Adoption

    • (1) 10.08.17 - 22:23

      Hallo,
      Ich suche Familien,die ein Kind adoptiert haben (Pflegefamilien) wo Kontakt zur leiblichen Mutter ist.
      Unser kleiner wird nächsten Monat 1Jahr.
      Er ist mit 11Wochen zu uns gekommen u jetzt möchte seine leibliche Mutter ihn gern mal sehen.
      Würde gern mal mit jemanden Außenstehende Meinungen u Sichtweisen tauschen.
      Danke

            • Die leibliche Mutter hat jedes Recht abgegeben u ist auch von Notar alles geregelt.
              Unser JA hat es gern wenn leibliche u Adoptionseltern leichten Kontakt haben.
              Bevor wir den kleinen hatten,fand ich das gut,aber jetzt Frage ich mich für was das gut sein soll.

              • Naja, sie ist und bleibt seine leibliche Mutter. Und sie wird auch Phasen haben, in denen sie liebevoll an ihn denkt und sich fragt, ob er eine schöne Kindheit hat, wie er aussieht, wie euer Umgang mit ihm ist. Der Junge wird irgendwann wissen wollen, aus wessen Bauch er kommt. Ich denke, man sollte diesen losen Kontakt ruhig eingehen - für den Jungen und auch dessen Bauchmama, denn ohne sie gäbe es den Kleinen nicht. VG

              • Für das Kind und die leibliche Mutter. Im Umkehrschluss auch für euch. Was spricht gegen eins, zweimal im Jahr Besuchskontakt - viell. begleitet in eurem Jugendamt?

                • Es bringt in unsere Familie schlaflose Nächte...
                  Und ich weiss nicht ob es für sie auch gut ist, bei ihrer psychische Krankheit.
                  Wir gehen dann mit den kleinen,den sie im Mutter-Kind Heim zurückgelassen hat nach Hause u sie ist dann alleine.zu ihren 1. Kind hat sie auch keinen Kontakt

                  • Wieso schlaflose nächte? Euch ist ja bewusst das es die leibliche Mutter gibt. Sie hat ihm das leben geschenkt!! Losen kontakt finde ich gut, man sollte immer an das kind denken und nicht an seine eigenen befindlichkeiten. Zu ihr nach hause würde ich allerdings nicht gehen sondern dazu das JA ins Boot holen

                    Warum bringt es schlaflose Nächte? Es ist doch wahnsinnig bereichernd die leibliche Mutter eures Kindes kennenzulernen - sie ist ein Teil deines Kindes. Die Geschichte von euch ist unserer sehr ähnlich und gerade deshalb bin ich froh um den Kontakt. Einer psychisch labilen Herkunftsmutter tut es oft gut ab und an Kontakt zu haben. Dem Kind sowieso.

                    Ist es vielleicht eher deine Angst, deine Gefühle, die du nicht einordnen kannst, ein bisschen Eifersucht? Das wäre okay, auch, wenn ich das für mich nie so gesehen habe. Meine Kinder haben zwei Mütter: ihre Bauchfrauen und mich als Mama. Das ist so viel wert. Doppelt geliebte Kinder. Mich macht das wirklich seelig zu wissen, dass auch die leiblichen Mütter in Liebe zu meinen Kindern stehen.

                    • Hut ab vor deiner Einstellung..
                      Was für eine tolle Mama dein Kind hat..
                      Was für eine Bereicherung du sein müsst für das Kind.. Das müsste ich mal loswerden..

                      • Dankeschön für deine Worte. Mein Mann und ich wollten immer Kinder annehmen, am liebsten in offener Adoptiion/Dauerpflege. Beides ist uns geglückt. Nicht immer leicht, aber sehr bereichernd für alle. Unsere Kinder sollen einfach wissen, wo sie herkommen und im Jugend- Erwachsenenalter die Option haben, Kontakt zu ihren Herkunftsfamilien zu halten.

          (13) 10.08.17 - 22:35

          hat die Mutter ein Recht das Kind zu sehen?

          In meiner sehr nahen Familie gibt es 2 Kinder, eines adoptiert bzw. einer von beiden in Vollzeitpflege.

          Das Kind in Vollzeitpflege hat Kontakt zur Mutter. Das wird von den (Pflege-)Eltern auch gewollt, da sie es als wichtig erachten. Das Kind weiß, es hat Mama und Papa und "Xy, in deren Bauch ich mal war."

