Ich brauche dringend Hilfe

    • (1) 01.09.17 - 18:45

      Ich habe eine 15 Monate alte Tochter
      Beim Vater bin ich vor 6 Monaten ausgezogen und habe mich getrennt da er immer drohen nahm und sogar wegen Aggressionen die Polizei kommen musste

      Zu meinen Problem

      Er will natürlich die kleine immer alle 2 Wochen haben habe aber eben Angst ob er wieder drogen nimmt wenn die kleine da ist
      Das Jugendamt ist mir keine Hilfe sondern wollen trotzdem das er sie bekommt da es ja sein Recht sei und er dem Jugendamt versichert hat nichts zu nehmen wenn sie da ist

      Und wenn er was nimmr wenn sie nicht da ist ist das ja ok !! Das sind die Worte der Jugendamt Tante

      Wir haben das gemeinsame Sorgerecht er zählt keinen Unterhalt obwohl er arbeitet und ist nicht mal in der Lage den Kita Gutschein für sie zu unterschreiben. Er fordert nur und will die kleine tut aber selbst nichts ... und droht sofort mit dem Jugendamt wenn er sie nicht bekommt

      Das ist die kurz Version hat hier jemand Tips was ich machen kann will das alleinige Sorgerecht

      • Das alleinige Sorgerecht ändert nichts daran, dass er Umgang mit dem Kind hat. Da kannst du auch mit ASR keine Einschränkungen machen.

        Unterschriften für die Kita bräuchtest du nicht.

        Was heißt, er nimmt Drogen? Kannst du das beweisen? Dann bräuchtest du einen Anwalt, der für das Kind betreuten Umgang erstreitet. Nur wird das schwierig, wenn das JA für ihn aussagt, dass er einen verlässlichen Eindruck macht.

        LG

        Hallo

        ich würde zu einem Anwalt gehen und mich beraten lassen....es gibt bestimmt einen Weg.

        Lg Sabrina

        Nimm Kontakt mit dem Kinderschutzbund auf und lass Dich dort umfassend beraten. Ich finde es auch sehr merkwürdig, dass das Jugendamt wegen der Drogen ein Auge zudrückt und auch keine Beistandschaft zur Eintreibung des Unterhalts einfordert. Entweder ist da ein sehr unengagierter Mitarbeiter am Start, da sollte auch der DSKB mal ein Auge drauf werfen. Oder es wurde als nicht ernsthaft genug eingestuft.

        Um was für Drogen geht es denn?

        • Beistand Schaft habe ich beantragt und er raucht Gras

          • Naja, bei Gras kann ich nachvollziehen, dass das nicht als gefährlich bzw. als gefährdend für das Kind eingestuft wird, gerade wenn er sagt, dass er auf keinen Fall im Beisein des Kindes raucht. Genug Väter (und auch Mütter) trinken zumindest am Abend ja auch Alkohol, da sagt das Jugendamt grundsätzlich dasselbe.

            Sollte es aber wirklich so sein, dass er kifft wenn das Kind bei ihm ist und Du das weisst, dann steht es Dir natürlich frei, ihn bei der Polizei wegen Drogenbesitz und Drogenkonsum im Beisein eines Kindes zu verpfeifen. Wenn man ihn zugedröhnt während des Umgangs vorfindet ist das natürlich nicht mehr witzig.

            Unterhalt muss er bezahlen, auch den, der jetzt im Nachhinein noch aussteht, seit Du ihn eingefordert hast. Unterschriften grundlos verweigern darf er natürlich nicht, auch hier kannst Du bei Deiner Beistandschaft nachfragen, wie man da weiter vorgeht. Das kann dazu führen, dass die Unterschrift gerichtlich ersetzt wird, wenn sie wichtig und nötig ist und er sich konsequent weigert. Und auch dann kann es sein, wenn das häufiger vorkommt, dass dieser Sorgerechtsteil auf Dich übertragen und Du Unterschriften dann alleine tätigen darfst.

            Allerdings würde er sein Umgangsrecht wirklich erst verlieren, wenn er massiv dem Kindeswohl schadet, was im Moment noch nicht der Fall ist.

      Also bei Gras würde ich jetzt sagen, kommt es schon darauf an, ob er verantwortungsvoll damit umgehen kann. Kifft er täglich? Bzw. kann er kontrollieren, dass er in bestimmten Situationen nicht berauscht sein darf? Bei der Arbeit zum Beispiel und eben wenn er auf eure Tochter aufpasst? Wenn er das kontrollieren kann, dann ist es tatsächlich nicht deine Sache. Ob er in Abwesenheit deiner Tochter Gras raucht, kann dir doch wirklich egal sein.
      Die anderen Sachen (Unterhalt...) sind definitiv nicht okay.

      • Ich kann Deine Ängste verstehen. Ich bin auch seit einem Jahr getrennt und mein noch Ehemann war Alkoholiker ,bzw ist es noch .
        Er bekommt auch den Umgang gewährt ,ich war aber allerdings vor Gericht und der Richter hat es so beschlossen ...er ist kranker Narzisst und stellt sich sehr gut hin.
        Das ist auch der Grund - wie soll man sowas beweisen...Das JA hat diesen Dingen bezüglich eine sehr komische Einstellung. Sie sehen alles eher nüchtern und sehen es so das es den Kindern schadet wenn sie den Kontakt nicht haben zum KV. Naja ich weiß nicht ob es eher so schadet wenn sie das falsche Leben vorgelebt bekommen...
        Aber ich kann Dir nur raten das Du Dir einen Anwalt hinzu ziehst ( kostest leider viel Geld ) , aber do kannst Du den Umgang klar regeln und auch schriftlich festlegen !

        Alles Gute - ich weiß genau wie Du Dich fühlst 😏

        Simone

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