Unfair ? Eure Meinung

    • (1) 27.09.17 - 18:46

      Hallo!
      Mich würde mal interessieren ob ihr unsere Einstellung unfair findet. Worum es geht: unsere älteste Tochter (19) ist ungeplant schwanger. Wir haben mittlerweile gemeinsam geklärt wie es für sie weiter geht und auch wie wir sie unterstützen können. Darum geht es auch nicht, das passt alles. Teil davon ist es auch dass sie wieder zu uns zieht.
      Damit wären wir beim Thema: ihr Zimmer. Wir sind in diesem Jahr in das Elternhaus meines Mannes gezogen. Wir wohnen hier wie folgt:

      -Gäste WC,Wohnzimmer,Küche & Esszimmer und mein Büro
      -Zimmer 5 jährige, Kinderzimmer 11 jährige, großes Bad = Kinderbad
      -Kinderzimmer Zwilling,Kinderzimmer Zwilling, ihr Zimmer
      -Elternschlafzimmer, Elternbad und kleiner Abstellraum

      Sie hat das "kleinste" Zimmer mit 15 qm weil sie ja eigentlich zum Sommer bereits ausgezogen ist. Darüber ist sie jetzt am schmollen. Sie würde gerne eins der größeren Zimmer haben, oder eben aber zwei Zimmer. Am liebsten hätte sie das der 5 jährigen...
      Ich habe ihr gesagt sie soll ihre Schwestern fragen, diese wollen aber nicht tauschen. Die Sache ist für mich damit gegessen. Wenn ihr Kind kommt sind die Zwillinge in einem Alter in dem wir sie ausquartiert haben wollen, da wollen wir auch die Option haben sie in einzelne Zimmer zu legen. Das Büro ist nicht groß und das will ich auch nicht aufgeben da ich viel zuhause machen muss und da auch etwas geordneten Stauraum benötige.
      Wir sind der Meinung dass sie diesen Punkt eben einfach hinnehmen muss in ihrer Situation.
      Was sagt ihr?

      Liebe Grüße

      • Na, mit Baby sind 15 qm wirklich eng. Neben ihrem Bett müsste ja noch ein gitterbett, ein wickeltisch und eine Kommode für Babysachen in dem Zimmer stehen. Plus was auch immer sie in ihrem Zimmer noch braucht (Kleiderschrank, schreibtisch? usw.). Das klingt eher sehr eng.

        Hm... naja, 15 qm für Mama mit Kind ist nicht gerade viel... aber wenn ich das richtig verstehe, würde dann, wenn das Baby da ist, ein Kinderzimmer der Zwillinge frei werden, oder? Und dieses könnte sie dann also mitnutzen - dann ist es doch in Ordnung.
        Hat bei euch die Kleinste das größte Zimmer?
        LG

        • Hallo
          Nein, wenn ihr Baby kommt sind unsere Zwillinge in dem Alter in dem wir unsere Kinder bereits ausquartiert haben. Das sind in unserem Fall eben diesmal Zwillinge bei denen wir eigentlich sehr froh sind dass wir für jeden ein eigenes Zimmer haben.
          Die 5 jährige hat das größte Kinderzimmer. Wer welches bekommt haben wir ihr und der 11 jährigen überlassen, sie haben sich vorher lange ein Zimmer geteilt.

          Liebe Grüße

              • (7) 27.09.17 - 19:20

                Ach so ;-)

                Ich würde ihr und dem Baby das Zimmer der fünfjährigen geben, diese hätte da auch kein Mitspracherecht.

                • Ich ehrlich gesagt nicht. Die Situation wurde ja gerade erst gelöst. Die Familie ist nicht gerade klein. Wenn sie nach dem Auszug und der ungeschickten Verhütung schon zurück kann, finde ich es nicht okay, jetzt noch Forderungen zu stellen und das Problem auf Kosten der Geschwister zu lösen.