          • Hallo,ein recht hat sie nicht,aber es ist ihr Wunsch.
            Der kleine wird auch aufwachsen mit den wissen das er nicht aus meinen Bauch ist.
            Die leibliche Mutter hat Probleme mit sich selber.ihr erstes Kind lebt auch nicht bei ihr.
            Mein Mann hat sie schon kennengelernt.

            Er hat Angst wenn ich sie kennen lerne,bekomme ich einen "Schock"
            Ich Frage mich für was es gut sein soll,das sie ihn sieht wie toll er sich entwickelt hat.
            Würde das sie nicht noch mehr runterziehen?
            Es war abgemacht,das sie einmal im Jahr ein Brief bekommt wo ich schreibe was der kleine so erlebt hat.

            • (15) 10.08.17 - 23:17

              Die Pflegeeltern in meiner Familie wollen sich später schlichtweg nicht vorwerfen lassen, dass sie dem Kind "die Familie" vorenthalten haben. Sie haben Angst, dem Kind würde sonst später ein Baustein in der Bildung seiner Identität fehlen.

              Ein bißchen nach dem Motto: jedes Wesen hat ein Recht darauf zu wissen , wo es her kommt.

              Der Vater ist unbekannt. Die Mutter hat starke psychische Probleme . Die Treffen sind unregelmäßig und finden nie ohne Begleitung der Pflegeeltern statt.

              Ich kann aber auch verstehen, dass Du das nicht möchtest.

              Warum solltest du einen schock bekommen?? Dir ist sicherlich bewusst das kinder selten zur ado frei gegeben werden wo alles friede Freude Eierkuchen ist. Wenn sie das kind Gerne ab und zu sehen will wäre es an ihrer stelle klug gewesen ihn in vollzeitpflege zu geben, anstatt zur Adoption frei. Ein recht hat sie nicht wenn die ado rechtskräftig ist aber ihr solltet euch fragen ob das kind nicht auch davon profitieren wird. Sie ist und bleibt seine leibliche mutter

        Hat die leibl. Mutter die Adoption nach acht Wochen unterschrieben? Was ist ihre Intention (beim Amt nachfrage), geht es um Kontakte oder möchte sie rückführen?

        • Sie hat den kleinen im Mutter Kind Heim zurückgelassen u es ist auch alles beim Notar unterschrieben.
          Sie möchte ihn einfach mal sehen.
          Mein Mann hat sie beim JA schon kennengelernt u ihre erste u einzige Frage war ob sie noch Geld von uns bekommt ( Kindergeld meinte Sie, weil sie ihn ja ein paar Tage hatte)

    Die erste Zeit istces immer Adoptionspflege.

(22) 11.08.17 - 02:14

Ich würde es erlauben...in der Familie haben wir adoptierte Kinder (inzwischen erwachsen) und beide Geschwister gehen anders damit um. Lieber ein Kontakt erlauben, dann ist keine Neugier mehr vorhanden!

(23) 11.08.17 - 06:16

Hallo,

Ich persönliche habe damit nicht so viel Erfahrung aber ich habe einen Erwachsenen Freund (ü40). Er wurde adoptiert und wuchs auf ohne Kontakt zur leiblichen Mutter. Vor ein paar Jahren hat er sie ausfindig gemacht und sie möchte aber keinen Kontakt zu ihm. Er hat es vor etlichen Jahren (noch in der Jugend) schon einmal versucht und die leibliche Mutter hat abgelehnt.

Er hat jetzt wirklich massive psychische Probleme und macht gerade die zweite stationäre Therapie weil er das Gefühl hat nicht zu wissen wer er ist. Er leidet seit ca. 5 Jahren an Depressionen.

Wenn ich ihm zu höre bzw. ihn so als beispiel nehme, dann würde ich sagen du solltest den Kontakt zu lassen. Vielleicht auch nur eine Stunde auf dem Spielplatz oder so.

Ich denke es ist wichtig für jemanden zu wissen wo er her kommt.

Ich wünsche euch alles gute!

Wir haben ein Kind adoptiert und ein Dauerpflegekind. Wir halten bei beiden Kindern Kontakt zur Hetkunftsfamilie - und profitieren alle davon.

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