Schwierige Entscheidung - Jobwechsel Mann Ja/Nein

    • (1) 12.10.17 - 11:51

      Hallo Zusammen,
      wir stehen vor einer harten Entscheidung. Mein Mann hat eine Jobzusage für einen Job bekommen und wir wissen nicht, ob er es annehmen soll.
      derzeitiger Job:
      schlechtere Bezahlung, Arbeitszeiten auch am Wochenende und in der Woche immer erst ab frühestens 18:30 Uhr Feierabend.
      Job weg von der Familie und Freunden.
      ABER; Job ist sehr abweckslungsreich und macht Spaß, er ist sein eigener Herr und kein Chef/Kollege fuscht ihm dazwischen.
      Wir fühlen uns hier sehr wohl

      Jobangebot:
      9to5 Job, wie man es so nennt. Gute Bezahlung und unbefristet
      Vermutlich auch sehr abweckslungsreicher Job, aber eben nicht im Ansatz so spannend, wie das was er jetzt macht - und wenn er erstmal aus dem Berufsfeld ausgestiegen ist, gibt es kein zurück mehr.
      Job bei Freunden und der Familie

      Das Jobangebot ist eigentlich super. Aber was bedeutet das für uns?
      Er soll dort im Dezember anfangen, das bedeutet purer Stress. Wir haben dort noch keine Wohnung, müssten also erstmal bei der Familie unterkommen.
      Und das, was mich am meisten stört: Im Dezember kommt unser Kind zur Welt. Das heißt, er könnte in den ersten Tagen/Wochen garnicht bei mir sein. Einstiegsdatum ist nicht verhandelbar, da sie so schnell wie möglich jemanden benötigen.
      Die Zeit gibt uns ja keiner wieder....aber in der Nähe der Großeltern zu sein, ist natürlich auf Dauer genau das, was wir wollen....

      Neuer oder alter Job?

      Anmelden und Abstimmen
      • Hallo
        Meine Meinung: wenn der aktuelle Beruf und die aktuelle Situation soooo gut wären, würde euch so ein Angebot erst gar nicht groß berühren.
        Ohne nähere Details zu kennen ist es aber schwer was zu sagen. Was ist mit dir und deiner Arbeit? Habt Ihr Kinder (Schule)? Wie sieht mit Aufstiegschancen und anderen Möglichkeiten beim Angebot aus?
        Wenn das alles passt,er will und ihr dort Freunde/Familie habt würde ich mir um das Drumherum keine Gedanken machen. Das würde sich klären und vielleicht könnte der neue AG auch helfen.

        LG

        Hallo!

        Was möchte denn dein Mann? Stört es ihn, wenn er dort ein anderes Betätigungsfeld hat?

        Ist das euer erstes Kind? Wenn er abends erst so spät kommt und auch noch am WE arbeiten muss - überlegt mal, was er da alles verpassen wird. In den ersten paar Wochen sind die Kleinen ja eh die meiste Zeit am Schlafen. Auch wenn mich jetzt dafür einige steinigen werden - sooo viel verpasst er da ja noch nicht. ;-) Und die Großeltern könnten dich ja offenbar im Wochenbett unterstützen, somit wäre dafür gesorgt, dass du nicht komplett überlastet mit Säugling in unbekannter Umgebung sitzt.

        Es ist Mitte Oktober. Wenn ihr mit dem Plus an Gehalt einen Makler engagiert, könntet ihr vielleicht schon bald eine Wohnung finden. Klar, das ist jetzt erst mal Stress und in der Schwangerschaft nicht prickelnd. Aber meine Schwägerin ist auch mit 13 Monate altem Baby im 8. Monat schwanger umgezogen. Das geht wenn man Unterstützung vor Ort (Großeltern!) hat.

        Für mich würde definitiv die Zeit, die er dann mit seinen Kindern hat, überwiegen. Der finanzielle Aspekt ist natürlich auch nicht zu vergessen. ;-) Überlegt einfach mal, was ist, wenn euer Kind in den Kindergarten oder die Schule kommt. Dann geht es recht früh ins Bett und sieht den Papa unter der Woche so gut wie gar nicht. Und am Wochenende dann vielleicht auch nicht. Das Geld ist schlechter, sodass ihr euch vielleicht nicht mal einen schönen Urlaub leisten könntet, den ihr euch sehr wünscht. Nee, also ich würde lieber jetzt den Stress nehmen mit der Gewissheit, dass es danach umso besser wird. :-)

        Ich würde den neuen Job wählen.

      • Neuer Job...und wegen des Babys: So spannend ist ein Neugeborenes nicht, schläft und trinkt nur und stillen kann Dir keiner abnehmen.
        Ich finde es persönlich viel schöner, wenn Papa dann später Elternzeit nimmt, wenn das Kind etwas älter ist. Dann hat Papa auch mehr davon.

        Hallo,

        "Job bei Freunden und Familie" kann ganz schnell nach hinten los gehen. Ich finde eine gewisse Distanz bei der Arbeit ganz wichtig. Ganz schleichend werden Job und Familie vermischt.

