Thema:Geschwindigkeit am Ortseingang

    • (1) 24.10.17 - 16:52

      Hallo zusammen ;)
      Vielleicht ist mein Anliegen etwas ungewöhnlich, vielleicht passt es auch nicht ganz in diese Kategorie.

      Ich beschreibe mal in kurzen Worten worum es mir geht:
      Wir haben eine wunderbare 2-jährige Tochter und immer mehr mache ich Sorgen, wie es hier weiter gehen soll.
      Wir leben an einer Hauptstraße. Einem kleinen beschaulichem Dorf. Wir leben am OrtsEingang/Ausgang.
      Das Problem ist, dass es hier eine gerade Strecke gibt. Dementsprechend rasen die Autofahrer hier. Sie geben schon 200-300m vor dem Straßenschild Gas und bremsen auf der gegenüber liegenden Seite auch nicht ab.
      Im Ort ist natürlich 50km/h erlaubt, außerorts 70km/h.
      50km/h fährt ihr so gut wie keiner. Meist wird es zwischen 70-100km/h liegen. Das finde ich einfach zu viel!

      Hättet ihr eine Idee, was man unternehmen könnte?
      Selbst wenn ich mit der kleinen über die Straße möchte, es bremst keiner mal etwas ab, wenn er uns sieht.

      Vielleicht ist das ein Sinnlos-Beitrag.
      Mir ist generell aufgefallen, dass sich "heutzutage" (zumindest bei uns in der Gegend) auch nur ansatzweise an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Traurig, aber wahr.

      Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was man machen könnte,an wen man sich wenden kann, oder hat/te selbes Problem ebenfalls...

      Bin natürlich für jeden nützlichen Tipps sehr dankbar.
      Zumindest ist es ein Versuch etwas zu bewirken...
      Vielen herzlichen Dank.
      Mery

      • (2) 24.10.17 - 16:59

        Hi,
        ich kenne es, das viele ein Bobbycar, etc. am Strassenrand, Grünstreifen aufstellen, in der Hoffnung, das die Autofahrer dann vorsichtiger fahren.

        Was sagen denn die anderen Anwohner? Sonst zusammentun und mit dem Bürgermeister reden. Oftmals wird das Dorfschild versetzt, damit man schon früher "blitzen" kann.
        Oder Verkehrsberuhigte Verkehrsinsel bauen lassen aber da muss schon eine Unterschriftenaktion, Autozählung, etc. ran.

        Wenn ihr die Einzigen seid...Pech...oder wegziehen.
        Meistens passiert nämlich absolut nix...ausser es passiert was.

        Unser Rechtsanwalt in der Siedlung hat dann Bälle auf die Strasse geworfen, sobald er meinte, dass ein Auto zu schnell fuhr. Schade, das kein Unfall passiert ist, dann wäre er dran gewesen. Vor soetwas würde ich echt abraten.

        lg
        lisa

        • (3) 24.10.17 - 22:21

          Uns hat ein Polizist mal gesagt, wir sollten unser Auto auf der Straße parken. Dann bremsen die schon ab.
          Aber wer parkt sein Auto dauerhaft dort?
          Die anderen Anwohner. Es gibt nur 2 Nachbarn... und dann mit etwas Abstand den nächsten.
          Ist halt wohl unser Pech.

          Das mit dem Ball habe ich aus Wut heraus auch schon gesagt. Aber ich konnte es mir äuge nicht verzeihen, wenn dadurch ein schlimmer Unfall passiert.
          Dann bin ich ja nix besser.

          Im Ort meiner Schwägerin ist es nämlich passiert. Selbst Situation. Ein Kind wurde dort todgefahren am Ortseingang. Zu schnelles Auto.
          Da steht jetzt ein Blitzes.
          Muss also immer erst was schlimmes passieren, bis was passiert...

          Verstehe dieses Gerase einfach nicht. Und diese Rücksichtlosigkeit vieler Menschen.
          Man müsste sich doch einfach nur mal etwas an die Geschwindkeitsbegrenzungen halten.

      Hier kann ich schon froh sein, wenn Autofahrer nicht über den Gehweg fahren.
      An manchen Stellen wurden schon Pfosten auf dem Gehweg aufstellt. Die ersten in der Reihe werden immer wieder an-/umgefahren werden.
      In Neubaugebieten gibt es teilweise gar keine Gehwege mehr: Schulkinder werden sowieso mit dem Auto gefahren, wozu dann noch Fußwege.

