Ohje, Schwiegermutti nerv doch nicht...

    • (1) 27.08.17 - 00:07

      Hallo,
      ich muss meinem Ärger mal Luft machen und brauche gleichzeitig euren Rat, Meinungen, Erfahren und Tips - gern primär aus der Sicht der Schwiegermamas.

      Der Alltag mit Schwiegermamas (und sicher auch mit Schwiegertöchtern ;-)) ist bekanntlich nicht immer einfach- zumal wenn alle eng beeinander wohnen. Seit Bekanntgabe meiner Schwangerschaft geht das gute Verhältnis zu Schwimu kontinuierlich bergab. Ich bin ein gelassener Mensch mit viel Empathie. Habe meine Schwimu in Bezug auf meine Tochter bisher immer "machen lassen" - ist sie doch die Omi- doch langsam aber sicher flippe ich aus.

      Zur Wohnsituation: Mein Freund, unsere einjährige Tochter und ich teilen uns derzeit (noch) ein Grundstück mit meinen Schwiegereltern. Beide Parteien wohnen für sich, wir teilen uns allerdings einen Garten.

      Unser Alttag: Schwimu ist von Beruf Ehefrau und darum immer daheim. Schön für meine Kleine und mich, denn Schwimu hilft wo sie nur kann. Ich weiß das sehr zu schätzen und bin oft dankbar. Doch ihr Engagement wird für mich zunehmend zur Aufdringlichkeit. Meine These: Es geht ihr nicht primär darum mich bzw. uns - also ihrem Sohn und mich als junge Eltern zu unterstützen, sondern schlicht nonstop das Enkelkind am Wickel zu haben.

      Wie ich darauf komme? Sie (und ihr Mann) haben nur noch Augen fürs Baby. Mein Freund wird nur noch sekundär wahrgenommen. Wir werden bei Begrüßungen weder angesehen noch wird uns im Alltag zugehört. Bis hier ist alles noch nachvollziehbar. Aber es wird noch besser: Sie missachtet unsere Regeln und macht sich über diese lustig. Sie reißt mir mein Baby vom ersten Tag aus dem Arm, egal ob meine Tochter zu ihr möchte oder nicht und rückt sie auch nicht mehr raus, zB auch nicht wenn die Windel voll ist und frisch gemacht werden muss ("Ach das geht noch, lass uns noch spielen mein Schatz."). Sie füttert meiner Tochter heimlich (!) Kinder Pingui (mit damals 10 Monaten) und hat es mir bis heute nicht gestanden. Sie kritisiert dass ich noch immer stille und Tragetücher benutze. Sie weiß genau, dass sie etwas nicht machen soll (zB Baby aus dem Hochstuhl zerren während die kleine noch isst, weil vorm Fenster ein "Wauwau" vorbeiläuft oder ihren Babylöffel ableckt. Sie tut es trotzdem immer wieder vor mir und sagt unmittelbar darauf zu mir:"oh sorry das darf ich ja nicht" und lacht dabei. Wie darf ich das verstehen? Ist die einfach nur vergesslich oder ist das pure Provikation ihrerseits?!?! Ich dachte immer wir verstehen und mögen uns doch ihr Verhalten mir gegenüber, seit ich Mutter bin, ist unmöglich. Am dritten Tag daheim nach der Geburt kam sie an und wollte helfen im Haushalt. Ergebnis: sie hat mit meinem Baby geschmust und ich hab vor ihr meine Bude gewischt, gespült, aufgeräumt. Es hat sie null interessiert dass ich vor Schmerz von der Dammnaht nicht wusste wie ich gehen und stehen sollte. Sie knutsch Lea ständig auf den Mund und verteilt ihren Parfumduft übers ganze Baby. Bitte ich sie das zu reduzieren bekomme ich dumme Kommentare zur Antwort und sie schrabbt fort- natürlich mit meinem Kind auf dem Arm. Sage ich einmal nein, zB wenn ich 1x in der Woche mit Lea nachmittags spazieren gehen möchte und nicht sie (wie an den restlichen 6 Wochentagen) ist sie beleidigt und zickt mich an. Die Liste ist noch viel länger...
      Aus mögen wird Hass meinerseits ihr gegenüber. Ich versuche sachlich zu reden mit ihr, bin nachsichtig und werde als Mutter gleichzeitig in keinster Weise von ihr ernst genommen- denke ich.

