Hilfe Mein Freund ist Spielsüchtig!!!

    • (1) 01.10.17 - 01:14

      Hallo Zusammen
      Ich bin mit meinem Freund seit 4Jahren zusammen. Die Spielsucht ist schleichend gekommen, er konnte sie Anfangs sehr gut vertuschen.. Nun wurde ich schwanger und unsere Tochter ist jetzt 4 Monat alt. Seit sie auf der Welt ist, ist das Zocken der reinste Alptraum geworden:( mein Freund verspielt sein ganzer Lohn und verlangt noch Geld von mir um weiter zu spielen.. Ich bin an meine Grenzen gekommen und denke nur an meine Tochter. Wie sollte ich zukünftig noch alles bezahlen können?! Ich möchte mich von ihm trennen, nur wie kann ich mir eine eigene Whg leisten? Meine Mutterschaft ist jetzt zu Ende und ich werde noch 3 Monate mit meiner Tochter bleiben aber auch dann kann ich nur Teilzeitarbeiten. Hoffe auf einen guten Rat von jemanden..

      • 1. du wirst das alles auch alleine schaffen zur Not! Finanzielle Unterstützung gibt es in Deutschland genug!
        2. unterstütze deinen Freund nicht, verstecke dein Geld.
        3. suche eine Suchtberatungsstelle auf. Die können dir Tipps geben. Dazu solltest du wissen, wie oft er spielt, seit wann, ob er noch regelmäßig zur Arbeit geht usw...
        4. ist er einsichtig? Er benötigt Behandlung, da kommt er nicht mehr raus... und: Sucht hat immer eine Ursache. Gibt es einen Auslöser dafür?
        5. wenn es sich lohnt, dann Kämpfe um deine Beziehung - dann muss er aber mitarbeiten. Ansonsten hau ab... würde ihm ein Ultimatum setzen
        6. nimm Kontakt zu weiteren Betroffenen Partnern/Angehörigen auf
        LG

        Huhu!

        Das finde ich sehr schade für dich. Aber wieso versuchst du nicht mit ihm Mittel und Wege zu finden aus der Sucht heraus zukommen und ihm den Rücken zu stärken, anstatt gleich vor den Problemen wegzurennen? Ich versteh das immer nicht und finde es wirklich schade. Hätte mein Mann ein Suchtproblem, würde ich ihm gehörig in den Allerwertesten treten und mit ihm den Weg überstehen.

        • ... weil sie in erster Linie die Verantwortung dafür hat, dass das Kind und sie nicht vor die Hunde gehen.

          Dass sie sich trennt, ist in meinen Augen komplett die richtige Entscheidung. Es liegt doch an ihm, sich davon wecken zu lassen und aktiv gegen seine Sucht vorzugehen. Sagt ja niemand, dass sie dann keinen zweiten Anlauf starten sollen.

          Endlich mal eine Frau, die nicht mit "aber eigentlich ist er ein ganz Lieber" die Situation schönredet.

          LG

        • >>>würde ich ihm gehörig in den Allerwertesten treten<<<

          Das ist bei einer Suchtproblematik auch ungeheuer wirkungsvoll... #augen

          >>>und mit ihm den Weg überstehen.<<<

          Welchen Weg denn? Dazu müsste der Mann erst mal bereit sein, sich helfen zu lassen bzw. selbst wollen, aus der Sucht heraus zu kommen.

          >>>anstatt gleich vor den Problemen wegzurennen?<<<

          Du weißt nicht, wovon du schreibst. Glaubst du, die TE wird keine Probleme haben, ihren Mann zu verlassen?

          Deine Ansichten sind bestimmt nett gemeint, aber so weit entfernt von der Realität, dass sie absolut absurd und weltfremd sind.
          Ich hoffe für dich, dass du nicht die Erfahrung machen musst, was Suchtkrankheit tatsächlich bedeutet.

        • Hallo,

          bevor man über irgendwelche Dinge wie in den Allerwertesten treten, Weg überstehen usw. überhaupt nur nachdenkt sollte man als Allererstes hinterfragen ob der Spielsüchtige sich selber auch als solchen ansieht? Denn wenn er nicht einsieht Spielsüchtig zu sein kann man sich alles andere sparen. Da hilft dann nur ein klarer "Schuss vor den Bug" und im Fall der TE eben Konten sperren (evtl. auch bei der Bank einen Hinweis geben), kompl. Familie informieren und den Partner vor die Tür setzen, erst wer Einsichtig ist oder mal ganz unten war wird sich helfen lassen. Und mal ehrlich: aus welchem Grund soll die TE mit dem Kind ausziehen, der Partner kann doch ausziehen? Sie sollte sich dann nur die Wohnung für sich und das Kind zuweisen lassen und das Schloss auswechseln. Sollte der Partner Dinge aus der Wohnung benötigen dann kann er sich anmelden und seine pers. Sachen rausholen, sonst kommt die TE irgendwann mal nach Hause und steht in einer leeren Wohnung!

          LG

        In den Allerwertesten treten nutzt überhaupt nichts, wenn er selber NICHT will und nichts einsieht. Ist wie bei einem Alkoholiker, nur noch viiiiel teurer, ähnlich einem Rauschgiftsüchtigen.
        Sie muss sich und ihr Kind buchstäblich in Sicherheit bringen, sonst geht sie mit ihm in Bausch und Bogen unter. Sogar der Gegenwert eines Hauses ist ruckzuck verspielt.
        Erst wenn er komplett am Boden liegt, mit nichts - keine Familie, kein Geld mehr, garnichts, und es dann einsieht, dass er in Therapie gehen muss, dann gibts eine Chance, sonst nicht. Wenn Du wissen willst, woher ich das weiß, darfst Du mich gerne über die VK anschreiben.
        LG Moni

    Hallo,

    entziehe Deinem Freund SOFORT den Zugang zu allen Deinen finanziellen Mitteln!