      Bereich vor der Schule: es wird zwar darum gebeten dort NICHT zu fahren, Kinder nicht bis ganz zur Schule zu bringen. Dran gehalten wird sich kaum. So lange die Eltern auf das Kind warten, wird über die Geschwindigkeit geschimpft, sobald das Kind im Auto sitzt, geht Eile vor Sicherheit anderer.

      Würde es ein Drive in für Schüler geben, wäre das vielleicht schon gemacht. Drive in bei Bäcker habe ich schon gesehen.

      In anderen Gemeinden gibt es Slalomfahren. Das verhindert zwar das Rasen, aber dafür ist es sehr unübersichtlich geworden, weil ein steter Wechsel zwischen der eigenen Spur und dem Gegenverkehr besteht. Die Hindernisse selbst haben auch schon einiges abbekommen.

    • Hallo,

      in einem Nachbardorf wurde von den Anwohnern durchgesetzt: Zone 30! UND es wurden auch schon mehrfach Blitzer dort aufgestellt..... die meisten die dort geblitzt wurden waren die ANWOHNER selber! Soviel dazu.

      Ich würde auch auf dem Flohmarkt ein billiges Bobbcar/Kinderfahrrad/Dreirad kaufen und am Straßenrand aufstellen (Achtung bitte anketten sonst wird es auch noch geklaut)

      LG

      • Danke.
        Das bringt vermutlich nix befürchte ich, denn wenn niemand abbremsen, sondern noch beschleunigt, wenn ich mit meiner Tochter über die Straße gehen will, dann glaube ich auch nicht, dass ein einfahren Bobbycar etwas bringt.
        Aber versuchen kann man es natürlich!

    Was willst du erreichen bis 20 km/h mehr kostet es ja quasi nichts. 30 km/h wird da mit Sicherheit nicht kommen, ihr seid Koloterallschäden. Wenn du möchtest, dass ihr an keiner Raserstrecke wohnt dann zieh in ein Wohngebiet und nicht an die Hauptstraße direkt am Ortsausgang.
    Ich bin kein Raser, aber auch ich beschleunige vorher und bremse in den Bereich rein.
    Zudem finde ich es eine komische Erwartung dass an einer Hauptstraße jemand bremst damit du die Straße überqueren kannst?! Entweder du gehst zum nächsten Übergang oder wartest bis die Straße frei ist!?

    • Das ist einfach gesagt. Es ist mein Grundstück und das Haus meiner Familie seit Jahren. Da zieht man eben nicht so einfach weg. Früher gab es das nicht. Zumindest nicht so auffallend extrem wie derzeit.
      Hier gibt es keinen "nächsten Übergang".
      Ich kann ja nur von mir reden, aber sobald ich Kinder an der Straße sehe, gehe ich vom Gas runter.
      Scheint wohl eine Seltenheit zu sein...

      Das ist aber ein ziemlich dummer Beitrag!
      Wenn es nur 20.- oder 30.-Euro kostet, kann man ruhig Menschen gefährden, kostet ja fast nichts.
      Wenn die Menschen Deinem Ratschlag befolgen, ist der Ort irgendwann weg, denn irgendwann kommt man an das erste Haus im Dorf. Die Bewohner ziehen dann also auch weg. Irgendwann gibt es dann kein Dorf mehr.

      Deine weiteren Ansichten sind auch seltsam. Mal ein wenig beherrschen in geschlossener Ortschaft geht für Dich garnicht. Wenn dann noch Menschen über die Strasse müssen, siehst Du natürlich nicht ein, ein wenig Rücksicht zu nehmen. Könntest ja dann 7/10 Sekunden später bei Deinem Bäcker ankommen.

      Genau solche Menschen wie Du sind es, die das Zusammenleben schwierig machen.

      • Nur zum Verständnis mit bremsen zum überqueren meinte ich komplett stehen bleiben und entschuldige, dass sollte man (so habe ich es in der Fahrschule gelernt) auf einer so großen Straße niemals tun. Zweitens fahre ich innerorts in den super selten Fällen über 50 und mit ich beschleunige vorher und bremse in den Bereich rein war lediglich gemeint, dass ich weder bis zum Ortsausgangsschild Punkt 50 fahre, sondern wenn das Schild lesbar wird (nicht nur sichtbar) schon mal beschleunige und eben auch nicht so bremse dass ich am Schild Punkt 50 habe, sondern vllt 50 m später.
        Und ja 30 € für 20 km/h zu schnell tun den wenigsten auf Dauer weh. (Im übrigen ich hab seitdem ich meinen Führerschein erhalten habe noch kein Bußgeldbescheid noch Punkte in Flensburg bekommen, so ein übler Raser kann ich also nicht sein)
        Ein Nistkasten in Form von einem Blitzes dürfte im übrigen an der Straße eher illegal sein, nur damit man es mal gehört hat.
        Und ja wer 50 km/h innerorts an einer Hauptstraße zu viel findet der sollte ins Wohngebiet ziehen wo maximal 30 herrscht. Da gibt es dann auch die Barrikaden von denen so groß gesprochen wird. Auf einer Hauptstraße grenzend an den Ortseingang wäre das vorallem für nicht ortskenntliche Menschen eine Gefährdung und würde die Unfallwagen erhöhen.
        Im übrigen verwerten ich einen Besen darauf, dass grade die Ortsbewohner 70 - 100 km/h innerorts fahren, die kennen die Kontrollstellen und bremsen dann punktuell runter. Ortsunkundige machen sowas fast nie, weil man ja nicht weiß wo eventuelle Blitzes stehen.