      Was, liebe Schwimus und Mamas da draußen sagt ihr dazu? Erfahrungen, Tips???Ich will das wir uns alle verstehen aber das geht nicht wenn die weiterhin macht was sie will.

      Danke euch!

      • Über eine Sache muss ich mich noch ausko***. Wenn es um das Thema Sicherheit und Verantwortung geht, schaltet die Schwimu ab und hört nicht zu. Es kam zB bisher schon mehrmals vor, dass unser Baby von ihr im Auto völlig falsch- eigentlich gar nicht- angeschnallt wurde. D.h. Maxocosi in Fahrtrichtung, Baby viel zu locker in derSchale angegurtet und Autogurt nur über Baby und Maxicosi drüber gelegt. Wir haben ne Isofixbase und die ihr 100 mal erklärt- aber nein mit der Technik kommt sie nicht klar. Ich war stinksauer. Sie versprach hoch u heilig es in Zukunft richtig zu machen. Wir haben trockenübungen dazu gemacht und kurz darauf brachte Schwimu unsere Tochter uns zu einer Feier am Nachmittag wieder völlig falsch gesichert im Auto. Des Weiteren läuft sie Stunden mit ihr spazieren ohne Handy, allein in der Pampa. Sie sagt sie fährt die uroma mit unserem Baby besuchen, eine Stunde, und kommt aber erst nach 2,5h freudig wieder, ohne Handy dabei u erzählt sie waren ganz wo anders. sie vergisst Lea zu wickeln, wenn sie sie in Betreuung hat oder wickelt völlig falsch. Windelhöschen falsch rum an. Mache ich sie darauf aufmerksam bin ich die "Glucke und übermutter die alles perfekt macht" und null spontan ist und sich nicht für die Schwimu freut, die nun doch nicht bei uroma war, sondern ganz wo anders Enten füttern über 2h.

        Ich bin nicht so, dass ich von meinem Mann verlange er soll seine Mum zurechtrücken oder ihr den Marsch blasen. Sie ist seine Mama. Das mach ich bald selbst wenn sich nichts bessert. Familienleben mit verschiedenen Generationen zusammen ist nicht leicht u jeder muss sich disziplinieren aber die Frau ist resistent u macht was sie will.

        • Hallo.

          Gut, die Sicherheit im Auto ist wichtig. Allerdings hatte ich auch keine Isofixbase und man kann den Kindersitz auch so sicher im Auto anbringen. Erklärs ihr halt einfach nochmal.;-)

          Zu allen anderen Problemen kann ich dir nur raten:

          1. Schraub dich locker. Das ist alles nix tragisches.
          2. Wenn du das nicht kannst hilft nur eines: Ausziehen und auf eigenen Beinen stehen. Und zwar mit allen Vor- und Nachteilen.

          Alles Gute!

      (4) 27.08.17 - 00:46

      HI,
      An der Haustür das Schloss auswechseln und alle Regeln mal aufschreiben und ihr zukommen lassen.

      Dann fährst mal in Ruhe weg mit dem Zwerg und seht dann mal weiter.

      Ist sie nicht einsichtig, Kontakt minimieren. Und schon gar nicht mit dem Auto fahren lassen. Ihr wisst ja, das es ihr egal ist, also auch nicht als Notnagel nehmen. Lieber doppelt und dreifach fahren.

      Alles dürfen sich auch Omas nicht rausnehmen.