        Wenn sich dein Mann beruflich verändern möchte, steht dem ja trotzdem nichts im Weg, aber dann eben über "normale" Bewerbungen.

        Viele Grüße

        Heike

      (9) 12.10.17 - 16:35

      Hallo,

      ich würde den neuen Job wählen.

      LG
      Karin

      • (10) 12.10.17 - 16:38

        Hoppla, ich hatte übersehen, dass ich dafür abstimmen soll. Habe ich jetzt gemacht, aber dazu noch eine Erklärung:
        Den Vorteil sehe ich in erster Linie bei der Zuverlässigkeit des Verdienstes, den geregelten Arbeitszeiten und der Nähe zu Freunden und Familie (Gold wert bei einem Baby)
        .
        #winke

    Hallo.

    Ganz klar: Ich würde den neuen Job annehmen.#winke

    (12) 12.10.17 - 17:25

    Was möchte er denn?
    Wo würde er sich wohl fühlen?
    Welchen Eindruck hat er vom Arbeitsklima?

    Warum wäre er dann aus der Branche draußen, wenn er den neuen Job annimmt?

    Wegen Wohnung und co.:
    wie weit ist es denn von euch weg?
    Könnte er pendeln?
    Ok, ist doof mit Baby. Andererseits, wenn er die ersten Monate nur am WE zu Hause und später dann wirklich früher Feierabend hat, würde er dadurch Zeit wiederbekommen mit Kind. Wenn er an den Wochenenden und bis abends/nachts arbeitet, sieht er sooo viel auch nicht vom Kind.

    Welche Faktoren sind ihm wichtig?
    Wäre Pendeln (Mo-Fr / Sa-So) denkbar oder zu weit weg?

    Puh schwierig.
    Das Jobangebot hört sich ja total toll an, unbefristet, Bezahlung, Arbeitszeiten, was will man mehr... wie genau da Spaß und Abwechslung sind kann man ja jetzt noch gar nicht übersehen.
    Also ganz klar, DAS würde ich meinem Mann ans Herz legen zu machen.

    Nur nun kann ich mich gerade gut in deine Lage versetzen, ich entbinde auch im Dezember. Das Wissen, mit Neugeborenem umziehen zu müssen (hab noch 3 weitere Kinder) und noch gar nicht zu wissen WOHIN würde mich schon verrückt machen, dazu dann die Aussicht allein da zu stehen in der Anfangszeit...
    aber wie weit ist das denn entfernt? Käme dein Mann dann nur am WE zu euch? Oder noch seltener? Könnte er für die Entbindung wenigstens schnell anrücken`?
    Mein Mann wird diesmal keine Elternzeit nehmen und wahrscheinlich nur maximal eine Woche Urlaub, für Behördengänge und sowas. Ich bin es gewohnt immer mit Kindern und ERledigungen allein zu stehen und da mein Mann eh ein Chaot ist wäre er mir rund um die Uhr zu Hause mehr Last als Entlastung.
    Aber ich weiß ja nicht wie das bei euch so ist.

    Könnte er nicht erstmal allein dorthin und dann sucht ihr in aller Ruhe ohne Zeitdruck bei ihm in der Nähe eine Wohnung?

    Hallo!

    Gerade mit Baby sind Freunde und Familie in der Nähe ganz viel wert - und das für einige Jahre, auch ein Schulkind besucht noch gerne die Oma.

    Ebenso geregelte Arbeitszeiten, am Wochenende mit der Familie in den Zoo ist schon schöner als arbeiten und erst frei haben, wenn das Kind in den Kindergarten muss.

    Die Prioritäten verschieben sich wenn man Kinder hat. Die Arbeit ist nicht mehr so wichtig, sondern die Zeit mit der Familie. Abends gemeinsam essen und das Kind ins Bett bringen ist auf Dauer wertvoller als eine spannende aber unterbezahlte Arbeit.

    Außerdem sollte gerade anspruchsvolle Arbeit besser bezahlt werden.

    (15) 13.10.17 - 15:00

    Da würde ich nicht lang überlegen. Definitiv neuer Job.

    (16) 14.10.17 - 19:52

    Hi,

    mein Mann arbeitet in einem sehr außergewöhnlichen Berufsfeld und ist ausgesprochen gut darin. Allerdings handelt es sich um einen Nischenbereich. Die Bezahlung ist ok, reich werden wir aber nicht damit. Er ist täglich zwölf Stunden unterwegs und mehrfach im Jahr wochenweise unterwegs. Als dreifacher Familienvater oft hart.

    Durch seine ausgesprochen gute und vielseitige Ausbildung kann er überall zu ganz anderen Konditionen arbeiten.

    Aber er liebt seine Arbeit und würde in einem normalen Job kaputt gehen.

    Ein Beruf den man fünf Tage die Woche, 40 Jahre lang ausübt sollte Spaß machen und erfüllen.

    Wir haben uns hier so eingerichtet das es klappt. Geld ist wichtig, aber ebenso wichtig ist uns Zufriedenheit im Alltag.
    Gruß Ornella

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