        • Nichtkästen, Schilder oder ähnliches am Straßenrand sind natürlich genehmigungspflichtig, genauso wie sie unzähligen Kreuze, die mittlerweile unsere Landstraßen zieren, aber meist sind die Verantwortlichen so verständnisvoll, dies zu dulden.

          Hindernisse am Straßenrand stellen nur für diejenigen eine Gefährdung dar, die es an der nötigen Umsicht im Straßenverkehr fehlen lassen, die Umsichtigen können damit gut umgehen. Es geht nicht nur darum, die Autofahrer zu schützen, auch die anderen Teilnehmer am Straßenverkehr haben eine Schutzbedürfnis. Es besteht immerhin für die Autofahrer die Verpflichtung, nur so schnell zu fahren, dass man innerhalb des Sichtbereichs anhalten kann. Auch wenn dies bei Nachtfahrten mit Abblendlicht niemand einhält.

          • Hast du jemals auf einer Hauptstraße Barrikaden gesehen? In Form von Schwellen, Blumenkästen etc.? Ich für meinen Teil nicht und daher wäre ich hoffnungslos verloren, wenn auf einer 50 km/h Strecke plötzlich sowas auftaucht. Zumal ich gar nicht wissen möchte wie ein Auto fliegt, wenn man mit 50 km/h über so eine Bodenschwelle fährt.
            Ich finde die Erwartung gerechtfertigt keine Frage, aber ich möchte mal vorsichtig formulieren, wenn sich das finanziell lohnen würde dann ständig an besagter Stelle schon ein Blitzer...

            • Ja, habe ich schon, innerorts. Ich kenne auch innerörtlich Bundesstraße mit Tempo 30 Begrenzung. Bei Bodenwellen hängt es davon ab, wie hoch sie sind, so ein Auto hebt nicht sofort ab.

              Dies sind aber Maßnahmen, die nur die Gemeinde veranlassen kann. Aber so ein geparktes Auto am Straßenrand, oder ein Anhänger, kann schon sehr zur Entschleunigung des Verkehrs beitragen und ist völlig legal (solange kein Halteverbot besteht).

    Was heißt " bis 20 km/h mehr kostet es fast nichts" ? Ich gehe mal davon aus, dass die Meisten, die dort langfahren, regelmäßig die Strecke fahren, das läppert sich. Außerdem möchte die TE nicht, dass die Autos abbremsen, damit sie die Straße überqueren kann. Sie möchte, dass die Leute innerorts nur 50 km/h fahren, das ist ja wohl nicht zuviel verlangt. Wenn Hindernisse auf der Straße sind, wird ja auch abgebremst.

    In den Wohngebieten hier in der Umgebung ist es teilweise am schlimmsten
    Auf freier Strecke wird noch mit anderen Autos, Wildtieren etc. gerechnet.
    Wohngebiet = schnell schnell nach Hause. Meistens sind es die Anwohner selbst, die hupen statt bremsen, Gas geben und erwischt werden. Werden sie erwischt, kommt nur die Aussage "aber ich wohne doch da". Werden andere erwischt: boah wie kann man hier nur so rasen, hier wohnen doch Kinder.

    In neueren Wohngebieten werden teilweise schon keine Gehwege mehr gebaut. Kinder werden ja sowieso mit dem Auto gefahren. Wozu noch zu Fuß gehen, ist doch eh zu gefährlich.

    Nur Samstag, da wird nicht gerast. Da stehen fast alle Autos still: einmal komplett durch die Kleinstadt. :-p auch auf Zebrastreifen und Fußgängerampeln. Wozu davor anhalten? Geht doch eh gleich weiter .... in 20 Minuten. Fußgänger haben doch zu warten, wenn Autos auch nicht durchkommen.

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