Es ist so schwer, dieses Kind zu lieben....

    • (1) 13.09.17 - 22:01

      Hallo ihr lieben,
      Nachdem mir nichts anderes mehr einfällt, wende ich mich an euch....
      Ich habe vier Kinder, es geht um meinen Sohn (fast 4)... Er ist aus einer Vergewaltigung durch meinen Exfreund entstanden... Von seinem Vater war ich zu dem Zeitpunkt schon getrennt, kurz nach seiner Geburt ist er dann gestorben...
      Danach habe ich mich in den besten Freund meines Bruders verliebt, und wir haben mittlerweile noch zwei Kinder mitteinander bekommen... Er hat die beiden großen adoptiert, behandelt sie genauso wie seine eigenen, und ist nach der Arbeit viel für seine Kinder da.... Entlastet mich, hilft mir, wo er kann und ist einfach nur prima #verliebt
      Es wäre alles so schön, allerdings habe ich eben ein Problem mit meinem großen Sohn.... Es fällt mir so schwer, ihn zu lieben #heul ich habe mich damals bewusst entschieden, ihn zu behalten, und ich habe wirklich versucht, ihn zu lieben, und es ist soooo schwer...
      Er war ein schwieriges Baby, hat viel geschrien, wenig geschlafen, nichts hat funktioniert... Und je älter er wird, desto schlimmer wird es... Er sieht seinem Vater immer ählicher, und ist ihm auch charakterlich immer ähnlicher.... Haut, kratzt, beißt, schlägt, und drangsaliert seine Geschwister, und lügt danach auch noch....
      Jüngste Beispiele: vor drei Tagen hat er seine große Schwester (5) mit dem Kopf in die Kloschüssel gedrückt, weil sie ihr Überraschungsei nicht teilen wollte (seins war schon alle).... Ich habe daweil die Kleine ins Bett gebracht, als ich ins Bad kam, ist er in sein Zimmer davon gelaufen.... Als ich ihn darauf angesprochen habe, hat er alles geleugnet, und behauptet, sie wäre selbst reingefallen, danach hat er versucht, mich zu beissen #heul
      Und heute im Kindergarten hat er auf dem Klettergerüst einem anderen Jungen eine Metallschaufel so fest über den Kopf gehauen, dass der am Kopf geblutet hat, und auch noch rücklings vom Gerüst gefallen ist... Er ist weggelaufen, und hat dann geleugnet, allerdings haben es drei andere Kinder und seine Schwester gesehen....
      Nach Absprache mit der Kindergärtnerin muss er nun eine Woche zu Haus bleiben... Ich verstehe es völlig, habe es selbst vorgeschlagen, doch mir graust davor...
      Die Erzieherin, die meine Große ja auch kennt, ist völlig fassungslos, wie sich ein Kind so benehmen kann....
      Ich konnte ihn heute nicht ins Bett bringen... Ich konnte mich nicht neben ihn legen, zum vorlesen, und kuscheln und so... Alles in mir hat sich gesträubt... Ich habe nur das Gesicht von dem andren Kind vor mir gesehen, und alles in mir hat danach geschrien, ihm auch eine Schaufel um die Ohren zu knallen (sein Vater hat genau das Gleiche mit mir gemacht, ich kann das so nachvollziehen.... Er hat ihn allerdings nie kennengelernt, kann sich das also nicht abgeschaut haben)...
      Ich würde meine Kinder natürlich nie schlagen, nicht dass hier jemand was falsch versteht, aber bei ihm war heute zum ersten Mal der Wunsch da #heul ich bin entsetzt von mir selbst.... die drei andren machen es mir aber auch so leicht, sie zu lieben....
      Mein Mann hat ihn dann ins Bett gebracht....
      An Strafen haben wir schon alles durch, außer Schlagen.... Wenn er anfangs gebissen/geschlagen/ getreten hat, habe ich nein gesagt, und ihn aus der Situation genommen, hat er nicht aufgehört, habe ich ihn in den Kiwa oder sein Zimmer gesetzt, und kurz nicht beachtet....
      Als er größer wurde, kam dann Fernseh- und Süßigkeitenverbot dazu.... Treffen möchte sich eh keiner mehr mit ihm, haben seine Gechwister Freunde da, muss er mittlerweile zu deren Schutz in seinem Zimmer oder bei mir bleiben... Nichtmal seine Geschwister möchten mehr mit ihn spielen, weil er ihnen ständig weh tut, was kaputt macht oder anderweitig stänkert... Bei Ausflügn muss er an meiner Hand laufen....
      Es macht mich soooo traurig... Warum tut er das? Warum? Ich habe ihn nicht anders behandelt, als die andren drei... Und die sind so anders.... Lieb, nett, hilfsbereit, überall gern gesehen #verliebt
      Ich weiß nicht mehr weiter... Manchmal wirkt er so verzweifelt auf mich, er ist heulig, anhänglich, und möchte krampfhaft beachtet werden von mir.... Ich möchte ihm ja die nötige Liebe geben, aber ich kann es nicht mehr.... Es ist wie ein Teufelskreis #heul
      Wer bis hier her gekommen ist, danke fürs auskotzen
      Lg