    Ich würde auch zunächst erst einmal ausziehen mit dem Kind. Such Dir schnellstmöglich eine Wohnung und dann ab die Post.

    Wenn Du keine oder nur geringe Einkünfte hast, dann kannst Du einen Antrag auf ergänzendes ALG II für Dich und Deine Tochter stellen. Du hast dann auch Anspruch auf Leistungen.

    Die Miete wird - sofern sie angemessen ist - dann auch beim Jobcenter mit berücksichtigt. Über die Mietgrenzen kannst Du Dich beim Jobcenter erkundigen und dann eine eintsprechende Wohnung suchen.

    Fang nur nichts mehr mit Deinem Freund an, solange er seine Spielsucht nicht bekämpft hat.

    Alles Gute.

    LG

    Ich würde mit ihm versuchen zu sprechen und ihn davon zu überzeugen das er spielesüchtig ist! Ich würde es mehrmals durch innige Gespräche probieren & ihm kein Geld mehr geben! Vllt wäre er bereit für eine Therapie etc. Sollte es nach einiger Zeit nicht klappen solltest du dir erstmal eine Wohnung für dich und deine Tochter suchen. Und dich vllt auch trennen. Aber bevor man sich trennt sollte man einiges versucht haben. In guten wie in schweren Zeiten! Lg

    • Sorry, aber das geht nicht bei einem Spielsüchtigen.

      Der findet auch die am besten versteckte EC-Karte, nimmt das Geld für den Wocheneinkauf aus der Handtasche und leert die Spardose der Kinder. TV, PC und Smartphone werden verkauft, 50 Euro kriegt man da schon die umgehend im nächsten Automaten verschwinden. Es haben schon Spielsüchtige die Waschmaschine verscherbelt.

      Da muss die TE leider wirklich erst sich, das Kind und die wenigen Dinge die sie noch haben in Sicherheit bringen.

      Wenn sie bleibt, haben sie und das Kind ja auch nichts mehr zu Essen, die Mietschulden laufen auf, und solange sie BEIDE drin wohnen und sie die Wohnung nicht gekündigt hat, ist sie ja gesamtschuldnerisch haftbar, das heißt, SEINE Mietschulden sind auch IHRE Schulden. Das gilt auch für alle Verträge, Versicherungen, Telefonrechnung etc. was auf beide läuft. Da sind wahrscheinlich jetzt schon Schulden aufgelaufen - der Gegenwert eines Kleinwagens ist rasend schnell erreicht.

      Bei Spielsucht kann die TE nicht warten, ohne sich selbst immer tiefer in die Scheiße zu reiten. Weil es rasend schnell geht, lange bevor da eine Spur Einsicht entsteht.

      • Ja aber so wirklich wissen ob er einer von der ,,krassen Sorte" spielsüchtiger ist, tun wir nicht. Es war niemals die Rede davon das er irgendwas plündert. Ich würde mich nicht von meinem Mann trennen, wenn ich alles noch unter Kontrolle hätte. Die Süchtigen nehmen ihre Sucht doch garnicht wahr & unterschätzen das Ausmaß ihrer Handlungen. Ich als Ehefrau würde da ganz klar meinem Mann raus helfen. Dafür habe ich ihm vor Gott in guten wie in schlechten Zeiten geschworen. Natürlich gibt es eine gewisse Grenze wo man ganz klar sagen sollte ,,ok stop jetzt gehts nicht weiter".
        Das wäre wie zbsp.:
        Mann wird arbeitslos
        Fällt in ein Loch
        Fängt das trinken an

        Auch in diesem Thema würde ich ganz klar meine Rolle als Ehefrau ernst nehmen und für meinen Mann da sein und ihn wieder aufbauen.

        Ich könnte das garnicht einen Menschen den ich liebe und der auch noch Vater meines Kindes ist, wegen einer ,,Krankheit" verlassen. Niemals, solang ich nicht alles probiert hätte!

        Aber da sind eben meinungen unterschiedlich lg

        • >>>Ja aber so wirklich wissen ob er einer von der ,,krassen Sorte" spielsüchtiger ist, tun wir nicht.<<<

          >>>mein Freund verspielt sein ganzer Lohn und verlangt noch Geld von mir um weiter zu spielen..<<<

          Ist dir DAS noch nicht krass genug?

          >>>Ich als Ehefrau würde da ganz klar meinem Mann raus helfen.<<<

          Du überschätzt dich gewaltig.
          Im übrigen hat die TE auch eine Verantwortung ihrem Kind gegenüber.

          • Ja aber hier wurden Geschichten raus geholt von wegen Waschmaschine verscherbeln, Geld klauen usw. Sofort soll die Wohnung gekündigt werden..
            eh hallo??

            Natürlich kann man seinem Partner da raus helfen! Nur weil der eine mal ein Problem hat , muss der andere nicht gleich sack und pack nehmen und gehen.
            Das hat auch nichts mit überschätzen zu tun! Entweder man steht sowas zusammen durch oder man kann gleich Single bleiben.

            Natürlich gibt es gewisse Sachen die auf Dauer nicht funktionieren und einem nichts anderes übrig bleibt als Trennung. Aber hier noch überhaupt nicht notwendig'

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