Familienhund adoptieren?!

Familienhund Ja oder Nein?

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    • (1) 27.08.17 - 01:09

      Hallo ihr lieben,
      Ich und mein Ehemann wünschen uns schon länger einen Familienhund.
      Unsere Familie wächst,wir haben endlich unser Haus fertig gebaut und die Zeit ist da.
      Meine Tochter ist 3 Jahre alt und im Moment bin ich mit meinem BabyGirl schwanger.
      Erstmal möchte ich natürlich die Geburt hinter mich griegen und auch die Anfangszeit mit Baby und Kleinkind genießen bevor ein Hund bei uns einzieht.
      Ich weiß nicht wie das ist mit Baby,Kleinkind und Hund?!
      Wir haben uns eine pro und contra Liste erstellt und eigentlich passt alles.
      Der Hund braucht ja genügend Auslauf aber wird das wirklich so einfach wie wir uns das vorstellen?
      Wir finden das schön wenn unsere Kinder mit Tieren aufwachsen und ich glaube das unsere Tochter sich riesig freuen würde.
      Habt ihr auch einen Familienhund und wie ist der Alltag bei euch so ?
      Wenn wir uns einen holen,dann aufjedenfall vom Tierschutz!
      Ich mein sich einen Hund zu holen bedeutet viel Verantwortung deswegen mache ich mir auch viele Gedanken hier zu.
      Liebe Grüße :-)

      • Schwangerschaft oder Babyzeit passt eigentlich nicht so gut zu der Aufgabe, einen Hund einzugewöhnen. Auf der anderen Seite: Wann passt es schon jemals so richtig? Meistens hat man doch einen Mangel entweder an Geld oder Zeit. Und wenn man pensioniert ist und ggf. beides hat, ist man dann körperlich fit genug, womöglich als Hundeanfänger?

        Habt ihr denn Hundeerfahrung?

        Am Ende kommt es natürlich ein bisschen darauf an, was ihr für Ansprüche an euren Hund stellt. Wir haben uns z.B. in der Babyzeit zwei kleine Katzen angeschafft und das fand ich unproblematisch bzw. auch echt schön, dass die alle 3 gemeinsam aufwachsen können. An meinen Hund habe ich aber ganz andere Ansprüche. Meine Hündin läuft immer ohne Leine und hört aufs Wort. Wahrscheinlich hätte ich diese Form der Erziehung nicht wuppen können im Babyjahr.

        Aber da kommt es natürlich auch wieder auf eure ganz konkrete Familienzusammenstellung an. Würde dein Mann nachts mit dem Welpen rausgehen bis er stubenrein ist oder könntest/möchtest du das leisten? Musst du rund um die Uhr für dein Baby da sein (stillen) oder kannst du das outsourcen? Wie wollt ihr die Spaziergänge tagsüber aufteilen? Kann da jeweils immer einer von euch sich Zeit nehmen? Alles wo die Kinder dabei sein müssen: Klappt das bei jedem Wetter? Willst du Kinderwagen schieben oder tragen? Passt das zu eurem Hund? Spazierwege um euer Haus herum, Hundeschule, kannst du das Baby mitnehmen? Und das große Kind?

        Meine Hündin ist 11 Jahre alt und ich denke schon eine Weile über einen Zweithund bzw. perspektivisch Nachfolgehund nach. Im Moment passt es aber finanziell nicht, so dass die Versuchung klein genug ist. Rein vernunftmäßig wäre es wohl bei uns frühestens sinnvoll, wenn die Kinder (momentan ungeboren und 2) 2 und 4 Jahre alt sind, eventuell auch erst 2 Jahre später. Dann können beide Kinder die erste Zeit mit dem Hund bewusst miterleben und auch schon beim Training ein bisschen helfen. Sind auch schon alt genug, um zu verstehen, dass ihnen jetzt gerade nicht die volle Aufmerksamkeit zuteil wird.