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      • Hallo..
        Du tust mir richtig leid !
        Und weiss auch keinen richtigen Rat außer das ich mich an deiner Stelle um "hilfe" kümmern würde, da stimmt ja irgendwas nicht mit ihm. Wende dich doch mal ans Jugendamt Schilder ihnen deine Geschichte, viellt muss da eine Therapie her. Ihr habt ja auch wirklich keine schöne Vergangenheit zusammen.
        Ich denke das muss aufarbeitet werden und dein Sohn hat evtl. Ein Problem mit seinen Aggressionen.
        Das wäre mein Ratschlag für dich.
        Ich freu mich für dich das du so einen tollen Mann hast.
        Liebe Grüße

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        • Hallo,
          und dankeschön für deine Antwort...
          Es fällt mir nur so schwer, einzugestehen, was für eine schlechte Mutter ich ihm bin, und dass ich so versgt habe, aber vielleicht muss ich das tun....
          Vielleicht rufe ich da morgen mal an...
          Ja, mein Mann ist echt spitze #verliebt
          Schönen Abend
          Lg

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          • Hallo, Du bist keine schlechte Mutter, rede Dir das bitte nicht ein. Dir und auch Deinem Sohn ist was Schreckliches widerfahren, ich denke er spürt auch, dass etwas nicht in Ordnung ist. Deshalb hole Dir Hilfe. Ihr braucht beide einen Weg wie Ihr mit diesem Verbrechen leben könnt.
            Lass Dir bitte helfen, Dir zuliebe, Deinem Sohn zuliebe und auch Deiner Familie zuliebe. Und höre bitte auf, die Schuld bei Dir zu suchen. Du bist Opfer, genauso wie Dein Sohn.
            LG Leah

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      Ich kann deine Gefühle und Gedanken gut verstehen. Es scheint eine sehr sehr schwierige Situation zu sein. Hast du schon mit deinem Partner über Lösungswege gesprochen? Ich denke es wäre wichtig ihn mit einzubeziehen und deine Gedanken zu teilen. Und vielleicht kommt ihr ja zu der Lösung eine Therapie zu machen... oder euch anderweitig Hilfe zu suchen. Auf jeden Fall solltet ihr aber viel mit den Erziehern im Kindergarten sprechen und mit ihnen zusammenarbeiten.
      Ich wünsche euch alles Gute!!