      Viel Kraft

    • Hallo meine liebe,
      Das hört sich ja echt nicht gut an.
      Klar die Oma möchte ihre Enkel sehen und schmusen aber es gibt auch Grenzen.
      Rede mit deinem Freund und erzähle ihm wie du dich dabei fühlst was es für Lösungen gibt und und und...
      Ich mein so ein Generationshaus hat vor und Nachteile.
      Wie du eben genannt hast nervt es dich das die Schwimu dir deine Tochter "weg reißt" oder sie nicht richtig angurtet.
      Wie wäre es wenn ihr 2 euch mal alleine zum Caffe trinken trifft ohne deine Tochter,und du ihr klipp und klar sagst das dass nicht mehr geht.
      Entweder sie akzeptiert das oder sie muss Abstand von euch halten.
      Und wenn sie spazieren gehen möchte soll sie ihr Handy mitnehmen.
      Sag ihr das ist ihre letzte Chance.
      Manchmal muss man auch etwas "geimeiner" sein das es andere verstehen.
      Am besten ist sowieso das ihr eventuell euch eine "eigene" Wohnung sucht.
      Somit habt ihr als Familie mehr Freiraum und habt nicht 24/7 die schwimu um euch herum.
      Aber das müsst ihr entscheiden,das ist nur meine Meinung.
      Ich glaube ich wäre nicht mehr so ruhig und bei mir wäre die Bombe schon geplatzt.
      Es ist ja EUER Kind nicht das der Schwimu.
      Was du nicht willst das darf sie auch nicht tuen.
      Ich hoffe es wird in Zukunft besser.
      Liebe Grüße :-)

      Auf der einen Seite finden ich, dass du manche Dinge zu streng siehst, auf der anderen finde ich manches von ihrem Verhalten sehr übergriffig. Aber genau deshalb verstehe ich dich nicht. Warum bist du nicht konsequent und geigst ihr gehörig die Meinung? Warum lässt du sie trotzdem machen ohne einzuschreiten oder es sofort durch abnehmen deines kindes zu unterbinden? Warum lässt du es zu, dass du am 3. Tag nach der Geburt mit Schmerzen putzt? Wer zwingt dich denn dazu? Das war wohl deine eigene Entscheidung, denn du hättest ja nicht putzen müssen. Warum nimmst du ihr dein Kind nicht auf der Stelle ab, wenn das, was sie tut dich stört? Warum machst du keine glasklare ansage? Nur wenn du konsequent in deinem verhalten bist wirst du von anderen ernst genommen. Zu sagen, was dich stört, sie aber trotzdem machen zu lassen zeigt doch nur, dass es dir gar nicht so wichtig ist. Wenn du ernst genommen werden willst, musst du dringend konsequenter sein.

      • Ja das stimmt - ich muss konsequenter werden! Mir war es bisher einerseits immer wichtig, dass man sich innerhalb der Familie verträgt. Die Schwimu und ich haben uns super verstanden vor der Schwangerschaft und deshalb hab ich in der Anfangszeit nie was gesagt. Ich dachte "ok sie freut sich wie verrückt auf ihr Enkelkind und wird mit der Zeit sicher gemäßigter. Aber Pustekuchen, das Gegenteil ist der Fall. Heute denke ich, seit meine Tochter auf der Welt ist, steht eine andere Frau vor mir, mit der ich genannte Probleme habe. Ich mein damit, dass ich anfangs so viel hab durchgehen lassen, weil ich sie gern hatte. Ist wie bei der eigenen Mama- die darf auch mehr weil man sie lieb hat. Bei mir schwingt da außerdem etwas Enttäuschung oder besser gesagt Unverständnis mit, hinsichtlich ihrer jetzigen Unart mir gegenüber. Aber egal ich kann damit leben. Leid tut es mir für meinen Freund, der für seine Eltern völlig Luft ist seit unser Kind da ist. Nach außen mag das banal (oh Sohnemann ist nicht mehr die Nummer eins) klingen aber darum gehts nicht. er wird als Vater noch mehr nicht als solcher von seinen Eltern wahrgenommen als ich in der Mutterrolle. Das macht den Alltag höllisch schwer.

        Darum, scheiß auf Harmonie - ich hau bald auf den Tisch - so das uromas sammeltassen im Schrank schäppern.

        • Hallo,

          meine Erfahrung zeigt, dass man als Kind aus dem Fokus rückt, sobald Enkelkinder da sind. Das ist zunächst komisch, mit der Zeit kann man aber durchaus lernen, das positive daraus zu ziehen ;-)

          Was die Sicherheit im Auto betrifft gäbe es bei mir kein Pardon. Dann darf sie sie eben nicht mehr im Auto mitnehmen. Punkt.

          Grenze dich klar ab - versuche aber auch lockerer zu werden.

          Meine Schwiegermutter wohnt auch nebenan und nervt mich ungefähr 7 mal am Tag und wir sind oft uneins (v. a. was Süssigkeiten und Fernseher betrifft). Ich nerve sie wahrscheinlich genauso oft. Bei Kind 2 wird man lockerer und der Große mit 2 1/2 geht eh schon selbstständig hin und auch wieder zurück.

