Ehe ist fast am ende

    • (1) 05.08.17 - 20:21

      Hallo ich muss es einfach mal los werden.

      Als ich meinen Mann kennen gelernt habe besaß er (zu dem Zeitpunkt 23) ein Haus gemeinsam mit seinem Opa in einer Großstadt. Irgendwann bin ich zu ihm gezogen. Da wir beide in 3 Schichten arbeiten war man so gut wie nie zu Hause. Dann vor 3 Jahren geheiratet, ca 1.5 Jahre gebraucht um schwanger zu werden alles sehr belastend. Jetzt haben wir einen wundervollen sohn. Das Chaos begann mit der Schwangerschaft. Das Haus ist für 3 Personen sehr klein und alles alt. Mein Mann begann umzubauen . Opa bekam die sanierte Wohnung in der wir vorher wohnten und wir zogen aus in eine 2 Raum wohnubg. Finanziell eine große Belastung die Miete war schon bei 750 euro. Mein Mann war nicht für mich da er wollte nur noch das Haus fertig bekommen.ich kümmerte mich um alles Hund Wohnung Einkäufe und fühlte mich oft alleine. Leider schaffte er es auch nicht einmal meinen Bauch zu streicheln . Dann die Geburt die insgesamt 4 Tage dauerte. Mein Mann nahm am Anfang 2 Monate Elternzeit in dieser Zeit sanierte er das Haus weiter. Dinge für das Kind zu tun würden vergessen und wenn er etwas tun musste zb wickeltisch aufbauen musste ich ewig betteln. Leider lebt meine Familie 500 km weiter weg und die Freunde ändern sich auch sobald man ein Kind hat. Ich fühlte mich allein und überfordert. Seine Familie hat kein Interesse an dem kleinen. Der Opa trinkt extrem viel Alkohol uns tut nichts am Haus oder garten ist erst 70 und körperlich fit. Er verwahrlost. Einen Kredit mussten wir auch aufnehmen leider musste ich diesen mit unter zeichnen. Leider habe ich keine Sicherheit nur ihm gehört das halbe haus. Ich fühle mich in dieser Stadt nicht wohl und auch das Haus ist nichts für mich. Ich habe keine abgeschlossene Wohnung der Opa und seine Eltern können in meine Räume einfach rein. Ich möchte mir mit ihm ein gemeinsames Leben aufbauen mit gemeinsamen Eigentum. Leider will er davon nichts hören und macht dicht wenn wir reden sollten. Er haut ab oder heult sodass ich einlenke und das Gespräch aufgebe. Ich merke dennoch was es mit mir macht. Ich weiß wir könnten glücklich werden ohne dieses Haus doch ich gehe hier kaputt und überlege mit meinem Sohn zu gehen. Leider müsste ich dann zu meiner Familie 500 km weiter weg. Ich weiß wirklich nicht was richtig ist. Kennt jemand diese Situation ?

      • Also ich wundere mich, wenn das Haus dem Opa und deinem Mann gehört und auch bei allem Verantwortungsgefühl, wieso dein Mann offenbar die Kosten alleine übernimmt! Der Opa ist Miteigentümer, kriegt alles renoviert und dein Mann zieht aber aus. Vor allem nimmt er dich auch noch mit in die Haftung. Wieso musstest du mit unterschreiben? DAs ist mir nicht ganz klar.

        Wenn ihr hier nicht glücklich werdet ist die Frage hättet ihr woanders überhaupt ne Chance?

        Ela

        • Ja genau das verstehe ich auch nicht und er kann es mir auch nicht sagen warum wir das finanzielle alleine tragen. Das schlimme ist ja auch wenn dem Opa etwas passieren sollte Erben seine Eltern den anderen Teil und auch da kann man nicht mit ihm reden das man so etwas vorher klären muss.
          Unterschreiben musste ich bei der Bank weil er den Kredit sonst nicht bekommen hätte . Ich habe es auch nicht ganz verstanden da es nicht soviel Geld war und auch der Opa mit unterschreiben musste. Ich werde mich aber mal erkundigen ob ich da irgendwie raus komme . Zu dem Zeitpunkt war ich hoch schwanger und habe ohne nachzudenken unterschrieben.

          Ich habe noch Hoffnung das wir woanders eine gute Ehe führen könnten da es vor 1 Monat im Urlaub super lief.

          Aber wenn es so weiter geht schwindet diese Hoffnung auch.