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      • Hallo,
        Und danke auch für deine Antwort...
        Mit meinem Mann habe ich gesprochen, und er hat sich auch schon wirklich bemüht.... Er kannte seinen Vater auch, schafft es aber, ihn nicht mit unsrem Sohn in Verbindung zu bringen....
        Er hat schon versucht, ihm viel Aufmerksamkeit zu schenken, ihn zu Männerausflügen mitgenommen, gelobt, gekuschelt.... War auch schon streng... Und nichts hilft #heul
        Vielleicht kann ich mich morgen durchringen, beim Jugendamt anzurufen, und da mal nach Hilfe zu fragen, wir oben vorgeschlagen...
        Schönen Abend

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    Das ist alles sehr traurig und schlimm, ganz besonders für deinen Sohn. Solches Verhalten ist ein Hilferuf und ich möchte dir dringend raten dich an eine Erziehungshilfestelle zu wenden. Dein Sohn braucht dringend Hilfe, evtl durch Frühförderung, Kinderpsychologe, ect.!!! Die Aussage ..." Die Erzieherin, die meine Große ja auch kennt, ist völlig fassungslos, wie sich ein Kind so benehmen kann"!... macht mich wütend. Sie müsste mit der Situation als gelernte Erzieherin anders umgehen können, als fassungslos zu sein. Der Kleine ist 4 Jahre alt und kann sich nicht selbst helfen, es liegt an euch erziehenden Personen herauszufinden, warum der Kleine reagiert, wie er reagiert.

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    • Hallo,
      Und danke auch für deine Antwort....
      Ich weiß, und vielleicht rufe ich auch morgen beim Jugendamt an, um nach Hilfe zu fragen, wie oben vorgeschlagen....
      Er geht er seit einigen Tagen in den Kindergarten, noch ist Eingewöhnung, und er ist heute das erste Mal für eine halbe Stunde allein geblieben... Und in diesen wenigen Tagen, die wir dort waren, hat er sich schon mehr geleistet, als seine große Schwester in einem ganzen Jahr... Die Aktion mit der Schaufel heute war nur der Gipfel #schock
      Es wird morgen auch ein Gespräch geben, wenn ich die Große bringe, heute war sie halt mehr mit dem andren Kind beschäftigt....
      Ich möchte ihm ja gerne helfen, weiß aber nicht mehr, wie #heul
      Schönen Abend

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      • Ich hatte Dir weiter unten schon geantwortet aber jetzt erst gelesen, dass er noch in der Eingewöhnung ist. Dass er nun eine Woche zu Hause bleiben soll, in der Eingewöhnungszeit find ich verkehrt. Ich vermute jetzt nur, dass er ja nun noch weniger Aufmerksamkeit von Dir bekommt, wenn er in der Kita ist, also ist es für ihn eher ein Erfolg zu Hause bleiben zu dürfen. Und / oder er ist mit den vielfältigen (Konflikt-) Situationen in einer Kita erst recht überfordert und so lange er nicht weiß, wie er damit umgehen soll, wird es nicht besser. Sinnvoller wäre es, dass Du ihn so lange wie möglich begleitest. Er darf sich nicht abgeschoben fühlen und die Erzieher müssen ihn erst gut kennenlernen um solche Situationen wie heute im Griff zu haben. Wahrscheinlich werden sie auch von Dir lernen, denn Du kennst Dein Kind besser. Gib ihm, Dir und den Erziehern Zeit.

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        • Ich begleite ihn nun schon seit zwei Wochen, Montag war die erste Trennung für zehn Minuten, er hat ja auch seine Schwester dort, und er sagt, dass es ihm gefällt...
          So viel mehr Zeit kann ich ihm nicht mehr geben, mein Mann hat noch nächste Woche frei, danach könnte mein Bruder noch eine Woche frei machen, und irgendwo müssen die beiden Kleinen ja auch hin :-(
          Und er wird Ende des Monats vier, andre Kinder gehen da schon seit Nem Jahr in den KiGa....

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          • Hallo,

            Wenn es für ihn neu ist, abgegeben zu werden, ist es egal, wie alt er ist.

            Ich meine auch, dass es immer schwerer wird, je älter die Kleinen sind. Er wird von Null auf Hundert ins Leben geschmissen. Da braucht es Zeit zur Eingewöhnung.
            Wir hatten damals auch 4 Wochen, sollten uns aber nach der Einrichtung 6 Wochen und mehr zur Verfügung halten.

