Kinderwunsch der nicht weg will

    • (1) 11.10.17 - 22:57

      Hallo :-)

      Vor fast genau 4 Monaten kam mein zweites Baby zur Welt. Und direkt nach der Geburt wusste ich, dass ich noch ein drittes Baby haben will.
      Das dumme ist aber ich kann an nichts anderes mehr denken. Ich weiß nicht wieso dieser Wunsch so riesig ist. Mein Baby ist doch noch so klein und ich hab ja auch noch ein großen der 4 geworden ist vor paar Tagen.

      Auf einer Seite Plane ich schon nächstes Jahr schwanger zu werden und auf der anderen Seite will ich es verhindern..
      Ich kann es nicht beschreiben aber mein Kopf denkt es wäre nicht richtig. Ich will die anderen 2 ja nicht vernachlässigen :-(

      Es gibt auf beiden Seiten soviele Vorteile und Nachteile..

      Ging oder geht es jemanden auch so ähnlich. Was kann man dagegen tun?

      Hoffe auf liebe Antworten:-)

      • Hallo,
        meine Große ist 10 und der Kleine ist 2. Noch im Kreissaal direkt nach seiner Geburt wusste ich, dass ich noch ein Kind möchte :-)
        Mich hat dieser Wunsch nicht mehr losgelassen und mein Mann und ich haben dann Ende letzten Jahres beschlossen schwanger zu werden :-)
        Mittlerweile bin ich in der 36SSW #verliebt
        "Dagegen" würde ich also nur etwas tun, wenn die Rahmenbedingungen nicht passen.
        Ansonsten bin ich große Verfechterin von: "Folge deinem Herzen!" :-)
        LG

      Warum musst Du denn etwas dagegen tun? Der Kinderwunsch kann ja sonstwoher kommen, ist aber jetzt halt da. Dann nimm ihn als vorhanden an, behalte aber Deinen kühlen Kopf und verhüte im Moment gut, wenn Du jetzt nicht gleich wieder schwanger werden willst.

      Nächstes Jahr, wenn es immer noch so stark ist, sprichst Du mit Deinem Mann darüber und ihr schaut Euch die familiäre Situation als Ganzes an. Dann entscheidet ihr gemeinsam.

      Ein starker Kinderwunsch bzw. Schwangerschaftswunsch nach einer relativ frischen Geburt soll nicht ungewöhnlich sein. Aber Du willst doch sowieso noch abwarten, dann passt erstmal alles, oder?

      • Klar vor Mitte nächsten Jahres will ich kein Baby weil ich mein Kleinsten ja erst bekommen habe. Aber ich würde am liebsten nur über ein drittes Baby reden und das will ich ja auch nicht weil das mein Mann bestimmt stresst :-(

        • Du kannst doch neutral mit ihm sprechen, ihm davon mal so allgemein erzählen, ohne irgendwelchen Druckaufbau. Über Gefühle sprechen ist generell nicht falsch, aber es kommt eben darauf an, wie man es macht. Je nachdem wie er gestrickt ist kannst Du das auch etwas ins Lächerliche ziehen: "Stell Dir vor, ich bin gerade hormonell total gestört, hab einen fürchterlichen Kinderwunsch, dabei hab ich hier unser Baby liegen. Da siehste mal, was wir Frauen durchmachen müssen.".

          Außer Du weisst natürlich, dass er wirklich angenervt reagieren würde, dann erzähl es Deinen Freundinnen. ;-)

    Ach so direkt nach der Geburt haben viele einen relativ starken Kinderwunsch, vorallem wenn im Raum steht, dass das neue Baby vielleicht das letzte Kind sein könnte. Die Familienplanung endgültig abzuschließen ist ja auch der Eintritt in eine neue Lebensphase und das ist nicht immer so einfach.

    Warte einfach noch ein, zwei Jahre ab und entscheide dann vernünftig und in aller Ruhe.
    Dann wirst du auch absehen können, ob du mit zwei Kindern schon gut an deine Grenzen kommst oder ob da tatsächlich Platz für ein drittes ist.

    • Bis Mitte nächsten Jahres will ich eh abwarten. Allerdings wollten wir sowieso 3 bis 4 Kinder haben. Deswegen bin ich nicht wehleidig das es mein letztes sein könnte.
      Bei 2 Kindern ist es noch okay die Aufmerksamkeit gerecht zu verteilen. Aber ich habe Angst das es bei 3 ganz anders wird

      • Gib Dich nicht der Illusion hin, Du könntest bei 2 Kindern Deine Aufmerksamkeit "gerecht" verteilen! Das funktioniert nie!
        Aber Du kannst versuchen, so gut wie möglich die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und auch von Dir und von Deinem Mann zu stillen. Das funktioniert auch mit 5 Kindern noch.
        Übrigens habe ich erst ab dem 3. Kind die Babyzeit und auch die späteren Phasen richtig genießen können! Und die Zeit, die Du selber nicht mehr in Dein 3., 4., 5. Kind investieren kannst, das tun dann zum Teil die Geschwister. Ab dem 3. Kind musste ich z.B. nicht mehr an der Rutsche oder Schaukel stehen und ständig helfen, das machten die Geschwister freiwillig und mit viel größerer Ausdauer als ich.

Ist dieses Baby euer (eigentlich) geplantes letztes Baby? Bei uns war es so und ich wurde bzw werde ständig von einem starken Wunsch nach einem dritten Baby überrollt.

