Zweisprachige Kinder - Erfahrungen

    • (1) 10.10.17 - 14:20

      Hallo ihr Lieben,

      bin neu hier und dies ist mein erster Beitrag. Entschuldigt also bitte, wenn das Thema hier schon häufiger diskutiert wurde und ich es noch nicht gesehen habe.

      Wir haben 2 Kinder, 4 Jahre und 8 Wochen alt. Mein Mann ist Engländer und ich bin halbe Engländerin. Wir sprechen zu Hause ausschließlich Englisch miteinander und auch mit unseren Kindern. Unsere Tochter spricht sehr gut Englisch, hat einen super Wortschatz und kann sich sehr gut ausdrücken. Deutsch bekommt sie ausschließlich im Kiga und bei Freunden als Input. Mit der deutschen Sprache hinkt sie auf alle Fälle hinterher, ihr fehlen häufig Wörter und auch grammatikalische Strukturen sind teilweise fehlerhaft. Mir hat dies zum ersten Mal zu denken gegeben, als unser Kinderarzt dies bei der letzten U-Untersuchung angesprochen hat. Er meinte, mit 5 Jahren sollten beide Sprachen gleich stark sein, sonst wäre Sprachtraining sinnvoll. Gut. Heute sprach mich die Erzieherin im Kiga an, da sich unsere Kleine wohl beim Kontakte knüpfen etwas schwer tut, was wohl auch mit der Sprache zu tun hat (Wir sind erst vor 4 Monaten hier her gezogen und haben deshalb noch nicht viele Bekannte hier). Sie mischt die Sprachen wohl auch stark.

      Klar, irgendwann wird sie bestimmt aufholen, mich würde allerdings auch eure Erfahrungen interessieren und wie ihr es so gehandhabt habt. Ich kenne viele Haushalte, in denen jeder Elternteil eine Sprache konsequent gesprochen hat. Aber nicht so wie bei uns, da wir uns ja komplett auf unser deutschsprachiges Umfeld "verlassen". Sind wir es vielleicht falsch angegangen?

      Freue mich auf euer Feedback!

      • Hallo :)

        Ich selber bin zweisprachig aufgewachsen. Meine Tochter (17M) jetzt auch.

        Meine Eltern haben nie deutsch mit mir gesprochen. Ich wurde erst im Kiga damit konfrontiert. Es war eigentlich nie ein Problem, denn ich habe dann sehr schnell deutsch gelernt und es gab damals auch eine Deutschstunde für uns Kinder.
        Resultat: Ich hatte dann nie Probleme in der Schule damit.

        Für meine Tochter mache ich es aber trotzdem anders. Ich spreche mit ihr in meiner Muttersprache und wenn mein Mann da ist sprechen wir Deutsch. Sie geht auch schon in die KITA und dort wird sowieso deutsch gesprochen.

        Persönlich finde ich diesen Weg besser, als sich nur auf dem "Umfeld" zu verlassen. Meine Tochter versteht jetzt schon beide Sprachen, was ich sehr schön finde. Zudem vereinfacht es halt den KIGA und Schuleintritt, wenn sie schon deutsch können. Für das Kind ist das sicher angenehmer.

        Aber mach dir keine zu grossen Gedanken.. Kinder lernen sehr schnell.

        Hallo,

        ich würde mich nicht aufs Umfeld verlassen - google mal "doppelte Halbsprachigkeit". Ich habe eine Freundin, die Grundschullehrerin ist und die sind sehr häufig mit Kindern konfrontiert, die außerhalb der Schule kein Deutsch sprechen und daher große Defizite im Wortschatz und in der Grammatik haben. In der Schule lernen sie dann Fachbegriffe, zu denen sie in der Muttersprache keine Entsprechung haben, was weiß ich Gletscher, Endmuräne, vierte Wurzel aus .... Ich würde auf jeden Fall daheim auch für sprachliches Input sorgen, wenn du das kannst.

