Kind mit 6 Jahren nachts noch nicht trocken

    • (1) 13.09.17 - 12:45

      Hallo zusammen
      Mich würde interessieren ob jemand Erfahrungen damit hat und mir vielleicht ein paar Tipps geben könnte.
      Es geht um meinen jüngsten Sohn, er wird in ein paar Tagen 6 Jahre und benötigt nachts immer noch eine Pampers. Tagsüber war er recht schnell trocken aber nachts schläft er so tief und fest dass er es nicht merkt wenn er pipi macht. Ich hab es schon versucht ihn bevor ich ins Bett gehe, nochmal zu wecken und zur Toilette zu begleiten aber auch das hat nicht geholfen. Lt. Kinderarzt sollte ich mir keine Sorgen machen, es gäbe halt Kinder die länger brauchen, wenn ich möchte würde er mir aber ne Klingelhose verschreiben. Mein Sohn ärgert sich zwischendurch selber darüber dass er noch eine Pampers tragen muss, aber im großen und ganzen ist es für ihn einfach normal und er zieht sie selber an.
      Ich bin mir so unsicher in wieweit es tatsächlich noch alles im Rahmen ist oder ob es vielleicht doch genauere Abklärung bedarf. Unser ältester Sohn hatte nie Probleme damit. Würde mich sehr über Erfahrungen und Tipps freuen
      LG

      • Hallo,

        das gleiche Problem hat eine Freundin mit ihrer Tochter (wird im Januar 7 Jahre). Sie merkt es auch nicht und wenn sie eingepulert hat, wird sie auch nicht wach.

        Sie waren beim Kinderarzt und seit ca. 4-6 Wochen nimmt sieabends 1 Std. vor dem schlafengehen 1 Tablette, die das Pipi für ich glaube 8 Std. zurückhalten soll. Klappt nur bedingt gut, denn wenn die Tablette mal vergessen wird oder sie sie erst kurz vor dem schlafengehen nimmt, pullert sie wieder ein.

        Ich habe mal gehört, dass manche Kinder das Hormon , was dafür verantwortlich ist, dass man wach wird wenn man pullern muss, nicht selber produzieren können. Auch dazu gibt es wohl eine Medikamentöse Unterstützung.

        Auch wenn es sicherlich noch nicht so schlimm ist, kannst du dich beim Kinderarzt ja mal erkundigen. Wurde die Blase denn schonmal untersucht, sodass organische Ursachen ausgeschlossen werden können?

        Lg Annika

        • Ja hab ich auch schon mal gehört dass es was mit Hormonen zu tun haben kann. So richtig untersucht wurde noch nichts. Wie gesagt das einzige was der Arzt uns angeboten hat war eine klingelhose, aber irgendwie befürchte ich dass das auch nicht zum Erfolg führen wird. Vielleicht muss ich wirklich selber drauf pochen , weitere Untersuchungen durchführen zu lassen. Lieben Dank für deine Antwort

          • Hallo
            Ich habe lange beim Kinderarzt gearbeitet und kenne daher die Problematik.
            Als erstes sollten organische Ursachen ausgeschlossen werden. Einfach mal einen Ultraschall der Nieren und Blase machen lassen.Also erst mit voller Blase ubd dann nach dem pullern nochmal die leere Blase.
            Dann solltet ihr ein Protokoll führen. Was trinkt er tagsüber und was hat er für Aktivitäten. Wie oft nässt er ein etc.

            Eine Klingelhose ist eigentlich eine gute Möglichkeit, damit haben viele schon Erfolg gehabt.

            Mittlerweile ist es aber so das sogar Urologen das nächtliche Einnässen bis zum 8. Lebensjahr wohl als normal betrachten.

            Wenn es ihn aber belastet würde ich beim Kinderarzt nochmal Druck machen oder mir einen Kinderurologen suchen.

            Alles Gute

      Lass die Mandeln checken und lass dir ein Atemmessgerät geben vom Kinderarzt. Viele Kinderärzte wissen nicht, dass zu grosse Mandeln zu nächtlichem Bettnässen führen können.
      Wenn dein Sohn Atemaussetzer hat, dann kann er nicht trocken werden.

      lg thyme

      Genau dieses Problem War es bei einer Freundin auch!

Ich würde warten, bei meinem Sohn hat es bis 9 gedauert und ich kenne Fälle aus der Familie mit noch längerem nächtlichen Einnässen. Irgendwann wird das schon.

Nächtliches Einnässen ist eine nicht steuerbare Sache, die durch Hormone im Körper reguliert wird... Bis sich diese Hormone bilden, kann es durchaus bis zum 7./8. Lebensjahr dauern...

Klingelhosen, nächtliches Wecken zum Toilettengang oder irgendwelche anderen Methoden zum Trainieren sind also völlig überflüssig... Solange das Hormon (antidiuretisches Hormon) sich nicht bildet, bringt das alles nur Frust bei allen Beteiligten...

Sollte es zu einem bestimmten Zeitpunkt noch immer nicht gebildet werden, kann es über Medikamente wie zb Nasenspray zugeführt werden... Ob man das jedoch möchte oder nicht doch lieber abwartet, steht auf einem anderen Blatt...

LG

Mach Dir keine Gedanken, dass ist 'normal'. Es gibt Kinder (meist Jungen), die bis in die frühe Pubertät nachts einnässen - der Bruder meines Freundes war einer davon. Habe auch gelesen, dass das wohl vererbt wird - also ist es sehr wahrscheinlich, dass Dein Mann auch Probleme damit hatte, als er klein war. Ist zwar nervig, aber wird sich eines Tages von selbst erledigen...

Guten Morgen,

ich hab vor nicht allzulanger Zeit selbst diese Frage gestellt. Mein Sohn war auch mit knapp 6 noch nicht trocken. Er hat einfach so fest geschlafen, dass er es nicht gemerkt hat, wenn er musste.
Auch wenn es schwer ist - behalte die Geduld. Es kommt noch. Als mein Mann und ich uns einfach damit abgefunden hatten (hat etwas gedauert - ich geb es zu#nanana) hat es anscheinend bei meinem Sohn "klick" gemacht - anscheinend hatten wir unbewusst Druck auf ihn ausgeübt - als dieser weg war.....tada.......er ist trocken - komplett - seit über einem Jahr auch kein Unfall......
Wenn ich nachts jetzt höre, wie er allein aufsteht um zur Toilette zu gehen, muss ich immer grinsen....und ärger mich am nächsten Morgen, dass er die Spülung nicht betätigen kann#heul#rofl.....

Ich wünsch dir/euch viel Gelassenheit.

Viele liebe Grüße - wird schon

Dossitanja

Hallo,

bei meiner Tochter war es genauso. Tagsüber lange trocken, nachts bis um den 6. Geburtstag herum noch gar nicht. Kurz nach dem 6. Geburtstag hat es dann auf einmal geklappt, ohne dass wir ein zusätzliches Training gemacht haben. Unsere Kinderärztin war auch immer ganz entspannt und sagte, das kommt von alleine, und so wars. Ich würde an deiner Stelle mal noch eine Weile zuwarten, wenn kein Leidensdruck da ist.

LG Sabine

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