        Mein Leben kann man aber mit deinem sicher nur schwer vergleichen. Ich bin selbstständig als Dogwalker, das heißt, ich habe direkt nach der Geburt auch schon wieder Arbeit, gleichzeitig aber auch nach dem Babyjahr noch genug Zeit für Kind und Hund, um da auch später einen Welpen zu integrieren. Außerdem wachsen meine Kinder mit Hunden auf, egal, ob wir selbst einen haben oder nicht und kennen sich dann bei der Ankunft des neuen Hundes auch schon gut aus. Gleichzeitig habe ich die Erfahrung, um einschätzen zu können, was auf uns zukommt und das Know-How, das zu meistern. Widerum sind meine Ansprüche groß, denn mein eigener Hund sollte in der Hundegruppe bitte die wenigste Arbeit machen, da brauche ich meine Energie für die Kundenhunde.

        Wenn ihr euch z.B. einen netten kinderlieben Hund aus dem Tierheim holt und wenig Ansprüche an ihn stellt, kann das völlig unproblemtisch enden. Ein Welpe oder ein Hund mit schlechten Erfahrungen hingegen, ggf. in Kombintion mit überraschend anstrengendem zweiten Kind kann komplett nach hinten losgehen, wenn ihr noch dazu wenig Hundeerfahrung habt.

        • Vielen lieben Dank für deine hilfreiche Antwort!
          Du hast natürlich recht es ist nicht sonderlich einfach, man hat eine Riesen Verantwortung und braucht Zeit um den Hund erziehen zu können/ spazieren gehen.
          Mein Mann und ich sind uns sicher das wir das schaffen würden!
          Wir möchten keinen Welpen, einen Junghund aus dem Tierschutz der schon stubenrein ist genügt uns.
          Mein Mann ist die ganze Nacht da falls wir uns das anders überlegen sollten wegen einem Welpen.
          Liebe Grüße :-)

      Hi,

      ganz ehrlich: einen Hund zu haben ist toll!

      Aber nicht nur Kleinkind und Baby und keiner Hundeerfahrung.

      Ich habe Hundeerfahrung, habe mehrere Hunde und arbeite mit ihnen, aber die Kombination "Kleinkind + Welpe + schwanger" bzw "Kleinkind + Junghund + Baby" hat mich deutlich an meine Grenzen gebracht.

      Ich würde sagen frühestens wenn das jüngste Kind 3 oder 4 ist.

      Lg

      • Vielen Dank für deine Antwort!
        Ich muss dir recht geben die Kombination Baby+Kleinkind+Junghund ist sehr anstrengend und braucht viel Zeit und Geduld.
        Natürlich haben wir Hundeerfahrung,2 Jahre bevor unsere erste Tochter geboren wurde hatten wir einen großen super treuen und lieben Schäferhund seit Welpe an unserer Seite gehabt, durch viele Tumore mussten wir ihn einschläfern lassen.
        Naja nach 5 Jahren sehnen wir uns schon wieder nach einem Hund nur das diesmal unsere Situation mit bald 2 Kindern komplett anders ist als vorher.
        Liebe Grüße :-)

    Wir wollen auch definitiv einen Hund... irgendwann!

    Wir haben auch keine Hundeerfahrung und deshalb gibt es auch erst einen wenn unsere Jüngste 6-8 Jahre alt ist.

    Grund dafür ist einfach auch, dass ich die Kids zu Hause lassen kann, wenn der Hund raus muss und es draußen regnet oder die beiden einfach keinen Bock auf ausgiebigen spaziergang haben.

    Ich finde, zwei kleine Kinder haben auch schon so genug arbeitsaufwand, da muss ich mir das nicht auch noch aufhalsen. Zeit haben wir/ich genug, da wir von zu Hause arbeiten.

  • Hallo

    Wir haben einen Welpen in der Kleinkindzeit angeschafft. Mit Tierschutzhunden haben wir schlechte Erfahrungen gemacht (unser Hund in meinem Elternhaus war sehr gestört).

    Ja, es ist Arbeit und Organisation. Aber es ist toll. Die Kinder wachsen mit dem Hund zusammen auf. Gerade das jüngste Kind (bei Anschaffung knapp 2 Jahre) hat eine tolle Bindung und ein richtig gutes Händchen für den Hund.