          Dafür ist nahezu immer jemand da, egal, ob das Kind krank ist, man kurzfristig mal einen Termin hat,Oma und Enkel genießen die Zeit miteinander sehr und es entlastet ungemein.

          Es hat also alles seine Vor- und Nachteile, ich versuche die Vorteile mindestens genauso zu bewerten, wie die Nachteile, denen gibt man nämlich oft leichter und mehr Raum ;-)

          Liebe Grüße und eine Portion Gelassenheit :-)

    Ich finde es fast schon ein bisschen spät, du hättest viel zeitiger anfangen müssen, deine Schwiegermutter zu erziehen. Bei Babys soll man das ja im ersten Jahr nicht versuchen, bei Schwiegermüttern gilt diese Regel nicht ^^

    Ganz im Ernst: Rein objektiv betrachtet sitzt du doch am längeren Hebel. Du hast das, was sie möchte und die Entscheidungshoheit darüber. Denn natürlich ist ihr Enkelkind und Zeit mit diesem das, was sie will und nicht euch zu entlasten. Das finde ich total normal und nicht verwunderlich. Ihre Zeit als Mutter eines kleinen Kindes ist vorbei und sie möchte so viel davon jetzt nochmal aufleben lassen wie sie kann. Und in der ersten Zeit nach der Geburt beginnt da ein Rantasten: Was geht und wo werden ihr Grenzen gesetzt? Und dann gibt es höfliche und nette Schwiegermütter, die keine Grenzen gesetzt bekommen müssen, weil sie sich von selbst nur bis zu einem bestimmten Punkt einmischen, aber dann gibt es eben auch solche wie deine, die sich immer weiter vortasten, immer mehr herausnehmen, bis sie selbst das Gefühl haben, nochmal Mutter geworden zu sein und die Schwiegertochter eher als nervigen Ballast betrachten.

    Für jedes Vergehen dieser Schwiegermutter hätte es von mir die passende Konsequenz gegeben.

    Sie schnallt sie einmal falsch im Auto an? Okay, kann passieren, dann bekommt sie es deutlich nochmal erklärt (habt ihr ja wohl so gemacht). Nach dem zweiten Vorfall hätte sie aber gar nicht mehr die Gelegenheit bekommen, das Kind anzuschnallen, zumindest nur noch in meinem Beisein zum Üben. Und ja, an dieser Stelle wird es natürlich direkt für die Eltern unbequem. Der praktische Chauffeur und Babysitter fällt dann weg, wenn man ihm das Baby nicht mehr alleine anvertrauen kann. So funktioniert aber Erziehung, egal ob bei Kindern oder Erwachsenen. Da muss man sich auch selbst einschränken, wenn man dem anderen deutlich machen will, dass es nicht nach seinem Willen einfach weiter laufen wird.

    Sie nimmt sie aus ihrem Hochstuhl, obwohl sie das nicht soll? Beim nächsten Mal würde ich so nah dran sitzen, dass ich das direkt verhindern könnte. (Okay, tatsächlich würde mich dieses Beispiel jetzt nicht stören, aber gesetzt den Fall, es wäre so)

    Sie gibt ihr unter einem Jahr Süßigkeiten, obwohl das anders abgesprochen war? Dann bin ich eben ab jetzt dabei, wenn die beiden sich sehen oder sie dürfen sich eine Zeit lang gar nicht mehr sehen.

    Küsse auf den Mund, obwohl ich das nicht möchte? Dann darf sie das Baby eben nicht mehr halten.

    Ja, da macht man sich unbeliebt und muss es aushalten, dass die Schwiegermutter wütend wird. Aber nur so kann man eine Änderung erwirken bei Leuten, die für Argumente nicht empfänglich sind. Wenn man sich diesem Ärger nicht aussetzen möchte und lieber alles erträgt, dann wird man selbst wütend und nicht der andere, das finde ich wenig sinnvoll.

    Wenn es natürlich so sein sollte, dass du diese Konflikte mit der Schwiegermama nicht eingehen wolltest, weil dir die Annehmlichkeiten die ein gutes Verhältnis mit sich bringt, wichtiger sind als die hier bemängelten Punkte, dann ist das auch völlig okay. Dann nützt es aber nix zu jammern, dann dann bist du diese Kompromisse ja freiwillig eingegangen.