                  LG

                  • Das finde ich ziemlich albern. Als wenn man sie für die "ungeschickte Verhütung" bestrafen müsste. Was für ein Unsinn. Dann bestrafen wir doch auch die Eltern, für die "ungeschickte Aufklärung die zur ungeschickten Verhütung geführt hat".

                    Das Mädel muss einen Wickeltisch , ein Bett und ein Babybett in das Zimmer bekommen. Und einen Schrank. Da sind 15qm wirklich eng. Und wenn doch Zimmer da sind die größer sind ist es nur logisch, dass sie da reinzieht.

                    In ein paar Jahren wird sie dann mit Baby ausziehen und die 5jährjge bekommt das große Zimmer zurück. Dann ist sie 7,8 oder 9.

                    • Was ich damit sagen wollte ist, dass die Tochter in einer Situation steckt, in der sie dankbar sein sollte, dass sie Unterstützung bekommt und nicht in einer, in der man auch noch fordert. Aber das Problem so etwas wahrzunehmen und zu unterscheiden scheint ein allgemeines Phänomen des 21. Jahrhunderts zu sein.

                      Ich sehe halt den Grund nicht, warum die kleine Schwester verzichten und letztlich die Folgen der Situation tragen soll. Das empfinde ich als ungerecht.

                      Und welches Equipment man braucht oder nicht, darüber kann man trefflich diskutieren. Ich persönlich würde bei beengtem Raum auf einen Wickeltisch verzichten.

                      LG

                      • Sie kann die Eltern auch verklagen. Auf Unterhalt bis das Kind 3 ist.

                        So dankbar muss sie gar nicht sein. Sagt das Gesetz.

                        • Da müsste sie wohl erst mal an den Vater herantreten und wenn der nicht leistungsfähig ist, an alle Großeltern des Babys (nach Quote).

                          Darüber hinaus sind da vier (?) minderjährige Geschwister, die in der Unterhaltskette im 1. Rang stehen, im Gegensatz zu ihr, die nicht mehr privilegiert ist. Und das Enkelkind steht noch weiter hinten.

                          Erpressen lassen würde ich mich erst Recht nicht.

                          • "arüber hinaus sind da vier (?) minderjährige Geschwister, die in der Unterhaltskette im 1. Rang stehen, im Gegensatz zu ihr, die nicht mehr privilegiert ist. Und das Enkelkind steht noch weiter hinten."

                            Das Enkelkind natürlich. Aber ihr Unterhalt ist interessant: wenn sie eine Ausbildung macht oder ein Studium kann sie dieses sogar 3 Jahre unterbrechen.

                            Klar ist der Kindsvater vorleistungspflichtig. Aber erst 6 Wochen vor Geburt des Kindes.

                            • Naja, das sind jetzt Details, die für uns spannend sind, die TE aber erst mal noch nicht betreffen.

                              Jetzt geht es ja erst mal um einen Kompromiss beim Zusammenleben. Das wird für sie ja vermutlich auch Kost und Logis bedeuten. Verhungern lassen sie sie ja scheinbar nicht.

                              LG

                        Klar kann sie das, dazu müssen die Eltern aber auch unterhaltspflichtig sein.
                        Womit ich meine nachdem vom Einkommen der Eltern der Bedarf der Geschwister , Selbstbehalt ect abgezogen ist.
                        Ich denke die Tochter lebt auch in einem 15 qm Zimmer noch wesentlich preisgünstiger.
                        Außerdem wird sie ja auch die anderen Räumlichkeiten wie Wohnzimmer, Küche , Bad ect nutzen können. All dies müßte sie sich erst selbst besorgen.

                        Alternativ könnte die Tochter in ein Mutter-Kind-Heim.

                        Ich denke entweder arragiert sich die Tochter mit den Möglichkeiten, die sich ihr bei ihren Eltern bieten, oder sie sucht nach anderen Alternativen.

                        LG

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