    Wichtig war für uns besonders der Garten. Da kann der Hund auch mal rein. Große Runden bei schönem Wetter (also alles außer Sturm und strömendem Regen) gehen super mit Kindern. Ansonsten ist unser Hund mit ein paar Spielen im Garten auch zufrieden. Die große Runde gibt es dann wen mein Mann zu Hause ist.

    Wir gehen mit dem Hund zu einer Hundeschule. Teilweise auch mit den Kindern. Die machen das schon richtig gut. Das jüngste Kind wird bald 4 und der Hund lässt sich von ihm gut führen.

    Auch wichtig ist unsere Betreuung in Abwesenheit. Wir haben gute Freunde und meine Eltern, die den Hund nehmen (Urlaub, längere Ausflüge). Das entspannt sehr.

    Für mich wiegen die positiven Erfahrungen mehr als die Arbeit und die Einschränkungen.

    Lg

    Hi,
    einen Hund zu haben ist toll, keine Frage.
    Aber für mich persönlich wär ein Welpe und das Baby nicht zu stemmen gewesen, sorry. Als komplett unerfahrene Hundeneulinge kommt da nämlich viel Arbeit und Verantwortung auf euch zu.

    Welche Rasse stellt ihr euch denn vor?

    Zu beachten gibt es sicherlich: Dreckige und auch nasse Hundepfoten und ein Krabbelbaby was alles in den Mund steckt, zB ein heruntergefallener Schnulli oder ähnliches. Da kommt man manchmal echt mit dem Putzen nicht nach, zumindest bei großen Hunderassen die noch dazu gerne schwimmen gehen und sich im Matsch so richtig genüsslich `suhlen`. Die Erziehung eines Hundes ist das A und O um eine wirklich glückliche Beziehung mit ihm zu führen, ein Hund sollte niemals "einfach nur so" mitlaufen. Das sind dann meistens die Kläffer die keiner braucht, mit denen eine Wanderung schon zum Spießrutenlauf wird weil er jeden Wanderer an die Gurgel will nur weil sie den gleichen Weg benützen #augen.

    Außer ihr wollt einen Wachhund mit dem auch keine Aktivitäten geplant sind und der draußen seinen Zwinger hat und auch nicht in das Haus darf. Mir bricht es zwar jedesmal das Herz wenn ich solche Hunde sehe aber was will man schon großartig machen....

    Für mich persönlich ist eine Hundeschule ein Muss, alleine um die Beziehung mit dem Hund zu stärken und gemeinsam zu arbeiten. Muss man nicht lebenslang mit dem Hund machen aber die ersten zwei bis drei Jahre find ich wichtig. Dann ist man meistens ein gut eingespieltes Team.

    Wie sieht´s aus mit Gassigehen bei Regen? Da wäre es gut wenn die Kinder schon groß genug sind um auch mal ne halbe Stunde alleine zu sein. Denn einfach die Tür öffnen und den Hund in den Garten lassen ist eigentlich nicht seine Sache. Ein Hund "kackt" eigentlich nicht in sein Revier, nur außerhalb. Sicher gibt es Hunde die es machen, aber nur weil ihnen die andere Möglichkeit verwehrt bleibt oder bei Krankheit (Durchfall). Da kann es auch schon mal im Haus passieren, meistens nachts wenn alle am Schlafen sind. Die große Überraschung folgt morgens :-p.

    Mir würden noch viele Punkte einfallen was sich mit Hund ändert aber das würde den Rahmen dann doch sprengen ;-)
    Fazit: Ein Hund ist eine echte Bereicherung im Leben wenn er gut erzogen ist. Und das braucht Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit, wie mit einem Baby #verliebt. Konzentriert euch jetzt auf eure Kinder, wenn sie groß genug sind holt euch unbedingt einen Hund.
    Alles Liebe

