Ist noch jmd wach und feiert mit mir die Homoehe?🎉🎊🎉🎊

    • (1) 01.10.17 - 21:45

      Party!!!!

      • Das Thema wird uns schön langsam tĂ€glich ĂŒberall so offensiv um die Ohren gehau'n, dass ich lieber feier, dass ich hetero bleiben darf......und HomosexualitĂ€t nicht noch zur Pflicht wird; das wĂ€re mir dann doch sehr sehr unangenehm.:-p

        • Nun, so hast Du zumindest eine Idee, wie es den Rest der Zeit uns Homosexuellen geht, denen mehr oder weniger HeterosexualitĂ€t als Norm/Pflicht um die Ohren gehauen wird... ich freu mich jedenfalls, ansonsten Dir liebe GrĂŒĂŸe ich finde Deine BeitrĂ€ge sonst im Allgemeinen gut durchdacht und hilfreich mit viel Lebenserfahrung

          • Ich habe schon seit 1981 regelmĂ€ĂŸigen Kontakt zu einem schwulen PĂ€rchen und einem Singlemann, die gab's nĂ€mlich auch schon immer beim Bund ;-)
            Alle drei wollen bis heute nicht, dass sie dauernd thematisiert werden - solche gibts auch.
            Ein Haus weiter wohnt seit Jahren ein lesbisches Paar - hier dasselbe, wir unterhalten uns oft im Garten.
            Jeder weiß, dass sie es sind - und fertig. Ich möchte auch nicht, dass meine SexualitĂ€t dauernd irgendwo Thema ist. Die Gesetzesanpassung ist in Ordnung - bei mir darf jeder nach seiner Fasson selig werden - nur das teils wirklich aufgebauschte Drumherum konnte ich bald nicht mehr lesen/hören.
            LG Moni

            • Ich wohne nicht in Deutschland und kann nicht beurteilen, inwieweit das Thema nun wirklich "aufgebauscht" wird. Aber warum muss es denn aufgebauscht werden? Sollte es nicht eigentlich schon lange selbstverstĂ€ndlich sein, dass ich meine Frau, die ich genauso liebe, wie Du Deinen verstorbenen Mann, auch heiraten kann? WĂ€re das Thema nicht aufgebauscht worden, hĂ€tte es doch immer noch keinen interessiert und es wĂ€re nicht möglich. Aufgebauscht wird es auch dadurch, dass auch immer noch so viele dagegen sind - warum eigentlich? Nehme ich ihnen irgendwas weg? Wenn einfach alle gesagt hĂ€tten, "ja klar sollen Homosexuelle auch heiraten können", wĂ€re doch das Thema sofort vom Tisch gewesen...

        Was fĂŒr ein abgrundtief hĂ€sslicher Beitrag.

        Niemand zwingt dich zu irgendwas, nein, es geht darum, dass endlich eben alle Menschen das erleben dĂŒrfen, was fĂŒr dich und mich immer schon selbstverstĂ€ndlich war.

        Und ja, darĂŒber freuen sich jetzt viele - ĂŒbrigens keineswegs nur Homosexuelle.

        Wenn du die Freude anderer nicht gut ertragen kannst oder als Bedrohung fĂŒr dich empfindest, dann zeichnet das kein schönes Bild von dir.

        Ganz ehrlich: Dieses Lamento ĂŒber die gar so nervigen Schwulen und Lesben widert mich an, und hinter deinem vorgeblich lustigen Worten verbirgt sich was ausnehmen SchĂ€biges.

        • Ich glaube sie haben den Text von Fruehchenomi absolut falsch verstanden. Ich schreibe in diesem Forum wirklich nicht viel und lese lieber, aber ihr Angriff ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Diese Dame schreibt immer sehr respektvoll und sehr interessante BeitrĂ€ge. Der Text hat nichts schĂ€biges.
          Ich hab es mehr so aufgefasst , das es schade ist das in unserer Zeit soviel Aufsehens darum gemacht wird, obwohl es doch selbstverstÀndlich sein sollte.
          Jeder soll feiern.
          Dieser Text hat nichts feindseliges.

          • Ich sehe das anders.

            Ich kenn diese Argumente der lieben FrĂŒhchenomi nur allzu gut. Man sei ja so tolerant und ĂŒberhaupt, aber diese ganzen Schwulen und Lesben mögen einen dann doch jetzt bitte endlich mal mit der Sache in Ruhe lassen, das sei ja auch alles Privatsache.

            Ist es eben nicht. An zig Stellen im Leben ist HeterosexualitÀt ein Thema. Wer findet wen attraktiv, wer ist mit wem zusammen, wer heiratet wen, wer bekommt mit wem ein Kind. Alles Alltag, in der Schule, an der Uni, im Betrieb, im Verein. Wenn ein Homosexueller genau dieselben Themen anspricht, gilt das aus Outing, als AufdrÀngen.

