zu viel Geschenke?

    • (1) 25.10.17 - 21:22
      Inaktiv

      Moin,

      mir liegt gerade was auf dem Herzen ist mir in einem anderen Thread aufgefallen dass das hier ein Dauerthema ist:

      Bevor man sich über die zu viel schenkende Verwandtschaft aufregt und 'nicht weiß wohin mit dem ganzen Krempel' : Nutzt die Energie lieber um zur nächsten Flüchtlingshilfe, Kinderklinik, Kita, Kinderheim, Weihnachten im Schuhkarton Sammelstation zu fahren und tut was Gutes anstatt die gutmeinenden Verwandten zu zerfleischen! LG
      Wuschelke

      • Eine sehr schöne Idee!

        Bei meiner Mutter gab es nur einmal so eine Geschenkewut für mich als Kind. Da durfte jeder sein Pakerl, das nicht ausgemacht war, wieder mitnehmen. Natürlich BEVOR ich es entdeckt habe. Da gab es nichts, was nicht abgesprochen war mit ihr.

        Falls wirklich einer zuviel Geld übrig hat, so hat sie die Daten meines Sparbuchs bereitwillig hergegeben. Jeder konnte jederzeit einen Geldbetrag draufbuchen. Und jetzt als Erwachsene hab ich beim Hausbau dabei profitieren können. Klar, es waren keine Millionen, aber ein fünfstelliger Betrag kam doch raus. Bei der kleinen Verwandtschaft, die bei uns übrig bliebt (1x Großeltern, 1 Onkel), eigentlich beeindruckend.

        Mein Mann bekam immer die neuersten elektronischen Geräte (PS2 zur Firmung zB.) und was hat es ihm gebracht später? Nicht viel beim Hausbau. Grade solche Sachen verlieren ja rasend schnell an Wert.

        lg lene

        • (3) 25.10.17 - 23:41

          Hallo!

          Ich weiß zwar, was Du meinst, was aber ist, wenn ich das Thema Hausbau gar nicht mehr erlebe und bis dahin alles gespart habe?
          Ist zwar sehr überspitzt, aber Kinder freuen sich nun mal nicht über eine Einzahlung aufs Konto, sondern über etwas, was in schönen Papier eingepackt ist.
          Und ein kleiner fünfstelliger Betrag hilft beim Hausbau ja nun auch nicht ultimativ.
          Und dafür jahrelang Geschenke wieder abgeben und Leute vor den Kopf stoßen? Finde ich die Sache nicht wert.

          • Das Sparbuch stand mir auch schon vorher zur Verfügung. Hab mir oft damit Klamotten kaufen können. Nur als ich älter wurde, hab ich es nicht angerührt und selbst brav weiter eingezahlt. Sodass es dann das Sümmchen wurde.
            Klar, ist das nur ein Tropfen am heißen Stein, aber für Kleinigkeiten eine Rücklage noch haben ist Gold wert. Und wenn ich so in die Richtung weiterdenke, dann brauch ich eigentlich auch kein Pensionskonto machen, weil könnte ich auch nicht erleben. Oder den Urlaub für den nächsten Jahr buchen. Könnte ja auch was passieren. ;-)

            Jahrelang abgeben war es nicht. Einmal kam es vor. Danach wurde auf die Koordination meiner Mutter gehört. Ich bekam schon Geschenke. Aber das was ich wirklich wollte und brauchte, und nicht, was sich andere eingebildet haben, dass ich bekommen sollte. Sie kannte mich halt doch am besten in der Hinsicht.
            Meine Spielsachen hab ich übrigens meinem ehemaligen Kindergarten gespendet. Die haben sich mega über das Barbiehaus und die Puppenklamotten gefreut.

            lg lene

            • (5) 26.10.17 - 07:32

              Mit Verlaub : so wie Du sie beschreibst, scheint es , dass Deine Mutter eine Furie ist.

              Wer schickt denn Leute mit Geschenken nach Hause. Das ist eine Frechheit und hat nichts mit Koordination zu tun.
              Wenn ich mit einem Geschenk zu meinem Bruder gehen würde und er oder seine Frau würde mich wegschicken damit(egal aus welchem Grund) würde ich nie wieder etwas schenken. Auch kein Geld.

              • Hallo

                Du hast Recht. Ich habe mir meine Beiträge, die ich in der Nacht getippt habe, nochmals durchgelesen. Wenn man nur diese Informationen hat, die ich von mir gegeben habe ohne meine gesamte Familiensituation oder das damals Geschehene im Detail zu kennen, wirkt meine Mutter eher wie ein Despot einer linkslinken Ökotante die ihre Prinzipien durchpeitschen will. #rofl Mit Verlaub, das ist sie selbstverständlich nicht. Sie ist eine ganz normale Mutter , der einmal der Kragen in der Geschenkefront geplatzt ist und ein Zeichen setzen wollte.
                Wenn ich dir jetzt erzähle, dass meine Tanten ihrem Beispiel bei anderer Gelegenheit gefolgt sind, ist das wahrscheinlich von außen betrachtet noch entsetzlicher oder? haha Keine Ahnung, wie ich sowas erklären sollte.