          • Ganz ehrlich, ich glaube kaum das du eine Schwangerschaft angeben kannst um aus so einem Vertrag wieder rauszukommen! Oder eben dsa du keine Ahnung hattest. WEnn ich von etwas nicht viel weiß hätte ich mich ehrlich gesagt erstmal informiert welche Pflichten nun auf mich zukommen oder welche Verantwortung ich übernehme bevor ich was unterschreibe!
            Hattest du eventuell vielleicht auch einfach nur Angst dein Mann könnte dir was übel nehmen? Oder wäre möglicherweise sonst sauer auf dich? DAnn glaub ich gerne das die Entscheidung nicht einfach gewesen ist. Aber es ist umso dümmer ( sorry) wenn dein Mann weiterhin die Kosten alleine trägt und im Falle des Erbes dann noch nicht mal er davon profitiert sondern der Grund seiner Eltern gewissermaßen aufgewertet wird! ÄÄähm ich weiß nicht ob ich das besonders gut finde. Wobei ich auch nicht euer Verhältnis zueinander kenne. Aber hier wäre schon dein Mann gefragt wieso er das mitmacht? Wieso zahlt er die Kosten alleine? DAnn würde ich hier schon auf meine eigne Sicherheit mit pochen. Und gerade wenn du auch noch dienen Hals dafür hinhalten müsst würde ich mir jetzt Gedanken machen. So ganz passt ja eben einiges nicht.

            Liebe Grüße Ela

      Bei euch läuft einiges schief. Warum ziehst du in ein Haus, wo dir die Gegebenheiten nicht passen. Keine abgeschlossenen Wohneinheiten zum Beispiel?

      Warum unterschreibst du einen Kredit für etwas, was dir niemals gehören wird - und verstehst es selber nicht? Sehr naiv!
      Und warum ist man mit einem Kind in Elternzeit mit kleinem Kind überfordert? Wegen was?!? Ich dachte es ist ein kleines Haus? Unabhängig ob dein Mann renauviert in seiner Elternzeit oder nicht. Seine Elternzeit ist ja so oder so zeitlich begrenzt.

      Was willst du von deinem Mann? Was von dir? Was von euch als Familie?

      Ihr solltet euch in Ruhe zusammen setzen und über alles sprechen. Ohne Vorwürfe. Über eure Wünsche sprechen, über eure Ziele. Über das was für läuft, und über das was eben nicht optimal läuft. Und ich würde von vorneherein klar stellen, dass ich diesesmal keine Heulerei und Flucht akzeptieren würde!

      Davon ab finde ich es frech von einem 70jährigen so zu sprechen, als sei er fir wie ein Turnschuh. Selbst wenn dein Schwiegervater gesund ist und für sein Alter fit und mobil, ist er 70 (!!!). Da ist nicht alles so einfach wie bei unsereinem!

    • Dir fällt jetzt auf, dass du dich in dieser Stadt in dem Haus nicht wohl fühlst?
      Habt ihr jemals vor der Familiengründung und Haussanierung offen miteinander gesprochen?
      Einfach so mit EUREM Sohn gehen, funktioniert nicht. Und die Kreditfinanzierung ohne Sicherheiten war wohl so ziemlich das dümmste, was du machen konntest. Warum hast du nicht auf Eintragung im Grundbuch bestanden?

      Letztlich weisst du sicherlich selbst das sich einige fragen auftun und du selbst verantwortlich für die misere bist in der du steckst. Kein anderer!

      Es tut sich noch eine frage auf, WARUM musst du denn bei einer teennung 500 km weit weg zu deinen eltern ziehen?? Das darfst du übrigens nicht wenn dein Mann nicht einverstandensten ist. Das ist offenbar wieder die nächste nicht durchdachte Aktion von dir. Sorry für die harten worte. Dein Mann ist offenbar dummgut und naiv.... aber ihr nehmt euch da nicht viel.

      Hallo,
      ich denke Frauen und Männer ticken einfach unterschiedlich und da muß man viel reden.
      Als ich nach der Geburt meines ersten Kinder zu hause anrief, weil unser kleiner in die Kinderklinik mußte, betonierte mein Mann gerade unseren neuen Balkon und konnte nicht weg. Als wir dann endlich nach Hause kamen zeigte er uns voller Stolz was er für seine Familie erschaffen hatte. Da konnte ich ihn einfach nicht böse sein. Er nahm für die ersten drei Kinder immer Elternzeit um zu sanieren, beim letzten hatte er keine Arbeit mehr zu hause und verzichtete deshalb. Er erklärte mir, dass es keinen Grund gäbe finanzielle Einbußen hinzunehmen.
      Jeder Mensch tickt anders, mein Mann käme nie auf die Idee, dass ich Hilfe brauche. Das muß ich dann sagen und schon kümmert er sich.

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