    • Danke für deine ehrliche Meinung.
      Wir sind keine Neulinge im Bereich Hund.
      Ich hatte immer Hunde bin auch mit Ihnen aufgewachsen.
      Wir hätten an einen Labrador gedacht, ich weiß über die Rasse schon super viel und auch das sie viel Auslauf brauchen.
      Da um spätestens 06:30 mein Tag beginnt mache ich mir weniger sorgen um das spazieren gehen.
      Ich habe es etwas in meinem Kopf "durchgeplant".
      Um 07:30 bringe ich die große in die Kita( zur Kita sind es 20 Minuten), da nehme ich Baby und Hund mit.
      Dannach den kleinen in die Hundeschule.
      Dann habe ich bis 13:0" ca Zeit mich vollkommen um den Haushalt zu kümmern und um meinen kleinen Krümel.
      Dann wird die große abgeholt, der Hund wird von der Schule geholt.
      Wir haben einen Riesen großen Waldweg der auch gut mit Kinderwagen zu überbrücken ist.
      Da kann ich auch Baby und Kleinkind mitnehmen.
      Und abends/nachts geht mein Mann mit dem Hund.
      Klar ich weiß es wird wahrscheinlich eh anders kommen als man alles bedenkt aber ich bin voller Zuversicht das alles klappen wird.
      Liebe Grüße :-)

      • Hi,
        na dann ist alles in Butter ;-) Ihr wisst was auf euch zukommt. Ein Labrador ist eine tolle Entscheidung, wir haben aktuell einen Goldie und die sind sich ja ziemlich ähnlich. Manchmal denke ich unser "Stinker" sieht sich selbst gar nicht mehr als Hund sondern als Geschwisterchen der Kinder, die sind so ein eingefahrenes Team. Miteinander schwimmen, Gassi gehen, Ball spielen usw. alles kein Problem. Er hört auf die Große mehr als auf mich :-). Bei Streit mischt er auch mit und versucht zu schlichten oder sie zumindest dazu zu bringen dass sie sich nicht so anschreien *lach*, ist toll wenn zwei Kinder schreien und ein Hund bellt. Er ist unser "Seelenhund", ich glaub sowas findet man nicht sehr oft im Leben #verliebt. Wir kommunizieren auch mit sehr wenigen Worten mit dem Hund, das geht alles von Alleine. Er weiß was wir wollen und wir wissen was er will. Aber mir war es damals auch wichtig, dass der Hund mit entscheidet ob er mit uns auch leben kann und hab ihm meine Kinder immer so präsentiert wie sie nunmal sind. Die anderen Hunde/Welpen sind gleich bei erster Gelegenheit in Deckung gegangen, nur er konnte nicht genug von den Kindern bekommen. Das denke ich ist ein sehr wichtiger Punkt um wirklich einen Hund zu bekommen der in die aktuelle Familie passt, gebt ihm ein bisschen "Mitentscheidungsrecht".
        Ich wünsch euch Alles Liebe #herzlich

Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, wartet mit dem Hund noch ein bisschen.

Wir hatten zuerst unseren Hund, haben diesen stubenrein und erzogen bekommen und nach ein paar Jahren haben wir unser erstes Kind bekommen. Das war soweit gut und hat alles geklappt.

Irgendwann kam dann Kind Nr. 2. Auch das klappte mit dem Hund einwandfrei. Dann starb unser Hund, als Kind Nr. 2 gerade 1 Jahr alt war. Ca. 3 Monate später haben wir unseren jetzigen Hund als Welpen bekommen. Die erste Zeit war furchtbar und ich würde es niemals wieder so machen. Kind Nr. 2 wurde mobil, wollte nur noch laufen, war aber noch unsicher und wurde permanent vom Hund umgerannt (meist unabsichtlich, ein junger Hund ist oft auch ein Wirbelwind....). Der Hund musste stubenrein werden und regelmäßig zumindest mal eben in den Garten gelassen werden. Spazierengehen war ein Chaos, weil der Hund natürlich erstmal lernen musste, an der Leine zu gehen. Kind Nr. 2 wollte aber auch nicht mehr im KiWa oder Buggy sitzen beim spazierengehen....#schwitz . Dazu noch Termine mit dem Großen, Hundeschule.....das war im Nachhinein einfach alles zuviel. Mit der Erkenntnis von heute hätten wir mit den neuen Hund besser gewartet, bis Kind Nr. 2 zumindest sicher auf den Füßen ist und Kind Nr. 1 alt genug, um mal eine halbe Stunde mit Kind Nr. 2 alleine zu bleiben. GsD wohnt meine Mutter mit im Haus, die eben zu uns rauf ist, wenn der Hund mal wieder ganz spontan raus musste.