                Ich sollte halt nicht zu jedem Thema seinen Senf dazugeben. Denn was für den einen nur eine Situation oder Geschehenes ist, empfindet wer anderer bei Hören-Sagen dann als Wahnsinn und Unverständnis.

                Schöne Woche!
                lg lene

              • Erst recht kein Geld!
                Ich schenke wirklich gern und bin auch bemüht, das Richtige zu finden aber nach so einer Frechheit wäre bei mir auch Schluss, zumal ich berechnend es Verhalten überhaupt nicht mag. Das barsch Ablehnen gut gemeinter Geschenke mit Verweis auf die Bankverbindung des kleinen Kindes würde ich nicht zwei mal hinnehmen. Es gibt leider viel zu viele Kinder, die froh sind, überhaupt beschenkt und beachtet zu werden.
                Gruß
                W

            Ich finde da hat deine Mutter überhaupt nicht so unrecht. Ich würde das jetzt keines Falls bei jedem machen, aber bei den Schwiegerältern wäre ich auch schon fast so weit gewesen.
            Ich habe damals noch studiert und mein Freund musste von seinem Gehalt alles bezahlen. Er verdient gut, aber es fallen auch immer mal Kosten an mit denen man nicht rechnet. Ich wollte damals unbedingt einen Reboarder für unseren Kleinen. (Geburtstag und Weihnachten sind nah beieinander). Ich dachte das wäre auch ein super Geschenk für ihn zum ersten Geburtstag. An Spielzeug hatte er schon so viel. Ich habe meine und seine Eltern gebeten uns vllt für den Kindersitz etwas dazuzugeben, aber im Endeffekt haben sie (Schwiegereltern)uns nur Zeug geschenkt, das weder altersgerecht war (ein Holzspielbogen) oder was er schon hatte (genau das identische Kindertelefon, was wir schon bei Ihnen dabei hatten). Daraufhin dachte ich mir eben, dass sie unbedingt was einpacken wollen. Verstehe ich ja auch irgendwie. Hab Ihnen dann vor dem Geburtstag geschrieben, dass der Kleine gerne einen neuen Laufwagen hätte. Seiner war fast schon kaputt und er hat es so geliebt mit dem durch die Wohnung zu fahren. Wir haben dann aber Bälle für das Bällebad bekommen. So um die 200 Stück. Wir haben aber überhaupt kein Bällebad!!!!🙈 Wenn ich nicht sonst ein super Verhältnis zu ihnen hätte, hätte ich sie echt am liebsten wieder damit heim geschickt.

            • (9) 26.10.17 - 09:49

              Schwiegereltern

              (10) 28.10.17 - 11:31

              Entschuldige, aber Du kannst doch nicht erwarten, dass die Großeltern Euch auf Bestellung die größeren Anschaffungen abnehmen, die Du ihnen als Geschenk zum 1. Geburtstag verkaufen wolltest. Ich kann mir kein einjähriges Kind vorstellen, dass sich über einen Autositze freuen würde und für mich ist das auch kein Geschenk für Kinder, sondern Grundausstattung, für die die Eltern zuständig sind!
              Für Eure finanzielle Situation sind die Schwiegereltern doch nicht verantwortlich.

              Gruß
              W

              (11) 28.10.17 - 14:34

              Damit heim geschickt...

              Das sind GESCHENKE. Du zahlst dafür nichts. Du bekommst etwas umsonst. Wie kann man sich darüber überhaupt aufregen?!

          (12) 26.10.17 - 10:48

          Ich finde, dass das die absolute Kontrollsucht ist. „Koordination“ in Zusammenhang mit Geschenken?
          Furchtbar.

          • (13) 26.10.17 - 11:10

            Hallo.

            Ich habe mir meine Beiträge nochmal durchgelesen, die ich in der Nacht fabriziert habe udn muss mich sogar bei dir bedanken. Kontrollsucht wäre mir da nicht eingefallen. Hätte eine andere Userin das so hingeschrieben, wäre mein erster Gedanke eher Diktator gewesen.

            Da ich die ganze Familiengeschichte kenne, ist es für mich nicht erheblich gewesen, mehr ins Detail zu gehen. Aber für Außenstehende klingt meine Mutter trsächlich nach einer Frau die zum Psychiater geschickt werden sollte.

            Ich kann dir versichern, dem war nicht so. Es war weit weniger dramatisch, als ich es hier dargestellt habe.

            Schöne Woche!
            lg lene

            • Ich glaube nicht, dass hier jemand das Verhalten Deiner Mutter als krankhaft einschätzt.
              Auf mich wirkt es einfach nur unsympathisch fordernd und berechnend. Dass Mütter über ihre Kinder versuchen, ihre Stellung in der Familie zu verbessern und mittels dieser als Druckmittel endlich ernst genommen zu werden, ist ja gängige Vorgehensweise.