Aber ganz ehrlich, ich denke dass Hormone hier schon eine sehr große Rolle spielen denn eigentlich bin ich mit meinen zwei Jungs total ausgelastet und finde es oft auch ziemlich anstrengend. Trotzdem ist da diese kleine Stimme, die immer wieder sagt "vielleicht doch noch eins?" "Vielleicht ein Mädchen?" Auch glaube ich spielt es eine Rolle, dass dieses eigentlich das letzte Baby sein soll. Da sagen meine Hormone "och nö, wir sind doch dazu da, uns fortzupflanzen ;-)

Aber eigentlich habe ich derzeit von meinem Kinderwunsch Abschied genommen. Unsere Kinder brauchen beide viel Aufmerksamkeit, außerdem klappt es finanziell und platztechnisch besser mit zweien.

Meine Jungs sind auch nur 2 Jahre auseinander, so einen kleinen abstand würde ich nicht mehr wählen. Vielleicht schauen wir in 4,5 Jahren noch mal wie wir uns fühlen. Aber momentan stelle ich meinen Kopf ganz klar über die Hormone.

Warte doch einfach mal, wie du dich in einem Jahr fühlst. Ein geringer abstand ist wirklich nicht ohne, und dann ist ja auch noch das große Kind da. Das würde ich nicht überstürzen.

  • Nein es sollte nicht das letzte sein. Wir wollten gerne noch 1 bis 2 Kinder.

    Über 3,5 Jahre Altersabstand finde ich jetzt gesehen etwas zu Viel deswegen wollte ich diesmal um die 2 Jahre haben. Aber auf der anderen Seite hab ich auch Respekt davor.
    Warum würdest du den Abstand nicht mehr Wählen? Gibt es bestimmte Gründe dafür?

    • Ah ok, wenn ihr immer 3,4 Kinder wolltet dann könnt ihr euch natürlich ran halten ;-)

      Ich fand bzw finde zwei Kinder unter 3 oft sehr anstrengend. Vor allem die ersten Monate fand ich knackig. Mein Sohn war gerade 2 geworden, braucht viel Aufmerksamkeit und fordert seinen Mann. Mein Baby ist auch nicht ohne, hat die ersten drei Monate viel geschrieen, ich fand einfach oft dass ich beide Kinder kaum genießen konnte weil immer nonstop irgendwas war. Ein Kind mit zwei braucht vor allem viel Geduld und Aufmerksamkeit, fand ich beides schwierig vollkommen übermüdet mit Baby, das jeden Abend zwischen 17 und 19 Uhr schrie.

      Zwischendurch war es dann total entspannt aber jetzt mit gerade 3 und 8 Monaten ist es wieder haarig. Der kleine krabbelt und will ständig an das Spielzeug vom großen, dieser wiederum will nicht teilen. Ständig schreit einer, total ätzend. Ich denke, das wäre wahrscheinlich bei einen älteren Kind einfach anders. Aber wer weiß. Es ist gut wie es ist, aber ich denke, 6 Monate mehr hätten auch nicht geschadet.

      Ich muss dazu sagen, dass der große nur stundenweise in die Krippe geht also ich habe beide Kinder die meiste Zeit alleine. Mann arbeitet, Familie ist keine da. Wer aber volle Unterstützung an allen Fronten hat, findet es wahrscheinlich weniger anstrengend. Und Kinder sind alle unterschiedlich. Meine müssen halt auch immer gleichzeitig solche tollen Phasen haben ;-)

Hallo

Mmh, nee, ich kenne so nen dringenden Kinderwunsch nicht, schon gar nicht kurz nach den Horror-Entbindungen! Nur das erste Kind hab ich mir wirklich sehnlichst gewünscht.

Wir haben auch nie so wirklich viel geredet über Familienplanung, also "sollen wir mal noch ein Kind kriegen", es war mehr so, dass es dann halt einfach passierte und ich erzählte, positiv getestet zu haben...

Nach dem ersten Kind ok, war es schon bewusster, irgendwie fand ich es langweilig, da sollte noch jemand dazu. Aber immer war da auch Angst vor Überforderung.
So wurde es dann ein Abstand von 2 Jahren.
Nr. 3 und 4 sind passiert, beide im Abstand von etwas mehr als 3,5 Jahren. Wir waren nachlässig mit Verhütung.

2 Jahre Abstand fand ich viel zu heftig, würd ich nie mehr machen.
Nicht für mich mit Belastung und so, nee, das gar nicht, denn Nr. 2 war unglaublich pflegeleicht. Aber die beiden fingen recht zeitnah an zu zanken und bis heute können sie schlecht ohne Zickereien und Streit durch den Tag kommen (sind jetzt 7,5 und 9,5). Sie können einfach nicht gut miteinander, und das schiebe ich halt nach Beobachtungen doch sehr auf den Abstand. Sie sind zu sehr auf Augenhöhe und in Konkurrenz. Da geht das mit dem gönnen und teilen schwerer übers Herz für jeden von beiden. Ist halt auch das selbe Geschlecht, 3 Mädchen hab ich, Nr. 4 wird ein Junge.
Zur kleinsten ist dieser Konkurrenzgedanke nicht da, da können beide teilen, nachsichtig sein, nachgeben, und gut mit ihr spielen. Da sind sie plötzlich lösungsorientiert und fair...
Bei den beiden Älteren will immer jede das letzte Wort haben, Recht behalten, alles wird gegeneinander aufgerechnet. Bitte ich darum, dass mir jemand die Garage öffnet wird gestritten wer das machen darf... im Alltag gibt es gefühlt 35 Situationen täglich die ich schlichten muss, es ist einfach anstrengend, wie viel man reden, bitten und diskutieren muss. Jede für sich genommen oder in Kombi mit der Kleinsten klappt super.

Daher nur meine persönliche Empfehlung länger zu warten als nur 1-2 Jahre mit dem schwanger werden.

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