.

          • >>>Das Problem könnte z.B. sein, dass die eigene Mutter ein Leben lang bei einem ist<<<

            Aber nicht mein Leben lang, sondern nur so lange, wie SIE lebt.
            Meine Kinder haben ihre Omas sehr früh verloren, so ist das Leben.

            Nur weil der werdende Opa sich vielleicht in 10 Jahren von seiner Partnerin trennt (was ja niemand wissen kann), muss man nicht jetzt schon "Schutzmaßnahmen" ergreifen, finde ich.
            Für die Enkel wäre eine Trennung schlimm, egal ob sie jetzt "Oma" oder "Elke" heißt.

            • Deine Argumentation könnte man genauso auf "Papa" anwenden, das ist aber i.d.R. verpönt. Es ist ja jedem selbst überlassen, wie er es handhabt. Die TE fragte nach Erfahrungen bzw. wie andere Familien es handhaben. Da finde ich "ich weiß nicht, wo das Problem liegt" unpassend.

              • Was das jetzt mit "Papa" zu tun haben soll, verstehe ich nicht.

                >>>Da finde ich "ich weiß nicht, wo das Problem liegt" unpassend.<<<

                Das kannst du sehen, wie du willst.

                Die TE macht sich Gedanken, die durch ein Gespräch mit der Lebensgefährtin leicht geklärt werden können. Von daher sehe ich kein Problem.

      Hallo,

      obwohl keiner meiner Eltern gestorben ist (aber die Mutter meines Mannes und er nur nen Stiefvater hat) sind sowohl mein Stiefvater wie auch der von meinen Mann Opa und es ist auch bei dem Stiefvater meines Mannes egal dass nicht alle 3 Jungs von ihm sind.

      Lg

      Ich glaub, ich würde die Frau fragen, ob sie Oma genannt werden möchte und ob sie überhaupt die Oma-Rolle übernehmen möchte. Wenn ja, dann würde ich sie auch Oma nennen.

      Als ich geboren wurde, war meine Oma schon seit langer Zeit mit einem Mann zusammen, der nicht mein leiblicher Opa war. Ich habe ihn nie Opa genannt. Er war mir sehr wichtig, aber es wurde immer verdeutlicht, dass er nicht mein Opa war. Ich glaube, ich hätte bis heute eine verbindlichere Beziehung zu ihm, wenn ich ihn mit Opa statt mit seinem Vornamen angesprochen hätte.

      • Von wem wurde es immer verdeutlicht?

        Irgendwie finde ich so etwas traurig..

        Obwohl bei mir zB. ist es folgendermaßen:
        Ich habe einen Onkel und dem seine Frau nenne ich auch nicht "meine Tante" ich sag immer "die Frau von meinem Onkel" die haben geheiratet in dem Jahr als ich geboren wurde. Also gehörte sie quasi schon immer zur Familie, aber irgendwie auch nicht... sie grenzte sich immer selbst aus und fühlt sich in unserer Gesellschaft nicht wirklich wohl...
        Naja.

    Halli Hallo. Bei uns ist das der gleiche Fall. Ich bin zwar nicht mega begeistert von ihr, aber sie bemüht sich sehr um unseren Sohn und nur das zählt. Er wird sie auch früher oder später Oma nennen da er mit ihr aufwächst und seine "Leibliche" Oma leider nie kennenlernen durfte.

    Was ich damit sagen will, deine Kinder wachsen mit ihr als Oma auf und von daher finde ich es in Ordnung wenn sie Oma sagen würden. Was mir persönlich wichtig ist das mein Sohn trotzdem von meiner Mama erzählt bekommt und weis das es sie gegeben hat. Allerdings ist er jetzt noch etwas zu klein um das zu verstehen:)

    Liebe Grüse

    • Danke dir :-)

      Das möchte ich auch auf jeden Fall. Irgendwann erkläre ich den beiden dann, dass Menschen eben nicht für immer da sind und meine Mama eine von diesen Menschen ist.
      Aber das eben erst, wenn sie soweit sind.

      Mein Neffe und meine Nichte zum Beispiel haben meine Mama noch kennen gelernt (wobei meine Nichte sich schon fast nicht mehr erinnern kann; da war sie 2 Jahre). Meine Schwester zeigt ihnen auch Bilder und erzählt von ihr und sie nennen die neue Lebensgefährtin eben beim Vornamen.

      Für uns ist die Situation ja auch eine andere, da die beiden keine andere Oma an Opas Seite kennen werden (bis ich es ihnen erklären kann).

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