        Ich selbst habe auch eine Bekannte, die hier geboren ist, über 40 und noch mit hörbarem Akzent und Fehlern spricht. Dann habe ich eine Arbeitskollegin, die mit 25 ohne Deutschkenntnisse einen Deutschen geheiratet hat und völlig akzentlos spricht. Da sind Menschen auch verschieden und nicht jedem fliegt alles zu.

        GLG
        Miss Mary

        Seid ihr vor 4 Monaten aus England nach Deutschland gezogen
        oder vor 4 Monaten innerhalb Deutschlands in eine andere Region?

        Ich kenne einige Kinder, die zu Hause in der Muttersprache der Eltern sprechen und diese konsequent in ihrer Muttersprache mit den Kindern. Grund: sie möchten ihre Akzente, leichten Fehler in der deutschen Sprache nicht weitergeben.
        Die Kinder wachsen in Deutschland auf, erleben die Sprache aber täglich im Alltag. Krabbelgruppe, Kindergarten, Bäcker, einkaufen usw.

        Die Eltern können selbst sehr gut deutsch (bis auf kleinere Fehler, die im Aufsatz angekreidet werden würden). Mit Freunden, im Umfeld sprechen die Eltern deutsch, mit den Kindern direkt immer Muttersprache.

        Das klappt durchaus sehr gut. Auch in der Schule.

        Der Start im Kindergarten war durchaus schwierig, gab sich aber im Laufe des ersten Kindergartenjahres, da die deutsche Sprache ja im Alltag über das Hören schon vorhanden war. Das aktive Umsetzen fehlte noch.

        Krabbelgruppe, Kindergarten, Spielplatz, viel rausgehen, viel mit anderen sprachlich in Kontakt treten, haben sie bewusst gemacht.
        Später auch deutsche Hörspiele. Vorlesen übernehmen eher die größeren Geschwister.

      • Ich finde es durchaus normal, dass eure Tochter in deutsch hinterher hinkt, da sie es ja zu Hause nie sprechen muss. Auch dass sie beide Sprachen mischt - wenn ihr im KiGa ein deutsches Wort fehlt nimmt sie halt Englisch. Das hat Unsere auch eine Weile lang gemacht.

        Wenn ihr zu Hause nur Englisch sprecht, würde ich das so beibehalten. Aber vielleicht mehr deutsche Sprachinseln außerhalb des Hauses schaffen. Irgendein Verein... Am besten etwas, wo eure Tochter dich auch deutsch sprechen hört. Hörspiele, deutsches Kinderfernsehen, Vorlesestunden in der Bibliothek sind auch hilfreich. Ein Elternteil von dir ist doch auch deutsch - könnt ihr eventuell regelmäßig treffen/skypen? Oder wenn das nicht möglich ist wie wäre es mit einer Leihoma?

        Hallo, ich spreche mit meiner Tochter nur auf ungarisch. Sie ist 5,5 Jahre alt. Ich war von 0,5-2 Jahren alleine mit ihr, habe nur ungarisch gesprochen. Seit dem habe ich einen neuen Partner. Er redest mit ihr deutsch, alle im Kiga, ich weiterhin ungarisch. Mittlerweile spricht sie ungarisch nicht mehr so gut. Oft mit deutschen wörten dazwischen. Deutsch kann sie super. Ein bisschen würde ich sagen, war sie bis zum 3. LJ sprachlich hinterher als die anderen.

      • Hallo
        Ich denke mittlerweile es ist schwer ein Ideal auszumachen bzw. sich daran zu halten weil die Fälle einfach so individuell sind. Bei uns ist es ein ziemlicher Sprachmischmasch, der Vater ist Amerikaner, ich bin deutsch und niederländisch. Dann gibt es noch angeheiratete Franzosen. Zudem ziehen wir nächstes Jahr um und müssen dann mit einer neuen Familiensprache warm werden.
        Wir reden aktuell in der Familie englisch. Deutsch in Kindergarten/Schule und mit deutschsprachigen Menschen. Meine älteste hatte 6 Jahre hauptsächlich englisch, hier in Deutschland brauchte es aber nur eine kurze Eingewöhnungszeit und sie sprach deutsch als wäre nie was gewesen. Unsere aktuelle "Problematik": 2 jährige Kind bevorzugt trotz viel deutsch englisch. Deutsch versteht sie aber genau so gut. Das macht mir mittlerweile, auch dank dem Kia, eigentlich überhaupt keine Sorgen.
        Diese Menschen die keine Sprache so richtig können gibt es ja tatsächlich. Hier wohnen zB. viele Türken bei denen die Eltern kein Deutsch können. Aber da ist es halt zusätzlich so dass die Kinder oft einfach in einer "türkischen Blase" aufwachsen. Ist halt auch nicht so einfach zu pauschalieren. Ich würde es halt auch echt schade finden wenn die Kinder nur die Landessprache lernen..
        Bist du halbdeutsche ? Dann könntet ihr über ja deutsch als "Mamasprache",also wenn du alleine mit den Kindern bist nachdenken.