    Wenn ich jetzt in deiner Situation wäre, ein Jahr zugeschaut wie die Oma sich einbildet, jede Menge Bestimmungsrechte über ihr Enkelkind zu haben und meine Wünsche lediglich als nerviges Hintergrundrauschen abhaken zu können, dann würde es mir echt schwer fallen, jetzt den Kampf aufzunehmen. Wenn du es aber jetzt nicht tust, wird es nur noch schwerer. Bald wird das Kind selbst entscheiden, dass es zur Oma gehen möchte, dann machst du dich bei beiden unbeliebt, wenn du irgendwie einschreiten möchtest. Und noch ein paar Jahre später ist der Zug völlig abgefahren, da lachen sie dich dann gemeinsam aus, wenn du noch irgendwie die Richtung ändern willst.

    Ich würde mir an deiner Stelle erst mal klar machen, was du eigentlich willst. Was sind Dinge, mit denen du leben kannst, um das Verhältnis zur Schwiegermutter einigermaßen zu wahren und was sind No-Gos, die sich ändern müssen, notfalls auch mit einem gehörigen Bruch in der Beziehung? Im zweiten Schritt würde ich das mit meinem Mann abklären, ob wir da beide auf der gleichen Position stehen und andernfalls nochmal gemeinsam versuchen, auf einen Nenner zu kommen. Tja und im dritten Schritt geht es um die Umsetzung. Noch ist deine Tochter klein genug, dass du sie problemlos der Schwiegermutter vorenthalten kannst in Situationen, in denen das erforderlich ist.

    Sei dabei freundlich, aber bestimmt. Ich würde z.B. das mit dem Nachmittagsspaziergang direkt verändern. Wenn du mit deiner Tochter spazieren gehen willst, dann bittest du nicht deine Schwiegermutter darum, dann rechtfertigst du dich nicht, sondern du informierst sie im Höchstfall darüber. Z.B.: "Danke, heute brauche ich nachmittags deine Hilfe nicht. Ich gehe selbst mit Leonie spazieren." Wenn sie dich beleidigt anzickt, dann nimmst du ihre Gefühle ernst, indem du z.B. sagst: "Das tut mir leid, dass du darüber traurig bist.", aber du rechtfertigst dich weiterhin nicht für eine Selbstverständlichkeit.

    Viel Erfolg!

    • Top Antwort. Genau so:-)

      Danke dir und allen anderen für eure Meinungen. :-) Du schreibst Dinge, die ich so bisher nicht gesehen/ erkannt hab. Deinen Beitrag druck ich mir aus ;-)
      Was ich mich noch frage: irgendwann bin ich auch (hoffentlich) eine Schwimu. Doch ich würde allein aus Respekt vor meinen Kindern ( und damit meine ich selbstverständlich auch das/die Schwiegerkind(er)) nie so aufdringlich und unmöglich sein wie meine sm zur Zeit. Natürlich liebt man als Oma die Enkel über alles und will viel mitbekommen und Zeit mit den enkelchen verbringen. Doch warum bloß denken manche Frauen/Omas/ SM's sie dürften zB nochmal Mutter spielen beim Enkel obwohl sie genau wissen dass sie so Grenzen überschreiten u Streit anzetteln?!?! Mein Vater gibt mir voll und ganz das Gefühl mich als Mama ernst zu nehmen, indem er einfach nichts tut in Bezug auf Lea. Er sagt schlicht: "Mein Kind ich bin stolz auf dich und deinen Mann wie ihr das mit der kleinen alles macht. Wenn ihr Rat und Hilfe braucht- ich sitz da drüben und mach Kreuzworträtsel;-)." Mehr nicht. Und ich finds genial. Er weiß uns als Eltern zu schätzen u ist bei bedarf immer für uns da. Das ist so simpel. Mama ist genau so nur mit etwas mehr Engagement aber im Rahmen und erträglich. Sie haben ihr Leben als Rentner und sind glücklich. Die Schwiegers fühlen sich nochmal als Eltern (sagten sie sinngemäß!) und reden sich sogar (versehentlich) mit Mama und Papa an wenn es um lea geht. *haarerauf*
      Danke euch für's Zuhören! ????