            Aber du hast vielleicht Recht: Auch ich halte die liebe Omi eher fĂŒr etwas einfach gestrickt als fĂŒr feindselig.

    Ich freue mich auch von Herzen, dass der Gleichheitsgrundsatz endlich durchgesetzt wurde und niemand mehr diskriminiert wird.

    Ich bin zwar schon wieder wach, aber ich feier mit dir!!!

    (11) 02.10.17 - 08:24

    Ich finde es gut, richtig, lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig, dass auch Homosexuelle heiraten dĂŒrfen und nicht schlechter gestellt sind als heterosexuelle Paare.
    Allerdings wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass das Thema endlich mal aus der Presse und der Öffentlichkeit verschwindet. Ich möchte jetzt wirklich niemanden angreifen und sollte das doch der Fall sein, schon mal vorab die Versicherung, dass das dann an nicht ganz passend gewĂ€hlten Worten liegt.

    Ich stelle mir manchmal die Frage, ob sich Homosexuelle nicht auch selbst manchmal das Leben schwer machen. Beispielsweise durch ein öffentliches 'Outing'. Damit meine ich jetzt nicht, dass Schwule oder Lesben bitte fĂŒr sich bleiben sollen und niemand wissen will/sollte, dass es sie ĂŒberhaupt gibt. Nur stelle ich mich doch auch nicht hin und erzĂ€hle jedem, dass ich hetero bin. Ja, werden jetzt alle sagen, das ist ja 'normal' und nichts Besonderes. Aber sollte HomosexualitĂ€t nicht genau das auch sein?
    Warum sieht sich jemand gezwungen, beispielsweise in seinem Freundeskreis mitzuteilen, dass er homosexuell ist? Sorry, ich sehe dahinter keinen Sinn. Mir ist es doch egal, ob meine Freundin jetzt mit einem Mann oder einer Frau zusammen ist oder der Nachbar mit einem Mann oder einer Frau.
    Solange aber so ein Gewese drum gemacht wird, steht nicht genau das der NormalitÀt entgegen? #gruebel

    • (12) 02.10.17 - 09:50

      Chapeau: Du hast wirklich gar nichts verstanden, aber trotzdem jede Menge Meinung.

      Was ist denn fĂŒr dich ein Outing? Wenn jemand sagt, dass er mit jemandem desselben Geschlechts zusammenlebt. Genau das tun Heterosexuelle doch stĂ€ndig - nur heißt es da nicht Outing.

      Wenn ein schwuler ein Foto seines Freunds auf den Schreibtisch stellt, ist das ein Outing. Wenn du ein Foto deines Freund auf den Schreibtisch stellst, dann nicht.

      Kaum ein Schwuler und kaum eine Lesbe machen aus ihrer SexualitĂ€t etwas Besonderes. Du hörst du etwas Besonderes raus. Und selbst wenn jemand das mal "vorsorglich" außer der Reihe erwĂ€hnt: dann wahrscheinlich nur, weil die Reaktionen sonst eben doch nicht so tolerant sind, wie viele meinen.

      Ich selbst oute mich hier ĂŒbrigens als heterosexuell.

      • (13) 02.10.17 - 10:13

        Ich glaube, du hast auch nicht verstanden, worum es mir geht. Wir haben vor zwei Jahren im Freundeskreis einen Geburtstag gefeiert. SpĂ€ter am Abend erklĂ€rte uns ein Freund, dass er uns etwas sagen mĂŒsse. Er habe festgestellt, dass er sich mehr zu MĂ€nnern hingezogen fĂŒhlt und jetzt eine Beziehung zu einem Mann hat.
        Hast du dich vor versammelter Mannschaft hingestellt und erzĂ€hlt, dass du dich zu MĂ€nnern hingezogen fĂŒhlst und eben jetzt mit einem Mann zusammen bist? Sicher nicht.
        Warum also sehen sich Homosexuelle so oft genötigt, das tun zu mĂŒssen? Das klingt fĂŒr mich so nach 'GestĂ€ndnis' und ein GestĂ€ndnis hat fĂŒr mich immer so den Hauch, etwas Falsches getan zu haben, was hier doch aber gar nicht der Fall ist.
        'Normal' wĂ€re es doch, einfach zu sagen: Ich bin jetzt mit xy zusammen und gut. Aber vielleicht kann ich mich zu wenig in diese Situation hineinfĂŒhlen und es dauert einfach noch seine Zeit.