        LG

        HI,
        ich denke, ihr habt Euch zu viel auf die Umwelt verlassen.
        Kindergarten ist nicht dazu da, ein Kind deutsch beizubringen, weil ihr es zu Hause nicht sprechen wollt.

        Wenn ein Partner englisch und der andere deutsch redet, wäre es eine gute Mischung.
        Aber sich auf Dritte verlassen, sorry, es geht vielen Ausländischen Kindern so, das sie oft nur gebrochen Deutsch sprechen, weil die Familie kein Deutsch kann oder es nicht lernen will.

        Bei uns in der Schulklasse sind auch ausländische Kids...eines, wo die Familie so gut wie kein Deutsch kann - er hing total hintendran in der Schule.

        Andere Eltern sprechen als Zweitsprache Deutsch und das Kind geht auf eine internationale Schule mit Schwerpunkt auf die Muttersprache. Sie versuchen auch zu Hause überwiegend deutsch zu sprechen, nicht nur für die Kids, sondern damit sie es auch lernen.

        LG
        Lisa

        (9) 10.10.17 - 19:30

        Sowas kann ganz furchtbar schief gehen. Auch wenn ich deine kleine total beneide als bekennende Englandliebhaberin, aufs Umfeld kannst du dich bei solch einer schweren Sprache wie Deutsch nicht verlassen. Meine Freundin hatte die gleiche Konstellation wie ihr, nur auf Russisch, in Deutschland geboren, schon immer deutsche Krippe, Kiga, Schule, Eltern haben nur Russisch geredet (und russisches Fernsehn geschaut). Sie hat bis heute einen so starken Akzent, dass du denkst, die ist gerade erst angekommen. Andere meiner Freundinnen aus anderen Ländern können die Sprache mit den gleichen Voraussetzungen perfekt, obwohl die Eltern immer Deutsch mit starkem Akzent gesprochen haben. Und da ihr in Deutschland wohnt (oder wollt ihr bald wieder zurück? Dann wäre das was anderes), ist für eure Maus Deutsch zurzeit natürlich deutlich wichtiger als Englisch (und eben auch schwieriger als Englisch). Eure Eltern werden dann ja vermutlich auch mit ihr Englisch sprechen, richtig? Geht dann vielleicht der Kompromiss Vater spricht Englisch, Mutter spricht Deutsch, miteinander sprecht ihr Englisch? Der Kiga kann einfach nicht das leisten, was ein Elternhaus kann: Also deutsche Kinderbücher lesen für das Schrift/Grammatikverständis in dem Umfang, deutsche Kinderlieder, was auch immer. Wäre es eine Option für euch, dass dann wirklich Papa Englisch und Mama Deutsch?

        • (10) 10.10.17 - 20:35

          "aufs Umfeld kannst du dich bei solch einer schweren Sprache wie Deutsch nicht verlassen."