      • Und genau da würde ich einhaken: ich würde sie darum bitten mal in sich zu gehen und sich darauf zu besinnen, dass sie dieses Mal eben "nur" die Großeltern sind und sich damit nicht in pole-position befinden.

        Sie müssen einfach akzeptieren lernen, dass sie nicht die Spielregeln vorgeben und dass man eben ab und zu auch mal in Situationen gerät, in denen man mit den eigenen Vorstellungen als Großeltern das Nachsehen hat.

        Ich empfinde dich auch als sehr tolerant. Ich würde nur jetzt nicht mit der Faust auf den Tisch hauen. Sondern wie oben vorgeschlagen mal ohne Kind das Gespräch suchen.

        Nummer 1 ist in meinen Augen zu fragen, wie diese Affenliebe mit der mangelnden Sicherung im Auto vereinbar ist.

        Nummer 2, dass es kein Recht auf Beleidigtsein gibt, wenn du oder ihr mal was mit eurem Kind selbst machen wollt. Sie muss begreifen, dass ihr euer Kind nicht zu ihrer Bespaßung bekommen habt.

        LG

Warum lässt du zu das sie 6x die Woche den Mittag mit deinem Kind verbringt? Warum lässt du sie dir aus dem Arm nehmen? Warum ist deine Schwiemu immer und überall präsent? Ich finde ihr Verhalten so nicht okay, aber dann musst du dich klarer Abgrenzen. Nehm euch mittags was vor, dann habt ihr einfach keine Zeit. Wenn Sie beim Essen aus dem Stuhl gehoben wird, unterbinde das. Wir ne beim nächsten Kaffeetrinken rührst du einfach mal mit deinem Angeleckten Löffel Ihren Kaffee um. Ich vermute sie meint es nicht mal böse und braucht vielleicht mal ein ernstes Gespräch. Die Küsserei auf den Mund würde ich mir verbieten! Meine Oma hat im Übrigen auch nur Augen für den Urenkel wenn wir die besuchen. Super nervig, die schaut mich bei der Begrüßung nicht mal an. Geht auf Augenhöhe mit meiner Tochter "Hallo mein Schatz, endlich kommst du mich mal wieder besuchen. Hab dich ja schon ewig nicht gesehen". Nimmt das Kind an die Hand, dreht sich um und marschiert ab! Ich krieg nicht mal ein Hallo. Da platzt mir auch fast die Hutschnur! Da zählt nur noch das Urenkelchen. Kaum ist die Tür zu werden die Süßigkeiten rausgeholt auch wenn ich sage, bei uns gibt's in 10 Minuten Abendessen. Nervt mich fürchterlich aber meine Oma ist 87 da mach ich jetzt nicht jedes Mal ein Fass auf.

  • Sie ist stets und immer präsent, weil wir sozusagen zusammen wohnen. Die Schwiegers haben ihr Gartenhaus so umgebaut, dass zB ein Single oder Pärchen ohne Kind darin genug Platz hat. Dieses Häuschen steht unmittelbar neben dem Haus der Schwiegers, selbes Grundstück. In der Schwangerschaft haben wir uns entschieden unsere jeweils1Raum Wohnungen aufzugeben und zusammen in das "Gartenhäuschen " zu ziehen bis wir was Richtiges gefunden haben. Also Wohnsituation ist zum Glück nur Übergang. Weitere Ursache ihretwegen Ständigen Anwesenheit: sie arbeitet nicht. Ihr Mann ist erfolgreicher Unternehmer und sie halt Ehefrau. Darum hat sie viieeeel Zeit für Haare, Nägel, Nachrbarin, ihren einzigen Sohn(mein Freund) und... huch das sollte zuerst kommen... mein Baby. Sie ist erst Anfang 50, sehr hipp usw. Kerngesund... und ist vermutlich nicht ausgelastet. Darum wird sie bockig und zickig, primär mir gegenüber, wenn ihr enkelchen ihr nicht den ganzen Tag zur Verfügung steht.

Wenn mir etwas zu viel wird, suche ich das Gespräch, ansonsten würde ich sagen, seid froh, daß Ihr Großeltern habt, die sich kümmern. Bis auch die Sicherheit, sehe ich hier liebevolle Großeltern, die auch ich hatte und es niemals missen möchte.

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