          (15) 26.10.17 - 13:30

          Kinder können aber diese Geschenkeflut oft nicht begreifen und sind überfordert und können sich gar nicht mehr über Geschenke freuen.
          Ich war einmal zu Weihnachten bei einem Freund eingeladen und ich fand diese irre Geschenkeflut schon als Erwachsener furchtbar. Als es bei uns irgendwann ausgeartet ist, wurde innerhalb der weitläufigen Familie festgelegt, ein Geschenk von einer Familie, Person etc und nicht 5. Und das ist meiner Meinung nach nicht verkehrt.

    (16) 25.10.17 - 23:59

    Ich meinte das mit dem Sparbuch eher in der Hinsicht, dass es besser ist, das Gekaufte lieber auf ein Konto zu zahlen, als teure Geschenke dann weiterzuschenken. So hat das Kind wenigstens noch selbst was davon. Denn das Geld für den Geschenkkauf ist nunmal weg. Und dann das Geschenk ebenfalls. Somit hätte Tante Gerti die Sachen gespendet. :-)

    • Dann hat doch zumindest ein Kind Freude daran gehabt.
      Welches kleine Kind freut sich denn über Geld auf dem Sparbuch, mit dem es irgendwann mal dir Badfliesen im Eigenheim bezahlen kann?

Hallo,

es stimmt, dass die Kinder in jungen Jahren nichts damit anfangen können. Mein Großvater - Kriegsgeneration - war es immer unheimlich wichtig, mir am Geldspartag einen gewissen Betrag auf mein Sparbuch einzahlen zu können. Als Kind habe ich ihm das leider nicht gedankt, aber als mir als junge Erwachsene bewusst wurde, welche Sicherheit mir das Sparbuch mit einer 5-stelligen Summe darauf gibt, hätte ich was dafür gegeben, ihm noch danken zu können.
Man muss ja nun nicht davon ausgehen, das Erwachsenenalter nicht zu erreichen.

LG Sabine

(19) 26.10.17 - 17:04

st zwar sehr überspitzt, aber Kinder freuen sich nun mal nicht über eine Einzahlung aufs Konto, sondern über etwas, was in schönen Papier eingepackt ist.
...........................................................
Veto!
Ich fand Geldgeschenke immer super, konnte man sich dann was kaufen, was man wirklich wollte und die Hälfte hat meine Eltern immer für mich gespart. Ich bin ihnen mehr als dankbar dafür!
Ich schließe jetzt mal 1-3 Jährige aus.

Geld verliert aber heutzutage auch schnell an Wert. Heutzutage bekommt man so gut wie keine Zinsen mehr auf Sparbücher / Tagesgeldkonten, durch die Inflation wird das Geld also im Grunde immer weniger, auch wenn die Zahlen die gleichen sind.
Aber du hast natürlich recht, wenn 5000€ in 10 Jahren nur noch die Hälfte Wert sind, ist das immer noch mehr, als diese ganzen Elektronikgeschenke, die dann letztlich gar nichts mehr wert sind und nicht einmal mehr zum Verschenken taugen (wer will so etwas schon noch haben).

LG

(21) 27.10.17 - 09:44

Ich habe in langen, zähen Verhandlungen mit meiner Schwiegermutter damals vereinbart, dass Geschenke im Wert von 250 Euro/pro Kind und Anlass nicht gut sind, sie auf 50 Euro pro Kind/Anlass runtergehandelt und mir die 200 Euro in einem Umschlag geben lassen.
Für die Schwiegermutter war das zunächst wirklich doof, aber ich wollte nicht diesen Hammer-Werteverfall im Kinderzimmer und habe da halt viel mit ihr geredet.

Wirklich glücklich war sie nie über die Regelung.

Meine Kinder jetzt umso mehr. Die sind jetzt Studenten und machen damit Rucksackreisen und Städtereisen, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Sie wissen, woher das Geld kommt, sind ihrer (zum Glück noch lebenden) Oma sehr dankbar und mir tatsächlich auch, weil das 20. Barbiepferd rückblickend jetzt nicht so viel Spaß und nachhaltige Erfahrung bringen würde wie das jetzt.

Als Kind waren sie auch über die 50 Euro -Geschenke total glücklich und es hat ihnen damals nicht gefehlt.

Ich weiß aber, dass es eine ziemliche Bevormundung der Schwiegermutter war.
Bin trotzdem froh, dass ich mich damit durchsetzen konnte.

Heimgeschickt hätte ich sie aber nie mit einem schon gekauften Geschenk. Hab mir halt den Mund fusselig geredet :-)

Lg, liki

(22) 26.10.17 - 07:21

Hallo,

Bei uns gibt es das Problem nicht. Es wird abgesprochen was geschenkt wird.

Flüchtlinge kriegen von uns auch genug, einerseits in Sachspenden und anderseits Unterstützung bei Gängen zu Ämtern, Ärzten etc. sowie 1x die Woche in der Begegnungstätte der Kirche.
Weihnachten im Schuhkarton macht meine Mutter schon seit Jahren.

Lg

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