          Deutsch is GANZ SICHER KEINE schwere Sprache, versprochen ;-)

          K

          • (11) 11.10.17 - 14:18

            Hm, doch, finde ich schon. Ich bin trillingual (französisch, englisch) durch meine Eltern aufgewachsen, bin aber in Deutschland geboren. Als ich 6 war, sind wir nach Spanien gezogen. Nachher dann wieder nach Deutschland zurück und habe dort wie gesagt mit vielen Russlanddeutschen Kontakt gehabt. Ich habe zwischen 12 und 16 in Dänemark, Mexiko, den USA, und China gelebt (und Urlaube in anderen Ländern gemacht). Deutsch ist die Sprache, die Auswanderer etc. am schlechten können, meiner Erfahrung nach. In den anderen Ländern habe ich selten einen so starken Akzent meines Gegenübers gehabt, dass ich ihn kaum verstanden habe - in Deutschland habe ich das permanent. Davon abgesehen, war für mich, obwohl ich den Großteil meines Lebens in Deutschland gewohnt habe und auch von einer Familienseite aus meine Großeltern mit mir Deutsch gesprochen haben, Deutsch immer als schwerste Sprache von der Grammatik her empfunden (der, die, das, dem, des...)

            • (12) 11.10.17 - 23:13

              Hm, meine Muttersprache ist polnisch, vielleicht deswegen empfinde ich deutsch als kinderleicht ;-)
              Französisch finde ich im Vergleich mit Deutsch auch unglaublich schwer....

              K

      Du bist halb Engländerin und sprichst auch offensichtlich beide Sprachen sehr gut. Deutsch, weil man es lesen kann und englisch, weil du schreibst dass du es mit deinem Mann zu Hause sprichst. Damit sitzt DU selber doch an der Quelle- wie hast du die Sprachen gelernt? Wo lagen deine Schwierigkeiten? Was hattest du dir anderes gewünscht? Was hatte dir geholfen?

      K

      Ich glaube, man kann bei sowas nie verallgemeinern und es ist Quatsch, sich jetzt zu fragen, ob Ihr es falsch/richtig gemacht habt. Soweit ich die Theorie kenne, habt Ihr es richtig gemacht, es gibt ja verschiedene Methoden und eine davon ist ja - Fremdsprache zu Hause, Deutsch Sprache der Umgebung.
      Daß eine Sprache schwächer ist, ist häufig so, ist halt doof, wenn das die Sprache des Landes ist, in dem das Kind lebt.
      Nun, jetzt ist es bei Euch halt so gekommen und Ihr müßt halt kucken, wie Ihr mehr Deutschinput geben könnt. Es gibt ja viel Literatur dazu und hier auf Urbia einen Club, vielleicht magst Du mal reinschauen, da gibt es oft gute Tips. Liebe Grüße und das wird schon, ist noch lange nicht zu spät :-)

    Hi, mach Dir keine Sorgen, ihr seid erst ein paar Monate in Deutschland! Dafür hat sie doch schon viel und schnell gelernt, der Rest wird schnell kommen. Ich habe viele Freunde mit mehrsprachigen Kindern und Euer Weg ist eigentlich der beste, damit sie beide Sprachen fließend sprechen wird.

    Da ihr Zuhause ausschließlich English sprecht, wird sie das einwandfrei lernen. Deutsch lernt sie sowieso wegen des Umfelds und Kindergarten/Schule.

    Meiner Erfahrung nach ist es schwieriger, Kindern eine zweite oder dritte Sprache fließend beizubringen, wenn nur ein Elternteil die fremde Sprache mit ihm spricht, aber generell zuhause miteinander etwas anderes gesprochen wird.

    Lg Avokado

    • (17) 11.10.17 - 12:22

      >>>>Meiner Erfahrung nach ist es schwieriger, Kindern eine zweite oder dritte Sprache fließend beizubringen, wenn nur ein Elternteil die fremde Sprache mit ihm spricht, aber generell zuhause miteinander etwas anderes gesprochen wird.<<<<

      wie meinst du das? bei uns (und auch bei vielen anderen familien, die ich hier kenne nur in anderen sprachen halt) wird zu hause+schule englisch gesprochen, ich spreche deutsch und in der schule gibts noch irisch. ich finde es super einfach. klar ist mein gehirn total durcheinander, da ich zwischen den sprachen springe. zwerg kennt es nicht anders und huepft froehlich hin und her. es dauert halt alles seine zeit aber mit etwas gedult geht das schon.

      ein kind, in seiner klasse, hat ziemliche schwierigkeiten in englisch. bei denen wird nur polnisch zu hause gesprochen. und englisch und irisch in der schule.