Bei einem Hund aus dem Tierschutz wäre ich bei kleinen Kindern auch sehr sehr vorsichtig. Bekannte von uns haben sich damals einen Hund aus dem Tierschutz genommen. Deren großer Sohn war damals ca. 6 Jahre alt, also nicht mehr ganz so klein, und die Tochter ca. 9 Monate. Der Hund sollte nach Auskunft der Pflegestelle kein Problem mit Kindern haben. Tja, leider kam es anders. Ca. 2 Wochen nach Einzug des Hundes war die Familie gemeinsam im Wohnzimmer, der Junge lag bäuchlings auf der Erde und spielte. Da kam der Hund auf den Jungen zugestürmt und hat in einfach in den Allerwertesten gebissen :-[. Hund und Kinder waren bis dahin auch nicht einmal alleine gewesen, so dass auch ausgeschlossen werden konnte, dass der Hund von den Kindern geärgert worden wäre. Klar, das hätte auch mit einem Hund passieren können, den man selbst als Welpe großgezogen hat, aber bei einem Hund aus dem Tierschutz kann man Dir auch das Blaue vom Himmel erzählen. Ob es stimmt, weiß man ja leider nicht. Der Junge hatte nach dem Biss so eine Angst vor dem Hund und die Familie auch Angst, dass evtl. noch mehr passiert, dass der Hund dann wieder in den Tierschutz gegangen ist. Das war sicherlich hart für das Tier, aber ich konnte die Familie damals schon verstehen.

Da war mit unsere stressige Anfangszeit dann noch lieber.

Unser Alltag sieht so aus:
Mein Mann geht um 4.30 Uhr aus dem Haus und ist gegen 18 Uhr wieder zu hause.
Ich stehe um 5.30 Uhr auf, mache mich fertig, wecke den Großen gegen 6.15 Uhr. Wir frühstücken bzw. ich bereite das Frühstück für den Kleinen und die Pausenbrote vor.

Dann lasse ich den Hund in den Garten. Dort hat er Platz zum laufen (1200 m², komplett eingezäunt) und er hat seine feste Stelle (interessanterweise auf dem Kompost ;-)), wo er seine Notdurft verrichtet.

Ich wecke den Kleinen und wenn der Große zum Schulbus geht, hole ich den Hund wieder rein. Ich gehe mit dem Kleinen so gegen 7.40 Uhr aus dem Haus.

Ich bin gegen 12.30 Uhr wieder zuhause, der Kleine kurz später oder ich hole ihn ab. Der Große frühestens gegen 13.30 Uhr. Dann Mittagessen, Hausaufgaben, ggf. Nachmittagsprogramm oder zu hause. Je nach Tagesablauf gehen ich oder unser Großer nachmittags mit dem Hund spazieren oder mein Mann abends, nach dem Abendessen. Falls der Hund zwischendurch muss, geht einer mit ihm schnell raus.

Kurz bevor wir ins Bett gehen, geht einer von uns (meist mein Mann) nochmal eben eine kurze Gassi-Runde.

Wir haben das Glück, das gegenüber von unserem Haus Felder und Wiesen und Wanderwege sind....das erleichtert die Sache ungemein. Aber morgens muss halt der Garten herhalten.

Unser Hund ist allerdings auch sehr genügsam, was das spazieren gehen betrifft. Es ist für ihn auch mal kein Problem, wenn es nur eine kleine Runde gibt.