            Gib ihm die nötige Zeit und lass seine Entstehungsgeschichte außen vor.

            Grüßle

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      Ich würde mich nicht ans Jugendamt wenden, auch nicht an einen Psychologen, sondern direkt an eine wirklich gute Kinder- und Jugendpsychiatrie.
      Denn ich befürchte dass alle involvierten Personen sich auf die Gefühlsebene von dir stürzen werden, als Ursache für sein Verhalten. Dies kann ja tatsächlich der Grund sein, aber zuvor würde ich absolut alle anderen Ursachen wie ADHS, Autismus uvm. unbedingt auschliessen. Ansonsten riskierst du, dass dein Kind von den "Fachleuten" so richtig und endgültig verpfuscht wird.

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      • (13) 14.09.17 - 09:58

        An Asberger dachte ich ehrlich gesagt auch...

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        Da das Kind ja offenbar Aufmerksamkeit sucht - und das verzweifelt -, sollte sich die TE vielleicht lieber an eine Familientherapie wagen. Ihr Sohn fühlt sich sicherlich zurückgesetzt. Auch wenn sie denkt, dass sie ihn nie anders behandelt hat, hat sie es sicherlich unbewusst doch getan. Das Kind kann erst mal gar nichts dafür, er ist sicherlich aggressiv, weil er sich hilflos fühlt.

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        • Und woraus gewinnst du die Gewissheit, dass dem Verhalten des Kindes nichts anderes zugrunde liegt?
          Sobald ein anderer Grund ausgeschlossen ist kann man meinetwegen Familientherapie, Jugendamt und - wenn man Bock hat- sämtliche Feld-Wald- und Wiesenpsychologen involvieren.
          Vor einer sachgemässen Abklärung würde NIEMAND an meinem Kind rumpfuschen und NIEMAND würde es wagen zu behaupten, es liege an mir.

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...Ich weiß nicht mehr weiter... Manchmal wirkt er so verzweifelt auf mich, er ist heulig, anhänglich, und möchte krampfhaft beachtet werden von mir.... Ich möchte ihm ja die nötige Liebe geben, aber ich kann es nicht mehr.... !!!

Das arme Kind SCHREIT ja regelrecht nach Liebe. Es liegt doch klar auf der Hand, warum der Kleine so reagiert!!! Ich kann dein Denken und Verhalten absolut nicht nachvollziehen, es ist ein unschuldiges Kind und kann rein gar nichts dafür, wie es entstanden ist. Das Glück deines Lebens hängt von deinen Gedanken ab. In erster Linie brauchst du Hilfe, damit der Kleine überhaupt eine Chance hat, aus diesem Teufelskreis zu kommen. Dein Sohn ist nicht das Problem...!!!

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Ich kann dem ganzen nur zustimmen was ihr sagt und bin völlig fassungslos über die Aussage der Erzieherin!

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>>>ich bin entsetzt von mir selbst<<<

Da hast du auch allen Grund zu.
Vielleicht solltest du jetzt erst mal die Produktion neuer Kinder einstellen und dich adäquat um deine vorhandenen Kinder kümmern.
Dein Sohn ist drei Jahre alt, du hast dich neu verliebt und schon zwei weitere Kinder bekommen.
Glaubst du, dein Sohn merkt nicht, dass du ihn ablehnst? ER kann nichts dafür, wie er entstanden ist oder dass er seinem Vater ähnlich sieht.
Brave, liebe, wohlgeratene Kinder zu lieben ist einfach, aber deswegen solltest du deinem Sohn wenigstens geben, was ihm zusteht, wenn du ihn schon nicht lieben kannst.
Noch ist es nicht zu spät, noch kannst etwas tun, aber du musst auch wollen.

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  • (19) 14.09.17 - 15:58

    Sehe ich genauso. Wenn man Probleme mit dem aelteren Kind hat, sollte man sich erstmal auf das Kind konzentrieren und nicht gleich wieder ein Kind nach dem anderen kriegen. Der Bub schreit nach Liebe und Aufmerksamkeit, die die kleinen durch ihr Alter automatisch mehr bekommen. Mir tut das Kind leid.