      • (18) 11.10.17 - 23:08

        Hm ja, es kommt ja dann auch immer auf jedes Kind individuell an, manche sind super fit in verschiedenen Sprachen und manche lernen es nie so richtig. Ich hab aber so generell bei vielen Freunden beobachtet, dass die die Zweitsprache noch besser vom Kind gesprochen wird, wenn zu Hause oder in der Familie ausschließlich in dieser zweiten Sprache kommuniziert wird. Muttersprache natürlich.

        Also zum Beispiel ein Kind, das in England lebt und dort in den Kindergarten und zur Schule geht, aber mit seinen beiden französischen Eltern zu Hause ausnahmslos französisch spricht. Dieses Kind wird beide Sprachen wirklich perfekt beherrschen. Wenn zum Beispiel nur der Vater Franzose wäre, die Mutter aber Engländerin und zu Hause auch englisch gesprochen würde, dann lernt das Kind wohl auch irgendwie französisch, aber vielleicht nicht ganz so gut. Da muss man dann schon mehr parallel fördern.

        Es kommt ja auch darauf an, wie viel Wert man darauf legt und wie gut die Sprache gelernt werden soll. Ich kenne viele Kinder, die mühelos zwischen zwei, drei oder sogar vier Sprachen jonglieren, aber das bedeutet nicht unbedingt, dass sie dann auch jeweils in der Sprache schreiben können, oder sie machen auch mal kleinere Fehler.

        Aber wie gesagt, das kommt total aufs jeweilige Kind an. Manche verweigern auch komplett, die zweite Sprache überhaupt zu sprechen, obwohl sie sie verstehen. Hab ich auch alles schon gesehen. Toll ist es auf jeden Fall immer, mehrsprachig aufzuwachsen!

        • (19) 12.10.17 - 13:19

          >>>>>Also zum Beispiel ein Kind, das in England lebt und dort in den Kindergarten und zur Schule geht, aber mit seinen beiden französischen Eltern zu Hause ausnahmslos französisch spricht. Dieses Kind wird beide Sprachen wirklich perfekt beherrschen <<<<<

          jein. das kann man so nicht sagen. da kenne ich auch einige, die es so machen, es aber auch probleme gibt. ich koennte jetzt 4 familien beschreiben, bei denen es so nicht 100% geklappt hat aber trotzden eine familie, wo dies super geklappt hat. ich finde aber trotzdem, dass wenn beides franzosen sind, sie zu hause franzoesisch sprechen sollten. waere schade, wenn die sprache untergehen wuerde.

          es ist halt wirklich von kind zu kind unterschiedlich. der eine saugt es auf und der naechste braucht halt etwas mehr zeit.

(20) 11.10.17 - 00:33

Mache dir keine Sorgen, sie ist noch klein, ihr seid erst seit 4 Monaten hier - falls sie keine ernsthafte Lern- bzw. Entwicklungsstörung hat, gibt sich das von selbst. Lass sie ruhig auch lesen und ab und an Sendungen schauen, wo viel gesprochen wird und schau, dass sie viel mit Nachbarskindern spielt - kein Druck oder Drill. In dem Alter spielerisch und vor allem nebenher wichtig (und auch im vertrauten Rahmen: Kindergarten ist ja wieder was besonderes, schau einfach dass es möglichst zu Hause passiert, dann wird die Sprache auch nicht als etwas "exotisches" angesehen, der Bezug zu Zuhause ist ja da und sie merkt eher, dass die neue Sprache auch ein Teil ihres Zuhauses ist).

Zwar keine Erfahrung mit Förderung: könnte auch nach hinten losgehen, verbindet das Erlernen der Sprache mit Ausnahmesituation. Auch wenns spielerisch erfolgt, muss sie ja von zu Hause weg, obwohl sie jetzt aber viel lieber was anderes tun würde - könnte Aversion hervorrufen. Das mal als Laie und Mensch.

Bei mir gings auf jeden Fall mit obiger Methode.

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