Zwischendurch am Tag wird mit dem Hund gespielt oder unser Hund schläft...das ist sein liebstes Hobby #rofl
LG
Elsa01

Hallo :-)

Ich kann dich voll verstehen, ich wünsche mir schon ewig einen Hund in der Familie - weil ich es eben wichtig finde, dass Kinder mit Tieren aufwachsen. Leider geht es aus Platzmangel noch nicht.

Nun zu deinen Fragen: eine Bekannte hat mir mal gesagt, dass es besser ist erst das eine und dann das andere zu machen. Also entweder erst einen Hund holen und den gut erziehen, bevor das erste Kind kommt oder erst die Kinder und den Hund dann nachträglich. Wenn die Kinder dann alt genug sind um die Regeln und Grenzen des Hundes zu verstehen und zu akzeptieren. Erst hab ich diesen Rat abgetan, weil ich dachte, dass man das doch prima kombinieren kann - Kinder- und Hundeerziehung in einem Aufwasch. Allerdings habe ich mittlerweile eingesehen, dass sie Recht hat. Es ist keinem geholfen - weder dem Kind, noch dem Hund - wenn man nur halbherzig agieren kann.

Natürlich kann auch alles prima funktionieren. Kommt halt auch auf den Hund an. Mischlinge sind meist entspannter und gelehriger als reinrassige Hunde. :-)

Prinzipiell finde ich es auch sehr schön, dass ihr einen Hund vom Tierschutzbund holen wollt. Das diese Hunde meist eine nicht ganz so schöne Vergangenheit haben und Verhaltensstörungen haben können, muss ich dir wahrscheinlich nicht sagen. Allerdings sind diese Hunde unwahrscheinlich dankbar für ein liebevolles zu Hause.

Letztendlich kann dir keiner raten wie ihr das am Besten angeht und vor allen Dingen, wann. Aus dem Bauchgefühl heraus würde ich noch 3 bis 4 Jahre warten und dann die Suche nach einem Familienhund starten!

Viel Glück und liebe Grüße!

Wenn die Kinder älter sind, ja! Aber nicht mit 2 kleinen Kindern.

Ich kann Euch einerseits sehr gut verstehen. Auch wir wünschen uns einen Familienhund.
Aber es passt erst jetzt bei uns ,unsere Kids sind 10 u. 14 Jahre alt u. wir ziehen Ende des Jahres endlich in unser Haus u. haben somit zumindestens einen kleinen Garten.
Ich finde ganz kleine Kinder u. Hund /Welpe nicht so optimal ,denn kleine Kinder sind schon sehr stressig u. kosten jede Menge Zeit u. Nerven.

Für uns kommt auch kein Hund vom Tierschutz in Frage ,das trauen wir uns nicht zu .

Ich würde in Eurem Fall auf jeden Fall noch 3-4 Jahre mind. warten.

LG Kerstin

Wir haben einen Hund, ein abgabehund aus schlechter Haltung. Klein, nichthaarend, gemütlich. Er passt in unsere Familie!

Einen Hund der vieeel auslauf und Beschäftigung braucht und eine "wildsau" ist hätte ich mir NIE angeschafft, ebenso keinen haarenden hund, und ebenso keinen welpen vom Züchter.

Unser zwerg ist 19 Monate und es klappt Problemlos mit hund, einfach weil der hund so "mit läuft"

Wir haben noch ein großes kind und diese übernimmt durchaus mal eine gassi runde.

Ich gehe nur 2 tage die woche arbeiten und nehme den hund mit auf arbeit.

Bedenke was ist wenn du wieder arbeiten gehst? Ihr in Urlaub fahrt?

Ein Tierheim hund hat auch immer eine Vergangenheit. Unserer wurde tagelang alleine gelassen und es ist für ihn heute noch schlimm wenn wir ohne ihn das haus verlassen. In den ersten 2 Jahren stand er dabei unter extremen stress und hat sich bspw die pfoten wund geleckt. Sowas muss man bedenken. "Perfekte Hunde" haben nur die anderen. Wenn unserer neben dem kiwa hertrottet denkt auch jeder "was für ein toller Hund" das ist er auch, ohne frage. Aber seine Vergangenheit, Unsicherheit und Ängste sieht man ihm nicht an.

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