        • (14) 02.10.17 - 10:17

          Der Unterschied zwischen Dir und diesem homosexuellen Mann ist, dass jeder ganz automatisch davon ausgeht, dass Du mit einem Mann zusammen bist. Deshalb brauchst Du Dich nicht outen, und keine Angst vor der Reaktion Deiner Freunde zu haben, wenn Du ihnen von Deinem Mann erzÀhlst.
          Er hatte offensichtlich Angst davor, und ist das nicht traurig?

    (15) 02.10.17 - 09:51

    Ich kann Dir gern erklĂ€ren, warum Outings wichtig sind : ich kann mich gut daran erinnern, wie schwer es fĂŒr mich war als homosexuelles MĂ€dchen im Osten Deutschlands aufzuwachsen. HomosexualitĂ€t "gab es nicht", dementsprechend auch keinen geouteten Homosexuellen, und ich dachte, ich wĂ€re die einzige, die solche "abartigen" GefĂŒhle hat. FĂŒr all die jungen Menschen, die irgendwann spĂŒren, dass ihre SexualitĂ€t nicht in die Norm passt, ist es unglaublich wichtig, zu sehen, dass es viele andere Menschen gibt, denen es genauso geht, die trotzdem ein glĂŒckliches Leben fĂŒhren können, jetzt sogar heiraten, auch Kinder kriegen etc.
    Ich stelle mich Leuten auch nicht vor "Guten Tag ich heisse aninsky und bin lesbisch". Aber ich möchte ganz unbefangen so, wie Du ĂŒber Deinen Mann und Kinder sprichst, ĂŒber meine Frau und Kind sprechen können, ohne immer so zu tun, als wĂ€re sie ein Mann. Meine Frau hat lange Zeit auf ihrer Arbeit von mir als Mann gesprochen, das fand ich nicht schön...
    Manchmal ufert sowas dann vielleicht aus, ich verstehe, was Du meinst. Aber vielleicht liegt das daran, dass es eben alles noch nicht selbstverstÀndlich ist, was es eigentlich sein sollte, so dass die homosexuelle Person selber nicht so richtig weiss, wie sie das nun sagen soll, wann, zu wem etc...

    • (16) 02.10.17 - 10:22

      Okay, anderen zu zeigen, dass es noch andere gibt, die so fĂŒhlen, das ist ein Argument. An das ich zugegebenermaßen in dem Moment gar nicht gedacht habe. Auf der anderen Seite ist es heute keine Seltenheit mehr, auch gleichgeschlechtliche PĂ€rchen zu sehen und wir sollten inzwischen alle so weit sein, unsere Kinder so zu erziehen, dass es fĂŒr Liebe keine Norm gibt.

      'Aber ich möchte ganz unbefangen so, wie Du ĂŒber Deinen Mann und Kinder sprichst, ĂŒber meine Frau und Kind sprechen können, ohne immer so zu tun, als wĂ€re sie ein Mann. Meine Frau hat lange Zeit auf ihrer Arbeit von mir als Mann gesprochen, das fand ich nicht schön... '

      Genau das meine ich. NatĂŒrlich solltest du ĂŒber deine Frau als deine Frau sprechen können! Ohne vorher großartig erklĂ€ren zu 'mĂŒssen', dass du eine Frau und keinen Mann hast. Ich denke halt, dass es nicht Gesetze sind, die zur NormalitĂ€t fĂŒhren, sondern die Menschen, die sie als solche sehen und entsprechend leben. Aber, wie ich schon weiter oben geschrieben habe, vielleicht braucht das einfach noch seine Zeit.

      • (17) 02.10.17 - 11:18

        >und wir sollten inzwischen alle so weit sein, unsere Kinder so zu erziehen, dass es fĂŒr Liebe keine Norm gibt. <

        Das ist halt leider noch lange nicht selbstverstÀndlich. Ansonsten bin ich mit Dir einverstanden.

        LG

Warum sollte das Thema "endlich" mal aus der Presse verschwinden? Heute ist der 2. 10. und das Gesetz ist am 1.10 in Kraft getreten.

Dad ist doch nicht lange.....

(19) 02.10.17 - 09:05

Hab ich was verpasst? Ich dachte, die CDU war dagegen? Ist das jetzt so richtig durch? Find ich sehr cool!

Also wir haben uns riesig gefreut und waren mit unseren engsten Freunden dann essen und haben drauf angestoßen! zufĂ€llig wĂ€re sehr auch noch der Geburtstag unseres Freundes, was noch umso schöner war đŸ€—đŸŽ‰đŸŸ ich finde, dass es lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig war - wer sich liebt, soll auch offiziell zusammen sein dĂŒrfen! und heiraten ist nunmal in unserer Gesellschaft das Zeichen schlechthin fĂŒr Zusammengehörigkeit ...

kann diese hetero (pseudo-Liberalen) Argumentation als selbst hetero echt nicht mehr hören - das ist mir viel zu peinlich

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