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Vielleicht spürt er auch einfach das du ihn nicht liebst,der Gedanke kam mir sofort. Kinder sind da sehr feinfühlig. Auch wenn du sagst du behandelst alle gleich...Wirst du es unbewusst nicht machen! Wenn deine anderen Kinder pflegeleicht, lieb und nett sind,dann widme ihm die größte Aufmerksamkeit und Zeit.

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  • Hallo,
    Vielen Dank für deine Antwort...
    Es war nicht von anfang an so... Zu Beginn gings.... Ich habe ihn ungefähr 10 Monate permanent an mr kleben gehabt, ständig auf dem Arm, oder im Tuch, und ewig gestillt...
    Dann wurde er mobiler, hat angefangen, mir dabei Haare auszureissen, in die Augen zu pieksen, oder beim Stillen in die Brust zu beißen#gruebel
    außerdem ist er seiner Schwester hinterhergekrabbelt, und hat sie in die Beine gebissen, und ihr Spielzeug zerstört... Mit der Katze das gleiche....
    Das kam dann schleichend, dass die Gefühle für ihn weniger wurden.... Ich habe ihm eigentlich trotzdem immer Aufmerksamkeit geschenkt...So richtig schwer fällt es mir erst seit ein paar Monaten.. Und heute ging es nicht...
    Mein Mann ist immer noch sehr bemüht...
    Schönen Abend

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    • Das sind doch normale Verhaltensweisen von Kindern in dem Alter #kratz. Vielleicht hast es du nur versäumt, ihm seine Grenzen zu zeigen (weglegen, wenn er in die Brust beißt, absetzen wenn an den Haaren gezogen wird) Er hätte dies sicher ganz bald gelernt ...

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      Na ewig gestillt hast du sicher nicht...kamen ja gleich noch 2 Kinder hinterher.😉

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Hallo,

ich denke ihr braucht Hilfe von außen. Du überträgst unbewusst deine Gefühle auf das Kind und er erfüllt deine Unbewussten Botschaften. Das ist nicht deine Schuld ihr beide seid da ein Opfer eurer Geschichte.

Mein erster Weg wäre zur Erziehungsberatungsstelle. Schildere deine Geschichte und bitte um Hilfe für euch beide. Denn ihr braucht da jemand der euch einen Weg zeigt wie es funktionieren kann.
Mein zweiter Weg wäre abzuklären ob er irgendwo eine Entwicklungsverzögerung hat und deswegen so aggressiv gegenüber anderen ist.
Und der dritte Weg ist nur für dich wenn noch nicht geschehen ab zu einem Therapeuten die schlimmen Sachen die dir passiert sind aufarbeiten denn auch das kann helfen die Gefühlslage gegenüber deinem Sohn zu verbessern.

Du schreibst du würdest ihn gern lieben das tut dir selber weh das kann man in deinem ganzen Text spüren. Ich versteh dich weil ich mit meinen Sohn auch immer wieder an meine Grenzen gekommen bin und auch immer wieder komme. Und auch er macht es mir so unendlich schwer ihn lieb zu haben und mir ist nicht mal ansatzweise so etwas passiert wie dir. Wir arbeiten seit er 4 oder 5 ist immer wieder mit Hilfe von außen daran damit es zwischen uns nicht ständig eskaliert, denn eigentlich will das ja auch keiner.
Das beste was wir je gehört haben in einer unsere Sitzungen war das wir, wären wir nicht zufällig Mutter und Sohn, uns da draußen im Leben nie getroffen hätten weil wir uns gegenseitig bescheuert finden. Klingt doof aber es hilft uns bis heute.

Ganz tief in dir drin unter dem ganzen Ballast den du und auch er mit sich rumschleppt hast du ihn lieb sonst würdest du das nicht schreiben und das gibt dir auch die Kraft die Hilfe zu suchen die du bzw. ihr brauchst.

liebe Grüße
Corinna

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